Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von GladbachLIVE steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Von Hannah Gobrecht

Geisterderby-Tickets Borussia hat Mehrzahl der Tageskarten erstattet

Borussia Mönchengladbach musste bisher das Geld für rund 14.000 Tageskarten aus dem Geisterderby gegen den 1. FC Köln erstatten.

Borussia Mönchengladbach musste bisher das Geld für rund 14.000 Tageskarten aus dem Geisterderby gegen den 1. FC Köln erstatten.

Mönchengladbach -  54.022 Tickets sind für das Derby zwischen Gladbach und Köln (2:1) verkauft gewesen. Letztlich fand das Spiel am 11. März jedoch wegen der Ausbreitung des Coronavirus vor leeren Rängen im Borussia-Park statt.

Und die Fans, die ursprünglich geplant hatten, das Rheinland-Duell im Stadion zu verfolgen, haben ein Recht darauf, sich das Geld für die dazu erworbenen Tageskarten erstatten zu lassen – diese Möglichkeit nutzen zahlreiche Kunden des VfL offenbar auch.

Gladbach - Köln: Rund 14.000 Tickets wurden schon erstattet

Gladbachs Finanz-Boss Stephan Schippers (52) hat nun erstmals eine Auskunft darüber gegeben, wie viele Karten der Klub bisher erstatten musste. „Beim Köln-Spiel sind bis dato 60 Prozent der Tageskarten erstattet worden. Das ist eine Zahl, die haben wir im Endeffekt so angenommen“, erklärte Schippers auf GladbachLIVE-Nachfrage.

60 Prozent der Tageskarten entsprechen etwa 14.000 Tickets, bei denen dem Klub die Einnahmen fehlen. Das Geld für rund 10.000 weitere Tickets wurde bislang offenbar nicht zurückgefordert. „Es tut dem Verein sehr gut und trotzdem haben wir Verständnis, wenn Fans und Mitglieder sagen, dass sie auf das Geld nicht verzichten können“, so Schippers.

Wirtschaftlich ist die Bereitschaft der Anhänger, auf das Geld zu verzichten, ein Segen für den Klub. „Schon heute müssen wir einen Betrag zwischen zehn und dreizehn Millionen Euro als Negativerträge verbuchen“, verkündete Schippers zu Beginn der Woche.

Dauerkarten werden nach der Saison abgewickelt

Bereits wenige Tage nach dem Derby hatten zahlreiche Fans ihre Bereitschaft signalisiert, auf eine Rückerstattung verzichten zu wollen. Darunter waren auch zahlreiche der 30.000 Dauerkarteninhaber. Schippers kündigte an, dass die Dauerkartenbesitzer nach Saisonende kontaktiert werden. Schippers: „Die Thematik gehen wir an und werden unsere Fans über das Prozedere der Dauerkarten informieren.“

Die Rückabwicklung der Tageskarten aus den verbleibenden Heimspielen gegen Bayer 04 Leverkusen, Union Berlin, den VfL Wolfsburg und Hertha BSC hat am Dienstag begonnen. Hier finden Fans, die eine Rücküberweisung wollen, das entsprechende Formular. Unter verzicht.borussia.de können sie dagegen hinterlegen, dass sie die Ticketkosten nicht erstattet bekommen möchten.

„Wir haben vollkommenes Verständnis, dass der eine oder andere in wirtschaftliche Zwänge und Nöte gekommen ist, oder vielleicht auch einfach keine Lust hat, auf solche Beträge zu verzichten“, sagte Schippers. Und weiter: „Deswegen haben wir auch darauf verzichtet, als Rückerstattung Gutscheine auszugeben, wie es die Bundesregierung rechtlich ermöglicht hat. Wer sein Geld zurückbraucht, der bekommt es von Borussia auch zurück.“