Unerwarteter Geldregen! Darum kassiert Gladbach für diesen Ex-Spieler noch Kohle
Ko Itakura, hier nach einem Spiel von Borussia Mönchengladbach, tritt bei der WM mit der japanischen Nationalmannschaft an.
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Die WM in Nordamerika (USA, Kanada, Mexiko) vom 11. Juni bis 19. Juli rückt immer näher! Für Borussia Mönchengladbach ist das eine doppelt gute Nachricht: Neben der sportlichen Spannung winkt auch ein satter Geldregen.
Ein ganzes Quintett vom Niederrhein ist bei diesem Mega-Event am Start: Nico Elvedi (29, Schweiz), Jens Castrop (22, Südkorea), Haris Tabakovic (31, Bosnien-Herzegowina) sowie die beiden US-Boys Giovanni Reyna (23) und Joe Scally (23).
Gladbach kassiert für WM-Fahrer ab
Für jeden Spieler, der zur WM abgestellt wird, erhalten die Klubs einen Tagessatz von rund 11.000 US-Dollar, das sind umgerechnet ungefähr 9.500 Euro. Sogar bei einem Aus in der Vorrunde ist dem Klub eine garantierte Zahlung von etwa 250.000 US-Dollar gewiss. Und es kommt noch besser: Der Verein kassiert sogar bei einem Profi ab, der längst nicht mehr für Gladbach kickt! Das berichtet „bild.de“.
Gemeint ist Ko Itakura (29), der Japaner, der inzwischen seine Schuhe für Ajax Amsterdam schnürt. Möglich macht diesen Bonus-Geldsegen eine besondere Vorschrift der FIFA. Die Zahlung landet nämlich nicht zu 100 Prozent beim jetzigen Arbeitgeber.
Sie wird gesplittet, um auch Vereine zu honorieren, die an der Ausbildung des Profis mitgewirkt haben. Entscheidend ist dabei die Spielzeit 2024/25. Weil Itakura erst 2025 nach Amsterdam ging, war er damals noch ein Borusse.
Darum streicht Gladbach ein Drittel des Betrags ein – das sind immerhin satte 85.000 US-Dollar. Und es kommt noch besser: Jeder zusätzliche Tag, den Japan im Wettbewerb verbleibt, spült weitere 3.700 US-Dollar aufs Konto der Fohlenelf.
Doch die Borussia muss auch selbst etwas vom Kuchen abgeben. In der Saison 2024/25 kickten Gio Reyna und Haris Tabakovic noch bei Dortmund und Hoffenheim. Deshalb haben auch diese beiden Vereine ein Anrecht auf ein Drittel der Zahlung für ihre Ex-Profis.
Bei Tabakovic wird es sogar noch kurioser: Schafft es Bosnien in die K.o.-Phase, streicht ab dem 1. Juli wieder die TSG Hoffenheim die Kohle ein. Der Grund: An diesem Stichtag läuft sein Leih-Deal aus und er ist wieder fest bei den Kraichgauern angestellt. (red)
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