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Trainer-Beben bei der U23 Dieser Ex-Hoffenheim-Coach ist jetzt Top-Kandidat

Mirko Sandmöller trägt schwarze Sportkleidung

Gladbachs Nachwuchs-Chef Mirko Sandmöller sucht einen neuen Coach.

Bei Borussia Mönchengladbach läuft die Suche nach einem neuen Trainer für die U23 mit Hochdruck. Seit Oliver Kirch zu Arminia Bielefeld gewechselt ist, ist die Trainerbank des Regionalliga-Teams unbesetzt. Mirko Sandmöller, der Chef des Nachwuchsbereichs, leitet die Fahndung nach einem Nachfolger.

Zwar wurde über eine Beförderung von U19-Coach Mihai Enache spekuliert, doch nun rückt offenbar ein Kandidat von außerhalb in den Mittelpunkt. Das berichtet „rp-online.de“.

Neuer Top-Kandidat war zuletzt bei den Stuttgarter Kickers

Marco Wildersinn ist der Name, der aktuell heiß gehandelt wird. Der 45-Jährige soll ein ernsthafter Anwärter sein, den die Borussia genau unter die Lupe nimmt. Seine letzte Trainerstation waren die Stuttgarter Kickers in der Regionalliga Südwest, dort endete sein Engagement allerdings vorzeitig. 

Noch Mitte April hatten der Verein und Wildersinn gemeinsam verkündet, den auslaufenden Kontrakt nicht zu erneuern. Doch die Dinge nahmen eine andere Wendung: Nach einer 1:3-Pleite gegen den TSV Schott Mainz – brisanterweise Gladbachs kommender Gegner in der ersten DFB-Pokalrunde – und der vierten Niederlage im fünften Match wurde Wildersinn vorzeitig entlassen. Für die Kickers sprang am Ende der siebte Tabellenplatz heraus.

Vor seinem Engagement in Stuttgart coachte Wildersinn die Würzburger Kickers. Mit diesem Team verpasste er 2024 in der Relegation gegen Hannover 96 II den Sprung in die 3. Liga nur um Haaresbreite. Seine Laufbahn als Cheftrainer begann der gebürtige Baden-Badener in der Spielzeit 2012/13 bei der U19 des Karlsruher SC.

Seine entscheidende Phase erlebte er allerdings bei der TSG Hoffenheim. Dort fing er als Assistenztrainer der zweiten Mannschaft an, bevor er von 2014 bis 2020 zum Hauptverantwortlichen aufstieg und bei 211 Regionalliga-Begegnungen an der Seitenlinie stand. Die Lizenz zum Fußballlehrer erwarb er 2018.

Was Wildersinn für die Borussia so attraktiv macht, ist insbesondere seine starke Bilanz in der Nachwuchsarbeit. Die Aufzählung der Akteure, die unter seiner Regie den Durchbruch in den Profibereich schafften, ist lang und prominent. Kaliber wie Gregor Kobel, Christoph Baumgartner, Kevin Akpoguma und Stefan Posch wurden alle in seiner Hoffenheimer Talentschmiede geformt.

Selbst im aktuellen Kader der Fohlen gibt es Verbindungen. Offensivmann Robin Hack absolvierte unter Wildersinn einst 26 Partien, WM-Teilnehmer Nadiem Amiri kam 22-mal für ihn zum Zug und Dortmund-Angreifer Maximilian Beier viermal. Diese Expertise im Fördern von Top-Talenten macht ihn zu einem Wunschkandidaten für eine U23-Mannschaft.

Die Verbindungen nach Gladbach könnten dabei direkt sein. Die Klubführung könnte ihre Einschätzungen zu Wildersinn über Markus Krücken eingeholt haben. Unter ihm war Wildersinn einst Co-Trainer in Hoffenheim, und er verantwortet heute die Nachwuchsakademie von Manchester City. Krücken und Sportchef Rouven Schröder kennen sich bestens aus gemeinsamen Tagen bei Mainz. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.