Ignoriert trotz Absturz-Gefahr Das Mysterium um Fohlen-Star Neuhaus
Florian Neuhaus (Mitte) kommt bei Borussia Mönchengladbach nicht mehr zum Zug.
Copyright: IMAGO/fohlenfoto
Bei Borussia Mönchengladbach wird die Lage immer dramatischer. Seit sieben Partien gab es keinen einzigen Sieg mehr, und am Samstag (15.30 Uhr) könnte es gegen Union Berlin sogar auf einen Abstiegsrang runtergehen. Und ausgerechnet in dieser heiklen Phase ist Florian Neuhaus (28) komplett außen vor!
Dabei war er im Herbst noch eine feste Größe, als die Fohlenelf bärenstark war und in fünf Spielen satte 13 von 15 Zählern sammelte. Doch in den jüngsten drei Duellen mit Leverkusen (1:1), Frankfurt (0:3) und Freiburg (1:2) schmorte er die komplette Spielzeit auf der Bank. Keine Sekunde auf dem Platz.
Borussia Mönchengladbach: Florian Neuhaus nicht mehr gefragt
Besonders frustrierend: Der Borussia mangelt es exakt an den Stärken, die Neuhaus früher ins DFB-Team brachten (10 Länderspiele, 2 Treffer): Ideenreichtum, das Vorbereiten von Torgelegenheiten und das Schaffen von spielerischer Tiefe.
Coach Eugen Polanski (39) äußerte sich zur Degradierung von Neuhaus und verwies auf eine Unterhaltung mit dem Mittelfeldmann. „Ich hatte tatsächlich in dieser Woche ein längeres Gespräch mit Flo, um ihm die aktuelle Situation zu erklären. Er bleibt weiter wichtig bei uns und wird auch in dieser Saison noch wichtig sein“, erläuterte der Trainer.
Seit dem 1:1 in Bremen habe Kevin Stöger den Vorzug in der Offensive erhalten. Gegen Freiburg habe man zudem auf körperliche Robustheit gesetzt. Laut Polanski zeige Neuhaus für die Entscheidungen Verständnis. Das berichtet „Bild“.
Diese Erklärung deckt sich aber wohl nicht komplett mit der Realität. Neuhaus lässt sich davon aber nicht unterkriegen und gibt im Training weiter alles, um sich zurückzukämpfen. Die Aussichten auf Spielzeit gegen die „Eisernen“ am Samstag sind jedoch düster. Der Gegner aus Berlin ist für seine noch robustere Spielweise bekannt, verglichen mit dem Freiburg-Spiel.
Sportdirektor Rouven Schröder (50) schlägt in die gleiche Kerbe und bereitet das Team auf eine intensive Partie vor: „Wir wissen, was Union Berlin ausmacht, da geht es wirklich um Intensität.“
Seine Forderung an die Mannschaft: „Wir sind gut genug für die Bundesliga, müssen uns von dem Druck freimachen und einfach klarer in unseren Aktionen werden.“ Es wird sich zeigen, ob Neuhaus eine Chance bekommt, dabei mitzuwirken – oder ob für ihn wieder nur das Aufwärmprogramm bis zum Abpfiff bleibt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.