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Von Achim Müller, Jannik Sorgatz

Budget-Puzzle für weitere Transfers Durchbricht Gladbach die 50-Millionen-Schallmauer?

Malang Sarr (l.), hier im Duell mit Edison Cavani, stand auf dem Zettel von Max Eberl ganz oben.

Malang Sarr (l.), hier im Duell mit Edison Cavani, stand auf dem Zettel von Max Eberl ganz oben.

Mönchengladbach - Das Fohlen-Camp am Tegernsee ist am Sonntag zu Ende gegangen – die Arbeit für Manager Max Eberl (45) läuft dennoch weiter auf Hochtouren. Bei Marcus Thuram (21) kam am Montagnachmittag die offizielle Verkündung von Vereinsseite, nun ist alles fix. Eberl tüftelt zudem an einer Lösung, wie er Defensiv-Juwel Malang Sarr (20) von OGC Nizza noch loseisen kann.

Fakt ist: Um seinen Wunschkandidaten zu bekommen, müsste Eberl noch einmal tiefer in die Klubkasse greifen. Sarrs Marktwert soll bei rund 18 Millionen Euro liegen, Nizza soll bereits 20 Millionen als Ablöse aufgerufen haben. „Da gibt es Probleme“, verrät Eberl.

Ablöse für Marco Rose gezahlt

Bislang hat Gladbach-Macher Eberl Folgendes für neue Stars ausgegeben:

  • Rechtsverteidiger Stefan Lainer (26) kam für zwölf Millionen Euro aus Salzburg.
  • Stürmer Breel Embolo (22) für zehn Millionen Euro vom FC Schalke, für den Schweizer soll der VfL im Erfolgsfall allerdings noch Nachschläge zahlen müssen.
  • Der bereits erwähnte Thuram (bisher EA Guingamp, Sohn des französischen Welt- und Europameisters Lilian Thuram) soll ein Zehn-Millionen-Euro-Paket sein.

Heißt: Rund 32 Millionen Euro hat der Borussia-Manager bislang für neue Spieler ausgegeben. Der neue Coach Marco Rose (42) soll zudem angeblich eine Ablöse von bis zu drei Millionen Euro gekostet haben. Kommt nun noch Sarr, dessen Ablöse auch zweistellig sein dürfte, könnte Gladbach an der 50-Millionen-Euro-Schallmauer in Sachen Kader-Upgrade kratzen.

Doch es ist auch einiges an Kohle reingekommen oder winkt den Borussen noch: Der Hazard-Transfer zum BVB hat (mit bereits eingerechneten Nachschlägen) rund 31 Millionen Euro gebracht. Für die Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League kann Borussia nach unseren Infos mit einer garantierten Einnahme von sieben Millionen Euro planen. Mit jedem Punkt in Europa sammelt das Rose-Team bis Weihnachten 190.000 Euro ein.

Max Eberl hat clever verhandelt

Eine weitere Einnahme-Quelle: sogenannte Weiterverkaufs-Beteiligungen. Ex-Borusse Djibril Sow wechselte von Bern nach Frankfurt, Nico Schulz von Hoffenheim nach Dortmund, Luuk de Jong von Eindhoven nach Sevilla. Von den rund 47 Millionen Euro, die da geflossen sind, gingen nach unseren Infos gut sieben nach Gladbach.

Und das Budget könnte noch einen Tick wachsen, sollten Profis bis zum Ende der Transfer-Periode den Klub verlassen (ohne große Perspektive sind Spieler wie Michael Lang und Fabian Johnson).

Manager Eberl kann zwar nicht beliebig shoppen gehen, Reserven für den gewünschten Verteidiger-Linksfuß sind aber noch da.

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