Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Doppel-Deal mit dem KSC? Gladbach-Poker um Leih-Stürmer und Abwehr-Kante

Eric Uhlmann & Shio Fukuda im Zweikampf

Eric Uhlmann & Shio Fukuda im Zweikampf

Ein Umbau des Kaders steht bei Borussia Mönchengladbach bevor, wobei speziell der Angriff ausgedünnt werden soll. Ein aktuell verliehener Akteur sorgt jedoch für Aufsehen und könnte eine Schlüsselrolle in einem anderen Transfer einnehmen: Shio Fukuda. Beim Karlsruher SC erlebt der Japaner einen wahren Aufschwung und belohnte seine Top-Form kürzlich mit dem entscheidenden Tor zum 2:1 gegen Darmstadt. Im Anschluss an den Treffer deutete er vielsagend auf das Emblem des KSC.

Das war für Fukuda schon das dritte Tor innerhalb der letzten sechs Einsätze. Galt er lange Zeit als unsicherer Fall, so wirkt ein Verbleib bei den Badenern jetzt denkbar. „Wir können uns sehr gut vorstellen, mit ihm weiterzumachen, aber am Ende muss er sich klar committen“, zitiert man den KSC-Geschäftsführer Mario Eggimann. Der Haken dabei: Der Karlsruher SC hat eine Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro, was für den Verein der teuerste Zukauf dieses Jahrtausends werden würde. Die Angelegenheit gewinnt an Schärfe, da Gladbachs Sport-Boss Rouven Schröder sein Interesse am Karlsruher Linksverteidiger David Herold öffentlich gemacht hat. Das berichtet „rp-online.de“.

Jetzt könnte ein harter Transfer-Poker losgehen. Für den 23-jährigen Herold ist eine Ausstiegsklausel von 3,5 Millionen Euro hinterlegt – eine beachtliche Summe bei nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit. Es ist anzunehmen, dass die Borussia diesen Preis senken möchte, während der KSC bei Fukudas 1,5 Millionen ebenfalls Spielraum für Verhandlungen sieht. Ein Verrechnungsdeal könnte sich für beide Vereine als vorteilhafte Lösung erweisen, auch wenn noch keine endgültigen Beschlüsse gefasst sind.

Die Verantwortlichen der Borussia analysieren nach dem gesicherten Ligaverbleib den Kader und die zukünftige Spielphilosophie. Herold besticht durch seine Laufbereitschaft und seine sechs Torvorlagen, gilt in der Defensive jedoch als noch nicht ganz sattelfest. Da mit Luca Netz im Winter schon ein Linksverteidiger abgegeben wurde und mit Lukas Ullrich nur ein weiteres Talent zur Verfügung steht, würde ein Herold-Transfer erneut eine sehr junge und unerfahrene Besetzung auf dieser Position schaffen.

Für Fukuda, der bei den Fohlen einen Vertrag bis 2027 besitzt, scheint es in Mönchengladbach sowieso keine wirkliche Perspektive zu geben. Seine Leihe kann im direkten Vergleich zu anderen verliehenen Offensivkräften wie Grant-Leon Ranos (ohne Treffer bei Eintracht Braunschweig), Noah Pesch (nur noch Joker-Rolle in Magdeburg) oder dem verletzten Tomas Cvancara (Celtic Glasgow) als voller Erfolg angesehen werden.

Auch bei Supertalent Winsley Boteli, der beim FC Sion mit sechs Toren auf sich aufmerksam machte, stehen die Zeichen auf Trennung. Sion verfügt über eine Kaufoption von 3,5 Millionen Euro, und der FC Brügge soll diese Summe bereits geboten haben. Der Verkauf dieser Spieler würde nicht nur den Kader verschlanken, sondern auch wichtige finanzielle Mittel für das Transferbudget generieren. Fukuda hat nun noch zwei Partien, um sich final für eine Zukunft in Baden zu empfehlen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.