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Von Achim Müller, Hannah Gobrecht

Irre Nummer kurz vor Schluss Freche Borussen überstimmen Trainer

Die beiden Gladbacher Breel Embolo (links) und Alassane Plea.

Die beiden Gladbacher Breel Embolo (links) und Alassane Plea.

Sinsheim - Borussias Büffel ballern Hoffenheim mit 3:0 ab. Dennoch war Gladbachs Offensiv-Wuchtbrumme Breel Embolo nach dem Schlusspfiff nicht ganz zufrieden.

Hintergrund: Der Schweizer Nationalspieler hatte im zweiten Durchgang gleich zwei Hundertprozentige versemmelt. Borussias Triumph in der Sinsheimer Arena hätte noch höher ausfallen können.

Nach Videobeweis: Kein Elfmeter für Borussia

Zumal Schiri Harm Osmers den Fohlen sogar noch einen Elfer verweigerte, als Florian Neuhaus wenige Minuten vor dem Abpfiff im Hoffenheimer Strafraum gelegt worden war. Osmers schaute sich im Anschluss die Szene noch einmal auf dem Monitor am Spielfeldrand an – und nahm seine Entscheidung zurück.

„Flo“ sagte später: „Ich meine, den Elfmeter kann man geben. Er spielt zwar den Ball, aber er foult mich auch. Der Ball war im Anschluss ja noch so im Spiel, dass ich noch ein Tor hätte machen können, wenn ich weiterspielen hätte können. Das kann man pfeifen.“

Alassane Plea und Breel Embolo überstimmen Marco Rose

Bemerkenswert: Während Osmers prüfte, knobelten in den Gladbacher Reihen die Spieler schon aus, wer schießen sollte. Und überstimmten dabei kurzerhand die Entscheidung von Coach Marco Rose. Der hatte bereits Stürmer Alassane Plea als Schützen bestimmt. Doch der Franzose entschied, Kumpel Embolo antreten zu lassen, damit dieser in Sinsheim auch noch sein Erfolgserlebnis haben sollte.

Dazu kam es dann aber nicht mehr. Embolo ging bei der Tor-Gala als einziger Fohlen-Stürmer leer aus, sagte später dazu: „Lasso ist normalerweise ein toller Schütze. Ich wollte unbedingt ein Tor machen. Das ist mir leider nicht gelungen. Ich werde daran arbeiten, dass ich nächste Woche eins schieße.“

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Cheftrainer Marco Rose bleibt gelassen

Dass Plea und Embolo die Elfer-Sache auf dem Platz selber in die Hand genommen hatten, darüber konnte Rose später gelassen hinwegsehen.

Der 43-Jährige betonte: „Ich habe draußen schon was zu sagen und versuche, Input zu geben. Aber wenn Lasso voller Überzeugung den Elfmeter an Breel abgibt und gerne hätte, dass sein Teamkollege schießt, dann spricht das auch für die Mannschaft. In dem Moment nehme ich mich einfach zurück und stehe voll hinter der Entscheidung. Ich hätte da jetzt kein Fass in irgendeiner Form aufgemacht.“

Rose warnte aber auch: „Wenn die Jungs das untereinander entscheiden, ist das okay. Wenn es gutgeht, ist es schön für sie. Wenn es schiefgeht, würde ich sagen: 'Das nächste Mal auf den Trainer hören!'“

Nächste Gelegenheit, dies zu tun: Donnerstag, in der Europa League. Gladbach tritt dann bei Istanbul Basaksehir FK an.

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