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Horror-Gegner Leverkusen Diese Zahlen machen jedem Gladbach-Fan Angst

Florian Neuhaus und Rocco Reitz beim Fußballtraining

Florian Neuhaus und Rocco Reitz beim Fußballtraining

Borussia Mönchengladbach hat am Samstag (18.30 Uhr) das West-Duell mit Bayer Leverkusen vor der Brust, aber die Begeisterung hält sich offenbar zurück. Bisher sind lediglich rund 47.000 Karten verkauft worden. Das legt nahe: Für die Anhänger ist diese Partie kein richtiges Derby.

Ein Blick in die Statistikbücher zeigt, weshalb die Laune so mies sein dürfte: Die Borussia giert seit zwölf Begegnungen nach einem Erfolgserlebnis gegen Leverkusen. Stattdessen hagelte es neun Pleiten bei nur drei Remis. Der letzte Sieg ist auf den 2. November 2019 datiert. Damals siegte die Elf von Marco Rose mit 2:1 in der BayArena gegen die Mannschaft von Coach Peter Bosz. Das berichtet „bild.de“.

Richtig übel sieht es bei den Heimspielen im Borussia-Park aus. Von den letzten zehn Pflichtpartien daheim gingen neun an die Werkself. In der Bundesliga gab es jüngst sogar sechs Heimniederlagen am Stück. Eine derart lange Pleitenserie im eigenen Wohnzimmer hat Gladbach gegen keinen anderen Klub erlitten.

Die Vergangenheit hält sogar noch finsterere Geschichten bereit. Zwischen 1994 und 2010 konnte Bayer in 26 direkten Duellen nicht von den Fohlen bezwungen werden; das ist die zweitlängste derartige Serie in der gesamten Liga-Historie. Noch schlimmer war der Zeitraum von Dezember 1989 bis Februar 2014: Gladbach schaffte es in 22 Bundesliga-Heimpartien hintereinander nicht, gegen Leverkusen zu siegen – ein absoluter Negativrekord in der Bundesliga.

Im derzeitigen Aufgebot finden sich lediglich zwei Akteure, die im Trikot der Borussia schon einen Sieg gegen Leverkusen bejubeln konnten: Florian Neuhaus und Nico Elvedi. Für Neuhaus hat die Begegnung eine besondere Note, denn er feierte am 25. August 2018 gegen Bayer seinen Einstand in der Bundesliga.

Auch auf der anderen Seite stehen bekannte Namen. Jonas Hofmann, den es im Sommer 2023 nach siebeneinhalb Jahren (184 Partien, 40 Treffer, 43 Assists) von den Fohlen zur Werkself zog, spielt gegen seinen ehemaligen Verein. Und Patrik Schick ist ein echter Angstgegner für Gladbach: In sieben Bundesliga-Spielen netzte er fünfmal ein und ging nie als Verlierer vom Platz.

Die Spielleitung übernimmt Schiedsrichter Christian Dingert. Ihm assistieren an den Linien Benedikt Kempkes und Nikolai Kimmeyer. Daniel Schlager ist als Video-Assistent zuständig, Timo Gansloweit agiert als 4. Offizieller. Die Wetterprognose für den frühen Abend in Gladbach sagt Temperaturen um 7 Grad und eventuell leichte Regenschauer voraus.

Die Live-Übertragung der Begegnung läuft bei Sky, mit Wolff-Christoph Fuss am Mikrofon. Das Expertenteam bilden Lothar Matthäus und Tabea Kemme, durch die Sendung führt Sebastian Hellmann. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.