Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Gladbachs Auswärts-Albtraum Diese schwachen Zahlen untermauern die Saison

Eugen Polanski gibt Anweisungen von der Seitenlinie.

Eugen Polanski beim Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Augsburg. 

Die Vorzeichen für ein positives Ende auf fremdem Rasen standen eigentlich bestens. Mit dem Rückenwind vom starken 1:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund fuhr die Elf selbstbewusst zum FC Augsburg. Begleitet von Tausenden Anhängern, die ihre Mannschaft mit einer gewaltigen Choreografie empfingen und durchgehend für Stimmung sorgten.

Man lief sogar im brandneuen schwarzen Trikot für die Saison 2026/27 auf – sollte das ein Zeichen für einen Neuanfang sein? Pustekuchen! Am Ende standen die gewohnte Ernüchterung und eine klare 1:3-Niederlage.

Borussia seit elf Auswärtsspielen sieglos 

Jetzt, nach der finalen Partie auf Reisen, lässt sich ein niederschmetterndes Fazit ziehen, das perfekt zum miserablen Gesamteindruck der Spielzeit passt. Gegenüber der Vorsaison ist die Leistung massiv gesunken.

Gladbach gewann nur die Hälfte der Spiele (drei), erzielte acht Treffer weniger (18) und musste mit neun Pleiten die meisten seit einem Jahrzehnt hinnehmen. Die kümmerlichen 14 Zähler bedeuten die drittmieseste Ausbeute der vergangenen 16 Jahre, was nur für eine Position im Keller der Auswärtstabelle genügt. Das berichtet „rp-online.de“.

Man mag es kaum für möglich halten, doch im November erlebte man einen kurzen Höhenflug. Das Team von Eugen Polanski siegte zu der Zeit dreimal hintereinander auswärts, ohne auch nur einen Gegentreffer zu kassieren. Die Kontrahenten FC St. Pauli (4:0), 1. FC Heidenheim (3:0) und 1. FSV Mainz 05 (1:0) befanden sich damals jedoch in keiner guten Verfassung. Gladbach erfüllte zwar die Erwartungen, schöpfte aus diesen Siegen aber überhaupt keine Kraft für die kommenden Aufgaben.

Die Phase im Anschluss war eine reine Katastrophe. Nach diesen Erfolgen konnte in elf Partien auf fremdem Platz kein einziger Sieg mehr gefeiert werden. Lediglich vier Remis konnten in diesem Zeitraum verbucht werden. Das Team musste fünfmal drei oder mehr Gegentreffer hinnehmen und blieb genauso häufig ohne eigenes Tor. Diese Durststrecke von elf Auswärtsspielen ohne Sieg ist die längste seit 20 Jahren und markiert die siebtlängste Pleitenserie der Klub-Historie, obwohl der Negativrekord von 22 Spielen (2004/2005) noch nicht erreicht ist.

Obwohl die Borussia daheim zuletzt mit sechs Partien ohne Niederlage wieder etwas gefestigter wirkte, sorgte die krasse Schwäche auf Reisen maßgeblich dafür, dass man bis zum Schluss gegen den Abstieg spielte. Siege in den entscheidenden Partien gegen direkte Rivalen wie Bremen (1:1), Köln (3:3) oder Wolfsburg (0:0) wurden trotz eigener Führung oder klarer Vorteile fahrlässig aus der Hand gegeben.

Die Anhänger zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt. In Augsburg zeigten sie ein Spruchband mit der Aufschrift „Heute hier, morgen dort“. Bei aller Feierlaune während der Auswärtsfahrten werden sie wohl darauf bauen, dass die nächste Spielzeit sportlich wieder deutlich mehr Anlass zur Freude bietet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.