Duell gegen St. Pauli Rasiert Polanski jetzt diesen Fohlen-Star?
Trainer Eugen Polanski (Borussia Mönchengladbach) sieht gegen den FC St. Pauli der wichtigen Partie im Abstiegskampf gegen den FC St- Pauli entgegen.
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Für Franck Honorat (29) läuft es bei Borussia gerade gar nicht rund. Einst wurde er von Ex-Coach Gerardo Seoane (47) noch als „absoluter Unterschiedsspieler“ gefeiert, doch aktuell erlebt er eine schwierige Phase.
Sein Platz in der Startelf ist massiv in Gefahr, obwohl der jetzige Trainer Eugen Polanski (39) eigentlich viel von dem Franzosen hält und ihn 2026 in jeder der zehn Begegnungen von Anfang an spielen ließ. Der simple Grund: Honorat liefert nicht mehr die entscheidenden Aktionen.
Muss er deswegen im wichtigen Match gegen St. Pauli am Freitag (20.30 Uhr/Sky) zum ersten Mal auf die Ersatzbank?
Zahlen sprechen klare Sprache: Zwangspause für Franck Honorat?
Die Fakten, die für eine Zwangspause sprechen, sind überzeugend. In den letzten neun Partien konnte Honorat nur bei einem einzigen Tor eine Vorarbeit leisten, als er beim 1:1 in Bremen für Top-Angreifer Haris Tabakovic (31) vorbereitete.
Seine Performance bei der jüngsten 1:4-Pleite gegen die Bayern war dagegen desaströs: Bis man ihn nach 61 Minuten vom Feld nahm, kam er auf lediglich 16 Ballberührungen – der schwächste Wert aller Gladbacher zu diesem Zeitpunkt.
Hinzu kommt eine miserable Zweikampfbilanz von nur 20 Prozent und als Angreifer nur ein einziger Abschluss ohne Torvorbereitung. Das berichtet „Bild“.
Seine Rivalen sind hellwach und warten auf ihre Chance. Shuto Machino (26), der für Honorat eingewechselt wurde, schoss in den übrigen 29 Minuten ganze viermal in Richtung des Bayern-Kastens. Die Statistik untermauert die Ansprüche des Japaners als zweite Spitze an der Seite von Tabakovic: Machino hat in seinen 851 Bundesliga-Minuten schon drei Tore erzielt, was einem Treffer alle 284 Minuten gleichkommt. Honorat hingegen wartet nach bereits 1433 Minuten in der laufenden Erstliga-Spielzeit weiterhin auf sein erstes Tor.
Eine zusätzliche Möglichkeit für den Angriff stellt das Top-Talent Wael Mohya (17) dar. Der junge Spieler hat, anders als der formschwache Honorat, den Schwung klar auf seiner Seite und könnte als zweiter Angreifer neben Tabakovic für neue Impulse sorgen. Es wird also bis zum Schluss hochgradig aufregend bleiben, welche Sturm-Formation Polanski für das Kräftemessen mit St. Pauli wählen wird. (red)
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