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Von Hannah Gobrecht

Gladbach mit nur einem Weitschuss-Tor Dieser Platz 17 in der Bundesliga ist gewollt

Mönchengladbach - Wie viele Tore hat Borussia Mönchengladbach in der Hinrunde der laufenden Bundesliga-Saison wohl per Fernschuss, also von außerhalb des Sechszehners, erzielt? Die Antwort: exakt eines. In der Liga liegt der VfL damit auf dem vorletzten Platz. Doch das hat seine Gründe.

Es ist gut vorstellbar, dass Chefcoach Marco Rose (43) diese Statistik wohlwollend zur Kenntnis nehmen wird. Denn sie ist zwar auf den ersten Blick weniger erfreulich, doch die Borussen haben sich dafür in den vergangenen sechs Monaten in einer anderen Disziplin stark verbessert: Treffer aus der Nahdistanz.

Neun der bisherigen 33 Bundesliga-Tore erzielten die Gladbacher aus dem Fünfmeterraum heraus. Zum Vergleich: Am Ende der gesamten Spielzeit 2018/19 waren es nur sieben gewesen.

Borussia Mönchengladbach probiert es kaum aus der Ferne

Denn Rose verlangt von seiner Mannschaft erst gar nicht, aus 20, 30 Metern wahllos aufs Tor zu ballern, von wo die Trefferwahrscheinlichkeit äußerst gering ist. Die Folge: Die Borussen probieren es deutlich seltener als die Konkurrenz, geben die drittwenigsten Fernschüsse ab.

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Vielmehr soll der Erfolg spielerisch über schnelle Kombinationen erfolgen. Flaches und vertikales Passspiel lautet die Fohlen-Formel. Dadurch gewinnen die Borussen Raum und überfallen die Gegner oft so blitzartig, dass sie den Ball über die Außenbahnen scharf vors Tor bringen können.

Bestes Beispiel: Die beiden Treffer beim Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen (2:1), als erst Marcus Thuram (22) von der Grundlinie aus Oscar Wendt (34) bediente und später dann Patrick Herrmann (28) auf die gleiche Art und Weise den Treffer durch Thuram auflegte.

Auch Thurams Ausgleichstreffer gegen Fortuna Düsseldorf steht stellvertretend dafür, dass die Fohlen es in der Hinrunde häufig geschafft haben, ihren Abschlussspieler möglichst nahe und zentral vor dem Tor zu platzieren.

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Alassane Plea traf per Weitschuss gegen Mainz 05

Die Folge: Aus der Ferne einfach mal aufs Tor zu zielen, ist nur selten die passende Lösung für die Gladbacher. Alassane Plea (26) wählte sie am zweiten Spieltag beim Auswärtssieg in Mainz (3:1) mit einem flachen Freistoß ins linke Eck – der bis bislang einzige Treffer aus der Distanz.

Borussia Mönchengladbach sucht das „Tor des Jahres 2019“

In der Vorsaison waren es bei den Borussen nach dem 34. Spieltag immerhin sieben Fernschuss-Treffer. Damit landete die Hecking-Elf im Liga-Vergleich im Mittelfeld. Und es ist gut möglich, dass einer dieser Weitschüsse zu Borussias „Tor des Jahres 2019“ gekürt wird. Fünf Tore hat der Verein zur Auswahl gestellt, darunter der 20-Meter-Kracher von Herrmann im Januar 2019 gegen den FC Augsburg (2:0) und der Volley-Hammer von Kramer gegen den FC Schalke 04 (1:0).

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Und auch, wenn Weitschuss-Tore häufig wunderschön anzusehen sind, waren einige der glänzend herausgespielten Treffer in Borussias Hinserie nicht weniger spektakulär.

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