Boss mit Brandrede vor Abstiegs-Kracher Schröder fordert den Gladbach-Hexenkessel
Rouven Schröder weiß, dass es jetzt auf dei Fans ankommt.
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Für Borussia wird es im Abstiegskampf immer enger! Das Polster zum Relegationsrang ist auf lediglich vier Zähler geschmolzen, nachdem der FC St. Pauli und der 1. FC Köln am Freitag 1:1 spielten.
Aber die Elf vom Niederrhein hat ihr Schicksal in den eigenen Händen: Gegen den FSV Mainz kann die Mannschaft am Sonntag (19.30 Uhr) mit einem Dreier die Distanz auf komfortable sieben Punkte vergrößern. Bei nur noch vier verbleibenden Spielen wäre das eine gewaltige Vorentscheidung für den Verbleib in der Liga.
„Dafür brauchen wir jeden einzelnen Zuschauer“
Damit die beeindruckende Heimbilanz von sieben Zählern aus den letzten drei Partien im Borussia-Park weitergeht, sendet Sportdirektor Rouven Schröder (50) einen leidenschaftlichen Aufruf an die Fans. Für die Begegnung wurden schon beinahe 50.000 Tickets verkauft.
Schröders Ansage ist klipp und klar: „Für uns wird es am Sonntag ein ganz wichtiges Spiel. Wir sind in einer Situation, in der wir alles abrufen müssen. Dafür brauchen wir jeden einzelnen Zuschauer in jeder Phase des Spiels.“ Das berichtet „bild.de“.
Noch eindringlicher fordert der Sportdirektor bedingungslosen Support von den Tribünen. „Im Borussia-Park muss ein Hexenkessel sein, es muss von Anfang an klar sein: Wir wollen dieses Spiel gewinnen“, sagt Schröder. Er zieht den Vergleich zur Partie gegen Union Berlin, bei der die Anhänger das Team selbst in schwächeren Momenten nach vorne peitschten.
Seinerzeit gelang der siegbringende 1:0-Treffer durch einen Strafstoß von Kevin Diks (29) erst kurz vor dem Abpfiff. „Es wird auch dann entscheidend sein, wenn es nicht gut läuft, dass wir Geduld haben, und die Fans gleichzeitig die Mannschaft weiter unterstützen“, erklärt der 50-Jährige warnend.
Coach Eugen Polanski (40) weiß ebenfalls um die gewaltige Wichtigkeit des Spiels, um die Spielzeit mit dem Ligaverbleib erfolgreich abzuschließen. „Ich würde lügen, wenn ich nicht auf die Tabelle blicken würde. Das ist logisch, so wenige Spieltage vor dem Saisonende“, räumt er ein. Trotzdem ist die Marschroute eindeutig: „Dennoch tun wir gut daran, auf uns zu schauen, eine gute Leistung abzurufen, einen Fight mit viel Leidenschaft zu liefern und alles dafür zu geben, drei Punkte einzufahren.“ (red)
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