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Von GladbachLIVE

Borussia-Ticker DFL führt Gespräche: Wann dürfen wieder echte Fans ins Stadion?

Den Gladbacher Spielen im Borussia-Park durften zuletzt nur die 20.000 Pappkameraden beiwohnen.

Den Gladbacher Spielen im Borussia-Park durften zuletzt nur die 20.000 Pappkameraden beiwohnen.

Mönchengladbach - Die Bundesliga ist beendet, Borussia Mönchengladbach hat die Champions League erreicht. Dazu konnte der VfL einen neuen Hauptsponsor („flatex“) als Nachfolger für die Postbank gewinnen. An dieser Stelle informieren wir die GladbachLIVE-Leser während der Coronakrise nicht nur über neueste Entwicklungen bei den Fohlen, sondern blicken zugleich auch über den niederrheinischen Tellerrand hinaus – sprich auf das generelle Geschehen im Profi-Fußball.

Freitag, 10. Juli

13.23 Uhr: Frühestens in zwei Monaten soll die neue Bundesliga-Saison beginnen. Mit Fans? Und wenn ja, mit wie vielen? Hierzu steht die Deutsche Fußball Liga aktuell in engem Austausch mit dem Bundesministerium für Gesundheit, wie sie am Freitag mitteilte.

Anders als beim Hygienekonzept zum Restart der Liga im Mai sollen die Vereine mit den jeweiligen Gesundheitsbehörden lokale Lösungen erarbeiten. „Die Konzepte müssten demnach individuelle Voraussetzungen, beispielsweise die Stadioninfrastruktur und An-/Abreisewege, genauso berücksichtigen wie die jeweils geltende Verordnungslage und gegebenenfalls die epidemiologische Lage vor Ort“, schreibt die DFL. Heißt: In Gladbach könnten andere Regeln gelten als in Leipzig oder Stuttgart.

Gladbach vergibt Dauerkarten erst ab der Rückrunde

Die DFL will den Klubs nach den Gesprächen mit dem Gesundheitsministerium einen Leitfaden zur Verfügung stellen. Über ein einheitliches Vorgehen in bestimmten Bereichen, zum Beispiel bei der Vergabe von Gästetickets, soll bei einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung vor dem Saisonstart beraten werden.

Borussia hatte jüngst mitgeteilt, dass Dauerkarten für die Saison 2020/21 erst ab der Rückrunde gültig sein werden. Sollten bereits in der Hinrunde teilweise wieder Zuschauer erlaubt sein, hätten die Dauerkarteninhaber ein Vorverkaufsrecht für die einzelnen Partien.

Donnerstag, 9. Juli

11.47 Uhr: Noch während die Saison lief, hat Borussia Mönchengladbach verkündet, dass es wegen der Corona-Pandemie in diesem Sommer nicht ins Trainingslager an den Tegernsee geht. „Wir hätten den Platz abriegeln müssen, das hätte niemandem Spaß gemacht. Aber wir werden nächstes Jahr wieder hinfahren, wenn alles gut geht“, sagte Manager Max Eberl (46) nun im Gespräch mit „Radio 90,1“.

Trainingslager wohl unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Anfang August soll die Vorbereitung auf die neue Saison beginnen, und vor dem ersten Bundesliga-Spiel wird sich Borussia noch einmal zurückziehen. „Wir haben ein Trainingslager im Kopf, das wir Mitte August machen würden“, sagte Eberl. „Hotel und Platz wären dort eine geschlossene Einheit. Es tut uns leid, dass wir uns so abriegeln müssen. Aber ich hoffe, jeder hat dafür Verständnis.“

Welcher Ort an die Stelle des Tegernsee-Städtchens Rottach-Egern rücken könnte, verriet Eberl noch nicht. Nach dem Trainingslager hätten die Fohlen noch reichlich Zeit bis zum Ligastart: Der könnte am 11. oder 18. September über die Bühne gehen. Zuvor stehen noch Länderspiele an, weshalb Matthias Ginter (26) und vor allem Borussias Schweizer in der Vorbereitung zwischenzeitlich fehlen dürften.

Dienstag, 7. Juli

10.17 Uhr: Der Relegations-Krimi zwischen Zweitligist Heidenheim und Bremen hat ein unschönes Nachspiel gehabt. Werder verhinderte bekanntlich nach einem 0:0 im Hinspiel am Montag durch ein 2:2 in Heidenheim den Abstieg aus der Bundesliga.

Im Anschluss soll allerdings daheim in Bremen die Situation eskaliert sein, feiernde Fans wussten sich nach Polizeiangaben nicht mehr zu benehmen und randalierten. So sollen Einsatzkräfte mit Flaschen und Böllern beworfen worden sein. Dabei wurde ein Passant von einer Flasche getroffen. Der Mann musste wegen einer Kopfverletzung im Krankenhaus behandelt werden.

Ordnungshüter sollen zudem von Chaoten beim Versuch, eine Polizeikette zu durchbrechen, getreten worden sein. Die Sicherheitskräfte setzten Reizgas gegen die Angreifer ein. Nach Mitternacht sei die Stimmung bei einigen Menschen gekippt, hieß es. Die Einsatzkräfte nahmen mehrere Menschen vorläufig fest und erteilten Platzverweise.

Zunächst hatten Fans den Bremer Klassenerhalt noch mit Hupkonzerten, lauten Gesängen und Feuerwerksböllern gefeiert. Zahlreiche Anhänger hatten das Relegations-Duell vor und in Kneipen nahe des Weser-Stadions gefeiert.

Auch in Heidenheim soll es Gewalt-Szenen nach der Partie gegeben haben. Wie „Bild“ berichtet, ist der Bremer Bus von rund 150 Heidenheimer Fans attackiert worden. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm sagte: „Mehrere Personen bewarfen den in der Abfahrt befindlichen Mannschaftsbus von Werder Bremen mit Steinen und Flaschen. Dabei ging eine Scheibe des Busses zu Bruch.“

Gegen mehrere Verdächtige wird nun wegen Landfriedensbruch ermittelt. Der Bremer Bus musste das Stadion unter Polizeischutz verlassen.

Montag, 6. Juli

14.11 Uhr: Trainer Dieter Hecking (55) und der Hamburger SV haben sich getrennt. Der Zweitligist hatte jüngst den Aufstieg verpasst. Heckings Nachfolger steht fest: Daniel Thioune (45) kommt vom VfL Osnabrück.

Derweil hat Hecking im Interview mit der „Hamburger Morgenpost“ deutlich gemacht, warum er nach einem Jahr den Volkspark wieder verlässt. Hintergrund ist offenbar ein offenes Gespräch mit HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (38).

Hecking: „Jonas hat mir offen gesagt, wie die Situation aussieht. Er hat mir gesagt, dass ich in die Bundesliga gehöre, er mir das aber nicht bieten kann. Die wirtschaftliche Situation ist beim HSV nicht einfach. Es gibt kein Geld für viele neue Spieler, Leistungsträger sind weg, einige andere müssen womöglich verkauft werden. Vielleicht ist es jetzt die Chance, realistisch in der 2. Liga anzukommen.“

Der ehemalige Gladbach-Coach ergänzt: „Ich bin frei und werde jetzt erst mal abwarten. In der zweiten Liga war für mich nur der HSV ein Thema, das habe ich immer gesagt. Ich sehe mich als Erstliga-Trainer. Aber im Fußball weiß man nie, was alles passieren kann.“ AM

Samstag, 4. Juli

14.01 Uhr: Diese Ära ist bereits wieder beendet: Dieter Hecking räumt nach nur einem Jahr den Cheftrainer-Stuhl bei Zweitligist Hamburger SV. Der 55-Jährige sollte die Hanseaten zurück in die Beletage des deutschen Fußballs coachen – doch die Mission scheiterte, dem HSV hatte zwischenzeitlich die Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie gar nicht gutgetan.

Nach dem Liga-Restart schmierte er auf fast schon dramatische Art und Weise ab. Wiederholt wurden Siege oder Punkte in der Nachspielzeit hergeschenkt. Folge: Der direkte Aufstiegsplatz ging flöten, am letzten Spieltag verdaddelten die Hamburger nach einer Peinlich-Heim-Pleite gegen Sandhausen (1:5) sogar die Chance auf die Relegationsspiele.

Nun hat diese ganze Melange dazu geführt, dass Hecking, Deutschlands Trainer des Jahres 2015, im Volkspark seinen Hut genommen hat. Am Samstag hat der HSV die Trennung offiziell gemacht. Es gibt allerdings unterschiedliche Versionen des Hecking-Abgangs. Aus der offiziellen Mitteilung des ehemaligen Europapokal-Siegers lässt sich interpretieren, die Demission sei eine gemeinsame Entscheidung gewesen.

Gleichzeitig sickerte allerdings auch das Gerücht durch, Hecking habe von sich aus den Brocken hingeschmissen, da ihn angeblich das nächste HSV-Konzept zur Mission Wiederaufstieg nicht habe überzeugen können.

Fakt ist: Der bereits zu Bundesliga-Zeiten hochverschuldete Traditions-Klub von der Elbe ist blank, die Coronakrise hat die wirtschaftliche Situation beim HSV weiter verschärft. Hecking sagt: „Wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen.“

Hinter den Kulissen soll Hecking nach Informationen der „Bild“-Zeitung ein Angebot der Hamburger für ein weiteres Jahr auf der HSV-Bank abgelehnt haben. Sei’s drum: Hecking ist weg, der HSV steht vor einem weiteren Scherbenhaufen. Seit 2013 hat der Ex-Liga-Eins-Dino nunmehr allein zwölf Trainer verbrannt. Das sagt einiges aus.

Hecking war 2019 zum HSV gekommen, nachdem Gladbach-Manager Max Eberl (46) ihn trotz einer Vertragsverlängerung zuvor Anfang April über die plötzliche Ablösung im Juli durch Marco Rose (43) informiert hatte. Hecking wollte seinerzeit nach GladbachLIVE-Informationen zunächst hinwerfen, machte dann jedoch, nach entsprechender Rückmeldung aus der Fohlen-Kabine, weiter. Und führte den VfL noch als Tabellenfünfter in die Europa League.

Aktuell muss er damit klarkommen, dass er beim Hamburger SV, aus welchen Gründen auch immer, krachend gescheitert ist. Der Druck auf Hamburgs im Amt bleibenden Sportvorstand Jonas Boldt (38), ein Ex-Leverkusener, dürfte nach dem sportlichen Super-GAU in den kommenden Wochen indes enorm sein. Der HSV gleicht einem Koma-Patienten – unabhängig von der Coronavirus-Pandemie. AM

Mittwoch, 1. Juli

09.45 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die neue Bundesliga-Saison entweder am 11. oder 18. September starten. Entschieden sei es noch nicht, „wir sind noch in Gesprächen mit dem DFB“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert (51) in einem Interview der „Welt“.

Er muss auch die erste Runde des DFB-Pokals im Blick haben, die traditionell eine Woche vor dem Bundesliga-Start über die Bühne geht. Die Europapokal-Starter könnten wegen der Final-Turniere im August in Portugal (Champions League) und Deutschland (Europa League) erst später einsteigen.

Dass zum Liga-Start im September wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, bleibe das Ziel, so Seifert. Bis zum 31. Oktober sind in Deutschland allerdings noch Großveranstaltungen verboten, für die kein Hygienekonzept vorliegt und bei denen eine adressenseitige Nachverfolgung der Besucher nicht möglich ist. „Es liegt also im Aufgabenbereich der DFL, einen Rahmen zu entwickeln, wie ein übergeordnetes Hygienekonzept aussehen kann“, sagte Seifert. (dpa)

Montag, 29. Juni

16.10 Uhr: Guido Uhle, Direktor Sponsoring bei Borussia, hat sich ebenfalls zum neuen Hauptsponsor geäußert: "Flatex hat uns schließlich mit seiner Vision und Strategie am meisten überzeugt. Wir haben Ende der letzten Woche die Verträge unterschrieben und freuen uns nun auf eine für beide Seiten fruchtbare Partnerschaft."

15.50 Uhr: Das neue Heimtrikot soll im Laufe der Woche in Borussias Fanshop vorbestellbar sein. 

15.43 Uhr: Nun ziert erstmals der Schriftzug von Flatex ein Trikot von Borussia Mönchengladbach. Das Firmenlogo ist in schwarz-orange zu sehen. Der gelbe Balken der Postbank ist nun Geschichte. "Aktien. Online. Handeln" steht unter dem Logo in schwarzer Schrift.

15.42 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet. Nun stellt Borussia noch das neue Heimtrikot vor.

15.38 Uhr: Schippers zu den finanziellen Rahmenbedingungen: "Wir haben vereinbart, dass wir nicht über Geld reden. Aber es ist nicht weniger." Die Postbank hat bislang jährlich rund sieben Millionen Euro gezahlt.

15.36 Uhr: Schippers über die Sponsorensuche in der Corona-Krise: "Wir wussten, was wir wollen. Als die Spiele ohne Publikum losgingen, gingen die Aktivitäten dann wieder nach oben. Borussia Mönchenglaabch hat es in den letzten Jahren geschafft, im Fußball ins obere Tabellendrittel zu rutschen. Das ist auch im Blickwinkel von dem einen oder anderen potenziellen Sponsor gewesen."

15.33 Uhr: Schippers: "Am langen Ende muss dieser Verein rund  zehn Prozent seines Umsatzes einsparen. Ich weiß, was wir nicht eingenommen haben und zurückzahlen mussten. Für uns ist es wichtig, dass wir zügig wieder Publikum ins Stadion bekommen. Da arbeitet die Liga mit Hochdruck dran, um Rahmenbedingungen zu schaffen."

15.30 Uhr: Schippers geht auf die aktuelle Finanzlage des Klubs ein: "Diese Corona-Krise trifft uns ins Mark. Sie ist substanzbedrohend. Wir müssen mit den Auswüchsen und wirtschaftlichen Zwängen zurechtkommen. Wir haben keinen Konzern im Hintergrund, der uns die nötigen Mittel zur Verfügung steht. Wir müssen effektiv sparen."

15.25 Uhr: Niehage erläutert, wie die Corona-Krise Flatex beeinflusst hat: "Wir haben in der Corona-Krise die besten Ergebnisse in unserer Firmengeschichte eingefahren. Wir freuen uns auf ein ganz, ganz erfolgreiches Halbjahres-Ergebnis. (...) Wir gehören ganz klar zu den Profiteuren dieser Krise."

15.22 Uhr: Niehage wird gefragt, ob das Erreichen der Champions League eine wichtige Bedingung gewesen sei: "Wir haben uns schon vorher geeinigt und das Verständnis darauf angelegt, dass wir eine Partnerschaft eingehen. Mein Gottvertrauen in den Verein war eigentlich so stark, dass ich wusste, dass wir in der Champions League landen werden."

15.20 Uhr: Schippers erläutert, dass der Kontakt über den Aufsichtsrat von Flatex zustande gekommen sei, der eine gute Beziehung zu Vize-Präsident Siegfried Söllner pflegt. Schippers: "Wir haben direkt auf Augenhöhe sprechen können und sind in den Dialog getreten. Wir hatten direkten Kontakt mit den Entscheidern aus dem Unternehmen." 

15.17 Uhr: Ambitionierte Worte von Niehage: "Wenn wir gut zusammenwirken, dann werden wir hoffentlich in den nächsten Jahren der Partnerschaft auch mal deutscher Meister werden. Das wäre für mich ein Ansporn, dass wir das zusammen hinkriegen."

15.14: Niehage erklärt die Ziele von Flatex: "Wir wollen angreifen und noch internationaler werden. Das werden wir dank Borussia hinbekommen. Wir wollen aus einer Millionen zukünftig zwei Millionen Kunden machen. Wir sind hier langfristig und freuen uns auf eine hervorragende Partnerschaft mit dem – aus meiner Sicht – sympathischsten Klub der Bundesliga. Das ist für uns eine große Ehre."

15.12 Uhr: Niehage lobt die Arbeit bei Borussia: "Wir sehen eine hohe Kompatibilität der Werte. Hier wird sehr unternehmerisch und ambitioniert gedacht, aber auch sehr nachhaltig. Borussia ist ein hervorragender Verein mit sportlichen Höchstleistungen, bestens finanziert und mit einer besten Perspektive für die Zukunft. Wir haben uns sehr gefreut, dass Borussia Mönchengladbach am Wochenende in die Champions League eingezogen ist."

15.10 Uhr: Niehage weiter: "Wir sind einer der drei großen Finanzierer im Fußball-Finanzierungsgeschäft. Wir sind schon seit vielen Jahren bei Spielertransfers fachlich-technisch involviert. Das ist eher unter dem Radar passiert. Heute sind wir stolz, hier neuer Sponsor sein zu dürfen."

15.09 Uhr: Das Wort hat nun Frank Niehage von Flatex: "Wir sind nicht ganz neu im Fußball.  Wir haben einen unserer größten Standorte in Neuss. Wir  sind dieser Region schon länger vertraut. Wir lieben Fußball als Firma, aber vor allen Dingen lieben unsere Kunden Fußball. Fußball verbindet. Deshalb hat uns das Thema schon immer interessiert."

15.07 Uhr: Schippers weiter: "Man kann es nicht schöner formulieren: Die Laufzeit ist auf mindestens drei Jahre angelegt. Wir haben ein weiteres Jahr auf Option. Wir sind immer froh, wenn wir Sponsoren sehr lange an unserer Seite haben können."

15.05 Uhr: Schippers erklärt, dass die Postbank im vergangenen Herbst signalisiert hatte, die Zusammenarbeit aus internen Gründen beenden zu wollen. "Die Wege zu Flatex haben sich gekreuzt. Dass wir hier vorne sitzen dürfen, ist das Zeichen, dass sich die Wege positiv gekreuzt haben. Wir hatten gute und intensive Gespräche."

15.04 Uhr: Stephan Schippers bedankt sich zunächst ausdrücklich bei der Postbank für die langjährige Zusammenarbeit.

15.03 Uhr: Pressesprecher Markus Aretz eröffnet die Pressekonferenz. Prokurist Guido Uhle und Muhamad Chahrour, CFO von Flatex, sind ebenfalls anwesend.

14.58 Uhr: Neben Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers wird sich auch Frank Niehage, CEO von Flatex, äußern.

14.47 Uhr: Bislang ist von einer Laufzeit der Partnerschaft bis 2023 die Rede. Jährlich soll Borussia dafür rund zehn Millionen Euro kassieren.

14.38 Uhr: Neben Flatex als Nachfolger der Postbank soll nach GladbachLIVE-Infos auch das neue Heimtrikot präsentiert werden.

14.30 Uhr: In einer halben Stunde beginnt die Pressekonferenz im Borussia-Park. Erstmals seit über drei Monaten findet diese nicht virtuell statt. Unsere Redaktion ist live vor Ort und tickert die wichtigsten Aussagen.

10.58 Uhr: Die Flatex AG wird Borussias neuer Hauptsponsor. Der Online-Finanzdienstleister löst nach elf Jahren die Postbank ab. Eine entsprechende Meldung der „Rheinischen Post“ wurde GladbachLIVE inzwischen aus Vereinskreisen bestätigt. Im Gespräch ist ein Vertrag bis 2023, der Borussia jährlich zehn Millionen Euro bringen soll.

Von der Postbank waren zuvor pro Saison circa sieben Millionen Euro – abhängig vom sportlichen Erfolg – nach Gladbach geflossen. Künftig wird statt eines gelben Balkens also ein schwarz-orangefarbener oder weiß-orangefarbener Schriftzug das Trikot der Fohlen zieren.

Flatex wird nach Erdgas, Datsun, Tuborg, Trigema, Diebels, Belinea, Jever, Kyocera und der Postbank der zehnte Hauptsponsor in Borussias Bundesliga-Geschichte.

Borussia Mönchengladbach stellt auch Heimtrikot vor

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag um 15 Uhr soll nicht nur die neue Partnerschaft verkündet werden, sondern nach GladbachLIVE-Infos auch erstmals das neue Heimtrikot für die Saison 2020/21 präsentiert werden.

Flatex (Firmensitz Frankfurt am Main) wird nach der Übernahme des niederländischen Unternehmens Degiro nach eigenen Angaben bis Ende 2020 zum größten Online-Broker Europas aufsteigen mit dann mehr als einer Million Kunden und 35 Millionen Transaktionen jährlich.

09.01 Uhr: Borussia Mönchengladbach hat einen Nachfolger für die Postbank gefunden. Wie GladbachLIVE bereits in der vergangenen Woche berichtete, haben die Fohlen damit einen neuen Partner an ihrer Seite. Die Zusammenarbeit mit der Postbank endet am 30. Juni nach elf Jahren. Am Nachmittag wird der neue Sponsor auf einer Pressekonferenz präsentiert.

Donnerstag, 25. Juni

13.45 Uhr: Das war die Pressekonferenz vor Gladbachs letztem Saisonspiel am Samstag in eigener Arena gegen die Berliner Hertha.

13.44 Uhr: Rose zum Thema Raffael: Es ist möglich, dass er am Samstag dabei ist. Es gibt noch eine Chance. 

13.43 Uhr: Eberl verrät, dass der der Vertrag mit Max Grün (33) um ein weiteres Jahr verlängert worden ist. Damit ist klar: Die Borussen werden mit Stamm-Keeper Yann Sommer (31), Ersatztorwart Tobias Sippel (32) und Grün als dritten Torwart in die neue Spielzeit gehen. 

13.41 Uhr: Eberl zum letzten Spieltag: Ich bin mir sicher, dass weder Mainz in Leverkusen noch Hertha gegen uns etwas abschenken werden. Ich muss auch keinen Aufruf an Mainz starten, dass sie noch einmal alles geben sollen.

13.39 Uhr: Eberl auf die Frage, was die Champions League bewirkt: Es ist erst einmal wichtig, dass wir in Zeiten von Corona gut durch diese Zeit kommen. Die Champions League würde uns in der Krise schon helfen. Mit allem anderen beschäftige ich mich derzeit nicht.

13.39 Uhr: Rose auf die Frage, ob er sich die Ergebnisse während des Spiels durchgeben lässt: Damit habe ich mich bislang nicht befasst.

13.38 Uhr: Max Eberl zum Thema Verabschiedung von Spielern: Wir werden das beim Essen mit der Mannschaft machen. Es wird nicht im Stadion stattfinden. Es werden drei Spieler verabschiedet. Wir haben mit Raffael gesprochen. Wir werden den Vertrag nicht verlängern. Es waren gute Gespräche, wir haben eine top Zeit zusammen gehabt. 

13.34 Uhr: Rose zur Trainingswoche: Wir haben eine normale Trainimngswoche hinter uns. Die Voraussetzungen sind klar. Samstag um 15.30 Uhr wird ein Spiel gespielt. Wir können selber bestimmen, in welche Richtung es gehen wird.

13.32 Uhr: Marco Rose zu Thuram: Marcus ist operiert worden, er trägt einen Gips. Er bekommt dann einen Schuh. Wir müssen abwarten, wie sich das entwickelt. Bei Plea müssen wir sehen, ob er gegen Hertha spielen kann.

13.30 Uhr: An der Pressekonferenz nimmt auch Borussias Sportdirektor Max Eberl (46) teil.

13.15 Uhr: In wenigen Minuten soll die Pressekonferenz beginnen.

12.40 Uhr: Vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hertha BSC stellt sich Gladbach-Trainer Marco Rose (43) ab 13.30 Uhr in einer virtuellen Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. Wir tickern die wichtigsten Aussagen live.

Montag, 22. Juni

15.38 Uhr: Die Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga werden von 2021 bis 2025 im Schnitt 1,1 Milliarden Euro pro Jahr aus dem Topf der Fernsehgelder erhalten, also insgesamt 4,4 Milliarden. Vor fünf Jahren hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit 4,64 Milliarden und einem Wachstum von damals 83 Prozent noch mit Abstand ihr Rekordergebnis erzielt, nun also ein leichter Rückgang.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert (51) sagte dennoch: „Das Ergebnis ist ein sehr gutes und gibt der Liga Planungssicherheit. Das wird sich auch im Vergleich der anderen Topligen mehr als sehen lassen können.”

Was ändert sich für die Zuschauer? Die größte Neuerung: DAZN wird ab 2021 nicht nur die Freitagsspiele live im Pay-TV übertragen, sondern auch die Sonntagsspiele. Sky verliert demnach zahlreiche Spiele an die Konkurrenz, behält aber die Übertragungsrechte für alle Spiele am Samstag. 

Sat.1 kehrt mit „ran“ zurück

Im Kern bleibt bei den Zusammenfassungen im Free-TV alles beim Alten: Die ARD zeigt die Spiele vom Samstag ab 18.30 Uhr wie gehabt in der „Sportschau“, am späten Abend kommt weiterhin das ZDF mit dem „Sportstudio“ zum Zug.

Ein Comeback gibt es bei den Livespielen im Free-TV: Insgesamt neun Partien wird Sat.1 zeigen, das ab den 90ern TV-Geschichte schrieb mit „ran“, darunter sind die Eröffnungsspiele der Hin- und der Rückrunde.

Freitag, 19. Juni

12.19 Uhr: Das war die Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel der Gladbacher Borussia am Samstag (15.30 Uhr) in Paderborn.

12.18 Uhr: Eberl zu Raffael: Wir sprechen mit dem Berater. Wir machen uns Gedanken. Es muss auch zeitlich passen. Wir wollen eine zeitnahe Entscheidung. Was die Leihspieler betrifft, sie kommen erst einmal zurück. Sollte der HSV Relegation spielen, kommt Jordan Beyer später zurück. Bei den anderen muss man schauen, was Sinn macht.

12.16 Uhr: Eberl zu Tony Jantschke: Er ist einer der ersten Spieler gewesen, die ich zu Borussia geholt habe. Wir haben in Duisburg damals spielen sehen. Ich erinnere mich gerne daran, wie wir damals noch an der Autobahnraststätte den Vertrag unterzeichnet haben. Schöne Geschichte, was wir seither zusammen erreicht haben.

12.15 Uhr: Eberl zu Forian Neuhaus: Wir haben mit ihm verlängert und somit gut entschieden. Wir sind darüber sehr glücklich.

12.14 Uhr: Rose zu Florian Neuhaus: Er ist ein Ausnahmetalent. Er hat noch Entwicklungspotential, darf sich Hoffnungen machen, mal Nationalspieler zu werden. Er ist in den vergangenen Monaten ein richtig guter Box-to-Box-Spieler geworden. Aber er kann sich noch weiterentwickeln.

12.12 Uhr: Rose zur Bewertung der Saison: Natürlich spielt die Platzierung eine Rolle. Es kommen inhaltliche Dinge in so eine Betrachtung. Wie haben wir uns im ersten Jahr entwickelt. Und dann auch die Tabelle. Wir wollen in die Champions League.

12.09 Uhr: Rose zu Tony Jantschke: Den Spitznamen Fußballgott hat er sich über Jahre hier erarbeitet. Was man von Tony bekommt, ist klar. Er ist verlässlich, gibt immer alles. Für mich als Trainer sind solche Spieler sehr dankbar. Ich bin froh, dass wir ihn haben.

12.07 Uhr: Eberl zur Kaderplanung: Wir machen uns Gedanken. Tobi Strobl und Fabian Johnson werden uns verlassen. Wir müssen schauen, was finanziell machbar ist. Und natürlich ist es ein Unterschied, ob du Europa League oder Champions League spielst. Wir wollen unseren Kader zusammenhalten und schauen, ob wir ihn punktuell ergänzen können.

12.06 Uhr: Rose zu Stefan Lainer: Er ist gut angekommen. Ich bin zufrieden mit ihm. Die Jungs pressen alle Körner raus, die noch drin sind. Das wird auch in Paderborn wichtig sein.

12.05 Uhr: Rose zum Zustand der Mannschaft: Haben gut regeneriert. Ramy Bensebaini kommt zurück. Nico Elvedi ist gesperrt. Fabian Johnson steht nicht zur Verfügung. Alassane Plea ist sehr fraglich für das letzte Spiel gegen Berlein.

12.03 Uhr: Rose zu Steffen Baumgart, mit dem er gemeinsam den Fußballlehrer gemacht hat: Wir haben uns als Menschen gut kennengelernt. Wir waren eine dufte Truppe und haben zusammengehalten.

12.01 Uhr: Rose zu Paderborn: Sie wären nicht Paderborn, wenn sie trotz des Abstieges nicht noch mal alles raushauen. Sie werden weiter mutig spielen und sich wehren, um sich anständig aus der Liga zu verabschieden. Das wird keine leichte Partie für uns.

12.00 Uhr: An der Pressekonferenz nehmen Borussia-Manager Max Eberl und Trainer Marco Rose teil.

11.55 Uhr: In wenigen Minuten soll die Pressekonferenz beginnen.

11.20 Uhr: Vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) beim SC Paderborn stellt sich Gladbach-Trainer Marco Rose (43) ab 12.00 Uhr in einer virtuellen Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. Wir tickern die wichtigsten Aussagen live.

Donnerstag, 18. Juni

11.33 Uhr: In Paragraf 15 der Satzung von Borussia Mönchengladbach steht: „Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Präsidium einberufen. Sie soll im zweiten Kalenderquartal stattfinden.“ Mit dem Termin am 21. April hätte der Verein die Vorgabe in diesem Jahr eingehalten. Doch noch bevor die Bundesliga aufgrund der Coronavirus-Pandemie unterbrochen wurde, hatte Borussia die Versammlung auf unbestimmte Zeit verschoben

Borussia Mönchengladbach macht rund 200 Millionen Euro Umsatz

Nun nähert sich das zweite Quartal seinem Ende, Großveranstaltungen (2019 kamen Mitglieder rund 1700 Mitglieder) sind noch immer nicht erlaubt. Aus diesem Grund wird Borussia in der nächsten Ausgabe des Mitglieder-Magazins, das Mitte Juli erscheint, über die wirtschaftlichen Zahlen des Geschäftsjahres 2019 informieren. „Wir haben einen Umsatz von um die 200 Millionen Euro“, hatte Geschäftsführer Stephan Schippers im Januar gegenüber GladbachLIVE verkündet.

Die Auswirkungen der Pandemie werden dann erst im Frühjahr 2021 offiziell ablesbar sein – wenn Borussia im besten Fall wieder problemlos ihre Mitgliederversammlung im Stadion durchführen kann.

Mittwoch, 17. Juni

17.12 Uhr: Nun ist es offiziell: Die Europa League wird vom 5. bis 21. August in Nordrhein-Westfalen zu Ende gespielt, beginnend mit zwei Hinspielpaarungen des Achtelfinals. Die Partien werden in Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen und Duisburg ausgetragen, das Endspiel steigt in Köln.

Bei der Vergabe der Spielorte für die EM, die 2024 in Deutschland stattfinden soll, hatte sich Mönchengladbach noch übergangen gefühlt. Diesmal soll es nach GladbachLIVE-Infos dafür gar kein Thema gewesen sein, den Borussia-Park zur Verfügung zu stellen. Denn: Für die betreffende Zeit mitten in der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison hätten die Fohlen umziehen müssen. Schließlich befinden sich nicht nur die Kabinen des Profiteams unmittelbar im Stadion, das dem Verein selbst gehört.

Auch die Fortsetzung der Champions League ist geregelt: Dort finden am 7. und 8. August zunächst die ausstehenden vier Achtelfinal-Rückspiele statt. Spätestens ab dem Viertelfinale wird dann im Estadio da Luz und im Estadio José Alvalade in Lissabon gespielt. Sowohl in der Königsklasse als auch in der Europa League wird es im Viertel- und Halbfinale nur ein K.o.-Spiel pro Paarung geben.

Montag, 15. Juni

13.50 Uhr: Das war die Pressekonferenz vor dem Liga-Heimpsiel der Gladbacher Borussia am Dienstag (18.30 Uhr) gegen Wolfsburg.

13.49 Uhr: Max Eberl auf die Frage, ober er nun zum Köln-Fan wird: Ich habe Köln auch in der zweiten Bundesliga die Daumen gedrückt, dass sie aufsteigen. Und wenn Leverkusen nun gegen Köln spielt, dann ist doch klar, dass wir den Kölner die Daumen drücken.

13.48 Uhr: Max Eberl auf die Frage, ob ohne Königsklasse ein Denis Zakaria zu halten ist: Wir wollen Champions League spielen. Wir können alle Top-Stars halten.

13.47 Uhr: Rose: Wir wollen an gewissen Dingen gemessen werden. Wenn nun Kritik kommt, dann muss man sich dem stellen. Wir müssen in den letzten drei Spielen zusammenhalten. Es geht nicht darum, ob wir schön spielen, sondern wir müssen punkten. Die Stimmung im Team ist sehr ordentlich. Wir werden gegen Wolfsburg alles reinwerfen.

13.45 Uhr: Rose zur Besetzung auf der Bank: Es werden einige junge Kerle dabei sein im Kader. Lasst euch überraschen.

13.44 Uhr: Max Eberl sagt weiter: Wenn unser Kader steht, dann können wir mithalten. Wenn bei uns ein Denis Zakaria, ein Breel Embolo, ein Thuram oder Plea ausfallen, dann haben wir eben nicht mehr diese Tiefe im Kader wie andere Klubs, die seit 30 Jahren Champions League spielen.

13.39 Uhr: Max Eberl zum Thema Spitzenmannschaft: Wir sind einen Punkt hinter Leverkusen. Wir kämpfen um das ganz große Ziel. Wir haben zwei gute Auswärtsspiele gezeigt. Was uns zur Spitzenmannschaft fehlt? Wenn wir diese Leistungen weiter zeigen, werden wir auch unsere Punkte machen, um Leverkusen zu jagen. Wenn unser Kader Top-Niveau erreicht, können wir da ganz oben mithalten. Sind Kleinigkeiten gegen uns, dann weniger. Leverkusen muss mit dem Kader Champions League spielen. Wir müssen das von der Ausgangslage nicht. Wir haben hier viel geleistet in den vergangenen Jahren. Wir müssen mit unseren Mitteln den Weg gehen. Wir haben keinen Konzern und keinen Mäzen im Rücken. Wenn unsere Mitglieder das wollen, dann werden wir das registrieren. 

13.38 Uhr: Rose zu Breel Embolo: Er hat mir in München gefallen. Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir müssen aufpassen, jetzt haben wir Breel noch vorne. Es darf nicht mehr allzuviel passieren. Die Personalsituation wird dünn.

13.37 Uhr: Rose zum Gegner Wolfsburg: Wuchtige Spieler. Da kommt eine Menge Wucht uns Power auf uns zu. Wir wollen unser Spiel durchziehen.

13.35 Uhr: Rose: Thuram fällt verletzt aus. Alassane Plea auch mit einer Muskelblessur. Elvedi geht es besser, er kann spielen. Raffael steht nicht zur Verfügung, Zakaria, Johnson und Strobl ebenfalls weiterhin nicht.

13.32 Uhr: Marco Rose zur Ausgangslage im Rennen um die Königsklasse: Es ist nichts passiert, mit dem wir nicht gerechnet haben, Hätten gerne mehr gepunktet. Leverkusen ist jetzt vor uns. Ein Punkt. Das wird eine enge Kiste. Wir müssen nun unsere Hausaugaben machen.

13.30 Uhr: An der Pressekonferenz nehmen Borussia-Manager Max Eberl und Trainer Marco Rose teil.

13.23 Uhr: In wenigen Minuten soll die Pressekonferenz beginnen.

13.00 Uhr: Vor dem Heimspiel am Dienstag (18.30 Uhr) gegen Wolfsburg stellt sich Gladbach-Trainer Marco Rose (43) ab 13.30 Uhr in einer virtuellen Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. Wir tickern die wichtigsten Aussagen live.

Donnerstag, 11. Juni

Ticker aktualisieren

13.26 Uhr: Das war die Pressekonferenz vor dem Liga-Klassiker der Gladbacher Borussia am Samstag (18.30 Uhr) bei Bayern München.

13.25 Uhr: Eberl zum Thema neuer Hauptsponsor: Es gibt noch nichts zu verkünden. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg. Ich bin guter Dinge, dass wir bald etwas verkünden können.

13.25 Uhr: Eberl zur braunen Hetze gegen Borussia: Wir haben ein überragendes Video gemacht. Der Fußball steht für Gleichheit aller Personen. Wir stehen als Verein komplett dahinter. Wir sind gegen Rassismus. Die Reaktionen zeigen, wie krank unsere Gesellschaft ist. Diese Menschen wollen wir bei Borussia nicht sehen. 

13.23 Uhr: Rose zu Ramy Bensebaini: Er hat sich sehr gut entwickelt. Sollte er Samstag in München spielen, hat er, wie alle anderen auch, eine richtige Challenge vor sich. Die wollen wir annehmen.

13.22 Uhr: Rose: Meine Jungs wissen, wie sie mit Fehlentscheidungen umzugehen haben. Ich finde nicht richtig, wie Alassane Plea dargestellt wird. Das ist ungerecht. Wenn man sich die Karten in Leipzig und Freiburg anschaut. Für mich ist das Thema Linie, was die Schiedsrichter betriffft. Ich stehe hinter Plea, was Mentalität und Verhalten von Plea betrifft. Für mich war die Gelb-Rote Karte übertrieben.

13.19 Uhr: Rose zu Florian Neuhaus: Er ist ein kompletterer Spieler geworden. Er hat in Sachen Physis zugelegt. Er wirkt dynamischer. Wir wollen ihn noch weiterentwickeln. Bei ihm ist nach der Winterpause der Knoten geplatzt. Es geht jetzt darum, wie bei Thuram beispielsweise, die Dinge zu bestätigen. Das sollte auch der Anspruch der Jungs sein.

13.18 Uhr: Eberl zu den Leihspielern: Moritz Nicolas müssen wir entscheiden, was passiert. Ein weiteres Jahr auf der Bank als Nummer zwei wäre nicht gut. Bei Julio Villalba und Andreas Poulsen sieht es so aus, dass sie erst einmal zurückkommen im Sommer. Das gilt auch für Michael Lang, für den es bei seinem neuen Klub ja nicht so gut geklappt hat. Und dann werden wir alles in Ruhe besprechen und Entscheidungen fällen.

13.15 Uhr: Eberl zum Berater-Wechsel von Denis Zakaria: An unserer Stoßrichtung hat sich nichts geändert. Wir haben mit der neuen Agentur bereits Kontakt gehabt.

13.13 Uhr: Eberl zur Roten Karte in Freiburg und seiner Innenraum-Sperre in München: Ich war emotional, daraus mache ich keinen Hehl. Mich hat das sehr erzürnt. Ich akzeptiere die Strafe. Ich werde zum ersten Mal in der Allianz-Arena auf der Tribüne sitzen. Ich habe Fäkal-Sprache benutzt, das tut mir leid.

13.12 Uhr: Eberl zum Thema Vertragsverlängerung Raffael: Es muss für beide Seiten Sinn machen. Es ist noch offen. Wir müssen wegen der Coronakrise auch den finanziellen Aspekt berücksichtigen. Ich möchte keine Tendenz abgeben, aber wir sprechen.

13.11 Uhr: Rose: Wir können viele Dinge vorhersehen, wie die Bayern spielen. Weil sie so von sich überzeugt sind. Darauf sind wir vorbereitet.

13.10 Uhr: Rose: Die Niederlage in Freiburg hat richtig weh getan. Die Stimmung war da nicht so gut, aber wir richten den Fokus auf das, was vor uns liegt und haben das abgehakt.

13.08 Uhr: Eberl: Wir haben uns eine sehr gute Ausgangslage durch das Erreichen der Europa League geschaffen. Nun wollen wir versuchen, etwas ganz Großes zu erreichen.

13.07 Uhr: Rose auf Nachfrage von GladbachLIVE-Reporterin Hannah Gobrecht: Denis Zakaria wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Wir wollen da nichts riskieren. Bei Fabian Johnson müssen wir sehen, wie es aussieht.

13.05 Uhr: Rose: Dieter Hecking hat letztes Jahr auch drei Punkte in München geholt. Lewandowski und Thormas Müller fehlen, dennoch darf man erwarten, dass der Bayern-Kader so besetzt ist, dass sie dies kompensieren können. Bayern ist in allen Bereichen top aufgestellt, wir brauchen die maximale Aufmerksamkeit, müssen sie beschäftigen und selber gefährlich werden.

13.03 Uhr: Rose: Müssen mutig sein in Bayern. Das hat das Pokalspiel der Frankfurter gezeigt. Wichtig ist, dass das Spiel nicht vorzeitig entschieden ist.

13.02 Uhr: Rose: Breel Embolo ist fit für die Bayern. Er sollte zum Kader gehören.

13.00 Uhr: An der Pressekonferenz nehmen Borussia-Manager Max Eberl und Trainer Marco Rose teil.

12.53 Uhr: In wenigen Minuten soll die Pressekonferenz beginnen.

12.00 Uhr: Vor dem Auswärtsspiel am Samstag (18.30 Uhr) bei Tabellenführer und Rekordmeister Bayern München stellt sich Gladbach-Trainer Marco Rose (43) ab 13 Uhr in einer virtuellen Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. Wir tickern die wichtigsten Aussagen live.

Mittwoch, 10. Juni

16.35 Uhr: Die Spitzenpolitiker in Berlin haben es abgenickt! Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lockern in Folge dessen das Hygienekonzept bei Bundesliga-Spielen. Die DFL teilte am Mittowch dazu mit, dass punktuelle „Anpassungen am medizinisch-organisatorischen Konzept für den aktuellen Sonderspielbetrieb“ in der Bundesliga, 2. Bundesliga, der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga vorgenommen werden.

Auch keine Masken für Betreuer mehr

Den Anblick von Masken tragenden Auswechselspielern auf den Stadionrängen dürfte es damit künftig nicht mehr geben: Spieler, Trainer, Betreuer und auch die Delegationsmitglieder der Klubs auf der Tribüne müssen ab sofort keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, „sobald sie ihren Sitzplatz im Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person eigenommen haben“. Gleiches gilt für den vierten Offiziellen im Schiedsrichterteam, der sich zwischen den „Trainerbänken“ bewegt und genauso wie Spieler, Trainer und Betreuerstab regelmäßig auf Covid-19 getestet wird.

In der Erklärung heißt es weiter: „Die Änderungen basieren im Wesentlichen auf den Erfahrungen der nach Wiederaufnahme absolvierten Spieltage, berücksichtigen aber auch die veränderten allgemeinen Schutz-Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus. Die Anpassungen wurden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Benehmen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft anhand des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards geprüft und akzeptiert. Sie treten in der Bundesliga und 2. Bundesliga mit dem bevorstehenden 31. Spieltag in Kraft und gelten vorerst bis Saisonende, auch für die Endspiele im DFB-Pokal.“ 

Es dürfen mehr Journalisten berichten

Auch die Zahl der Medienvertreter im Stadion darf ab dem Wochenende erhöht werden, somit können nun, neben den Rechteinhabern, anstatt 13 insgesamt 26 Journalistinnen und Journalisten – davon insgesamt acht Fotografinnen und Fotografen – aus den jeweiligen Arenen berichten. Die Anzahl der im Stadion arbeitenden Personen wird insgesamt leicht erhöht.

Die DFL betont in ihrer Erklärung: „Außer Frage steht, dass für die DFL und den DFB weiterhin die Gesundheit aller Beteiligten sowie der gesamten Bevölkerung und die Eindämmung des Virus höchste Priorität genießen. Die im medizinisch-organisatorischen Konzept verankerten grundsätzlichen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen bleiben dabei die Basis.“

Für die Profis von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach samt dem Betreuter-Team treten die Lockerungen damit erstmals am Samstag (18.30 Uhr) in München beim Liga-Klassiker gegen den FC Bayern in Kraft. (AM)

Mittwoch, 3. Juni

15.13 Uhr: Der Deutsche Fußball Bund (DFB) bricht aus seinem Regelkorsett aus und lässt Protestaktionen gegen Rassismus von Bundesliga-Profis auf dem Rasen straffrei. Der DFB-Kontrollausschuss entschied in Frankfurt am Main, dass keine Verfahren gegen Gladbach-Stürmer Marcus Thuram (22), die Dortmunder Jadon Sancho (20) und Achraf Hakimi (21) sowie Weston McKennie (21/FC Schalke) eingeleitet werden.

DFB stoppt Verfahren gegen Spieler

Diese hatten durch verschiedene Aktionen und Gesten bei Spielen am Pfingstwochenende gegen den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA protestiert.

Seine Linie will das DFB-Gremium auch bei neuerlichen Anti-Rassismus-Aktionen an den kommenden Spieltagen beibehalten. „Natürlich hat der DFB-Kontrollausschuss stets die Vorgaben der FIFA-Fußballregeln und der DFB-Ordnungen im Blick. Im konkreten Fall handelt es sich aber um gezielte Anti-Rassismus-Aktionen der Spieler, die sich damit für Werte starkmachen, für die der DFB ebenfalls steht und immer eintritt“, erklärte Anton Nachreiner (64), der Vorsitzende des Kontrollausschusses.

„Daher werden keine Verfahren eingeleitet, auch bei vergleichbaren Anti-Rassismus-Aktionen in den nächsten Wochen nicht.“ Grundsätzlich erlauben die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der DFB keine politische Botschaften auf der Spielkleidung oder während der Partien.

In den DFB-Regeln heißt es unter anderem, dass die Spieler keine Unterwäsche mit „politischen, religiösen oder persönlichen Slogans“ zeigen dürfen. Sancho hatte nach seinem Tor zum 2:0 beim SC Paderborn sein Trikot über den Kopf gezogen und zeigte ein Shirt mit der Aufschrift „Justice for George Floyd“. Sein Teamkollege Hakimi trug ebenfalls ein Shirt mit diesem Schriftzug.

Thuram sank still zu Boden

Gladbachs Thuram sank nach seinem ersten Tor beim 4:1 gegen Union Berlin auf sein linkes Knie und blickte zu Boden. „Keine Erklärung erforderlich“, twitterte die Borussia noch während des Spiels mit einem Bild der Szene, das jeder als stummen Protest gegen Rassismus sogleich verstand.

McKennie trug während der Partie gegen Bremen (0:1) eine Armbinde mit der Aufschrift „Justice for George“ („Gerechtigkeit für George“). (dpa)

Dienstag, 26. Mai

11.00 Uhr: Für Borussias älteste Nachwuchsteams ist die Saison nun offiziell beendet. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Abbruch der Juniorenligen beschlossen.

Die von Sascha Eickel (44) trainierte U19 beendet die Saison damit auf Platz drei der A-Junioren-Bundesliga West. Der Traum von der erstmaligen Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft ist damit geplatzt. Die U17 landet nach Anwendung der Quotientenregel (Punkte pro Spiel) ebenfalls auf dem dritten Platz.

„Bis zur Unterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie ist tolle Arbeit geleistet worden. Die Saison ist bisher genauso verlaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Für die Jungs ist es daher enorm schade, dass sie die Lorbeeren für ihre gute Arbeit nicht ernten können“, sagt Borussais Nachwuchsdirektor Roland Virkus (51).

Montag, 25. Mai

13.53 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet. Hier können Sie sich die Pressekonferenz in voller Länge anschauen:

13.51 Uhr: Rose über Mamadou Doucouré: "Mams wird mitfahren nach Bremen. Die Entscheidung habe ich heute im Abschlusstraining getroffen. Ich empfinde ihn als sehr stabil. Man muss die Kirche bei ihm im Dorf lassen. Es könnte für einen Kurzeinsatz reichen, nicht mehr. Aber er hat sich das verdient und ich freue mich, dass er morgen dabei ist."

13.47 Uhr: Rose über die fünf Wechsel-Möglichkeiten: "Ich finde die Lösung sehr vernünftig im Sinne der Gesundheit der Spieler. In Frankfurt haben wir davon Gebrauch zu machen. Gegen Leverkusen war es schwierig, weil früh der erste Wechsel weg war. Auch der zweite war verletzungsbedingt." Rose weiter: "Man kann sicherlich darüber nachdenken, das zu verlängern. Aber vielleicht sollten wir erst mal schauen, dass wir die Saison zu Ende spielen."

13.45 Uhr: Rose: "Jedes Spiel hat eine enorme Wichtigkeit, was die Tabelle betrifft. Bremen wird versuchen, den Rückenwind aus dem Spiel in Freiburg mitzunehmen. Da haben sie viel investiert und sind belohnt werden. Die Jungs sind ja schlau - deshalb werden sie morgen auch wieder viel investieren und um ihr Leben laufen.

13.43 Uhr: GladbachLIVE-Reporter Jannik Sorgatz fragt, wie der zeitliche Ablauf bis zum Anpfiff aussieht. Rose: "Englische Wochen sind nett, weil man viel spielt, das ist das, wa wir wollen. Wir haben am Sonntagmorgen regeneriert und haben am Montagmorgen noch mal trainiert. Dann gab es noch die Corona-Tests. Die Jungs sind jetzt schon mit dem Bus unterweg nach Bremen. Ich werde mich gleich ins Auto setzen, weil wir nicht alle im Bus mitfahren können. Wir sind zusätzlich noch mit Kleinbussen und Privatautos unterwegs. In Bremen werden wir uns dann treffen und uns konkret auf das Spiel morgen vorbereiten."

13.41 Uhr: Rose auf die Frage, ob man Werder ähnlich wie in Frankfurt mit einer frühen Führung den Stecker ziehen könnte: "Das könnte immer ein Ansastz sein. Ich würde gerne immer mit einer 2:0-Führung nach sieben Minuten ins Spiel starten. Grundsätzlich ist es wichtig und gut, in einer Partie reinzukommen. Dafür muss man bereit sein."

13.38 Uhr: Rose über die fünf Auswärtssiege am vergangenen Wochenende und einen Heimvorteil, der möglicherweise keiner mehr ist: "Ich bin Verantwortlicher einer Fußballmannschaft, mir ist das egal. Selbst wenn es eine Tendenz gibt, will ich versuchen, diese für uns umzukehren. Wir wollen Heim- und Auswärtsspiele gewinnen. Zu Hause hat man mit den Fans im Rücken grundsätzlich einen Vorteil. Das fehlt im Moment. Fakt ist aber auch, dass viele Mannschaften gerne vor Zuschauern spielen, auch wenn die Fans gegen einen sind. Dann fühlt man sich auch auswärts wohl."

13.35 Uhr: Rose zum morgigen Gegner: "Mit Bremen kommt eine Mannschaft, die sich mit allem, was sie hat, gegen den Abstieg stemmt. Sie haben Mut getankt und werden uns mit Sicherheit eine Top-Leistung abverlangen."

13.33 Uhr: Rose blickt zunächst auf das Spiel gegen Leverkusen zurück: "Wenn wir Überdurchschnittliches gebracht hätten, hätten wir das Spiel durchaus gewinnen können. Das haben wir nicht geschafft, dadurch hat sich die Tabellenkonstellation geändert. Ich sage aber, dass die Form der Mannschaft da ist. Trotzdem hinterfragen wir uns kritisch. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele einfache Fehler gemacht. Das versuchen wir gegen Bremen besser zu machen." 

13.31 Uhr: Es gibt sofort zwei schlechte Nachrichten. Tobias Strobl fällt laut Rose in Bremen mit einer Muskelverletzung aus. Breel Embolo steht mit einer Wadenprellung ebenfalls nicht zur Verfügung.

13.30 Uhr: Max Eberl lässt sich entschuldigen. Er nimmt parallel an der Sitzung des DFB-Bundestages statt.

13.23 Uhr: In wenigen Minuten beginnt die Pressekonferenz.

12.30 Uhr: Vor dem Auswärtsspiel am Dienstag (20.30 Uhr) bei Werder Bremen stellt sich Gladbachs Trainer Marco Rose (43) ab 13.30 Uhr in einer virtuellen Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. Wir tickern die wichtigsten Aussagen live.

Samstag, 23. Mai

10.54 Uhr: Vergangene Woche beim Restart hatten Borussia-Fans ohne Sky-Abo keine Chance, das Spiel ihrer Mannschaft bei Eintracht Frankfurt live zu sehen. Heute sieht es anders aus: Gladbachs Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen wird im Rahmen der Konferenz am Samstagnachmittag bei Sky Sport News HD im Free-TV gezeigt. 

Insgesamt vier Partien finden ab 15.30 Uhr parallel statt. Der VfL Wolfsburg empfängt Borussia Dortmund, der SC Paderborn die TSG Hoffenheim und der SC Freiburg trifft auf Werder Bremen.

Donnerstag, 21. Mai

13.05 Uhr: Bundesliga und 2. Bundesliga haben ihren Spielbetrieb am vergangenen Wochenende bereits wieder aufgenommen – nun fest, dass es auch mit der 3. Liga weitergeht. Die Saison soll ab dem 30. Mai fortgesetzt werden, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag mitgeteilt hat. 

Der Saisonfortsetzung der 3. Liga liegt das Hygienekonzept zugrunde, das DFB und Deutsche Fußball Liga (DFL) für die Profiwettbewerbe entwickelt hatten. Den Anfang am 30. Mai macht der 28. Spieltag. „Der Rest der Saison wird durchgehend im Rhythmus englischer Wochen absolviert, elf Spieltage sind noch auszutragen. Beendet werden soll die Saison mit dem 38. Spieltag am 4. Juli“, heißt es in der offiziellen Mitteilung des DFB.

Die Relegation soll  bis zum 11. Juli abgeschlossen sein. Abweichungen, beispielsweise durch Mannschaftsquarantänen, seien weiterhin möglich. DFB-Präsident Fritz Keller (63): „Wir hoffen sehr, dass letztlich ein einheitliches Bild herrschen wird und überall in der 3. Liga wie geplant wieder der Ball rollt. Wir haben durchaus positive Signale erhalten. Uns allen muss immer wieder bewusst sein: Wir erleben eine Ausnahmesituation, in der es keine einfachen Lösungen gibt.“

12.03 Uhr: Der Fußball-Bundesliga bleibt ein teilweiser TV-Blackout erspart. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag mitgeteilt hat, wird der Streaminganbieter DAZN die verbleibenden Freitags- und Montagsspiele sowie die Sonntagsspiele um 13.30 Uhr übertragen.

Zusätzlich werden dort in den beiden englischen Wochen die Spiele mittwochs um 18.30 Uhr gezeigt. Auch die Relegationspartien der Bundesliga und 2. Bundesliga laufen bei DAZN.

Damit ist auch die Übertragung des Berlin-Derbys am kommenden Freitag (20.30 Uhr) zwischen Hertha BSC und Union Berlin gesichert.
Wegen Unstimmigkeiten zwischen der DFL und Rechteinhaber Eurosport, der 2019 seine TV-Rechte an 45 Spielen pro Saison an den Streamingdienstleister DAZN verkauft hatte, war die Übertragung der betroffenen Spiele bis zuletzt ungewiss.

Schon vor der Coronakrise hatte DAZN Bundesliga-Spiele gezeigt, am vergangenen Montag war dort das Duell Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen zu sehen gewesen. (sid)

Mittwoch, 20. Mai

16.43 Uhr: Die genauen Spielermine der Gladbacher Borussia bis zum Saisonende stehen fest. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Mittwoch die restlichen Spieltermine öffentlich gemacht. Zum 30. Bundesliga-Spieltag gastiert Borussia demnach am Freitag, 5. Juni (20.30 Uhr), beim SC Freiburg.

Das darauffolgende Auswärtsspiel beim FC Bayern München ist das Top-Spiel des 31. Bundesliga-Spieltags und wird am Samstag, 13. Juni (18.30 Uhr), angepfiffen.

Zur Erinnerung: Beim letzten Duell auf Münchner Boden, im Oktober 2018, hatten die Bayern eine Mega-Krawatte nach dem Gastspiel der Elf vom Niederrhein. Denn Gladbach verpasste dem Rekordmeister in dessen Arena eine historische 3:0-Watschen. 

Borussias  Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg  (32. Spieltag) steigt dann am Dienstag, 16. Juni, um 18.30 Uhr.

Die beiden letzten Begegnungen der Saison am 33. und 34. Spieltag finden jeweils samstagsnachmittags um 15.30 Uhr statt: Am 20. Juni beim SC Paderborn sowie am 27. Juni gegen Hertha BSC. Da die Bundesregierung alle Großveranstaltungen bis zum 31. August untersagt hat, werden alle Partien bis zu diesem Zeitpunkt ohne Zuschauer ausgetragen.

Borussias Spielplan bis zum Saisonende:
• 27. Spieltag: Borussia – Leverkusen (23. Mai, 15.30 Uhr)
• 28. Spieltag: Bremen – Borussia (26. Mai, 20.30 Uhr)
• 29. Spieltag: Borussia – U. Berlin (31. Mai, 15.30 Uhr)
• 30. Spieltag: Freiburg – Borussia (5. Juni, 20.30 Uhr)
• 31. Spieltag: FC Bayern – Borussia (13. Juni, 18.30 Uhr)
• 32. Spieltag: Borussia – Wolfsburg (16. Juni, 18.30 Uhr)
• 33. Spieltag: Paderborn – Borussia (20. Juni, 15.30 Uhr)
• 34. Spieltag: Borussia – Hertha BSC (27. Juni, 15.30 Uhr)

Sonntag, 17. Mai

11.01 Uhr: Mehr als sechs Millionen Zuschauer haben den Restart der Bundesliga am Samstagnachmittag gesehen – ein Rekord für den Sender Sky. Davon entfielen 3,81 Millionen auf die Konferenz und die Einzelspielen im Bezahlprogramm (inklusive Sky Go). Weitere 2,45 Millionen sahen die Konferenz im Free-TV auf Sky Sport News HD. Rund 60 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnten sich ebenfalls sehen lassen.

Das Topspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach am Abend war dann wieder nur im Pay-TV gezeigt worden. 740.000 Zuschauer entsprachen hier einem üblichen Wert für diese Anstoßzeit. 

Am kommenden Wochenende läuft die Samstagskonferenz erneut im frei empfangbaren Fernsehen, dann auch mit Beteiligung der Fohlen, die um 15.30 Uhr im Borussia-Park auf Bayer 04 Leverkusen treffen im wichtigen Duell um die Champions-League-Plätze.

Freitag, 15. Mai

17.31 Uhr: Also doch nicht! Den Trainern in der Fußball-Bundesliga wird in Zeiten der Coronavirus-Pandemie das Arbeiten zum Restart etwas erleichtert. Sie müssen in ihrer Coaching-Zone während der Geisterspiel-Duelle in leeren Stadien nicht ständig einen Mundschutz tragen. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf einen Sprecher der Deutschen Fußball Bundesliga (DFL). 

Ansgar Schwenken, DFL-Direktor Fußballangelegenheiten und Fans, wird so zitiert: „Gemäß Konzept der Task Force sind auch die Trainer und Ersatzspieler dazu verpflichtet, im Stadion Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sofern ausreichende Distanzen nicht erreicht werden. Für die Trainer ist eine solche ausreichende Abstandswahrung gewährleistet, wenn sie sich mit einem Abstand von mindestens 1,5 Metern losgelöst von den anderen Personen bewegen.“ 

Heißt beispwielsweise im konkreten Fall für Gladbach-Trainer Marco Rose: Hält er am Samstagabend (18.30 Uhr) beim sogenannten Topspiel in Frankfurt die Abstände ein, kann der 43-Jährige auch mal ohne Mundschutz im Gesicht mit lauten Ansagen Richtung eigene Spieler ungehindert seinem Job nachgehen.

16.51 Uhr: Ein Profi des SV Werder befindet sich derzeit für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne. Obwohl der Spieler bei den bisherigen Testungen negativ getestet worden ist, wurde die Quarantäne in Abstimmung mit Werder Bremen durch das Bremer Gesundheitsamt angeordnet, da es Anfang der Woche einen positiven Covid-19-Test einer Person aus seinem persönlichen Umfeld gegeben hat.

Der Spieler wurde nach Vereinsangaben seitdem zwei Mal negativ getestet. Alle Mitglieder der Profimannschaft und des Funktionsteams wurden bislang insgesamt fünf Mal getestet. Alle Tests seien negativ ausgefallen, heißt es. „Es besteht also keinerlei Risiko für unsere Mannschaft und den Staff. Das Vorgehen zeigt, dass das medizinische Konzept greift, infizierte Personen frühzeitig ermittelt werden können und dann die nötigen Maßnahmen ergriffen werden“, sagt Werders Geschäftsführer Fußball, Frank Baumann.

14.01 Uhr: Die 3. Liga wird nicht am 26. Mai den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beschloss am Freitag, den Neustart nach hinten zu verschieben. Bislang liegt weiterhin keine politische und übergeordnete behördliche Freigabe für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs der 3. Liga vor, teilte der DFB mit. Aus diesem Grund sei der 26. Mai als angedachter Termin für den Wiedereinstieg in die laufende Saison nicht mehr möglich.

Den Klubs soll eine vergleichbar lange Vorbereitungszeit wie den Erst- und Zweitligisten ermöglicht werden. Am grundsätzlichen Plan, die Saison auf sportlichem Wege zu Ende zu bringen, ändere sich aber nichts. (sid)

Donnerstag, 14. Mai

16.33 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat drei weitere Geister-Spieltage genau terminiert. Borussia empfängt Bayer 04 Leverkusen am 23. Mai samstags um 15.30 Uhr zum Kracher-Duell um die Champions League. Damit läuft die Partie im Free-TV bei Sky Sport News HD im Rahmen der Konferenz.

Am Dienstag danach (26. Mai) sind die Fohlen um 20.30 Uhr bei Werder Bremen zu Gast. Anschließend können sie ein wenig verschnaufen und treffen am Sonntag, 31. Mai im Borussia-Park auf Union Berlin (Anpfiff 15.30 Uhr).

15.31 Uhr: Max Eberl musste sich entschuldigen lassen. Gladbachs Manager tagte noch mit den DFL-Mitgliedern, als die Pressekonferenz vor Borussias Spiel bei Eintracht Frankfurt begann (die wichtigsten Aussagen gibt es weiter unten).

In der Schalte der 36 Profiklubs gab es eine besonders heikle Frage zu klären, die am Mittwoch für Zoff gesorgt hatte: Wie werden die Ligen gewertet, wenn die Saison doch abgebrochen werden muss, insbesondere der Auf- und Abstieg? Die Entscheidung: vertagt. In den nächsten beiden Wochen soll eine Regelung entwickelt werden.

Dafür bekräftigten die Vereine einstimmig mit einer Enthaltung, wie die DFL am Donnerstagnachmittag mitteilte, die Saison – falls rechtlich möglich – notfalls auch nach dem 30. Juni zu beenden.

Zudem sind ab Samstag offiziell fünf Auswechslungen möglich. Dafür stehen den Trainer im Laufe des Spiels drei Gelegenheiten zur Verfügung, inklusive der Halbzeitpause. Die DFL empfiehlt, von mehr als zwei Auswechslungen auf einmal abzusehen. In der Verlängerung eines Relegations-Rückspiels käme noch eine sechste Wechsel-Möglichkeit hinzu.

Bundesliga: Verein könnte umziehen

Darüber hinaus ist das Konzept der Task Force nun in der Spielordnung verankert und rechtlich bindend. Auch sollen Vereine kurzfristig in ein anderes Stadion umziehen können. Dazu teilte die DFL mit: „Hintergrund ist, dass durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auch die Entwicklung eines nur regionalen beziehungsweise lokalen Infektionsgeschehens denkbar ist, welches unter Umständen die Durchführung eines Spiels an dem vorgesehenen Spielort kurzfristig unmöglich macht, während an einem anderen Spielort gespielt werden kann.“

13.46 Uhr: Rose über die Pappkameraden-Aktion im Borussia-Park: „Ich finde es saucool, weil die Fans erstens etwas Gutes tun. Und zweitens haben wir viel Spaß daran, das Stadion wirkt etwas belebt. Natürlich kann es keine Fans ersetzen, und dann kommt schon wieder irgendwelche Kritik von außen. Aber alleine, dass wir 20 Menschen schon wieder schmunzeln konnten, ist doch gut. Ich glaube, dass es viele andere Leute auch sehr nett finden. Ich finde es nicht verkehrt, sich in dieser Zeit auch mal mit anderen zu freuen.“

13.40 Uhr: Rose über seine Gefühle: „Ich freue mich auch, ganz klar. Das ist mein Job, dafür stehe ich jeden Tag auf. Es ist auch meine Leidenschaft. Aber wir müssen auch so ehrlich sein, dass wir das im Moment auch machen, um den Wirtschaftszweig Fußball zu retten. Deshalb ist es unsere Pflicht, schnell wieder rauszugehen. Die Kritik, die drumherum entsteht, ist nachvollziehbar, weil der wichtigste Part fehlt: Die Fans, die nicht dabei sein können und uns nicht unterstützen dürfen. Das schmälert natürlich die Vorfreude ein bisschen, dass wir nach Frankfurt fahren und in einem tollen Stadion mit sonst toller Atmosphäre ohne Zuschauer spielen. Vorfreude ja, aber mit dem Manko, keine Fans dabei zu haben.“

13.37 Uhr: Rose über Derby-Held Breel Embolo: „Für mich kam Breels Berufung gegen Köln nicht überraschend. Es waren immer enge Entscheidungen, das habe ich betont. Er hatte bis dahin eine sehr gute Runde gespielt. Mit einem Tor und einer Vorlage hat er sich nachhaltig empfohlen, dann kam die Pause. Aber er hat seitdem sehr gut gearbeitet, ist topfit und hat jede Einheit mitgemacht. Das heißt, Breel darf sich sehr gute Chancen ausrechnen mit Blick auf Samstag.“

13.34 Uhr: Rose über mögliche Skepsis bei seinen Spielern: „Bei uns habe ich nicht das Gefühl. Wenn es so wäre, würde ich es auch sagen. Wir haben von Anfang an sehr viel mit den Jungs geredet und sie bei jeder Info mitgenommen haben. Uns selbst haben wir immer kritisch hinterfragt und das auch so an die Jungs weitergeleitet. Alle haben mitgezogen und sich hinter die Sache gestellt. Ich habe das Gefühl, dass sie sich darauf freuen, dass es endlich losgeht. Alles, was gerade um uns herum passiert, nehmen wir so in Kauf – mit der Hoffnung, dass sich die Dinge irgendwann normalisieren.“

13.31 Uhr: Rose: „Bei Geisterspielen geht es eher um die eigene Motivation. Da werden die Mannschaften Vorteile haben, die die meisten Spieler im Team haben, die sich immer – ob im Training oder beim ‚Mensch ärgere dich nicht‘ zu Hause – bestmöglich pushen können. Das wird sich auch aufs Team übertragen, wenn viele Spieler diese Motivation haben, immer gewinnen zu wollen. Auf dem Niveau haben alle solche Spieler dabei. Deswegen weiß ich nicht, wer dadurch einen Vorteil hat.“

13.29 Uhr: Rose über Frankfurts Taktik: „Bei allem Ergebnisdruck ist es momentan auch wichtig, dass wir eine gute Zeit und Spaß haben. Dazu gehört für mich auch, dass wir vor allem auf uns gucken und unseren Plan auf den Platz bringen. Trotzdem schauen wir darauf, was der Gegner anbietet. In der Vorbereitung war Thema, dass die Eintracht in der Rückrunde eher im 4-4-2 oder im 4-2-3-1 agiert hat, davor aber häufiger mit Dreierkette. Darauf werden wir vorbereitet sein.“

13.27 Uhr: Rose über den Gegner am Samstag. „Die Eintracht ist immer dann gut gewesen, wenn sie vorher Pausen hatten. Also nach der Winterpause und zu Beginn der Saison. Das bedeutet, dass sie gut arbeiten konnten und möglichweise ein paar Spieler zurückbekommen haben, Bas Dost zum Beispiel. Die Eintracht spielt grundsätzlich immer mit großer Wucht, guter Organisation und natürlich guten Fußballern. Filip Kostic ist ein Schlüsselspieler über den Flügel. Wenn sie mit zwei Stürmern spielen, werden sie sehr gefährlich mit Flanken. Bei Standards ist Martin Hinteregger ein Mentalitätsspieler. Da kommt viel Arbeit auf uns zu. Wir werden erstmal dagegenhalten müssen.“

13.24 Uhr: Rose über die Youngster, die momentan mittrainieren: „Wir haben unseren Kader sehr gut gefüllt. Die Jungs sind sehr fleißig und trainieren gut. Wir sind sehr froh, dass wir sie haben. In den Moment, in dem wir das Gefühl haben, dass wir sie reinschmeißen müssen, hätten wir keine Sorge, das zu tun. Ob es am Wochenende so weit ist, ist jetzt schwer zu sagen. Ich finde, dass Famana Quizera, der ein Vierteljahr schon bei uns mittrainiert, sich richtig gut entwickelt.“

13.21 Uhr: Rose über Mund-Nasen-Schutz an der Seitenlinie: „Man gewöhnt sich immer mehr dran. Über die Sinnhaftigkeit möchte ich nicht diskutieren. Ich habe genug Sendungen gesehen, um zu wissen, dass es sehr sinnvoll ist. Im Stadion befinden wir uns im Freien, werden die Abstände als Trainer einhalten können. Das bedeutet, dass wir sicher bald eine Aussage bekommen, dass wir in der Coaching Zone vielleicht den Mundschutz abnehmen können.“

13.18 Uhr: Rose über die Wehwehchen anderer Profis: „Chris Kramer und Lars Stindl haben wir rechtzeitig fit bekommen. Die sind wieder mit dabei. Für wie viel Einsatzzeit es reichen wird, werden wir sehen. Wir haben ja noch einige Spiele.“

13.17 Uhr: Rose über mögliche Torjubel: „Wahrscheinlich werden wir nicht so Jubel sehen wie vor der Pause – es sei denn, die Jungs haben sich etwas einfallen lassen. Ich glaube schon, dass wir ein paar nette Anekdoten zum Schmunzeln sehen werden. Auch daran werden wir uns gewöhnen müssen. Wir haben es thematisiert und wissen, dass viele auf uns gucken. Ich hoffe, es läuft nicht darauf hinaus, dass jeder ständig auf irgendwelche Fehler wartet. Man kann davon ausgehen, dass irgendwann ein Tor fällt, bei dem man nach außen trägt, was man fühlt. Wenn ich meine Jungs darauf vorbereite, dass sie möglicherweise an die Wand gestellt werden, wenn sie einen Fehler beim Torjubel machen, kann ich gleich das Toreschießen verhindern. Das möchte ich natürlich nicht. Wir haben darüber geredet, und ich hoffe, dass die Jungs gute Ideen haben.“

13.11 Uhr: Rose sagt, er sei sehr optimistisch, dass die Saison zu Ende gespielt werden könne. „Hunderprozentige Sicherheit ist in diesen Zeiten schwierig. Wir lernen alle, mit dem Virus umzugehen. Das heißt, dass wir Kompromisse eingehen und vorsichtig sein müssen.“ So gehe es momentan aber allen Menschen in der Gesellschaft.

13.10 Uhr: Rose über den Neustart: „Wir haben Ziele und wollen die Saison bestmöglich zu Ende spielen. Ich spüre, dass ich als Trainer momentan das Gefühl vermitteln muss, dass wir uns darauf freuen können, wieder spielen zu dürfen. Ich finde, dass man Niederlagen auch noch korrigieren kann. Wir haben neun Spiele vor der Brust und uns eine sehr gute Ausgangsposition erarbeitet.“

13.08 Uhr: Rose über fünf Wechsel, die wohl ab Samstag erlaubt sind: „Ich glaube, dass es im Zusammenhang mit den Trainingsinhalten der letzten Wochen eine gute Lösung ist, um unsere Spieler zu entlasten. Es dürfte eine Lösung gefunden werden, um möglichem Zeitspiel entgegenzuwirken. Insgesamt stehe ich der Sache sehr aufgeschlossen gegenüber.“

13.07 Uhr: Rose: „Die Situation ist insgesamt eine spezielle. Aber wir werden nichts Besonderes machen, ich werde auch mein Coaching an der Linie nicht anpassen. Grundsätzlich wollen wir uns auch nicht an diese Geisterspiele gewöhnen, sondern hoffen, dass wir diese Phase irgendwann überstanden haben und endlich wieder Fans im Stadion haben.“

13.05 Uhr: Rose über sein Personal: „Die Belastungssteuerung war natürlich eine Herausforderung. Wenn du den 6000. Pass gespielt oder zum 800. Mal aufs Tor geschossen hast, weil nichts anderes möglich ist, bekommst du natürlich Probleme. Aber neben Denis Zakaria wird es nur Fabi Johnson definitiv nicht schaffen.“ Andere seien vielleicht noch nicht auf Top-Niveau, weil sie erst diese Woche dazugestoßen seien.

13.03 Uhr: Rose: „Die Jungs haben gut mitgezogen in allen Phasen, die wir zur bewältigen hatten. Wir konnten uns nach und nach darauf einstellen. Jetzt freuen wir uns, dass es am Samstag wieder losgeht.“

13.01 Uhr: Es geht los. Rose hat Platz genommen im Presseraum des Borussia-Parks und nimmt nun die Fragen der zugeschalteten Journalisten entgegen. Eberl lässt sich entschuldigen, er ist noch in der DFL-Konferenz.

11.18 Uhr: Bei Borussia steht die nächste virtuelle Pressekonferenz an. Ab 13 Uhr sprechen Trainer Marco Rose (43) und Manager Max Eberl (46) über das erste Spiel nach der Corona-Unterbrechung bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr). Außerdem dürfte es Einblicke geben in die Personalsituation und das Quarantäne-Trainingslager.

Mittwoch, 13. Mai

14.03 Uhr: Nach Angaben des „Kicker“ sind sich einige Bundesligisten bei ihrer Videokonferenz am Mittwochvormittag in die Haare gekommen. Auf der Tagesordnung stand die Frage, wie bei einem Abbruch der Saison mit dem Ab- und Aufstieg verfahren werden soll. Dabei sollen zehn Klubs dafür votiert haben, am „Grundprinzip eines sportlichen Auf- und Abstiegs“ festzuhalten, acht jedoch dagegen. Eine Entscheidung wurde deshalb vertrag, in einer Woche soll erneut darüber diskutiert werden.

09.35 Uhr: Wenn sich die DFL-Mitglieder am Donnerstag erneut per Schalte virtuell versammeln, stehen einige wichtige Punkte auf dem Programm. Schon am Mittwoch findet eine Vor-Konferenz statt. Wie die „Bild-Zeitung“ berichtet, soll auch über einen Vorschlag abgestimmt werden, was passiert, wenn die Saison abgebrochen werden muss. So soll gemäß der dann aktuellen Tabelle ein Meister gekürt werden, auch zwei Absteiger soll es geben. 

Zudem soll das Konzept der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ im Anhang in die Spielordnung integriert werden. Außerdem stehen folgende Fragen auf der Tagesordnung: Werden künftig fünf Auswechslungen erlaubt sein (zu drei Zeitpunkten während des Spiels sowie in der Halbzeitpause)? Und könnte die Saison zur Not nach dem 30. Juni beendet werden, obwohl zahlreiche Verträge an diesem Stichtag auslaufen?

08.04 Uhr: Wir haben am Dienstagabend „Markus Lanz“ eingeschaltet und uns den Auftritt von Borussia-Manager Max Eberl (46) angesehen. Hier ist die ausführliche Zusammenfassung:

Dienstag, 12. Mai

14.47 Uhr: Borussia-Manager Max Eberl (46) wird am Abend zu Gast in der Talksendung „Markus Lanz“ sein. Eberl wird sich wenige Tage vor dem Bundeslia-Neustart den Fragen von Moderator Markus Lanz (51) stellen, der in seinem Format politische und gesellschaftliche Themen bespricht. Bereits am Montag hatte sich Eberl auf einer Pressekonferenz zur Lage bei den Fohlen geäußert. Die Sendung wird ab 23.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

13.58 Uhr: Gladbachs Leihspieler Andreas Poulsen (20, Austria Wien) und Julio Villalba (21, SCR Altach) dürfen hoffen, dass sie in dieser Saison bei ihren Leih-Klubs noch Chancen auf Spielpraxis erhalten. Denn die österreichische Bundesliga plant den Spielbetrieb im Juni wieder aufzunehmen. Das teilte Ligapräsident Christian Ebenbauer mit. Zuvor hatte bereits die Regierung ihr Einverständnis für Geisterspiele ab Juni gegeben. 

Wie Ligapräsident Christian Ebenbauer auf einer Pressekonferenz mitteilte, könne die Bundesliga ohne Zuschauer und unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsvorschriften in der ersten Juni-Woche den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Kurz zuvor hatte die österreichische Regierung für Geisterspiele ab Juni grünes Licht gegeben.

12.47 Uhr: Am kommenden Donnerstag wird die Deutsche Fußball Liga (DFL) erneut mit den 36 Profiklubs der 1. und 2. Bundesliga über die aktuelle Situation beraten. Auf der Mitgliederversammlung soll unter anderem eine Entscheidung dazu fallen, ob die DFL die Regel zur Erhöhung des Auswechselkontingents von drei auf fünf Wechsel pro Partie übernimmt. In der vergangenen Woche hatte das International Football Association Board (IFAB) dem Antrag der FIFA zugestimmt.

Gladbachs Manager Max Eberl (46) sagt mit Blick auf diese Regeländerung: „Um die hohe Belastung besser zu verteilen, machen fünf Wechsel pro Spiel Sinn. Ich würde es aber begrüßen, wenn man nicht fünf Spieler einzeln wechseln darf, damit das Zeitspiel nicht zu groß wird.“ Weiter erläutert Eberl seine Gedanken: „Wenn ab der 85. Minute jede Minute ein neuer Spieler eingewechselt werden würde, wäre das nicht Sinn und Zweck der Sache. Ich fände es daher gut, wenn man zu drei verschiedenen Zeitpunkten jeweils einmal einen und dann jeweils zwei neue Spieler zeitgleich einwechseln darf.“

Montag, 11. Mai

17.24 Uhr: Im Borussia-Park wird am Dienstag der nächste Schritt in Richtung Normalbetrieb vorgenommen. Die Sportsbar im Stadion wird wieder öffnen. Der Klub bittet allerdings um eine vorherige, telefonische Reservierung eines Tisches (Telefon: 02161-9293-1760). Zudem gelten weitere Auflagen und Hygienevorkehrungen. Jeder Gast muss sich vor Ort namentlich mit Adresse und Telefonnummer registrieren. Zudem wird es Mindestabstände zwischen den Tischen geben. Ein Mund- und Nasenschutz muss nicht getragen werden.

Die Sportsbar öffnet montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 11 Uhr bis 17 Uhr.Der Fanshop und das Vereinsmuseum sind mittlerweile ebenfalls wieder geöffnet. 

17.01 Uhr: Einen Neustart wird es offenbar auch in der 3. Liga geben. Laut DFB soll die Liga am 26./27. Mai, vorbehaltlich der Genehmigung der Behörden, fortgeführt werden.

16.58 Uhr: Der DFB hat mitgeteilt, dass die beiden DFB-Pokal-Halbfinals für den 9. und 10. Juni geplant sind. Der FC Bayern München würde dann auf Eintracht Frankfurt treffen. Regionalligist 1. FC Saarbrücken empfängt Bayer 04 Leverkusen. Das Finale in Berlin ist für den 4. Juli angesetzt.

12.04 Uhr: Das war's, die Pressekonferenz ist beendet.

12.03 Uhr: Eberl spricht über die fünf Auswechslungen, die in der Bundesliga bald möglich sein könnten. "Ich halte das für den Corona-Spielbetrieb für sinnvoll. Trotzdem muss man sich noch im Detail Gedanken machen, was der bestmögliche Weg ist. Keiner möchte haben, dass in der 85. Minute zahlreiche Spieler ausgewechselt werden. Das ist auch nicht Sinn der Sache und könnte zu zu vielen Unterbrechungen in einem Spiel geben." Eberl schlägt vor, dass man grundlegend wie bisher zu drei Zeitpunkten im Spiel Wechsel vornehmen darf und eben zweimal zwei Spieler gleichzeitig auswechseln könnte.

12.01 Uhr: Bei Borussia trainieren aktuell Top-Talente wie Conor Noß, Famana Quizera oder Jacob Italiano mit. Eberl: "Wir haben viele Jungs dabei, die schon öfter mittrainiert haben. Es sind Jungs aus der U23 und der U19, die uns jetzt unterstützen und die im Notfall sogar auf dem Platz stehen könnten. Wir sind gewappnet, der Kader ist aufgestockt und wir sind vorbereitet."

11.58 Uhr: Bedenken, dass es bei zukünftigen Geister-Heimspielen zu Fan-Versammlungen vor dem Stadion kommen könnte, gibt es bei Borussia nicht. Schippers: "Am 11. März gab es noch Veranstaltungen bis 1.000 Personen. Das war eine andere Situation als heute. Abends waren 600 Fans vor dem Stadion. Zu dem Zeitpunkt war das ok. Aus heutiger Sicht bin ich überzeugt, dass das nicht wieder passieren wird. Direkt im Anschluss haben wir den Kontakt zu den Fans aufgenommen und mit den Vertretern der Ultras gesprochen. Es wird keinen Aufruf geben, dass man sich vor dem Stadion versammelt. Wir sind im permanenten Austausch mit den Fans." 

11.55 Uhr: Wie viele Funktionäre dürfen bei einem Geisterspiel dabei sein? Schippers: "Bei einem Heimspiel dürfen acht Vereinsvertreter dabei sein. Das Auswärtsteam darf vier Leute mitbringen. Die Reisefreudigkeit unseres Präsidiums wird also etwas leiden müssen." 

11.53 Uhr: Eberl: "Wir merken, dass die Mehrbelastung im Training den Spielern Probleme bereiten. Man steht am Rand und ist etwas besorgt, wie die Jungs damit umgehen." Laut Eberl haben einige Spieler "Wehwechen". Eberl hofft allerdings, dass die Mannschaft in Frankfurt komplett an den Start gehen kann.

11.50 Uhr: In Denis Zakaria wird den Borussen ein Schlüsselspieler in Frankfurt fehlen. Eberl: "Nach dreiwöchiger Reha hatte er noch Probleme im Knie und wir haben uns entschieden, in dieses Knie reinzuschauen. Er ist schon wieder hier mit Krücken herumgelaufen. Wie lange die Ausfallzeit sein wird, werden wir sehen. Wir hoffen, dass er schnellstmöglich wieder zurückkommt. Die Zeit könnte vier bis sechs Wochen sein, aber da müssen wir abwarten."

11.48 Uhr: Eberl: "Wir wollen die Spiele bestmöglich gestalten und gewinnen."

11.45 Uhr: Jetzt geht es wieder mehr ums Sportliche. Die Mannschaft wird bereits am Freitag nach Frankfurt reisen und dort übernachten. Eberl: "Die Hotels, die von der Liga vorbereitet sind, kennen die Maßnahmen der Task-Force. Sie werden die Hygienemaßnahmen umsetzen. Wir müssen die Jungs bestmöglich auf so ein Spiel vorbereiten."

11.41 Uhr: GladbachLIVE-Reporter Jannik Sorgatz fragt Schippers, wie viele Karten der Klub bisher an die Fans zurückerstatten musste. Schippers: "Beim Köln-Spiel sind bis dato rund 60 Prozent der Karten erstattet wurden." Für die Abwicklung hätte der Klub etwa drei Wochen Bearbeitungszeit benötigt. Schippers bittet die Fans daher weiterhin um Geduld. "Ab morgen können die Fans auf unserer Internetseite ein Formular ausdrucken und uns ihre Tageskarten zuschicken. Danach werden wir die Thematik mit den Dauerkarten angehen."

11.37 Uhr: Nun geht es um die Hauptsponsor-Suche. Schippers: "Ich bin nach wie vor optimistisch, dass wir die Trikot-Brust in der neuen Saison nicht frei haben werden. Wir sind in guten Gesprächen."

11.34 Uhr: Schippers: "Es ist für uns natürlich eine Belastung. Aber sie ist nicht insolvenzbedrohend. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr, sehr gut gewirtschaftet. Wir haben eine Infrastruktur geschaffen, die uns Rückhalt und Sicherheit ermöglicht. Wir haben mit unseren Banken gute Partner. Wir haben immer gesagt, dass wir aus dem Spielbetrieb heraus keine Verbindlichkeiten aufkommen lassen. Insofern ist Borussia Mönchengladbach weiterhin gesund, aber nicht reich. Wir werden mit der Krise, so wie es sich abzeichnet, gut zurande kommen. Wie es am Ende genau aussieht, können wir wie alle anderen Vereine, noch nicht absehen." 

11.32 Uhr: Schippers erläutert erneut die finanzielle Situation. "Es sind auch kleinere Dinge neben den Ticketeinnahmen und Fernsehgeldern wie zum Beispiel die Gastronomie. Wir haben in der Vergangenheit 800 bis 900 Veranstaltungen pro Jahr gehabt. Davon bricht jetzt einiges weg. Es sind viele kleine Sachen, die sich zusammentragen und nachher eine große Summe ergeben."

11.30 Uhr: Eberl ist das Risiko dabei bewusst: "Die Spieler sind ablösefrei und könnten woanders einen Vertrag unterschreiben, wenn sie es wollen würden. Es gibt aber einen sehr konstruktiven Austausch miteinander." Eberl betont, dass der Klub zunächst die finanziellen Möglichkeiten kennen müsse.

11.29 Uhr: Eberl zu den fünf auslaufenden Verträgen: "Natürlich reden wir mit den Jungs. Unsicherheit ist kein guter Ratgeber in der jetzigen Zeit. Die Jungs wollen wissen, wie es weiter geht. Aber momentan ist für uns das allerwichtigste, dass wir den Verein Borussia Mönchengladbach und die Bundesliga wieder ans Laufen bekommen."

11.26 Uhr: Angesprochen auf den Quarantäne-Fall von Zweitligist Dynamo Dresden, sagt Eberl: "Der Fall von Dresden, dass eine ganze Mannschaft in Quarantäne muss, hat uns überrascht, weil die Voraussetzungen aus unsere Sicht in den vergangenen Wochen durch die Einteilung in Gruppen und Trennung der Kabinen so waren, dass der enge Kontakt gar nicht da war."

11.24 Uhr: Eberl bestätigt, dass er in den vergangenen Wochen häufiger mit Ämtern und Behörden in Kontakt gestanden hätte als mit Spielerberatern. Eberl: "Es geht darum, dass wir die Gesundheitsmaßnahmen für unsere Jungs einhalten. Denen wollen wir den größtmöglichen Schutz bieten."

11.22 Uhr: Eberl: "Wir hätten auch keine Sorge, mit diesem Kader in die neue Saison zu gehen. Sollte es so sein, dass wir die Saison beendet haben, werden wir uns hinsetzen und überlegen, was wir tun können. Dann werden wir mit den Spielern sprechen, ob es Vertragsverlängerungen gibt oder nicht." Für Eberl gibt es eine klare Reihenfolge: "Zuerst die Spiele annehmen, die jetzt kommen. Dann die Spiele möglichst erfolgreich gestalten und dann im Nachgang überlegen, was wir noch tun können, um den Kader zu verstärken oder nicht."

11.21 Uhr: Eberl wird auf die Kaderplanung angesprochen. Gladbachs Manager erklärt zunächst die Marschroute der vergangenen Jahre: "Wir haben immer den Grundsatz gehegt: Was wir einnehmen, können wir ausgeben. Wir haben nie über die Maßen gelebt."

11.19 Uhr: Eberl: "Ich erwarte am Samstag trotzdem ein Bundesligaspiel, das wir natürlich erfolgreich gestalten wollen und wo man viele Dinge sieht, die wir in den letzten Monaten auch schon an den Tag gelegt haben. Ich denke, dass es interessante und spannende Spiele werden, weil die Voraussetzungen für alle gleich sind."

11.18 Uhr: GladbachLIVE-Reporter Jannik Sorgatz hakt bei Eberl nach, was dieser am Wochenende sportlich erwartet. Eberl: "Wir haben die letzten Wochen sehr, sehr intensiv arbeiten können, vor allem, was die Athletik, Passformen und kleinere Details angeht. Jetzt müssen wir uns auf das große Feld vorbereiten. Das wird für alle neu sein. Aber der Nachteil ist für alle gleich. Es gibt keine Mannschaft, die besser arbeiten konnte, alle mussten in kleinen Gruppen trainieren."

11.16: Eberl: "Wir haben den großen Vorteil, dass wir nicht in einen Bus steigen müssen, um zwischen Hotel und Trainingsplatz zu pendeln. Das vermindert die Ansteckungsgefahr."

11.15 Uhr: In der Business-Loge des Borussia-Park wurde ein großer Essensbereich für die Mannschaft eingerichtet. 

11.13 Uhr: Eberl geht auf den Ablauf der nächsten Tage ein, wenn sich die Mannschaft im Vereinshotel in Quarantäne befindet. "Wir haben einen kompletten Flur für uns alleine bekommen." Dort sei gewährleistet, dass es keinen Kontakt zu anderen Menschen gibt.

11.10 Uhr: Schippers spricht über die finanzielle Situation: "Wir können heute schon einen Betrag von zehn bis dreizehn Millionen Euro als Negativerträge verbuchen." Die ausstehende Fernsehrate beläuft sich laut Schippers auf 22 Millionen Euro. Schippers: "Für jedes Spiel, was wir jetzt spielen, kriegen wir einen Teilbetrag überwiesen. Da kann man sich ausrechnen, auf was für ein Minusbetrag es am Ende wäre, wenn die Saison abgebrochen werden muss."

11.07: Nun wird Stephan Schippers seine einleitenden Worte sprechen.

11.06 Uhr: Eberl betont, dass die Teilnahme am Training ab dem ersten Tag freiwillig gewesen sei: "Unsere Jungs haben die letzten Wochen und Monate akribisch auf die Hygienemaßnahmen geachtet. Wir haben zu unseren Spielern gesagt, dass sie zu Hause bleiben können, wenn sie ein schlechtes Gefühl haben. Keiner wurde gezwungen, zum Training zu kommen."

11.03 Uhr: Max Eberl beschreibt die aktuelle Lage: "Wir haben die ersten Testverfahren überstanden. Am Anfang hatten wir zwei Personen, die leicht positiv waren. Aufgrund der neuen Testungen, die negativ waren, ist jetzt alles im Reinen. Wir werden heute unser Quarantäne-Hotel beziehen und uns auf das Spiel bei Eintracht Frankfurt vorbereiten."

11.02: Pressesprecher Markus Aretz eröffnet die Pressekonferenz.

10.58 Uhr: Gleich geht's los. Eberl und Schippers sind den Journalisten aus dem Borussia-Park zugeschaltet.

10.05 Uhr: Ab 11 Uhr wird es eine virtuelle Pressekonferenz mit Manager Max Eberl (46) und Geschäftsführer Stephan Schippers (52) geben. Die beiden Borussia-Macher werden dann unter anderem über die wirtschaftliche Situation des Klubs und den Neustart der Bundesliga sprechen. Wir sind mit dabei und tickern die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz live.

Sonntag, 10. Mai

10.24 Uhr: DFL-Boss Christian Seifert (51) sieht den Neustart der 1. Und 2. Bundesliga nach dem Quarantäne-Fall von Dynamo Dresden vorerst nicht in Gefahr. „Wenn Dresden jetzt 14 Tage in die Quarantäne geht, ist das für den Moment noch kein Grund, die Fortführung der 2. Liga komplett in Frage zu stellen“, sagte Seifert am Samstagabend im ZDF-Sportstudio.

Wenige Stunden zuvor war bekanntgeworden, dass das zuständige Gesundheitsamt den Dresdnern nach zwei positiven Tests eine zweiwöchige Quarantäne verordnet hatte.

Die Partie der Dresdner am 17. Mai bei Hannover 96 kann zunächst nicht stattfinden, ebenso das Heimspiel am darauffolgenden Wochenende gegen die SpVgg Greuther Fürth. Die Diskussionen um mögliche Wettbewerbsnachteile durch die häusliche Quarantäne während die Rivalen spielen und trainieren, dürfte nun auch noch mal richtig befeuert werden.

Seifert kündigte im ZDF Gespräche mit allen Zweitligisten in der kommenden Woche an. „Wir ändern momentan nicht das Ziel, sondern nur die Pläne“, sagte Seifert, den ein solches Szenario auch nicht überraschte: „Ich interpretiere das nicht als Rückschlag. Es war völlig klar, dass das passieren konnte.“ (mit dpa)

Samstag, 9. Mai

19.41 Uhr: Noch bevor der Ball wieder gerollt ist in den beiden höchsten deutschen Ligen, ist ein Fall eingetreten, vor dem sich die Deutsche Fußball Liga (DFL) besonders gefürchtet haben dürfte: Bei Zweitligist Dynamo Dresden müssen sich alle Spieler, Trainer und Betreuer für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Die dritte Corona-Testrunde am Freitag hatte zwei neue positive Fälle ergeben. Ein Dresdner Profi befindet sich bereits seit dem 3. Mai in Quarantäne.

„Wir haben in den zurückliegenden Wochen sowohl personell als auch logistisch einen enormen Aufwand betrieben, um alle vorgeschriebenen medizinischen und hygienischen Maßnahmen strikt umzusetzen. Wir stehen im Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt und der DFL, um alle weiteren Schritte abzustimmen. Fakt ist, dass wir in den kommenden 14 Tagen weder trainieren noch am Spielbetrieb teilnehmen können“, erklärte Dynamos Geschäftsführer Ralf Minge (59).

Dynamo hätte am Sonntag, den 17. Mai in der 2. Bundesliga bei Hannover 96 antreten sollen. Das Spiel wird nun ausfallen müssen.

10.56 Uhr: Wie genau der Fußball nach zwei Monaten Corona-Unterbrechung aussehen wird, weiß noch niemand. Doch klar ist: Vieles wird anders aussehen als noch Anfang März. Nach Informationen der Bild-Zeitung hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Klubs aus der Bundesliga und 2. Bundesliga vor dem Restart ein internes Papier für Verhaltensweisen der Spieler an die Hand gegeben.

Dabei geht es unter anderem um die Vorgaben beim Jubeln. Demnach steht unter anderem im „Covid-19 Organisations-Rundschreiben Sonderspielbetrieb“, dass etwa „gemeinsames Jubeln, Abklatschen und Umarmungen“ zu unterlassen seien, „kurzer Ellenbogen- oder Fußkontakt ist erlaubt.“

Rudelbildungen und Ausspucken sollen vermieden werden, die Mannschaften zeitversetzt ins Stadion einlaufen, natürlich ohne die sogenannten Einlaufkinder. Tor- und Einlaufhymnen dürfen von den Klubs abgespielt werden, auch Pappfans oder Banner auf den Tribünen sind zugelassen. Borussia Mönchengladbach bestreitet das erste Spiel nach der Pause am 16. Mai um 18.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt.

Freitag, 8. Mai

14.38 Uhr: Bald könnten in der Bundesliga fünf Wechsel pro Partie möglich sein. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) haben dem Vorschlag der FIFA zugestimmt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) könnte diese Regelung für die ab dem 16. Mai fortgeführte Bundesliga-Saison übernehmen. DFL-Boss Christian Seifert (51) hatte am Donnerstag angekündigt, sich mit den Klubs über eine entsprechende Regelung zu beratschlagen, sobald die Regel bei der FIFA beschlossene Sache sei.

13.06 Uhr: Die Borussia-Mönchengladbach-Stiftung hat rund 17.000 Euro an sechs verschiedene Hilfsaktionen und Einrichtungen in Mönchengladbach gespendet.

Support Your Local Heroes, das Café Pflaster, der Verein Wir für MG e.V., die Mönchengladbacher Tafel und die Kinderhilfen Cantina Nest und Loop e.V. erhielten jeweils einen vierstelligen Geldbetrag.

Auch ein Teil der Einnahmen aus der Sondertrikot-Aktion gehen an die Versorgung der Krankenhäuser, Altenheime und Sozialeinrichtungen mit Schutzkleidung in Mönchengladbach.

10.37 Uhr: Heute Abend legen die beiden DJs „Flimmy“ und „Der schöne Branko“ live im Borussia-Park auf. Die Gladbach-Fans mischen dabei Klassiker und aktuelle Hits mit Fan-Liedern. Verfolgt werden kann die DJ-Live-Session ab 19 Uhr auf den Social-Media-Kanälen des Vereins.

Donnerstag, 7. Mai

15.40 Uhr: DFL-Boss Christian Seifert (50) hatte angekündigt, dass Sky zeitnah eine Lösung für die ersten Spieltage bekanntgeben werde. Nun hat der Sender verkündet, dass er am 16. und am 23. Mai die Samstags-Konferenz der Bundesliga frei empfangbar auf Sky Sport News HD zeigt. Zumindest am ersten Wochenende nach der Corona-Unterbrechung ist das eine schlechte Nachricht für Borussia-Fans: Ihre Mannschaft bestreitet das Samstagabendspiel um 18.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt. Das Duell mit Bayer 04 Leverkusen eine Woche später ist dagegen noch nicht genau terminiert.

14.26 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

14.24 Uhr: Seifert über sein Arbeitspensum in den vergangene Tagen und Wochen: „Wir haben ein Zwischenziel erreicht, auf das wir hingearbeitet haben. Wir haben noch mal eine ordentliche Etappe vor uns. Deswegen ist jetzt nicht die Zeit, sich zurücklehnen.“

14.20 Uhr: Seifert kündigt auch Maßnahmen bei den Videoschiedsrichtern im Kölner Keller an: „Da werden bauliche Veränderungen vorgenommen, die es uns ermöglichen, einen Arbeitsschutz und den Schutz der Personen bestmöglich umzusetzen und das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.“

14.11 Uhr: Bedenken, dass es vor den Stadien zu ähnlich großen Versammlungen wie beim Geisterderby zwischen Gladbach und Köln (2:1) kommen könnte, entgegnet Seiert: „Als Gladbach gegen Köln spielte, waren Versammlungen bis 1.000 Personen noch zulässig.“

Seifert weiter: „Mit einer Pauschalverurteilung, dass sich Horden von Fußballfans versammeln würden, tue ich mich schwer. Nach all den Gesprächen, die ich gehört haben, wird das nicht so sein. Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass die Fanszenen ihren Kritikern, die mit so pauschalen Vorurteilen auftauchen, nicht den Gefallen tun werden, sich genau so zu verhalten.“

14.03 Uhr: Seifert über die sportliche Herausforderung für die Vereine: „Am Ende spielen alle unter den relativ gleichen Rahmenbedingungen. Keiner kann aktuell in ein ausgeprägtes Trainingslager gehen. Ich erwarte den bestmöglichen Sport, den man unter diesen Rahmenbedingungen erwarten kann. Ich bin sicher, dass die Spieler alles dafür tun werden.“

14.01 Uhr: Seifert betont, dass das weltweite Interesse an dem DFL-Konzept riesig sei. Dass die Bundesliga den Spielbetrieb wieder aufnehmen kann, sollte nicht als Selbstverständlichkeit angesehen werden. Seifert: „Das gelingt uns nur, weil wir in diesem Land leben und weil wir das Privileg haben, in einem der modernsten Gesundheitssysteme der Welt zu leben.“ Seifert spricht seine hohe Anerkennung gegenüber der Politik und dem Gesundsheitssystem aus.

13.55 Uhr: Wie geht es mit den TV-Übertragungen weiter? Seifert: „Wir haben mit allen Rechtepartnern konstruktive und gute Gespräche geführt. Unsere Medienpartner planen sehr spezielle und auf die Situation zugschnittete und angemessene Maßnahmen.“ 

Seifert weiter: „Auch Sky plant gewisse Maßnahmen, über die der Sender selbst in absehbarer Zeit kommunizieren wird.“

13.53 Uhr: Auch die Schiedsrichter werden sich Corona-Tests unterziehen müssen, teilt Seifert mit.

13.51 Uhr: „Wir müssen dem Verantwortungs-Vorschuss gerecht werden“, appelliert Seifert an die 36 Profiklubs.

13.48 Uhr: Seifert: „Das Saisonfinale soll tatsächlich noch Ende Juni stattfinden.“ Stand jetzt würde der 34. Spieltag auf den 27./28. Juni (Sa/So) fallen.

13.47 Uhr: Die FIFA denkt derzeit darüber nach, zukünftig fünf statt der bislang geltenden drei Auswechslungen pro Mannschaft zuzulassen. Sollte die FIFA diese Regeländerung beschließen, werde die Bundesliga kurzfristig darüber entscheiden, diese Regel unter Umständen zu übernehmen.

13.43 Uhr: Am 16. Mai geht es am Nachmittag mit den folgenden Partien des 26. Spieltages weiter: Borussia Dortmund - Schalke 04, RB Leipzig - SC Freiburg, TSG Hoffenheim - Hertha, Düsseldorf - Paderborn, FC Augsburg - VfL Wolfsburg.

Um 18.30 Uhr wird die Partie Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach ausgetragen.

Zudem wird es mit Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen ein Montagsspiel geben. Werder konnte – ohne eigenes Verschulden – erst als letztes Team wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, erklärt Seifert.

13.40 Uhr: „Das Konzept kann eine Blaupause für alle Berufssportarten sein“, so Seifert.

13.37 Uhr: Zu den fortlaufenden Corona-Tests sagt Seifert: „Im ersten Durchgang wurden insgesamt zehn Infektionen entdeckt. In der zweiten Testwelle zwei. De lokalen Gesundheitsbehörden haben über entsprechende Maßnahmen entschieden. Ich kann nach wie vor nachvollziehen, dass kritisch hinterfragt wurde, ob die Bundesliga vermutlich gesunde Spieler überhaupt teste sollte. Wir sehen zum einen, dass das Testvolumen in Deutschland solche Tests zulässt. Sollte sich dies ändern, wird die Bundesliga selbstverständlich zurückstehen.“

13.36 Uhr: Seifert sieht in dem grünen Licht der Politik und Behörden eine große Verantwortung für die Bundesliga, die Mannschaften und die einzelnen Spieler: „Jeder Spieltag ist eine Chance zu beweisen, dass wir den nächsten verdient haben.“

13.35 Uhr: Seifert: „Die Bundesliga und die 2. Bundesliga planen, am Samstag, den 16. Mai, den Spielbetrieb fortzusetzen. Damit orientieren wir uns streng am gestrigen Wortlaut, den Spielbetrieb erst ab der zweiten Mai-Hälfte wieder aufzunehmen.“

13.33 Uhr: Die Bundesliga-Klubs hätten die gestrige Entscheidung mit großer Erleichterung aufgenommen. Seifert: „Diese Weiterfürhung bedeutet für manche Klubs das wirtschaftliche Überleben.“

13.32: Die Pressekonferenz mit DFL-Boss Christian Seifert beginnt.

13.05 Uhr: Statt des am Mittwoch angekündigten Bundesliga-Neustarts am 15. Mai soll es nun offenbar einen Tag später losgehen. Das berichtet der „Sportbuzzer“ und verweist auf die Aussage von Kanzlerin Angela Merkel (65) und den Ministerpräsidenten, die grünes Licht für einen Wiederaufnahme der Bundesliga „ab der zweiten Mai-Hälfte“ gegeben hatten.

Der 15. Mai liegt allerdings noch in der ersten Monats-Hälfte. Losgehen soll es dann samstags mit den regulären Partien des ursprünglich für Mitte März angesetzten 26. Spieltages. Borussia würde demnach zuerst sonntags bei Eintracht Frankfurt antreten.

11.02 Uhr: Die nächste außerordentliche Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat begonnen. Dabei wird es um die Details des Neustarts der Bundesliga gehen. Sobald die Pressekonferenz mit DFL-Geschäftsführer Christian Seifert beginnt, gibt es an dieser Stelle alle wichtigen Infos.

09.13 Uhr: Borussia hat am Donnerstagmorgen offiziell bekanntgegeben, dass das Mannschaftstraining wieder aufgenommen wird. Demnach seien alle Spieler in den vergangenen Tagen zweimal negativ auf COVID-19 getestet worden.

Wie GladbachLIVE bereits berichtet hatte, hatte es zunächst einen positiven Test bei einem Profi gegeben. Der Verein teilt dazu nun mit: „Ein Spieler, der ebenfalls sehr schwach positiv getestet war, hatte danach zwei negative Testergebnisse.“ Dagegen sei ein Mitglied des Staffs nach einem positiven und einem negativen Test vorsorglich in Quarantäne. Rund 50 Personen (Spieler, Trainer, Betreuer, medizinisches Team, sportliche Leitung) seien getestet worden.

Gladbach-Manager Eberl freut sich über Restart

Sportdirektor Max Eberl (46) sagt zur Entscheidung der Politik, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann: „Wir freuen uns sehr über die Perspektive, demnächst wieder Bundesligaspiele austragen zu dürfen, auch wenn es leider ohne Zuschauer und ohne die Unterstützung unserer Fans sein wird.“

Eberl weiter: „Die Trainer und die Mannschaft haben in den vergangenen Wochen unter ungewohnten Bedingungen gearbeitet, alle sind froh, dass nun wieder Mannschaftstraining zugelassen ist. Wir nehmen dabei alle Hygiene- und Kontaktregelungen sehr ernst und wir haben den Eindruck, dass alle Spieler verantwortungsbewusst und diszipliniert mit der Situation umgehen.“

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte am Mittwochabend verkündet, dass ab dem 15. Mai der Ball wieder rollen sollen. Sehr wahrscheinlich ist Borussia am Restart-Spieltag dann bei Eintracht Frankfurt gefordert. Ein genauer Spielplan wird erwartet, wenn die außerordentliche Mitgliederversammlung der DFL am Donnerstag vorbei ist.

Verzichten müssen die Fohlen zunächst jedoch auf Mittelfeld-Star Denis Zakaria (23), der am Knie operiert worden ist (hier lesen Sie mehr).

Mittwoch, 6. Mai

21.28 Uhr: Noch vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag und wenige Stunden nach der Freigabe durch die Politik hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) beschlossen: Am 15. Mai soll der Ball in der Bundesliga wieder rollen.

Am 11. März fand das bislang letzte Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln statt. Bis zum Saisonende stehen noch neun Spieltage aus, dazu die Nachholpartie zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt.

16.35 Uhr: Kurz nach Beendigung der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt hat die DFL eine Statement ihres Geschäftsführers Christian Seifert (50) verschickt. Der dankt der Politik für ihr Vertrauen und sagt: „Die heutige Entscheidung ist eine gute Nachricht für die Bundesliga und die 2. Bundesliga. Sie ist verbunden mit einer großen Verantwortung für die Clubs und ihre Angestellten, die medizinischen und organisatorischen Vorgaben diszipliniert umzusetzen. Spiele ohne Stadion-Zuschauer sind für niemanden eine ideale Lösung. Es ist in einer für einige Clubs existenzbedrohenden Krise allerdings die einzige Möglichkeit, den Fortbestand der Ligen in ihrer jetzigen Form zu bewahren.“

16.14 Uhr: Warum müssen die Mannschaften vor dem Restart nicht mindestens zwei Wochen in Quarantäne? Merkel: „Dass dort regelmäßig getestet wird, bedeutet eine andere Situation, als wenn jemand nur einmal am Beginn und am Ende einer Quarantäne getestet wird.“ Heißt: Die Bundesliga könnte theoretisch auch am Wochenende vom 15. bis 17. Mai schon wieder spielen. Diese Entscheidung wird die DFL am Donnerstag fällen.

16.05 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53) sagt zur Wiederaufnahme der Bundesliga mit Geisterspielen: „Wir wissen, dass es sehr kontrovers ist. Ich halte diesen Kompromiss für mehr als vertretbar. Ich kann aber nur an eines appellieren: Die Verantwortlichen in den Vereinen werden alles tun, um Sicherheit zu erreichen. Aber es sollten auch Spieler, die sich unvernünftig verhalten, mit Konsequenzen rechnen müssen. Das war diese Woche schon ein schweres Eigentor des einen Spielers von Hertha BSC (Anm. d. Red., Salomon Kalou). Es haben sich nicht nur normale Menschen an alle Hygienemaßnahmen zu halten, sondern auch die, die sehr viel verdienen und Privilegien genießen.“

15.44 Uhr: Die Pressekonferenz im Bundeskanzleramt hat begonnen. Merkel sagt: „Wir haben die allererste Phase der Pandemie hinter uns. Aber wir stehen noch immer am Anfang und werden uns noch lange damit auseinandersetzen müssen.“ Sie dankt der Bevölkerung und den Behörden für ihren Einsatz, durch den die Infektionszahlen auf ein beherrschbares Niveau gesunken seien. 

15.06 Uhr: Die Schalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) und den Ministerpräsidenten zieht sich in die Länge, doch eine wichtige Entscheidung ist bereits durchgesickert: Die Politik gibt grünes Licht für die Bundesliga. In der zweiten Mai-Hälfte soll der Ball wieder rollen können, das hat die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfahren.

Einen genauen Termin für den Restart gibt es jedoch noch nicht. In der Bundesliga steht noch neun komplette Spieltage und das Nachholspiel zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt auf dem Programm. Die DFL (Deutsche Fußball Liga) hat für Donnerstag ihre nächste Mitgliederversammlung einberufen. Danach dürfte dann ein Datum feststehen, an dem es wieder losgeht.

09.29 Uhr: Die Politik will den Weg für den erhofften Restart der Fußball-Bundesliga im Mai freimachen. Dies geht aus einer Beschlussvorlage, die am Mittwoch (ab 11 Uhr) in einer Videoschalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder abgesegnet werden soll, hervor.

Die Wiederaufnahme der Spiele in der 1. und 2. Bundesliga ohne Zuschauer gelte ab einem Datum im Mai als "akzeptabel", um "den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen", zitiert die französische Nachrichtenagentur AFP aus dem Dokument. Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs soll eine zweiwöchige Quarantäne der Teams sein.

Damit könnte der 15. Mai, auf den die Deutsche Fußball Liga (DFL) als möglichen Starttermin gehofft hatte, hinfällig werden. Ein Start eine Woche später scheint wahrscheinlicher.

Dienstag, 5. Mai

16.22 Uhr: Aufatmen bei Stefan Kuntz (57): Der Trainer der deutschen Olympia-Auswahl wird bei den nachgeholten Spielen im Jahr 2021 in Tokio auf beliebig viele Akteure des Jahrgangs 1997 zurückgreifen dürfen, obwohl diese dann bereits die Altersgrenze überschritten haben werden. Für Borussia-Profi Florian Neuhaus bedeutet das, dass sein Traum von der Olympia-Teilnahme weiter lebt. Zuletzt hatte sich der Mittelfeldspieler im Interview mit GladbachLIVE zu der Thematik geäußert (hier lesen Sie mehr).

15.49 Uhr: Zehn positive Corona-Fälle hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag für die Bundesliga und 2. Bundesliga gemeldet. Gleich zweimal ist nach GladbachLIVE-Infos Borussia Mönchengladbach betroffen: Ein Spieler und ein Physiotherapeut der Fohlen haben sich infiziert. Mehr Infos gibt es im folgenden Artikel.

12.05 Uhr: Die zweite Corona-Testreihe in den höchsten beiden Spielklassen hat bei Zweitligist Erzgebirge Aue einen positiven Fall ergeben. Ein Mitglied des Betreuerteams habe sich nach Vereinsangaben infiziert. Deshalb, so die offizielle Mitteilung, schickt Erzgebirge Aue den kompletten Spielerkader plus Trainer- und Betreuerteam vorerst bis zum 7. Mai in häusliche Quarantäne.

08.05 Uhr: Bund und Länder bereiten unter Hochdruck die Runde von Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) und den Ministerpräsidenten am Mittwoch vor. Darin soll es vermehrt um Lockerungen der strengen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gehen.

In der Nacht auf Dienstag ist bereits ein Inhalt durchgesickert: Wie die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren mit den Verhandlungen vertrauten Personen erfahren haben will, werde es höchstwahrscheinlich grünes Licht dafür geben, dass die Bundesliga ab dem 15. Mai wieder spielen kann. 

Montag, 4. Mai

17.35 Uhr: Der SC Paderborn hat am Montagnachmittag als erster Bundesliga-Klub wieder das Mannschaftstraining aufgenommen. Zuvor hatten die Ostwestfalen bekanntgegeben, dass die Corona-Tests in den beiden zuletzt durchgeführten Runden allesamt negativ ausgefallen seien.

16.43 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat Hertha-Profi Salomon Kalou (34) für ein Video aus dem Kabinentrakt der Berliner scharf kritisiert. Darin war bei Facebook unter anderem zu sehen gewesen, wie Kalou fast allen Anwesenden die Hand schüttelte, einige Spieler eng zusammensaßen in der Kabine und Kalou die Durchführung eines COVID-19-Tests bei einem Kollegen filmte.

15.57 Uhr: In den 36 Vereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga sind insgesamt zehn Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Neben Spielern wurden dabei auch der Trainerstab und Physiotherapeuten der Klubs untersucht, wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag mitteilte. Insgesamt zehn von 1724 Corona-Tests seien dabei positiv ausgefallen, also 0,58 Prozent.

„Die entsprechenden Maßnahmen, zum Beispiel die Isolation der betroffenen Personen inklusive Umfelddiagnostik, wurden durch die jeweiligen Clubs nach den Vorgaben der örtlichen Gesundheitsbehörden unmittelbar vorgenommen“, hieß es von der DFL.

Sobald das Mannschaftstraining gestartet wird, sind unabhängig von der Wiederaufnahme des Spielbetriebs zwei Tests pro Woche in regelmäßigen Abständen vorgesehen. Der 1. FC Köln hatte bekanntgegeben, dass zwei Spieler und ein Betreuer positiv getestet worden seien. Am Montag teilte auch Zweitligist Dynamo Dresden mit, dass einer seiner Profi betroffen sei.

15.08 Uhr: Am Dienstag um 10 Uhr öffnet die „Fohlenwelt“, Borussias Vereinsmuseum direkt am Stadion, wieder für Publikum. Allerdings gelten bestimmte Abstands- und Hygieneregelungen. So dürfen nur 50 Besucher gleichzeitig die Ausstellung besuchen und müssen dabei stets 1,5 Meter Distanz zueinander halten. Zudem gilt, wie im öffentlichen Nahverkehr und in den Geschäften des Einzelhandels, eine Maskenpflicht.

Es ist gleichzeitig der Auftakt der Sonderausstellung „Weisweilers Meisterstück“ über den ersten Titelgewinn der Fohlen in der Bundesliga vor 50 Jahren. Führungen und Veranstaltungen finden im Museum, das vor rund einem Jahr eröffnet wurde, allerdings noch nicht wieder statt. 

13.00 Uhr: Nach dem Wirbel beim 1. FC Köln hat die Deutsche Fußball Liga die Bundesligisten zum Stillschweigen über die Ergebnisse der Tests auf das Coronavirus aufgefordert. Man werde eine „zentrale öffentliche Kommunikation“ dazu an diesem Montag vornehmen. „Wir empfehlen, bis dahin von eigenen Verlautbarungen abzusehen und auf diese zu verweisen“, heißt es zudem in einem Schreiben von DFL-Direktor Ansgar Schwenken an die Klubs, das der „Kicker“ am Montag veröffentlichte. Die DFL bestätigte den Vorgang. Das Präsidium der Dachorganisation der 36 Profiklubs in der 1. und 2. Liga tagt an diesem Montag. (mit dpa)

11.48 Uhr: Mit Spannung waren die Ergebnisse der zweiten Testrunde beim 1. FC Köln erwartet worden. Am Montagvormittag teilte der Klub nun mit, dass es nach den drei positiven Tests vom Freitag diesmal keine gegeben habe: „Der 1. FC Köln hat am Sonntag erneut seine gesamte Mannschaft sowie Trainer- und Betreuerstab auf COVID-19 testen lassen. Alle Tests eines unabhängigen Labors waren negativ.“ 

Zwei Profis und ein Betreuer des FC waren nach COVID-19-Befunden in zweiwöchige Quarantäne geschickt worden. Der Rest des Teams nimmt am Montag wieder das Kleingruppen-Training auf.

Sonntag, 3. Mai

16.55 Uhr: Bei den Klubs der 1. und 2. Bundesliga wird seit Donnerstag flächendeckend auf das Coronavirus getestet – so sieht es das Hygiene-Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) vor, welches die Voraussetzungen für eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs schaffen soll. Jüngst gab es einen ersten Schock: Beim 1. FC Köln wurden zwei Profis und ein Betreuer positiv auf Covid-19 getestet.

Bislang sind es ligaweit die einzigen bekannten Fälle. Bei allen weiteren Klubs verliefen die Tests offenbar negativ – allerdings „mauern“ einige Vereine und äußern sich vorerst nicht zu ihren Testergebnissen.

„Das Entscheidende ist, dass das gesamte Konzept tragfähig ist. Man sieht durch die Tests, dass wir frühzeitig Risiken erkennen und minimieren können“, sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (45) dem Kölner „EXPRESS“ mit Blick auf die positiven Test-Ergebnisse.

Hier eine Übersicht aller Bundesligisten und ihre bisherigen Verlautbarungen zu den Testergebnissen.

· FC Bayern München
Der deutsche Rekordmeister gibt auf Anfrage keine Ergebnisse bekannt.
· Borussia Dortmund 
Der BVB erklärte auf Nachfrage, sich zu ärztlichen Untersuchungen nicht zu äußern. Laut eines Berichts der „Ruhr Nachrichten“ vom Samstag haben die Tests keinen positiven Befund auf COVID-19 ergeben.
· RB Leipzig
Die Leipziger wollten sich auf Anfrage nicht zu Testergebnissen äußern.
· Borussia Mönchengladbach
Ein Sprecher sagte am Sonntag auf GladbachLIVE Nachfrage: „Wir äußern uns dazu erst einmal nicht.“

· Bayer Leverkusen
Der Werksklub vermeldete am Samstag, dass alle Tests bei Spielern und Betreuern negativ ausgefallen seien.
· FC Schalke 04
Nach Informationen der „WAZ“ ergaben die Tests keinen positiven Befund auf Covid-19.
· VfL Wolfsburg
Auf Anfrage wurde mitgeteilt, dass alle bisherigen Test bei Spielern und Betreuern negativ waren.
· SC Freiburg
Die Freiburger teilten am Sonntag auf Anfrage mit, dass alle Tests bei Spielern und Betreuern negativ ausgefallen seien.

· TSG Hoffenheim
Bei der TSG fielen nach Informationen des „Kicker“ alle Tests bei Spielern und Betreuern negativ aus.
· 1. FC Köln
Bei den Kölnern wurden zwei Spieler und ein Physiotherapeut positiv getestet. Die Betroffenen wurden für zwei Wochen in Quarantäne geschickt. Das Kleingruppentraining soll normal fortgesetzt werden.
· Union Berlin
Union teilte am Sonntag auf Anfrage mit, dass alle Tests bei Spielern und Betreuern negativ ausgefallen seien.
· Eintracht Frankfurt
Die Frankfurter vermeldeten am Samstag, dass alle Tests bei Spielern und Betreuern negativ ausgefallen seien.

· Hertha BSC
Der Hauptstadtklub wollte sich auf Anfrage nicht zu Testergebnissen äußern.
· FC Augsburg
Der FCA äußerte sich auf Anfrage nicht. 
· 1. FSV Mainz 05
Die Rheinhessen geben auf Anfrage bekannt, dass es keine Stellungnahme gibt.
· Fortuna Düsseldorf
Die Düsseldorfer wollten sich auf Anfrage nicht zu den Testergebnissen äußern. Nach Informationen der „Rheinischen Post“ waren alle Testergebnisse negativ.

· Werder Bremen
Laut einer offiziellen Mitteilung vom Samstag sind bis dahin alle Tests von Spielern und Betreuern negativ ausgefallen.
· SC Paderborn
Der SC Paderborn will sich auf Anfrage erst nach der zweiten Testreihe zu den vorliegenden Ergebnissen äußern.

Samstag, 2. Mai

13.36 Uhr: Schock-Nachricht für Gladbachs Erzrivalen 1. FC Köln: Zwei Profis und ein Physiotherapeut sind am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Und das mitten im Entscheidungs-Prozess der Politik in Sachen Bundesliga-Neustart. Kritiker, die sich gegen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs stellen, fühlen sich nach den Testergebnissen bestätigt: Fußball unter diesen Bedingungen sei nicht zu verantworten.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (45) dagegen geht offenkundig weiter von einem Bundesliga-Neustart aus. „Wir haben ein erstes Ergebnis. Das Entscheidende ist, dass das gesamte Konzept tragfähig ist. Man sieht durch die Tests, dass wir frühzeitig Risiken erkennen und minimieren können.“ Er ergänzt im Kölner EXPRESS: „Die Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Köln hat ergeben, dass unser Konzept als tragfähig bewertet worden ist. Das bedeutet, dass wir den Trainingsbetrieb fortführen können.“

Die drei positiv getesteten Personen aus Reihen des FC gehen in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Wehrle: „Das ist von Behördenseite ein positives Signal. Das Gesundheitsamt hat mitgeteilt, dass alle Spieler, die negativ getestet worden sind, nicht zu Kontaktperson I wurden und deshalb weiter am Trainingsbetrieb teilnehmen können.“ 

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (57) äußerte umgehend Kritik an diesem Vorgehen. Der Kölner schrieb nach dem Bekanntwerden der drei positiven Befunde über die Fortsetzung des Trainings bei Twitter:
„Es ist voll unverantwortlich, dass die Spieler weiter trainieren, nachdem sie mit drei infizierten Spielern Kontakt hatten. Sie müssten in Quarantäne, wie wir es vom Bürger verlangen. Dazu werden die Spieler gefährdet. Das Konzept floppt und ist kein Vorbild.“

Eine Sichtweise, der Wehrle widerspricht. „Das Konzept wurde vom Arbeitsministerium und vom RKI geprüft. Ich verweise auf die Experten, die dieses als tragfähig erachten. Es zeigt, dass wir sehr zuversichtlich sein können, auf Basis dieses Konzepts in den Spielbetrieb gehen können.“

Samstag und Sonntag haben die Spieler frei – die nächste Einheit ist für Montag geplant, dann soll auch wieder getestet werden. Am Mittwoch folgt dann der nächste Schritt Richtung Normalität. Dann will der 1. FC Köln das Mannschaftstraining aufnehmen. Laut Wehrle erfolgt dieser nächste Schritt in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. „Danach müssen wir auf eine finale Entscheidung der Politik warten“, sagt Wehrle.

Freitag, 1. Mai

15.13 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird am 25. Mai das weitere Vorgehen in der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga besprechen. Das DFB-Präsidium berief für dieses Datum einen außerordentlichen Bundestag ein, an dem alle 262 Delegierten wegen der Coronakrise in digitaler Form teilnehmen werden.

Auf der Agenda stehen laut DFB „Beratungen und Beschlussfassungen über die Durch- und Fortführung beziehungsweise den möglichen Abbruch“ von DFB-Spielklassen. Dazu gehören neben der 3. Liga auch die 2. Frauen-Bundesliga, die B-Juniorinnen-Bundesliga und die beiden Junioren-Bundesligen. Die Beratungen würden auch „Entscheidungen über Auf- und Abstieg“ beinhalten.

Falls die Behörden kein grünes Licht geben, könnte die Saison abgebrochen werden. Da das Kontaktverbot höchstwahrscheinlich auf den 10. Mai hin verlängert wird, ist auch weiterhin kein reguläres Mannschaftstraining möglich. Dadurch würde die Saison nicht am 16. Mai fortgeführt werden. Die Spielzeit würde sich somit bis in den Juli verlängern.

Die 3. Liga zeigte sich in der Frage über das weitere Vorgehen bislang gespalten. Acht Vereine sind gegen eine Fortführung der Liga. Bis auf Magdeburg und den Halleschen FC stehen alle anderen Vereine auf einem direkten Auf- oder Abstiegsplatz.

Der SV Meppen und der 1. FC Kaiserslautern enthielten sich. Die beiden Vereine begründeten ihren Standpunkt damit, dass es noch ungeklärte Fragen gebe. Viktoria Köln ist für eine Fortsetzung der Liga. In der Frauen-Bundesliga geht die Tendenz bei den Vereinen hingegen zu einer Fortführung der Saison mit Geisterspielen.

Donnerstag, 30. April

18.34 Uhr: Die DFL hat sich am Abend ebenfalls zu Wort gemeldet:  „Die DFL akzeptiert selbstverständlich, dass am heutigen Tage noch keine Entscheidung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Bundesliga und der 2. Bundesliga getroffen wurde. Entlang des vorgelegten medizinisch-organisatorischen Konzeptes werden sich DFL und Clubs weiter auf eine Saison-Fortsetzung im Mai vorbereiten.“

17.24 Uhr: Kanzlerin Merkel teilt die Beschlüsse der heutigen Sitzung zwischen Bund und Ländern auf einer Pressekonferenz mit. Merkel: „Heute stand unter anderem im Fokus, dass wir Großveranstaltung weiterhin nicht bis zum 31. August stattfinden lassen können. Darunter fallen auch Sportveranstaltungen.“

Damit bestätigt Merkel noch mal das, was sowieso schon klar war: Fußballspiele wird es, wenn überhaupt, in naher Zukunft nur ohne Zuschauer geben.

17.07 Uhr: Der deutsche Profifußball muss weiter auf ein klares Signal für die Fortsetzung der aktuellen Spielzeit warten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) und die 16 Ministerpräsidenten haben nach Informationen aus Teilnehmerkreisen eine Entscheidung über eine Wiederaufnahme der wegen der Corona-Krise ausgesetzten Bundesliga und des Vereinssports am Donnerstag vertagt.

Bis zu den nächsten Beratungen am 6. Mai soll es dazu eine Beschlussvorlage von Kanzleramtschef Helge Braun und den Staatskanzleichefs der Länder geben. (dpa)

15.19 Uhr: Eurosport will offenbar weiterhin seinen Anteil an der letzten Rate für die TV-Rechte nicht bezahlen. Laut einem Bericht der „Sport Bild“ rechne die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit einer baldigen außerordentlichen Kündigung von Eurosport für diese und nächste Saison.

Für die Fans bedeutet das: Die Austragung der noch ausstehenden 14 Spiele bei Sublizenznehmer DAZN sind in Gefahr, sollte der Spielbetrieb wie geplant im Mai wieder aufgenommen werden. Eurosport hatte 2019 seine TV-Rechte an 45 Spielen pro Saison an den Streamingdienstleister DAZN verkauft, soll aber dem Vernehmen nach weiter die Hälfte der Kosten von jährlich rund 80 Millionen Euro tragen.

Wahrscheinlich kommt es nun zu einem Rechtsstreit. Sollten am Ende die Eurosport-Rechte frei werden, könnte die DFL diese kurzfristig neu vergeben - möglicherweise sogar auch ohne Ausschreibung und Kartellamtsprüfung. Eine Variante ist auch, dass die Spiele, die eigentlich bei DAZN hätten laufen sollen, frei empfangbar in der ARD und im ZDF gezeigt werden. Viele Politiker fordern, dass Bundesligaspiele im öffentlich-rechtlichen TV laufen sollten, damit Fans die Kontaktsperren nicht umgehen. Die DFL könnte damit reichlich Pluspunkte in der Öffentlichkeit sammeln.

Die DFL hatte zuletzt verkündet, dass alle Rechte-Inhaber bis auf einen die Mediengelder im Mai überweisen werden. Die Liquidität der Klubs ist bis zum 30. Juni gesichert. Wenn die Saison nicht zu Ende gespielt werden kann, wird es um Rückzahlungen gehen, erklärte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert (50). (dpa)

12.21 Uhr: Ab diesem Donnerstag finden flächendeckend für alle Profis der 1. und 2. Bundesliga Corona-Tests statt. Das hat die DFL auf SID-Nachfrage bestätigt. Auch Borussias Profis werden somit ab sofort getestet. Die DFL hatte angekündigt, dass vor Aufnahme gemeinsamer Einheiten mindestens zwei getrennte Tests erfolgen sollen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. 

09.51 Uhr: Bis eine endgültige Entscheidung über die Fortsetzung der Bundesliga getroffen ist, wird es wohl noch dauern. In der kommenden Wochen müssen Vertreter des DFB und der DFL ihr Konzept zur Wiederaufnahme des Spielbetriebes im Sportausschuss des Bundestages vorstellen.

In der Tagesordnung des Bundestages heißt es in Punkt 1: „Bericht der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu Planungen und Konzepten zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs oder Beendigung der Saison im Fußball“. 

Am heutigen Donnerstag findet die nächste Konferenz zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder statt, die auch von Seiten der DFL mit Spannung erwartet wird. Hier erhoffen sich DFL-Boss Christian Seifert (50) und die Verantwortlichen weitere positive Signal aus der Politik für eine Fortsetzung der Bundesliga.

Mittwoch, 29. April

14.03 Uhr: Kann man sich auch 47 Jahre später nicht oft genug ansehen – nicht nur weil Borussia am Ende gewann, sondern auch weil das Pokalfinale 1973 ein mitreißendes und hochattraktives Spiel war.

11.45 Uhr: Wann rollt wieder der Ball in der Bundesliga? Und kann er überhaupt bald wieder rollen? Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) sich am Donnerstag mit den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen berät, wird noch keine finale Antwort auf diese Frage erwartet. Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) hat das Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die geplanten Geisterspiele jedoch eine wichtige Hürde genommen.

„Der Arbeitsschutz der Spieler, Trainer und Betreuer kann bei vollständiger Umsetzung des Konzepts weitgehend sichergestellt werden“, heißt es demnach in einem Schreiben von Björn Böhning (41) als Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium. Das Schreiben ist an Kanzleramtschef Helge Braun (47), das Bundesinnenministerium und das Bundesgesundheitsministerium gerichtet. Dem Arbeitsministerium obliegt aber nicht die Entscheidung für Geisterspiele. Eine positive Rückmeldung ist aber eine Grundvoraussetzung für die Zustimmung der Politik.

Die Task Force der DFL, angeführt von DFB-Chefmediziner Prof. Dr. Tim Meyer (52), hatte vergangene Woche ihre detaillierten Pläne vorgestellt (hier lesen Sie mehr). In einem Schreiben ans Arbeitsministerium wird von einer „Quasi-Quarantäne“ der Spieler gesprochen: „Insofern leben die Spieler in einer Zone, die neben ihrer Privatwohnung auf der anderen Seite den Trainingsplatz, den Spielerbereich des Stadions, die Mannschaftshotels und den Mannschaftsbus umfasst.“

Der zunächst ins Auge gefasste Restart-Termin am 9. Mai ist allerdings nicht mehr zu halten. Falls die Merkel-Runde nicht wider Erwarten am Donnerstag doch eine konkrete Entscheidung trifft, dürfte es auch mit dem 16. Mai eng werden, da den Mannschaften rund zwei Wochen Mannschaftstraining gewährt werden sollen, bevor es wieder losgeht. Realistischer ist deshalb inzwischen ein Restart der Liga um den 23. Mai.

Dienstag, 28. April

16.02 Uhr: Frankreichs Premierminister Édouard Philippe (49) hat vor der französischen Nationalversammlung verkündet, welche Lockerungsmaßnahmen das Land ab dem 11. Mai vollziehen wird. Auch der Sport in unserem Nachbarland hatte die Rede mit Spannung erwartet. Nun ist klar: Bis einschließlich August werden alle Sportveranstaltungen in Frankreich gecancelt, auch Geisterspiele. 

„Die Saison 2019/2020 wird im Profisport, auch im Fußball, nicht mehr fortgesetzt werden können“, sagte Philippe. Damit muss die Ligue 1 als erste der fünf europäischen Top-Ligen die laufen Spielzeit beenden.

Ein Meister soll Medienberichten zufolge, ähnlich wie in den Niederlanden, nicht gekürt werden. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Paris Saint-Germain ginge also leer aus. Darüber hinaus sollen keine Teams absteigen. Falls die Europacup-Plätze anhand der aktuellen Tabelle vergeben werden, wäre Stade Rennes, der Ex-Klub von Ramy Bensebaini (25), für die Champions League qualifiziert.

Montag, 27. April

17.02 Uhr: Es wäre eine Revolution in der jüngeren Geschichte des Profi-Fußballs. Aufgrund der Corona-Krise plant die FIFA, bis Ende 2021 fünf statt der bisher festgelegten drei Wechsel pro Partie zu erlauben.  Dadurch soll auf die Mehrbelastung der Spieler, die durh den eng getakteten Spielplan entsteen könnte, reagiert werden. 

Über diesen Vorschlag müssen noch die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) als letzte Instanz entscheiden, eine Zustimmung gilt als sehr wahrscheinlich.

Sollte die DFL die Regel übernehmen, könnte sowohl die derzeit unterbrochene Bundesliga-Saison als auch die kommende Spielzeit mit bis zu fünf Auswechslungen ablaufen. Auch für das Ende des aktuellen DFB-Pokals und der nächsten Auflage wäre dies möglich, wenn der Deutsche Fußball-Bund zustimmt. (dpa)

11.46 Uhr: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (59) rechnet mit einer Zustimmung der zuständigen Behörde für einen Neustart der Fußball-Bundesliga. Im Bundesarbeitsministerium werde das Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) für einen Spielbetrieb ohne Zuschauer bewertet, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung „Anne Will“ am Sonntagabend. „Die werden uns einen Vorschlag machen. Ich gehe davon aus, was ich so bisher höre, dass die Kriterien erfüllt sind“, fügte Laschet hinzu.

Er habe eine Wiederaufnahme der Bundesliga gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vorgeschlagen, „weil uns das Konzept überzeugt hat“. Laschet und Söder hatten in der Vorwoche von einem möglichen Spielbeginn am 9. Mai gesprochen. Dieser Termin dürfte aber nicht mehr realistisch sein.

Bundeskanzlerin Merkel berät am Donnerstag mit den Ministerpräsidenten

Laschet sagte in der ARD, zuständig für die Bewertung sei das Bundesarbeitsministerium. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte in der „Bild am Sonntag“ von konstruktiven Gesprächen mit der DFL auf der Suche nach „praktikablen Lösungen“ gesprochen.

Die Bewertung der Experten dürfte Grundlage für die Entscheidung der Politik über eine Freigabe des Spielbetriebs sein. Das nächste Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten über den Kampf gegen die Corona-Pandemie ist für Donnerstag geplant. Offen ist, ob dann auch über die Bundesliga entschieden wird.

Das letzte Wort in Sachen Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga haben die Gesundheitsämter vor Ort. Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (64) hatte am Freitag Bedenken geäußert, Geisterspielen in seiner Stadt zuzustimmen (hier lesen Sie mehr). (mit dpa)

Sonntag, 26. April

16.21 Uhr: Seit beinahe sieben Wochen rollt kein Ball mehr in der Bundesliga. Anfang März schien sich in höchsten Politik-Kreisen (und auch sonst nirgendwo) allerdings noch niemand ausmalen zu können, welche Folgen die Coronavirus-Pandemie haben würde. Gesellschaftlich, sportlich, für jeden Lebensbereich.

Damals beriet sich das Landeskabinett in Nordrhein-Westfalen, ob das Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund, 50 Kilometer entfernt vom Corona-Hotspot Gangelt im Kreis Heinsberg, noch vor Publikum stattfinden könne. VfL-Präsident Rolf Königs (78) kam sogar für Gespräche mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (62, CDU) und NRW-Innenminister Heribert Reul (67, CDU) vorbei.

Laumann hat in der „Süddeutschen Zeitung“ nun bemerkenswert offen zugegeben, wie falsch die Entscheidungsträger die Lage damals eingeschätzt hätten. Ein Argument, das Spiel im ausverkauften Borussia-Park wie geplant auszutragen: Die 54.000 Zuschauer befänden sich unter freiem Himmel, nicht in einer geschlossenen Halle. „Aus heutiger Sicht war das natürlich Quatsch“, sagt Laumann. „Wir haben uns da ein bisschen rausgeredet. Wir haben gesagt: Wenn der Oberbürgermeister das Spiel zulässt, muss er es verantworten.“

Drei Tage nach dem 1:2 zwischen Gladbach und Dortmund, für das sich Fans aus dem Kreis Heinsberg ihre Tickets erstatten lassen konnten (hier lesen Sie mehr), wurde das Derby zwischen Gladbach und Köln zum Geisterspiel erklärt.

Über das Borussen-Duell am 7. März, die für viele Monate letzte Partie in Gladbach vor Publikum, sagt Laumann heute: „Rückblickend ist klar, wir hätten das Spiel verbieten sollen.“ Er betont aber auch, dass es für ihn und seine Kollegen „ein Prozess“ gewesen sei, zu verstehen, dass das Leben angesichts der Virus-Ausbreitung nicht weitergehen könne wie bisher.

Samstag, 25. April

11.31 Uhr: Die Aktion „Sei dabei. Trotzdem!“ des Gladbacher Fanprojektes findet weiter großen Anklang. Laut Borussia sind bislang rund 8.000 Bestellungen eingegangen. Auch die Borussen-Profis und der komplette Trainerstab haben sich der Aktion angeschlossen. So stehen Cheftrainer Marco Rose (43), Patrick Herrmann (29), Tony Jantschke (30) und Co. Schulter an Schulter mit den Gladbach-Anhängern in der Nordkurve.

Der Klub hat dazu folgende Bilder veröffentlicht:

Auch Nationalspieler Matthias Ginter ist von der Aktion begeistert. Ginter selbst hat für sich und seinen Sohn ebenfalls einen „Pappkameraden“ drucken lassen (hier lesen Sie mehr).

Wer noch dabei sein möchte, kann weiterhin unter der Adresse seidabei-trotzdem.de sein Foto hochladen. Die Kosten belaufen sich auf 1900 Cent. Neben 2,50 Euro für das Fanprojekt gehen weitere zwei Euro jeweils an die FPMG-Aktion „Borussen helfen Borussen“ sowie an die Borussia-Stiftung.

Freitag, 24. April

13.08 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund hat nun auch offiziell den Termin des DFB-Pokalfinals, das ursprünglich am 23. Mai in Berlin stattfinden sollte, verschoben. Einen exakten Nachholtermin gibt es noch nicht, die Saison soll aber, wenn möglich, bis zum 30. Juni beendet werden.

DFB-Präsident Ftiz Keller (63) sagt: „Es ist überaus bedauerlich, dass auch dieses besondere Spiel aller Voraussicht nach ohne Zuschauer im Stadion stattfinden muss, wobei wir selbstverständlich zunächst die generellen behördlichen Entscheidungen und Vorgaben abzuwarten haben. Unter der Voraussetzung, dass das Spiel genehmigt wird, blicken wir dann erstmals in der Geschichte des DFB-Pokals sozusagen einem Wohnzimmer-Finale entgegen. Denn immerhin wird das Spiel ja im frei empfangbaren Fernsehen für jedermann zu sehen sein.“

Auch die beiden Halbfinalspiele zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Saarbrücken und Bayer 04 Leverkusen wurden vorerst verschoben.

12.14 Uhr: Am Tag nach der Vorstellung des Konzeptes, wie die deutsche Fußball Liga (DFL) den Spielbetrieb wieder aufnehmen möchte, gibt es erste Reaktionen.

Beim Robert Koch-Institut (RKI) wurden die Pläne allem Anschein nach positiv aufgenommen. „Das scheinen mir durchaus vernünftige Überlegungen zu sein“, sagte RKI-Vize-Präsident Lars Schaade am Freitag über das Dokument, das die DFL am Donnerstag vorgestellt hatte: „Aber es ist nicht die Zuständigkeit des RKI, sich weiter dazu zu äußern.“

Mit dem 41-seitigen Strategiepapier will die DFL die Politiker davon überzeugen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen (hier lesen Sie mehr zum Konzept der DFL). (mit sid)

11.38 Uhr: Hans Wilhelm Reiners (64), Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, hätte – Stand jetzt – „große Bedenken“, Geisterspielen zuzustimmen.

Donnerstag, 23. April

15.38 Uhr: Seifert über Drohszenarien, dass Ultragruppierungen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs torpedieren könnten: „Wie immer im Fandialog muss der erstmal vor Ort stattfinden. Fanszenen sind sehr heterogen organisiert. Dort für Überzeugung zu werben, obliegt zunächst den Klubs.“

Seifert über mögliche Fanansammlungen vor den Stadien, die dafür sorgen, dass ein Spiel nicht durchgeführt werden kann: „Wir müssen schauen, ob es wie ein abgebrochenes Spiel, also mit 2:0 für den Gegner, gewertet werden müsste. Aber mit Spielabbrüchen zu drohen, ist sicher nicht das richtige Mittel in dieser Phase. Es ist an den Vereinen, mit den Fangruppierungen in den Dialog zu gehen.“

15.32 Uhr: Seifert: „In kürzeren Etappen zu planen, ist der richtige Ansatz. Deshalb denken wir noch nicht darüber nach, wie eine neue Saison aussehen könnte.“ Es sei auch nicht möglich, Geisterspiele auszuschließen. Man solle davon ausgehen, die Hinrunde der Spielzeit 2020/2021 ohne Zuschauereinnahmen planen zu müssen.“ Seifert zitiert einen Vereinsvertreter: „Wir planen das bestmögliche Worst-Case-Szenario.“

15.28 Uhr: Seifert: „Mit welchem Spieltag weitergespielt wird, ist noch nicht entschieden. Das wollen wir auch vom Termin abhängig machen.“ Über den DFB-Pokal entscheide der DFB, für den Europapokal gebe es Szenarien, die Wettbewerbe komplett im August auszutragen.

15.26 Uhr: Muss die Saison am 30. Juni beendet sein? Laut Seifert sollte es so sein. „Unter dem Aspekt der Vertragsstabilität wäre das am besten. Sollte es in den Juli gehen, wäre das aber abbildbar und ist auch mit den Medienpartnern besprochen.“

15.25 Uhr: Seifert über die Missgunst vieler Kritiker gegenüber dem Profifußball: „Was aus dieser Krise hängenbleiben wird, ist sicher auch, die eine oder andere Entwicklung der letzten Jahre mit den Klubs kritisch zu diskutieren.“

15.21 Uhr: Was würde passieren, wenn eine Mannschaft doch in Gruppen-Quarantäne muss? Seifert: „Sollte der Fall eintreten, haben wir im Spielplan theoretisch Flexibilität für Nachholspiele. Sollte das gehäuft auftreten, würde das sicherlich Probleme verursachen.“ Deshalb appelliere er an die Eigenverantwortung aller Beteiligten in Sachen Distanzierung und Hygienemaßnahmen.

15.19 Uhr: Wann soll das Mannschaftstraining beginnen? Seifert: „Die Konzepte, die wir vorgelegt haben, haben keinen Starttermin vorgesehen, auch nicht den 27. April. Aus der Liga gibt es Aussagen, dass 14 Tage gut wären. Aber das Wort ‚matchfit‘ ist in Zeiten einer Corona-Krise sicherlich in Relation zu setzen. Wenn wir wieder spielen, tun wir das unter absoluten Ausnahmebedingungen.“

15.14 Uhr: Seifert zum Fluss der Mediengelder: „Es gibt ein Unternehmen, mit dem wir keine Vereinbarung erzielt haben. Dabei handelt es sich nicht um DAZN.“ Falls es nicht so viele Wochenend-Spieltage gebe, könnten sich Rechtepakete ändern, weil zum Beispiel das ZDF-Sportstudio und die ARD-Sportschau anders aussähen als sonst. Im Mai sollen erste Zahlungen an die Klubs ausgelöst werden.

15.11 Uhr: Seifert zur Frage, warum positive Tests nicht direkt den Medien gemeldet werden sollen: „Unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten ist es nicht so, dass man das direkt auf die Homepage stellen kann. Irgendwann wird man sicherlich in die Kommunikation gehen. Aber das ist nichts, was man gleichsetzen kann mit einer Oberschenkelzerrung.“ 14 positiv getestete Lizenzspieler habe es bislang gegeben in Deutschland.

15.09 Uhr: Wie viele Tests wären bis Saisonende nötig? Prof. Dr. Meyer rechnet vor: 36 Vereine, 40 Personen, zehn Wochen – 14.400 Tests. Aber die Dauer der Saison könnte sich durch englische Wochen verringern, dafür müsste dann mehrmals pro Woche getestet werden.

15.07 Uhr: Seifert und Prof. Dr. Meyer sagen, dass sie seitens der Vereine keine Bedenken vernommen hätten, was den Neustart der Saison angeht.

15.05 Uhr: Wie will die DFL verhindern, dass es bei positiven COVID-19-Tests zu einer Gruppen-Quarantäne kommen muss? Prof. Dr. Gärtner: „Wenn ein Ergebnis positiv ist, ist das eine meldepflichtige Erkrankung. Das Gesundheitsinstitut entscheidet auf Grundlage der Vorgaben des Robert Koch-Instituts. Es ist nicht Entscheidung der Vereine.“

Man sei sich sicher, so Prof. Dr. Meyer, mögliche Kontaktpersonen aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen als Kontaktperson 2 definieren zu können. Seifert zieht eine Analogie zum Schulbetrieb und zur Wirtschaft, wo man bei einem positiven Fall auch nicht wieder alles schließen könne.

15.01 Uhr: Ist der 9. Mai als Starttermin überhaupt denkbar? „Wir haben keinen Zeitpunkt definiert, weil wir das nicht können und es nicht in unserer Kompetenz liegt“, sagt Seifert. Die DFL könne lediglich die Rahmenbedingungen schaffen, die der Politik signalisieren, dass die Bundesliga bereit sei.

Das erste Mai-Wochenende sei nie realistisch gewesen, doch es gebe mehrere Spielplan-Szenarien. Immerhin müsse die Bundesliga keinen Kaltstart hinlegen, weil bereits in Kleingruppen trainiert werden kann. Seifert: „Wir profitieren von einem der modernsten Gesundheitssysteme der Welt. Wenn wir wieder bald starten können, liegt das nicht daran, dass die Bundesliga so großartig ist.“ Ein genaueres Datum zu definieren, wäre dennoch anmaßend.

14.58 Uhr: Prof. Dr. Gärtner ist per Video zugeschaltet: „Wir haben versucht, das Risiko für alle Beteiligten zu minimieren.“ Zwei Kernpunkte seien die Abstandsregelung und die Testung. In jedem Klub gebe es entsprechend Hygienebeauftragte. Zusätzlich gebe es umfassende Maßnahmen für das Leben zu Hause, die viel Disziplin erforderten.

14.55 Uhr: Prof. Dr. Meyer stellt die Arbeit der achtköpfigen medizinischen Task Force vor. „Wir haben sicherlich nicht das Rad neu erfinden müssen. Aber wir haben alle geltenden hygienischen Prinzipien auf den Profifußball herunterbrechen müssen“, so Meyer. Er spricht von drei Kernsäulen des Konzepts: Infekt-Monitoring, Maßnahmen in Stadien und Trainingsstätten, regelmäßige Tests.

14.52 Uhr: Die DFL hat für Corona-Tests Kooperationen mit fünf Laboren abgeschlossen. Zudem soll eine große Antikörper-Studie durchgeführt werden. „Alle Labore haben uns versichert, dass die Kapazitäten ausreichend sind“, sagt Seifert. Der Profifußball werde nicht einmal 0,4 Prozent der verfügbaren Tests benötigen und 500.000 Euro für weitere Tests zur Verfügung stellen, die dem öffentlichen Gesundheitsdienst zugutekommen sollen. Seifert über eine mögliche Verschärfung der Pandemie: „Die nationale Gesundheit hat immer Vorrang. Wenn es erforderlich ist, wird der Profifußball aufhören, zu testen und zu spielen.“

14.49 Uhr: Seifert stellt den Plan für Geisterspiele vor. Wie bereits berichtet, sollen sich maximal etwa 300 Leute in drei Zonen im Stadion aufhalten.

14.48 Uhr: Seifert geht über zu den Inhalten der Sitzung und verkündet „Einigungen mit allen Partnern“ – mit einer Ausnahme, auf die er nicht näher eingeht. Allen 36 Klubs sei dadurch Liquidität bis zum 30. Juni gesichert, sofern die Saison nicht irgendwann doch abgebrochen werden muss.

14.46 Uhr: Seifert: „Es gibt sicher zahlreiche Gründe, unser Konzept zu kritisieren oder pauschal abzulehnen. Vielleicht wäre es in diesen Zeiten aus emotionalen Gründen sogar nachvollziehbar. Aber wir wollen den politischen Entscheidern ein angemessenes, verantwortungsvolles Konzept präsentieren. Wenn es uns nicht gelingt, dann ist das so und wäre zu akzeptieren. Aber allen muss klar sein, dass wir die Bundesliga und 2. Bundesliga dann auch nicht in ein paar Monaten spielen können. Die Bundesliga wäre ein Kollateralschaden der Coronavirus-Krise.“

14.43 Uhr: DFL-Boss Seifert: „Es gibt nicht einen definitiven Plan. Jeder Plan muss flexibel angelegt sein. Aber es muss eine Strategie geben. Irgendwann muss es weitergehen und irgendwann wird es weitergehen, auch wenn es nur in kleinen Schritten geht.“

Seifert weiter: „Wann es für die Bundesliga und 2. Bundesliga so weit sein könnte, darüber gab es viele Spekulationen. Aber es liegt nicht an uns, einen Starttermin festzulegen. Es obliegt der Politik, das zu entscheiden. Wenn das der 9. Mai ist, wären wir bereit. An einem anderen Tag wären wir auch bereit.“ Eine Fortsetzung des Spielbetriebes sei für mehrere Klubs existenzsichernd.

14.32 Uhr: Gleich beginnt die Pressekonferenz der DFL nach ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung, an der neben Geschäftsführer Christian Seifert auch Prof. Dr. Tim Meyer, Leiter der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“, und seine Kollegin Prof. Dr. Barbara Gärtner teilnehmen werden. Hier finden Sie alle wichtigen Infos!

12.41 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel (65) hat am Donnerstagmorgen im Bundestag gesprochen und ihre Einschätzung zur Bewältigung der Coronavirus-Epidemie in Deutschland abgegeben.

Zu sinkenden Fallzahlen sagte sie: „Dieses Zwischenergebnis ist zerbrechlich. Wir bewegen uns auf dünnem Eis, man kann auch sagen: auf dünnstem Eis.“ Merkel betonte: „Wir werden noch lange mit diesem Virus leben müssen.“ Ihr Appell an die Bevölkerung: „Lassen Sie uns jetzt das Erreichte nicht verspielen und einen Rückschlag riskieren.“

An den Lockerungsmaßnahmen einiger Ministerpräsidenten übte Merkel Kritik, allerdings ohne konkrete Namen zu nennen. Ihr komme das Vorgehen mitunter „sehr forsch, um nicht zu sagen, zu forsch“ vor.

10.25 Uhr: Am Donnerstag tagt nicht nur die DFL, auch bei der UEFA wird beraten, wie es weitergehen könnte mit dem Profifußball trotz Coronavirus-Pandemie – und was passiert, wenn der Ball in absehbarer Zeit nicht rollen kann.

Die englische „Sun“ hatte zuerst über ein Szenario mit Sprengstoff-Potenzial berichtet: Sollten die Spielzeiten in den europäischen Ligen allesamt nicht regulär beendet werden, könnte der UEFA-Klubkoeffizient herangezogen werden, um die Champions-League- und Europa-League-Teilnehmer zu bestimmen. Doch selbst UEFA-Präsident Ceferin (52) sei von dem Vorschlag wenig begeistert.

Die „Sun“ hatte sich die aktuelle Rangliste geschnappt (Stand: 13. März) und das Szenario für die Premier-League-Klubs durchgespielt. In der Bundesliga wären Bayer Leverkusen und der FC Schalke die großen Profiteure, weil sie anstelle von RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach in die Königsklasse aufrücken würden. Während Leipzig immerhin die Europa League bliebe, würde Borussia als achtbestes deutsches Team international in die Röhre gucken.

UEFA will, dass Europas Ligen zu Ende gebracht werden

Mittlerweile schreibt ESPN jedoch, dass an den UEFA-Plänen nichts dran sei. Es habe sich lediglich um den Vorschlag eines einzelnen Liga-Vertreters gehandelt. Allein sportliche Verdienste dieser Saison sollen demnach im Worst Case eines Komplett-Abbruchs entscheiden.

Abgesehen davon: Die UEFA hätte wohl kaum die aktuelle Rangliste heranziehen können, die auf nicht zu Ende gespielten Wettbewerben (EL und CL stecken mitten im Achtelfinale) basiert. Nach der Saison 2018/19 war Gladbach noch das sechstbeste Team.

Doch oberste Priorität hat nicht nur für die DFL, sondern auch für die UEFA, dass die Ligen trotz Corona-Krise noch zu Ende gebracht werden können. Und dann würde Borussia den Neustart von einem Champions-League-Platz angehen. So viel steht fest.

Mittwoch, 22. April

12.37 Uhr: Auch die UEFA wird am Donnerstag tagen. Das Exekutivkomitee muss unter anderem klären, wie es mit den Europapokal-Wettbewerben weitergeht, wann die Frauen-EM 2021 ausgetragen wird und wann wieder Länderspiele stattfinden könnten.

09.32 Uhr: Am Dienstag tagte das DFL-Präsidium per Videoschalte, am Donnerstag steht die nächste Mitgliederversammlung an. Dann soll ein konkreter Plan vorgestellt werden, unter welchen Umständen die Bundesliga ab dem 9. Mai wieder den Spielbetrieb aufnehmen könnte.

„Der Spiegel“ hat bereits einen entsprechenden Entwurf vom 15. April veröffentlicht. In dem 41-seitigen Dokument mit dem Titel Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb im Profifußball sind höchst detaillierte Pläne vorzufinden, wie in Zeiten der Coronavirus-Pandemie ein Geisterspiel mit möglichst niedrigem Infektionsrisiko ablaufen soll. Die Gruppe um Tim Meyer, den Vorsitzenden der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), legte in dem Entwurf etwa fest, dass maximal circa 300 Menschen gleichzeitig im Stadion sein dürfen.

Die Arenen werden in die drei Zonen Innenraum, Tribüne und Stadionaußengelände aufgeteilt, in jeder Zone dürfen sich laut dem Papier gleichzeitig maximal circa 100 Personen befinden. 

In dem Dokument finden sich weiter Richtlinien zur Ausstattung der Trainingsstätten sowie Verhaltensregeln für das TV-Personal (u.a. Ausfüllen eines Fragebogens zum gesundheitlichen Befinden) oder die Belegschaft in den Team-Unterkünften. Auf Einlaufkinder soll ebenso verzichtet werden wie auf Shakehands, Mannschaftsfotos oder ein gemeinsames Aufstellen. (sid)

08.21 Uhr: Die Frage, ob und wann die Bundesliga weitergeht, entwickelt sich in der Coronavirus-Pandemie auch zu einer ethischen. Schließlich müssten die Profis und ihr Staff regelmäßig auf das Virus getestet werden. Würde dieses Prozedere also Kapazitäten binden, die in anderen Bereichen, zum Beispiel in der Pflege, viel dringender benötigt werden?

Der Profifußball benötigt erstesn Rechnungen zufolge etwa 20.000 Corona-Tests für die ausstehenden Begegnungen. Die DFL geht in diesem Zusammenhang von einer deutschlandweiten Testkapazität von mindestens 640.000 pro Woche aus.

Robert Koch-Institut ist skeptisch

Die Argumentation ist klar: Angesichts einer Kapazität von mehreren Millionen über mehrere Wochen hinweg seien 20.000 Tests für die restlichen neun Spieltage in diesem Zeitraum vertretbar.

Das Robert Koch-Institut sieht das allerdings anders. „Ich denke, man sollte die Tests dort anwenden, wo es medizinisch sinnvoll ist“, äußerte Vizepräsident Lars Schaade: „Ich sehe nicht, warum bestimmte Bevölkerungsgruppen routinemäßig gescreent werden sollten.“ (sid)

Dienstag, 21. April

16.37 Uhr: Bis es hier wieder richtig voll wird, dürften noch Monate vergehen: Die Autobahnausfahrt Holt auf der A61, Fahrtrichtung Koblenz, ist regelmäßig verstopft, wenn Borussia zu Hause spielt. Es kommt oft zu einem gefährlichen Rückstau auf dem Standstreifen. Da völlig ungewiss ist, wann der Borussia-Park seine Tore wieder für Zuschauer öffnen kann, haben die Arbeiter, die aktuell die Länge der Ausfahrt von 250 auf 500 Meter verdoppeln keinen riesigen Zeitdruck. Auch die Auffahrt in derselben Richtung wird verlängert, um im Abreiseverkehrt nach den Spielen das Einfädeln zu erleichtern.

Auf der A61 staut sich, aus Richtung Venlo kommend, an Spieltagen häufig der Verkehr.

Auf der A61 staut sich, aus Richtung Venlo kommend, an Spieltagen häufig der Verkehr.

Montag, 20. April

17.47 Uhr: DFL-Boss Christian Seifert (50) zeigt sich über die positiven Signale aus der Politik erfreut. „Das sind positive Signale, die ausgesendet wurden. Das gibt beiden Ligen eine wichtige Perspektive. Für die Fans aller Klubs eine ganz wichtige und positive Nachricht“, so Seifert bei „Bild“.

Seifert weiter: „Eine medizinische Task Force hat ein Konzept entwickelt, angefangen vom Gruppen- bis Mannschaftstraining bis hin zum Spieltag. Nicht nur was auf dem Platz, sondern auch daneben passiert. Es ist eine Gratwanderung, aber die Klubs werden der Verantwortung gerecht werden.“ 

Borussias Geisterderby gegen den 1. FC Köln (2:1) am 11. März war als erstes Geisterspiel in die Bundesliga-Geschichte eingegangen. 82 Partien stehen in der laufenden Saison noch aus – ab dem 9. Mai könnten nun weitere Geisterspiele hinzu kommen.

17.23 Uhr: Die Bundesliga könnte am 9. Mai fortgesetzt werden. Nordrhein-Westfalens Armin Laschet (59) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53) haben sich laut der „Bild“-Zeitung für ein Bundesliga-Comeback ausgesprochen. 

„Voraussetzung ist, dass es ein durchdachtes Konzept gibt. Das, was die DFL in diesen Tagen vorgelegt hat, lässt erkennen, dass es Schutzvorkehrungen gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass wir zum Zustand der Geisterspiele zurückkehren können“, wird Laschet zitiert. Söder sagt außerdem: „Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht überdrehen oder leichtfertig sind. Auch Geisterspiele sind eine Gratwanderung. Es ist denkbar, dass wir vielleicht ab dem 9. Mai frühestens eine solche Geisterrunde spielen können.“

Die DFL-Spitze um Geschäftsführer Christian Seifert (50) will am Donnerstag, 23. April, mit den 36 Profi-Klubs das weitere Vorgehen besprechen.

16.48 Uhr: Der Trainingsplatz am Borussia-Park wurde in den vergangenen Wochen ausgebessert. Was sonst nur in der Sommerpause geschieht, wurde aufgrund der Corona-Pause vorgezogen.

Die Greenkeeper von Borussia Mönchengladbach haben in den vergangenen Wochen gute Arbeit geleistet.

Die Greenkeeper von Borussia Mönchengladbach haben in den vergangenen Wochen gute Arbeit geleistet.

Mittlerweile sind die Arbeiten der Greenkeeper weitestgehend abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das saftige Grün bietet den Fohlen, die derzeit noch im Stadion trainieren, optimale Bedingungen.

13.11 Uhr: Geschäfte mit einer maximalen Größe von 800 Quadratmetern dürfen ab heute wieder öffnen. Dies hat die Bundesregierung in der vergangenen Woche bekanntgegeben. Davon profitiert auch Borussias Fanshop im Neubau „Borussia-8-Grad“, der seit Montagmorgen wieder geöffnet ist. Damit kehrt zumindest wieder ein kleines Stückchen Normalität rund um den Borussia-Park ein.

Die Öffnungszeiten des Fanshops sehen wie folgt aus: Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr, Sonntag geschlossen. Ab Dienstag wird auch der Fanshop im Mönchengladbacher Einkaufszentrum Minto wieder geöffnet sein. Dort ist der Fanshop montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Verein hat mitgeteilt, dass beim Betreten eine Mundschutzpflicht besteht. Vor Betreten des Shops werden deshalb Einwegmasken an die Kunden ausgegeben.

Das Vereinsmuseum, das Hotel und der Medical Park sind von den Lockerungen nicht betroffen. Auch die Trainingseinheiten finden weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Sonntag, 19. April

13.01 Uhr: In Zeiten der Corona-Krise hat nun der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann (50) mit einigen kruden Thesen und Aussagen auf sich aufmerksam gemacht. Bei einem Auftritt im „Doppelpass“ beim TV-Sender „Sport1“ sagte Lehmann am Sonntag mit Blick auf die aktuelle Pandemie. „Ich glaube, dass wir von Politikern, als auch von Virologen, nicht genau Bescheid bekommen, wie es sich um das Virus verhält. Dass man mit Zahlen konfrontiert wird, die noch vor vier Wochen – so wie wir sie jetzt haben – optimal gewesen wären, um eine Lockerung zu erzielen. Und jetzt auf einmal aus irgendwelchen Gründen sind sie doch nicht gut genug.“

Lehmann sagte weiter: „Angela Merkel hat gesagt, wenn sich innerhalb von zehn Tagen keine Verdopplung einstellt, dann sind die Zahlen so gut, dass wir lockern können. Jetzt sind wir bei 20 Tagen.“

Hinsichtlich der Einschränkungen wunderte sich Lehmann, dass alle die Lage hinnehmen würden und keiner Protest erhebe. „Das ist ein extremer Eingriff in unsere Freiheitsrechte und es wundert mich, dass sich keiner auflehnt. Auf den Fußball und auf andere Wirtschaftszweige bezogen glaube ich, dass man vielleicht den Fehler macht, zu lange zu sagen: 'Wir halten es geschlossen'. Weil dadurch geht extrem viel kaputt – jeder Tag kostet uns Milliarden.“

Zudem fragte Lehmann zum Thema Geisterspiele „warum man denn in ein Stadion wie die Allianz-Arena, wo 70.000 Zuschauer reinkommen, warum man da nicht 20.000 reinstecken kann. Die kommen sich im Abstand von zehn Metern doch nicht in die Quere“.

Samstag, 18. April

14.11 Uhr: Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (64) befürchtet durch die Corona-Krise erhebliche Schäden für den Fußball. „Ich glaube, dass der Markt stark leiden wird, weil jeder in den letzten 20 Jahren immer mehr für Transfers und Gehälter ausgegeben hat. Jetzt ist die Zeit der Liquidität. Wer über liquide Mittel verfügt, wird sehr umsichtig damit umgehen“, sagte Rummenigge im Interview mit der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera.

Der Bayern-Boss hofft angesichts der Probleme, dass auch die Champions League zu Ende gespielt werden kann: „Wir müssen Lösungen finden, um diese Saison zu Ende zu bringen. Es gibt bereits sportliche und wirtschaftliche Schäden.“

In diesem Zusammenhang lobt der Bayern-Boss das Verantwortungsbewusstsein der Profis. „Niemand mag einen Teil seines Gehalts verlieren. Solidarität ist in diesem Moment auf allen Ebenen besonders wichtig, unter Menschen und unter Staaten“, sagte Rummenigge.

Auch bei den Klubs der Bundesliga sei die Solidarität stark: „Ich glaube, dass wir ein gutes Beispiel für die Politik und für das deutsche Volk sind.“

Freitag, 17. April

20.11 Uhr: Zum dritten Mal zeigt „Sky“ am Samstagnachmittag seine „histooorische Konferenz“, zum ersten Mal ist ein Spiel der Fohlen dabei. Borussia Mönchengladbach wäre beim SC Freiburg zu Gast gewesen, und da schwant jedem VfL-Fan sicher Böses: Welche Niederlage im Breisgau würde der Pay-TV-Sender wohl auswählen?

Elf Niederlagen und fünf Unentschieden gab es in der Bundesliga in Freiburg, nur einen einzigen Sieg. Und tatsächlich zeigt sich die „Sky“-Redaktion gnädig mit den Fohlen-Fans: Sie zeigt am Samstag ab 15 Uhr den 1:0-Erfolg aus der Saison 2001/2002. Arie van Lent (49) traf damals für den Aufsteiger. Trainer Hans Meyer (77), heute Präsidiumsmitglied beim VfL, wird in der Sendung zugeschaltet sein.

14.55 Uhr: Werder Bremens und Borussia Dortmunds Fan kamen bereits in den Genuss. Der Sender „Sport1“ hat in der Corona-Bundesliga-Pause die Sendung „Fußball-Klassiker“ ins Programm gehievt und widmet am Freitag ab 20 Uhr den Fohlen ein dreistündiges Special. In der Beschreibung heißt es: „Borussia Mönchengladbach – große Zeiten, Abstiege und Rückkehr in die Bundesliga: Das Special zum Klub geht auf all diese Facetten in der Geschichte des Klubs vom Niederrhein ein.“ Neben dem heutigen Experten und Gladbach-Pokalheld von 1995, Stefan Effenberg (51), wird auch Manager Max Eberl (46) zu Wort kommen.

10.12 Uhr: Dreht „Sky“ den Geldhahn auf, bevor der Ball wieder rollt? Die DFL hat einen entsprechenden Bericht der „Bild-Zeitung“ (siehe Donnerstag, 20.58 Uhr) nun kommentiert:

Aber der Tweet liest sich, als seien die Parteien auf einem guten Weg.

Donnerstag, 16. April

20.58 Uhr: Winkt den Profiklubs hierzulande, auch der Gladbacher Borussia, das große Aufatmen in Zeiten der Corona-Krise samt ruhendem Liga-Betrieb? Angeblich ist am Donnerstag bei den Verhandlungen zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Pay-TV-Sender „Sky“ eine Einigung erzielt worden. Das berichtet zumindest die „Bild“-Zeitung (lesen Sie hier mehr).

Demnach sollen schon im April Millionen fließen, was wohl mehreren Klubs eine drohende Insolvenz ersparen würde. Von den rund 900 Millionen Euro, die Sky für 266 Live-Übertragungen der 1. Liga und alle Spiele der 2. Liga zahlen soll, war bislang die letzte Rate in Höhe von rund 225 Millionen Euro fraglich, da ja seit dem 11. März aufgrund der Pandemie keine Spiele mehr stattfinden.

Bislang ist auch immer noch offen, ob diese Spielzeit mit Geisterspielen zu Ende gebracht werden kann. Angeblich soll der Deal so aussehen: Sky zahlt nun etwas weniger, als ursprünglich vereinbart, dafür jedoch rasch. Angeblich sollen auch die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF bereit sein, eine Rate von rund 40 Millionen Euro noch zu zahlen.

Offiziell bestätigt ist der Bericht der Bild-Zeitung jedoch bislang nicht. Sollten alsbald Fakten geschaffen werden, dürfte „Sky“ in Zukunft sicherlich gute Karten bei neuen Verhandlungen mit der DFL zur TV-Rechtevergabe der Bundesligaspiele haben.

16.19 Uhr: Ramy Bensebaini feiert heute seinen 25. Geburtstag. Dazu hat der englische Bundesliga-Account ihm ein Video gewidmet, das einige sehenswerte Aktionen des Algeriers zeigt.

Darunter folgende Szene aus dem Hinspiel der Borussia beim VfL Wolfsburg: Bensebaini erkämpft sich erst den Ball mit einer Grätsche gegen Xaver Schlager (22), steht dann blitzschnell wieder auf beiden Beinen und lässt Schlager schließlich mit einem Beinschuss stehen.

Unter den Kommentaren hat sich auch eine Antwort von Erling Haaland (19), dem Shootingstar des BVB, geschlichen. Mit zwei schrägen Lach-Smileys amüsiert er sich über Schlager – und feiert so das Kunststück von Bensebaini. Doch übel nehmen dürfte Schlager ihm das nicht. Beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei RB Salzburg. Ebenfalls eine Genugtuung für den Wolfsburger: Das Hinspiel gewannen die Wölfe mit 2:1 gegen die Borussia.

12.31 Uhr: Borussias Offensiv-Akteur Patrick Herrmann (29) empfindet die Corona-Krise und die angepeilten Geisterspiele in der Bundesliga vor allem als Herausforderung für den Kopf.

„Entscheidend ist der Kopf, der Wille. Ich bin überzeugt, das gilt ganz generell für den Rest der Saison. Jeder muss sich bestmöglich mit dieser ungewöhnlichen Situation arrangieren. Der Kopf wird dabei die wichtigste Rolle spielen“, sagte er dem „Kicker“.

Herrmann lobte auch die Aktion „Pappkameraden“. Fans der Borussia konnten lebensgroße Aufsteller von sich bestellen und im Stadion aufstellen lassen, um das Fanprojekt und eine lokale Druckerei zu unterstützen. „Ich war am Anfang skeptisch, ob das die gewünschte Wirkung erzielt. Aber: Die Kunststofffiguren kommen super rüber, echt realitätsnah“, sagte Herrmann.

„Beim Einlaufen ins Stadion habe ich den „Leuten“ sogar applaudiert, so wie wir es vor Heimspielen immer machen.“ Die Mannschaft trainiert derzeit in Kleingruppen im Stadion.

Mittwoch, 15. April

20.17 Uhr. Aufgepasst, Gladbach-Fans! Die Hoffnung, dass alsbald wieder Zuschauer zu Bundesliga-Spielen in den Borussia-Park dürfen, ist vorerst in weite Ferne gerückt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (65/CDU) hat sich am Mittwoch zur nahen Zukunft im Kontext der Corona-Krise geäußert. Demnach hat die Bundesregierung beschlossen, Großveranstaltungen bis zum 31. August auszusetzen.

Bedeutet: Auch wenn es nicht direkt gesagt wurde, fallen demnach auch Bundesliga-Spiele, bei denen mehrere Zehntausend Menschen die Stadien pro Spieltag besuchen, unter diese Großveranstaltungs-Regelung. Also auch am Niederrhein, im Borussia-Park.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53) sagte: „Bei Großveranstaltungen haben wir bis Ende August klar gesagt: Das geht nicht. Die werden auf gar keinen Fall stattfinden können.“

Konkret angesprochen auf die Bundesliga: „Sport, Kultur – wir haben uns jetzt entschieden, das erst im zweiten Schritt beim nächsten Mal zu diskutieren. Bundesliga war heute kein Thema. Ob und wie Geisterspiele möglich sind, das wird man dann bald diskutieren.“ Die Liga selber überlege und arbeite an Sicherheitskonzepten.

Dürfte bedeuten: Es wird noch einige Monate in Deutschland keine Spiele mit Fans im Stadion geben. 

Dienstag, 14. April

19.37 Uhr: Geht die Bundesliga-Saison trotz Corona-Pandemie noch einmal weiter? Für eine Antwort auf diese Frage müssen sich auch die Fohlen-Fans weiter in Geduld üben. Denn: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verschiebt ihre Entscheidung über eine Fortsetzung des Spielbetriebes in die kommende Woche. Die für Freitag geplante außerordentliche Mitgliederversammlung zu weiteren Maßnahmen in der Corona-Krise werde auf den 23. April verlegt, wie die DFL am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. 

Die DFL betonte in diesem Zusammenhang in einer Erklärung: „Ziel der Verschiebung ist es, Klubs und DFL zusätzliche Zeit zur weiteren intensiven Vorbereitung bevorstehender Entscheidungen zu geben.“ Hintergrund: Politik samt Regierungschefs tagen noch.

Die Landesregierungs-Granden wollen am Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen beraten. „Wir werden bereit sein. Wir haben es aber nicht in der Hand“, hatte DFL-Boss Christian Seifert (50) erst jüngst zu Geisterspiel-Szenarien gesagt. Das klare Ziel sei weiter eine Beendigung der Saison bis zum 30. Juni.

15.11 Uhr: Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina erwartet Fußballspiele mit Zuschauern im schlimmsten Fall erst tief im Jahr 2021. „Es wird sicherlich viele Monate dauern, es
können bis zu eineinhalb Jahre sein“, sagte Gerald Haug (52) am Montagabend in den ARD-Tagesthemen.

Die Corona-Pandemie werde erst enden, „wenn wir einen Impfstoff haben“. Eine wohl abgestufte Öffnung der Gesellschaft müsse gut vorbereitet und von Schutzmaßnahmen flankiert werden. Es gebe in Sachen Impfstoff allerdings auch "optimistischere Prognosen“ als die eineinhalb Jahre“, betonte Haug. Das letzte Spiel vor Zuschauern hatte die Fohlenelf am 7. März bei der 1:2-Niederlage gegen den BVB im Borussia-Park absolviert. Vier Tage später fand mit dem Spiel Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln (2:1) das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte statt. (mit dpa)

Montag, 13. April

20.01 Uhr: Was macht Stadionsprecher Torsten „Knippi“ Knippertz (49) eigentlich gerade so? Na ganz einfach, die Mannschaftsauffstellung des VfL mit den verrücktesten Alltagsgegenständen interpretieren. Im Sturm: natürlich Zauberfuß Raffael(lo).

Sonntag, 12. April

14.33 Uhr: Am Samstag durfte Christoph Kramer das WM-Finale in der ARD schmachten. Über die Partie, die Borussia am Ostersonntag noch einmal aufleben lässt, dürfte sich Kapitän Lars Stindl besonders freuen: Der Verein begleitet das 4:2 gegen den AC Florenz aus dem Jahr 2017 ausführlich auf seinen Kanälen und zeigt es in voller Länge bei Fohlen.tv – allerdings nur für Abonnenten. „Borussia darf als Verein ein Pflichtspiel aus rechtlichen Gründen nicht live/re-live frei empfangbar & kostenlos zeigen“, schreibt der VfL bei Twitter.

Stindl erzielte damals im Rückspiel der Europa-League-Zwischenrunde drei Tore und sicherte sich damit sogar seinen Platz im Hotel am Borussia-Park, wo seiner überragenden Leistung ein Zimmer gewidmet ist.

Samstag, 11. April

18.44 Uhr: Statt der Bundesliga-Zusammenfassungen zeigt die ARD-Sportschau heute eine Zusammenfassung des WM-Endspiels von 2014. Christoph Kramer, bis zu seinem Knockout-Auswechslung damals 32 Minuten mit dabei, sitzt auch vor dem Fernseher, wie er bei Instagram gepostet hat. Sein Kommentar: „Gänsehaut99“

17.38 Uhr: U23-Spieler Louis Hiepen ist bei der Bundesliga Home Challenge für Jonas Hofmann eingesprungen und hat seine Aufgabe mit Bravour gelöst. Mit 6:2 ließ er Eintracht Frankfurts Marc Stendera in FIFA 20 keine Chance. E-Sports-Profi Richard Hormes alias „Der_Gaucho10“ gewann seine Partie ebenfalls (2:1). Demnach sah es so in der Endabrechnung gegen die Eintracht aus:

15.16 Uhr: An diesem Wochenende hätte Borussia Mönchengladbach im eigenen Stadion Union Berlin empfangen zur Revanche für die 0:2-Pleite in der Hinrunde. Doch noch sind nicht einmal Geisterspiele drin. Zeit genug für einen Gladbach-Fan, um den Borussia-Park im heimischen Wohnzimmer nachzubauen.

In einem Video, das der Verein am Samstagnachmittag auf seinen Kanälen postete und das fleißig bei WhatsApp verschickt wird, kreist ein Lego-Hubschauer über einem Stadion, das aus Aluschalen, wie man sie sonst fürs Grillen verwendet, zusammengebaut wurde. Und die Zuschauer? Sind nichts aus Lego, sondern aus Gummibärchen!

Jede Menge grüne Exemplare füllen den Stadion-Nachbau, dazu ein paar rote den Gästeblock. Denn in jener fiktiven Partie heißt der Gegner Bayern München. Unterlegt ist das Video mit der Hymne „Die Seele brennt“. Und, so viel sei verraten, das Spiel ist bereits vorbei: Mit 2:1 haben die Fohlen den Rekordmeister geschlagen. So wie Anfang Dezember, als Ramy Bensebaini (24) beide Tore erzielte.

12.31 Uhr: Am Nachmittag steht die nächste Runde der Bundesliga Home Challenge an. Borussia-Profi Jonas Hofmann ist doch nicht dabei (private Gründe) und wird vertreten von U23-Spieler Louis Hiepen.

Freitag, 10. April

15.43 Uhr: Am kommenden Sonntag dreht sich auf den Social-Media-Kanälen von Borussia Mönchengladbach ab 18.30 Uhr alles um den spektakulären 4:2-Auswärtssieg am 23. Februar 2017 beim AC Florenz. In der magischen Europapokal-Nacht machten die Fohlen aus einem 0:2-Rückstand dank dreier Treffer von Kapitän Lars Stindl (31) und Torschütze Andreas Christensen (24) noch ein 4:2, das sie ins Achtelfinale der Europa League brachte.

Das Spiel wird „live“ auf Facebook, Twitter und Instagram begleitet. Es ist das dritte Mal, dass der Verein ein Spiel aus der Vergangenheit wieder aufleben lässt. Mit dem 3:0-Heimsieg gegen Bayer Leverkusen (9. Mai 2015) und dem 1:0-Sieg im Relegations-Hinspiel gegen den VfL Bochum (19. Mai 2011) war die Serie der Fohlen-Klassiker gestartet.

08.32 Uhr: Die erste Trainingswoche in Kleingruppen haben die Borussen hinter sich gebracht. Für das Wochenende hat Chefcoach Marco Rose (43) keine Einheit angesetzt, die Fohlen können also ein freies Osterwochenende genießen.

Donnerstag, 9. April

15.38 Uhr: Normalerweise trainieren die Borussen auf dem Trainingsplatz 1. Der ist momentan aber gesperrt. Die spielfreie Zeit nutzt der Klub nämlich dazu, die Trainingsplätze auszubessern. Doch Rose hat eine Ausweichmöglichkeit gefunden: Aktuell findet das Kleingruppen-Training im leeren Stadion statt. Das hat ein Sprecher des Vereins unserer Redaktion bestätigt.

Der Trainingsplatz 1 am Borussia-Park sah an einigen Stellen ganz schön mitgenommen aus. Aktuell wird der Platz ausgebessert.

Der Trainingsplatz 1 am Borussia-Park sah an einigen Stellen ganz schön mitgenommen aus. Aktuell wird der Platz ausgebessert.

10.02 Uhr: Schon vergangene Woche war Borussia Mönchengladbach außen vor, als „Die hisTOOORische Sky Konferenz“ ihre Premiere feierte. Damals fehlten die Fohlen, weil sie laut Spielplan am Freitag bei Werder Bremen gefordert gewesen wären. Nun, am Osterwochenende, hätte der Gegner im Borussia-Park Union Berlin geheißen. Doch abgesehen vom Hinspiel im November traf Gladbach erst einmal in einem Pflichtspiel auf die Köpenicker: 2001 im DFB-Pokal-Halbfinale, das auf tragische Weise im Elfmeterschießen verloren ging.

Dennoch gibt es bei „Sky“ am Wochenende neuen Borussia-Stoff: Trainer Marco Rose (43) ist am Sonntag in der Sendung „Wontorra – Allein zu Hause“ zugeschaltet. Los geht es um 10.45 Uhr auf Sky Sport News HD, Wiederholungen laufen am Montag um 19 und um 23 Uhr.

Borussia-Coach Rose wird sich erstmals seit Beginn der Corona-Pause zu Wort melden. Seine letzten Statements stammen von der Pressekonferenz nach dem Geister-Derby gegen Köln am 11. März. Danach hatte er sich medial zurückgezogen. 

Mittwoch, 8. April

15.51 Uhr: Die Bundesregierung hat heute eine Formulierungshilfe beschlossen, die unter anderem Veranstalter von Sportereignissen entlasten soll. Auch Borussia Mönchengladbach könnte davon profitieren, denn der Verein wäre durch das Gesetz nicht gezwungen, die hohen Eintrittspreise von Zehntausenden Tickets umgehend zurückzuerstatten.

In dem Gesetzes-Entwurf heißt es unter anderem: „Veranstalter sollen berechtigt sein, der Inhaberin oder dem Inhaber einer Eintrittskarte statt der Erstattung des Eintrittspreises einen Gutschein in Höhe des Eintrittspreises auszustellen. Dieser Wertgutschein kann dann entweder für die Nachholveranstaltung oder alternativ für eine andere Veranstaltung des Veranstalters eingelöst werden.“

Dies würde auf zahlreiche Gladbach-Fans, die für die verbleibenden Heimspiele der Saison ihre Tages- und Dauerkarten nicht nutzen können, zutreffen.

Auszahlung soll verlangt werden können

In Ausnahme-Fällen sollen Verbraucher das Geld jedoch auch sofort zurückverlangen können. In dem Entwurf heißt es weiter: „Die Inhaberin oder der Inhaber eines solchen Gutscheins soll jedoch die Auszahlung des Gutscheinwertes verlangen können, wenn die Annahme eines Gutscheins für sie oder ihn aufgrund der persönlichen Lebensverhältnisse unzumutbar ist oder wenn der Gutschein nicht bis zum 31. Dezember 2021 eingelöst wird. In letzterem Fall entspricht der Gutschein einer bloßen Stundung des Erstattungsanspruchs.“

Nun sollen die Fraktionen das Gesetz selbst in den Bundestag einbringen, weil es dann schneller beschlossen werden kann. Die nächste Bundestagssitzung ist Ende April.

Bereits mit Beginn der Corona-Krise hatten sich zahlreiche Gladbach-Fans dazu entschlossen, auf eine Ticket-Rückerstattung zu verzichten, um ihrem Verein finanziell unter die Arme zu greifen. (mit dpa)

Dienstag, 7. April

18.37 Uhr: Vor exakt 28 Jahren schrieb Uwe Kamps (55) auf dem Bökelberg Geschichte. Im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayer 04 Leverkusen hielt die Torwart-Legende des VfL vier (!) Elfmeter. Borussia erinnert mit einem kurzen Zusammenschnitt an das damalige Geschehen.

16.12 Uhr: Auch Bundesligist Werder Bremen hat mittlerweile das Training wieder aufnehmen können, nachdem das Ordnungsamt der Stadt dem Klub die Genehmigung dazu erteilt hatte. Innensenator Ulrich Mäurer (68) hatte am vergangenen Wochenende noch seine Bedenken geäußert. Daraufhin sprachen die Werder-Verantwortlichen von „Wettbewerbsverzerrung“.

Montag, 6. April

15.37 Uhr: Virologe Jonas Schmidt-Chanasit (41) sieht in einer möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Fußball-Bundesliga trotz der geplanten Geisterspiele eine Gefahr für die Fans. „Ich sehe das Risiko in der Übertragung der Spiele“, sagte der Experte bei Sky Sport News HD. „Wenn diese Spiele übertragen werden, denke ich, dass die Fans das zusammen genießen wollen. Man wird sicherlich ganz schwer verhindern können, dass es nicht zu einer Gruppenbildung kommt.“

Laut Schmidt-Chanasit könnte die „sichere Variante“ bei einer Fortsetzung der Saison lediglich durch keine Übertragung der Spiele gewährleistet werden. Doch gerade aufgrund der noch ausstehenden TV-Gelder soll die Bundesliga zwar ohne Zuschauer, dafür aber mit Übertragungen fortgesetzt werden. Das Geisterderby zwischen Borussia und dem 1. FC Köln (2:1) ist bislang das einzige Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte gewesen. (mit dpa)

14.24 Uhr: Nicht nur die Borussen sind am heutigen Montag mit dem Training in Kleingruppen gestartet. Fast die gesamte Bundesliga trainiert wieder, wenn auch unter sehr strengen Auflagen. Einzig der SC Freiburg (Home-Office) und Werder Bremen sind laut „SID“ noch nicht wieder zurück auf dem Platz. In Bremen hat sich Innensenator Ulrich
Mäurer (68) bislang gegen ein Training in Gruppen ausgesprochen. Borussia hingegen erhielt vom Gesundheitsamt in Mönchengladbach grünes Licht.

Sonntag, 5. April

09.13 Uhr: Virologe Alexander Kekulé (61) hält Geisterspiele in der Bundesliga ab Mai für „rein virologisch möglich“. „Man könnte theoretisch die Spiele absichern, das ist möglich“, sagte Kekulé im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF. „Machbar ist natürlich alles, aber man muss immer überlegen, wie man den Menschen erklärt, dass der Fußball so eine Spezialbehandlung bekommt.“

Virologe Alexander Kekulé hält Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga für möglich.

Virologe Alexander Kekulé hält Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga für möglich.

Die Bundesliga pausiert derzeit bis mindestens Ende April. Für Geisterspiele müssten die Profis nach Ansicht von Kekulé isoliert und regelmäßig getestet werden. Zudem setzt der Virologe auf Schutzmaßnahmen wie etwa das Tragen von Gesichtsmasken.

„Man hätte dann so eine Art spezielle Blase für die Fußballspieler“, sagte er. Kekulé erneuerte zudem seine Einschätzung, dass es in diesem Jahr keine Fußball-Spiele mit Zuschauern mehr geben werde.

„Aus jetziger Sicht würde ich für dieses Jahr nichts mehr planen mit Publikum. Im Moment sieht es nicht so aus, als könnten wir dieses Jahr ernsthaft sowas ins Auge fassen“, sagte der Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie am Universitätsklinikum Halle/Saale.

Das bislang einzige Geisterspiel in der Fußball-Bundesliga hatte wegen der Coronavirus-Pandemie am 11. März im Gladbacher Borussia-Park stattgefunden. Dabei setzte sich die Fohlen-Elf im Duell gegen Rheinland-Rivale 1. FC Köln mit 2:1 durch.

Samstag, 4. April

14.38 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat sich per Twitter-Kanal gemeldet. Und steuert darin der Meldung, dass es einen fertigen Spielplan für die Rettung der Bundesliga-Saison während der Coronavirus-Krise geben soll, entgegen. Zudem wird ein entsprechender Bericht des „Kicker“ als „irreführend“ bezeichnet.

Die DFL teilt in einer Erklärung mit: „Es gibt keinen fertigen Spielplan für den Rest der laufenden Saison. Alles andere wäre realitätsfremd angesichts der derzeitigen Situation mit Blick auf das Coronavirus.“

Allerdings: Dass Anfang Mai auf gar keinen Fall in der Bundesliga wieder gespielt werden könnte, steht in der aktuellen DFL-Mitteilung von Samstag explizit nicht. 

12.56 Uhr: Pläne, wie es in der Bundesliga und 2. Liga weitergen soll, sind durchgesickert. Aktuell ruht der Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Pandemie völlig. Der „Kicker“ berichtet nun allerdings von einem Masterplan der Deutschen Fußball Liga (DFL), der beinhaltet, wie die Saison noch zu Ende gespielt werden kann. Demnach soll es am ersten oder zweiten Mai-Wochenende mit dem 26. Spieltag in der Bundesliga und somit auch für Borussia Mönchengladbach weitergehen.

Ohne Zuschauer in den Stadien, versteht sich. Wochentagstermine sollen zunächst Nachholspielen vorbehalten bleiben. Allerdings: Damit dieser Masterplan der DFL greifen kann, muss Folgendes gewährleistet sein: Politik samt Gesundheitsbehörden segnen vorab die geplanten Geisterspiele ab. Die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Liga sollen sich seit der jüngsten Mitgleiderversammlung einig sein, die noch ausstehenden neun Spieltage bis zum 30. Juni auszutragen. 

Die große Hoffnung: Am ersten oder zweiten Mai-Wochenende mit dem 26. Spieltag fortfahren zu können. Für Borussia würde das bedeuten: Auswärtsspiel in Frankfurt. Unter der Woche soll dann das Nachholspiel Bremen gegen Frankfurt stattfinden. An den darauffolgenden Wochenenden soll die Meisterschaft mit den weiteren Spieltagen fortgesetzt werden.

Geht dieser Plan auf, würde Ende Juni doch noch ein Meister nach 34 Spieltagen gekürt werden können. Und im Gladbacher Borussia-Park darf dann womöglich mit einem Kaltgetränk auf den Einzug in die Königsklasse angestoßen werden.

Freitag, 3. April

16.08 Uhr: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat zeitliche Änderungen bezüglich des Spielbetriebs beschlossen. Wie der Verband mitteilte, handele es sich „um einen der weitreichendsten Eingriffe in die Spielordnung und Jugendordnung in der Geschichte des DFB“. Darüber hinaus heißt es: „Der Grundsatz, dass ein Spieljahr zum 1. Juli eines Jahres beginnt und zum 30. Juni des folgenden Jahres endet, ist für die nächsten 15 Monate aufgehoben.“ 

DFB-Vizepräsident Rainer Koch sagt: „Die laufende Saison kann, sofern nötig und kein Abbruch gewollt ist, in allen Spielklassen über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden und das Spieljahr 2020/2021 zu einem späteren Zeitpunkt beginnen oder notfalls sogar ganz oder teilweise entfallen.“

Der DFB verkündete weiter: „Dies hat gleichzeitig Auswirkungen auf Spielberechtigungen, Wechselperioden, das Aufrücken in höhere Altersklassen im Jugendbereich sowie auf Verträge von Vertragsspielerinnen und Vertragsspielern oder Abmeldefristen für Amateurspielerinnen und Amateurspieler. All diese Bereiche können ebenfalls angepasst werden, sollten sich Ende und Anfang der Spieljahre 2019/2020 und 2020/2021 verschieben.“

11.04 Uhr: Der Amateur-Fußball steht auf unbestimmte Zeit in Deutschland still. Die 21 Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) haben sich auf eine Aussetzung des Spiel- und Trainingsbetriebes ab den Regionalligen bis auf Weiteres verständigt. Das teilten die Verbände am Freitag mit.

Eine mögliche Fortsetzung werde mit einer Vorlaufzeit von mindestens 14 Tagen angekündigt, um allen Vereinen ausreichend Planungssicherheit zu gewähren. „Nur Mediziner und die zuständigen Behörden können seriös beurteilen, wann Fußballspielen ohne Risiko wieder möglich ist“, sagte Bernd Neuendorf, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM). 

Donnerstag, 2. April

13.11 Uhr: Was tun als Gladbach-Fan während der Corona-Pandemie? Warum sich dank digitaler Technik nicht mal über Fußball-Museen wie das im Borussia-Park informieren.

Das Netzwerk der deutschen Fußballmuseen und Vereinsarchive, dem auch der VfL angehört, hat eine zentrale Informations-Plattform (lesen Sie hier mehr dazu) ins Internet gestellt. Auf der Website erhalten Nutzer unter anderem aktuelle Informationen zu den Dauer- und Sonderausstellungen der Museen und über die Arbeit der Vereinsarchive.

In der wegen der Coronavirus-Krise zurzeit geschlossenen Fohlen-Welt können Besucher auf einer Fläche von 1.150 Quadratmetern in Borussias Historie von 1900 an bis dato eintauchen. Borussias interaktive Erlebniswelt ist damit eines von rund 40 Fußball-Museen und Vereinsarchive der deutschen Klubs. 

Mittwoch, 1. April

17.16 Uhr: Drei Wochen nach dem letzten Spiel der Fohlen hat sich erstmals Kapitän Lars Stindl zu Wort gemeldet: „Liebe Borussia-Fans", sagt er in einer Videobotschaft. „Mit eurer Hilfe haben wir im Borussia-Park schon so einige Gegner in die Knie gezwungen. Doch momentan haben wir es mit einem weitaus gefährlicheren und unbekannteren Gegner zu tun.“ Stindl weiter: „Der Verein, die Mannschaft und ich danken euch für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit und wünschen euch und eurer Familie vor allem eins: Gesundheit.“

15.24 Uhr: Matthias Ginter, Yann Sommer, Lars Stindl, Breel Embolo, Patrick Herrmann – sie alle durften sich in den vergangenen Monaten über Nachwuchs freuen. In einem Interview mit dem Verein erzählt Herrmann unter anderem, dass der kleine Leonard (knapp fünf Monate alt) derzeit seine zentrale Tagesbeschäftigung ist: „Ich verbringe viel Zeit mit der Familie, spiele viel mit meinem kleinen Sohn und sehe, wie er sich jeden Tag entwickelt. Das steht momentan an erster Stelle.“

14.41 Uhr: Das frühe Aus in der Europa League hat einen kleinen Schatten auf Borussias erfolgreiche erste Saison unter Trainer Marco Rose (43) geworfen. In der 89. Minute des Spiels gegen Basaksehir Istanbul schmissen die Fohlen ein Unentschieden weg, mit dem sie sogar Gruppensieger gewesen wären. Stattdessen fielen sie durch das 1:2 auf den dritten Platz in ihrer Gruppe und musste danach mitansehen, wie Basaksehir attraktive Gegner zugelost bekam: erst Sporting Lissabon, dann den FC Kopenhagen. 

Doch an dieser Stelle wäre Gladbachs Europa-Reise durch die Corona-Zwangspause jäh unterbrochen worden. Beide Europapokal-Wettbewerbe stecken in den Achtelfinals fest. Wie das ZDF nun berichtet, will die UEFA die Champions League und die Europa League wohl erst im Juli fortsetzen – was den nationalen Ligen Luft verschaffen würde, um die Saison zur Not im Spiele-Akkord im Juni zu beenden. Einen entsprechenden Beschluss müsste demnach das UEFA-Exekutivkomitee fassen.

Dienstag, 31. März

14.56 Uhr: Am Mittwoch wird die UEFA mit ihren 55 Mitgliedsverbänden per Videoschalte tagen. Dann geht es darum, wie die europäischen Teamwettbewerbe noch zu Ende gebracht und Länderspiele nachgeholt werden könnten.

14.41 Uhr: Seifert: „Es ist unrealistisch, dass wir noch einmal vor vollen Stadien spielen.“ Im August zum Start der neuen Saison könne es jedoch anders aussehen.

14.37 Uhr: Ob theoretisch auch im Juli gespielt werden könnte und was dann mit auslaufenden Verträgen und dem Transferfenster passieren würde, sei noch offen, so Seifert. Hier sollen aber Lösungen her.

14.36 Uhr: Übrigens bedeutet die zentrale Entscheidung von heute, dass die Spieltage 26 bis 31 offiziell verschoben sind.

14.35 Uhr: Seifert will erst einmal daran festhalten, die Saison bis zum 30. Juni zu beenden. Darüber hinaus sagt er über die Rolle des Fußballs in der Coronavirus-Krise: „Etwas Ablenkung, andere Inhalte und andere Emotionen täten wahrscheinlich gut. Noch ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Doch wenn er da ist, sind wir als Bundesliga bereit und freuen uns, den Menschen ein Stück Normalität zurückzugeben.“

14.27 Uhr: DFL-Boss Christian Seifert verkündet die Ergebnisse der DFL-Mitgliederversammlung, die um 10.30 Uhr per Videoschalte begonnen hat. 

„Weil es diesen einen Plan noch nicht geben kann, brauchen wir eine Strategie. Deshalb gibt es vier wesentliche Entscheidungen“, so Seifert:

  • Der Spielbetrieb bleibt bis zum 30. April ausgesetzt, der Trainingsbetrieb bis zum 5. April, so wie es die Länder empfehlen
  • Konzepte sollen entwickelt werden für jeden Standort, wie sich Spiele mit einem Minimum an Personen im Stadion durchführen lassen
  • Eine medizinische Task Force wird gegründet, um sicherzustellen, dass Trainingseinheiten und Spiele auf professionellem Niveau stattfinden können
  • Bestimmte Maßnahmen sollen die Vereine im Lizenzierungsverfahren entlasten, so wird der Abzug von neun Punkten im Falle einer Insolvenz diese Saison ausgesetzt, in der kommenden wird er nur drei betragen

13.31 Uhr: Ablenkung mit schönen Dingen ist wichtig in dieser Zeit. Und Tore von Juan Arango sind immer schön.

Montag, 30. März

17.41 Uhr: Es wird die erste DFL-Mitgliederversammlung per Videokonferenz. Ein zentraler Punkt ist dabei nur noch eine formelle Angelegenheit: Die Klub-Vertreter werden eine Aussetzung des Spielbetriebs bis mindestens zum 30. April beschließen. Ein anderes Szenario erlaubt die aktuelle Lage in Deutschland auch gar nicht.

Darüber hinaus geht es Themen wie Finanzen, Lizenzierung oder allgemein die Solidarität der Vereine untereinander. Wenn es mit Geisterspielen weitergeht, wie genau könnte das aussehen? Wie kann Klubs geholfen werfen, die ohne ausbleibenden Tranche aus dem TV-Vertrag bereits schnell Liquiditätsprobleme bekommen? Das sind Fragen, die in der Schalte auf der Tagesordnung stehen werden.

Sonntag, 29. März

12.12 Uhr: Da darf in Zeiten der Coronavirus-Krise auch ruhig mal angestoßen werden! Borussias Vizepräsident Rainer Bonhof hat Geburstag. Der Welt- und Europameister ist am Sonntag 68 Jahre alt geworden.

Eine große Party mit Freunden und engsten Weggefährten als Gäste kann Bonhof aktuell jedoch nicht schmeißen – Stichwort Kontaktverbot in Zeiten der globalen Pandemie.

Bei Borussia feiern sie den mehrfachen deutschen Meister, Europapokalgewinner und Pokalsieger dennoch ab. Mit einem ganz speziellen Present: Der VfL zeigt auf seinen Social-Media-Kanälen die schönsten Freistoßtore des Legenden-Fohlens.  

Samstag, 28. März

10.59 Uhr: Anfang März hatte GladbachLIVE exklusiv geoutet, dass dem Ex-Fohlen und jetzigem BVB-Profi Mahmoud Dahoud ein Gerichtsprozess am Niederrhein droht. Gegen den 24-Jährigen steht beim Amtsgericht Mönchengladbach der Tatvorwurf „Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb geschlossener Ortschaften um mehr als 50 km/h“ zur Verhandlung (Aktenzeichen 71 OWi 135/18).

Dahoud, der von 2010 bis 2017 bei Borussia Mönchengladbach spielte, ehe er nach Dortmund wechselte, soll am 2. Juli 2018 gegen 9 Uhr mit seinem Fahrzeug die Kaldenkirchener Straße in Mönchengladbach stadtauswärts befahren haben. Dort sei er, heißt es, mit einer Geschwindigkeit von 108 Stundenkilometern (km/h) nach Toleranzabzug, demnach 58 km/h zu schnell, geblitzt worden.

Gegen den Bußgeldbescheid, mit dem eine zu zahlende Summe von 280 Euro und ein zweimonatiges Fahrverbot angeordnet wurden, hat Dahoud nach Gerichtsangaben Einspruch eingelegt. Über diesen sollte Ende März in Gladbach verhandelt werden.

Wegen der Coronavirus-Krise ist der Prozess jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Freitag, 27. März

16.31 Uhr: Die Coronavirus-Krise sorgt für die nächste Spielverlegung im deutschen Profi-Fußball: Wie der Deutsche Fußball Bund (DFB) mitgeteilt hat, finden die Halbfinalpartien im DFB-Pokal zu einem anderen Zeitpunkt als zunächst geplant statt. Demnach gehen die Duelle zwischen Rekordmeister Bayern München und Eintracht Frankfurt sowie dem 1. FC Saarbrücken und Bayer Leverkusen nicht am 21. April und 22. April über die Bühne.

„Gemäß der aktuellen Verfügungslage ist der Spielbetrieb untersagt und ein Trainingsbetrieb nur sehr eingeschränkt möglich. Es ist davon auszugehen, dass die Verfügungslage auch für die avisierten Pokaltermine bestehen bleibt und keine Fußballspiele ausgetragen werden dürfen. Daher ist weder Planungssicherheit für die Vereine gegeben noch eine adäquate Vorbereitung aus sportlicher Sicht möglich“, teilte der DFB in einer Erklärung mit.

Wann die Pokal-Duelle nachgeholt werden, ist derzeit wegen des Ausnahmezustandes rund um das Coronavirus noch nicht bekannt.

Donnerstag, 26. März

15.44 Uhr: Die Virtual Bundesliga der DFL überbrückt die fußballfreie Zeit mit einem FIFA-20-Turnier. Die Besonderheit: Bei der „Bundesliga Home Challenge“ wird pro Verein auch ein Profi teilnehmen, der seinen Job auf dem Rasen momentan in der Coronavirus-Krise nicht ausüben kann. Borussias E-Sports-Team ist allerdings nicht mit dabei. Yannick Reiners und Richard Hormes nehmen aktuell am Bootcamp der eNationalmannschaft teil.

09.07 Uhr: „Ihr habt gesagt, ich werde es nicht machen, weil ich meine Haare zu sehr liebe. Das stimmt“, sagt Ramy Bensebaini in einem Video, das er am Mittwochabend auf seinen Social-Media-Kanälen gepostet hat. Doch dann: Kommt der Rasierer ins Bild und Borussias algerischer Linksverteidiger verpasst sich binnen Sekunden eine neue Ultra-Kurzhaar-Frisur.

Das Resultat gibt es bei Instagram zu sehen. Gar nicht so schlecht! Bensebaini ist Gladbachs Profi mit den meisten Followern. Allein bei Instagram folgen ihm 1,6 Millionen.

Mittwoch, 25. März

16.35 Uhr: Trotz Bundesliga-Pause haben die Greenkeeper rund um den Borussia-Park jede Menge Arbeit. Der Rasen im Stadion muss präperiert werde, die Trainingsplätze müssen ebenfalls in Schuss gehalten werden. So wird der stark beanspruchte Platz, auf dem Marco Rose mit seinem Team überwiegend trainiert, aktuell neu verlegt. Das Online-Magazin „Fohlen-Hautnah“ hat dazu ein Foto veröffentlicht.

15.34 Uhr: Granit Xhaka? Juan Arango? Nein, es war Thomas Kastenmeier, der heute vor 25 Jahren mit diesem Freistoß-Kracher das „Tor des Monats“erzielt hatte.

10.31 Uhr: Der nächste „Fohlenklassiker“ ist gekürt. Am Samstag lässt Borussia das Relegationshinspiel aus der Saison 2010/11 noch einmal aufleben: auf ihren Social-Media-Kanälen und im Re-Live bei Fohlen.tv. Mit dem Erfolg begann eine Epoche, in der Gladbach jede Bundesligasaison auf einem einstelligen Tabellenplatz beendete.

10.12 Uhr: Am nächsten Dienstag steht wieder eine DFL-Mitgliederversammlung an. Dann dürfte der Vorschlag des Präsidiums, die Bundesliga-Pause mindestens bis Ende April zu verlängern, umgesetzt werden. Wie die „Bild“ berichtet, gibt es innerhalb der DFL Hoffnung, den Spielbetrieb Mitte Mai wieder aufnehmen zu können und die Saison mit Geisterspielen bis Ende Juni zu Ende zu bringen.

Dienstag, 24. März

16.51 Uhr: Das DFL-Präsidium um Geschäftsführer Christian Seifert schlägt den Bundesliga-Klubs eine Aussetzung des Spielbetriebs bis mindestens 30. April vor. Das geht aus der heutigen Präsidiums-Sitzung der DFL hervor. In der Mitgliederversammlung am 31. März werden die 36 Profi-Klubs dann endgültig darüber entscheiden.

15.44 Uhr: Borussia-Manager Max Eberl hat im „Sky“-Interview Einblicke gegeben, was ihn in der Corona-Krise antreibt und wie sehr die Fußball-Pause den Alltag der Fohlen verändert.

13.12 Uhr: Eine Erinnerung von Borussia gibt es bei Twitter. Auch das GladbachLIVE-Team wünscht euch alles Gute in dieser nicht so einfachen Zeit. Schön, dass ihr da seid!

12.57 Uhr: Mittlerweile lässt kein Macher und Entscheider im deutschen Fußball mehr etwas anderes verlauten: Der Ball wird, sobald der Spielbetrieb überhaupt wieder möglich ist, zunächst vor leeren Stadionrängen rollen. DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius sagte dem Magazin „Sponsors“ nun zum Thema Geisterspiele sogar: „Ich glaube nach Gesprächen mit vielen Experten, dass das noch bis Ende dieses Jahres andauern kann.“ Damit ist Curtius der bislang hochrangigste Funktionär, der sich dementsprechend geäußert hat.

Virologe Christian Drosten, in Deutschland aktuell der meistgefragte Wissenschaftler auf diesem Fachgebiet, hatte im „Stern“ sogar die Vermutung aufgestellt, dass Fußballspiele noch bis März 2021 ohne Publikum stattfinden könnten, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

10.53 Uhr: Auf der Suche nach dem nächsten Retro-Spiel, das Borussia aus dem Archiv kramen wird, liegt das 1:0 gegen Bochum in der Relegation 2011 aktuell vorne.

08.46 Uhr: Offiziell ist die Bundesliga bis zum 2. April im Standby-Modus. Doch die Bundesregierung hat der DFL mit dem Erlass einer Kontaktsperre eine weitere Verschiebung des Liga-Geschehens indirekt bereits abgenommen. Die nächste DFL-Mitgliederversammlung gibt es am 31. März, bereits heute konferiert das Präsidium per Schalte mit DFL-Boss Christian Seifert über einen weiteren Notfallplan. Neben sportlichen Szenarien, wie die Saison trotz der Coronavirus-Krise noch zu Ende gebracht werden könnte, soll es um finanzielle Angelegenheiten gehen. 

Montag, 23. März

18.02 Uhr: Am Sonntag hätte Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga Bayer Leverkusen zum Champions-League-Showdown empfangen. Um den Fans in der Corona-Krise etwas Abwechslung zu verschaffen, zeigte Borussia auf ihrem Vereinskanal Fohlen.tv deshalb das 3:0 gegen Leverkusen aus dem Jahr 2015 und begleitete es fiktiv auf ihren Social-Media-Kanälen mit dem Hashtag #Fohlenklassiker.

Der Sieg sorgte damals für eine Vorentscheidung im Kampf um die Königsklasse, das Ticket lösten die Fohlen eine Woche danach bei Werder Bremen.

Am nächsten Wochenende soll es den nächsten Retro-Spieltag geben. Heißt: Etwas sogar mehr Borussia als ursprünglich zu erwarten gewesen wäre. Denn heute hätte die Länderspielpause begonnen. Die User dürfen sich nun eine Partie wünschen. Bei Instagram gibt es eine Umfrage:

Darf es Relegationshinspiel gegen Bochum von 2011 sein (Stichwort: De-Camargo-Tor)? Oder die 3:0-Gala gegen Schalke von 2012? Oder doch lieber das „Wunder von Florenz“, als Borussia 2017 durch ein 4:2 in der Europa League weiterkam?

13.21 Uhr: Virologe Christian Drosten hat sich in Teilen von seinem Interview mit dem „Stern“ distanziert. Vor allem weil das Magazin eine hypothetische Aussage des Wissenschaftlers als eine absolute wiedergegeben hatte. Drostens Kommentar dazu via Twitter:

Drosten hatte in dem Gespräch auf die Frage, wann im öffentlichen Raum wieder so etwas wie Normalität einkehren könne, geantwortet: „Ich glaube überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig. Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben.“

Sonntag, 22. März

12.17 Uhr: Blauer Himmel, die Sonne scheint, am Niederrhein herscht bestes Fußball-Wetter. Um 13.30 Uhr wäre am heutigen Sonntag das Heimspiel der Gladbacher Borussia gegen Bayer Leverkusen angepfiffen worden. Doch wegen der Coronavirus-Pandemie findet das Rheinland-Duell vorerst nicht statt. Wer dennoch nicht auf Fußball verzichten mag – dem bietet Borussia ein spezielles Unterhaltungsprogramm an (lesen Sie hier mehr).   

11.41 Uhr: Bundesliga-Fußball über Monate hinweg ohne Zuschauer – dieses Szenario hat nun der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité skizziert. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ sagt der 48-Jährige, dass es wegen der Coronavirus-Pandemie so schnell keine vollbesetzten Tribünen mehr geben werde.

Er glaube „überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig. Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben“, sagt Drosten. Er ergänzt: „Auf Dinge, die schön sind, aber nicht systemrelevant, wird man lange verzichten.“

Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité.

Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité.

Die Deutsche Fußball Bundesliga (DFL) hat den Spielbtrieb zunächst bis zum 2. April ausgesetzt. Das bislang einzige Geisterspiel in der Bundesliga hat wegen der Coronavirus-Krise am 11. März im Gladbacher Borussia-Park zwischem dem VfL und dem 1. FC Köln (2:1) stattgefunden. 

11.02 Uhr: Borussias Torhüter Yann Sommer hat eine wichtige Botschaft an alle Fußball-Fans und Menschen: Haltet im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die Vorgaben und Empfehlungen der Regierung, Behörden und Mediziner ein. Per Videobotschaft auf seinem Instagram-Account hat sich der Schweizer Nationalspieler zu Wort gemeldet.

10.36 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie hat Borussia auch diese Maßnahme verkünden müssen: Die Oster-Camps der Fohlen-Fußballschule sind abgesagt. Auch die mobilen Camps in Solingen und Lüttingen finden vorerst nicht statt.

Samstag, 21. März

16.28 Uhr: Nun meldet sich der „Fußballgott“ höchstpersönlich zu Wort. Borussias Abwehrspieler Tony Jantschke (29) hat auf Instagram eine Botschaft verkündet. Darin heißt es unter anderem: „Ein großes Dankeschön an alle Leute, die jetzt das Land am Laufen halten und an jene, die sich an die Regeln halten.“

14.47 Uhr:  Die Coronavirus-Krise hat bereits finanzielle Folgen für die ersten Mitarbeiter beim VfL Borussia. Gladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers (52) sagt:  „Wir sind in Kurzarbeit, es trifft den einen oder anderen Mitarbeiter, der zu Hause ist, und keine Aufgabe hat.“ Beschäftigte in Kurzarbeit verdienen weniger, das Entgelt kann sogar ganz entfallen. Helfen kann da das Kurzarbeitergeld, welches eine Leistung der Arbeitslosenversicherung ist.

Zu den Themen Kurzarbeit und Kurzarbeitergelt bietet beispielsweise die IG Metall aktuell eine umfangreiche Informationseite (lesen Sie hier mehr) als Ratgeber für Beschäftige an. Die IG Metall ist mit 2,27 Millionen Mitgliedern die größte Einzelgewerkschaft in der Bundesrepublik Deutschland, zudem die weltweit größte organisierte Arbeitnehmervertretung.

12.13 Uhr: Nicht nur die Bundesliga-Profis wollen beim VfL Borussia wegen der Corona-Krise auf Teile ihres Gehaltes verzichten. Auch die Akteure der U23, die in der Regionalliga West spielen, haben den Entscheidern in Gladbach signalisiert, dass sie auf Teile ihres Gehalts verzichten möchten.

Freitag, 20. März

15.45 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) soll derzeit daran arbeiten, mögliche Szenarien für eine Weiterführung der Spielzeiten in der Bundesliga und 2. Liga aufzustellen. Wie das Portal „Sportbuzzer“ berichtet, könnten die ausstehenden Spiele in einer Art Turnier-Modus stattfinden. In gezielt ausgewählten Städten, unter strengen Kontrollen, abgeschottet, um möglichen Kontakt mit anderen Menschen zu verhindern.

In einem zweiten Szenario könnte die Saison 2019/20 in nur 16 Tagen zu Ende gebracht werden, bei einer ganz kurzen Spieletaktung.

In einem dritten Modell ist es dem Bericht zufolge denkbar, die restlichen Partien in insgesamt vier Wochen unterzubringen. Dafür müssten alle Spiele im Englische-Wochen-Modus ausgetragen werden.

Bislang hat die DFL entschieden, den Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 2. April auszusetzen.

Donnerstag, 19. März

17.16 Uhr: Der Borussia-Park ist seit der Eröffnung des neuen Gebäudekomplexes inklusive Hotel, Museum, Fanshop und Rehazentrum buchstäblich zum Freizeitpark geworden. Das öffentliche Leben dort ist inzwischen jedoch beinahe vollständig zum Erliegen gekommen. Fast alle Vereinsmitarbeiter sind im Home-Office, inzwischen hat auch das Vier-Sterne-Hotel wegen der Coronavirus-Pandemie den Betrieb eingestellt. Damit sind aktuell nur noch der Rehabereich des Medical Park und die Arztpraxen offen.

14.51 Uhr: Während die DFL erst abdem 30. März wieder beraten will über die Bundesliga-Pause, hat die Premier League bereits heute verkündet: Frühestens im Mai geht es weiter.

14.03 Uhr: Fans, die Tickets für das Derby gegen Köln hatten, können sich die Kosten nun erstatten lassen. Der Verein richtet jedoch eine klare Botschaft an seine Anhänger: Jeder Euro, der nicht erstattet werden müsse, helfe dem Klub in der Corona-Krise, so Finanz-Boss Stephan Schippers.

10.04 Uhr: Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers hat mitgeteilt, dass ein zweiter Mitarbeiter bzw. eine zweite Mitarbeiterin des Verein positiv auf das COVID-19-Virus getestet worden sei. Schippers sagt: „Beiden geht es gut, einer von ihnen hatte kurz leichte Symptome einer Erkrankung, dies war aber nach zwei Tagen schon überstanden. Auch den anderen Kolleginnen und Kollegen, die – ausgelöst durch diese Fälle – in die häusliche Quarantäne bzw. in eine freiwillige, vorbeugende Quarantäne geschickt wurden, geht es gut.“ Der Verein setzt wie aktuell die meisten Unternehmen in Deutschland, denen es möglich ist, massiv auf Arbeit im Home-Office.

Mittwoch, 18. März

15.46 Uhr: Bundestrainer Joachim Löw (60) hat während einer Pressekonferenz des Deutschen Fußball Bundes (DFB) einige bemerkenswerte Worte zur aktuellen Coronavirus-Krise getätigt. Löw: „Die Corona-Krise hat die Welt fest im Griff. Und nichts, nichts ist mehr, wie es vorher war. Aus meiner Sicht heraus ist diese Entscheidung, die EM ausfallen zu lassen oder zu verschieben, die völlig richtige und völlig alternativlos.“

Löw sagt weiter, dass er versuche, soziale Kontakte zu vermeiden und sich hauptsächlich im Kreise seiner Familie und Freunde bewege. „Ich gehe so wenig wie möglich nach draußen, nur zum Spazierengehen und zum Fahrradfahren. Ansonsten bleibe ich zu Hause.“

Der Weltmeister-Trainer von 2014 ergänzt: „Die letzten Tage haben mich schon sehr beschäftigt. Die Welt hat irgendwie ein kollektives Burn-out erlebt. Nicht nur einzelne Menschen, sondern alle. Ich habe auch so das Gefühl, dass die Welt und vielleicht auch die Erde sich so ein bisschen stemmt und wehrt gegen die Menschen und deren Tun, denn der Mensch denkt immer, dass er alles weiß und alles kann und das Tempo, das wir so die letzten Jahre irgendwie auch vorgegeben haben, das war schon auch nicht mehr zu toppen. Macht, Gier, Profit, noch bessere Resultate und Rekorde standen im Vordergrund. Umweltkatastrophen, wie in Australien oder sonst wo, die haben uns nur am Rande berührt.“

Die Nationalmannschaft hat deshalb spontan 2,5 Millionen Euro für den Kampf gegen das Coronavirus gespendet (lesen Sie hier mehr) und die Fans aufgerufen, sich ebenfalls zu engagieren.

Dienstag, 17. März

15.23 Uhr: Die UEFA hat ihre Entscheidung, die EM ins Jahr 2021 zu verschieben, nun auch offiziell bestätigt. Tatsächlich soll das Turnier vom 11. Juni bis 11. Juli nächstes Jahr nachgeholt werden. „Es gab einen echten Spirit der Kooperation. Jeder hat erkannt, dass er etwas opfern muss, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen“, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

15.11 Uhr: Am 2. und 3. Mai hätte am Borussia-Park der Santander Cup stattgefunden. Der Verein hat nun verkündet, dass das hochkarätig besetzte U13-Turnier abgesagt ist.

13.30 Uhr: Die UEFA hat die Europameisterschaft um ein Jahr verschoben und die Vereine sowie die Verbände bereits darüber informiert. Die nationalen Ligen und die Klubvereinigung ECA sollen bereits zugestimmt haben. Nach Angaben des norwegischen Fußballverbands soll das Turnier nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

10.15 Uhr: Wir haben den Stand der Dinge noch einmal zusammengefasst. Am Borussia-Park geht ab heute fast gar nichts mehr.

Montag, 16. März

17.06 Uhr: Die Bundesregierung und Regierungschefs der Länder haben weitere Leitlinien zum Umgang mit dem Coronavirus vereinbart. So sei „der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen“ einzustellen. GladbachLIVE hat erfahren: Die Profis von Borussia Mönchengladbach dürfen mit einer städtischen Ausnahmegenehmigung unter Ausschluss der Öffentlichkeit weitertrainieren.

16.35 Uhr: Diese Aussage von DFL-Geschäftsführer Seifert zeigt den Ernst der Lage auf:

15.33 Uhr: Seifert zur Frage nach Auf- und Abstieg im Falle eines Abbruchs: „Ich glaube, es wäre nicht redlich, den Klubs ja oder nein zu sagen. Alle 36 Klubs haben erst einmal das Interesse, die Saison zu Ende zu spielen. Es ist auch noch zu früh, zu sagen, dass die Saison nicht zu Ende gespielt werden kann oder soll.“ Man könne Entscheidungen nicht von einzelnen Tabellenständen abhängig machen. Die Frage sei berechtigt, komme aber zu früh.

15.24 Uhr: Seifert: „Ich bin in wirklich engem Kontakt mit dem UEFA-Präsidenten. Denen geht es wie uns. In einer Zeit, in der sich täglich vieles ändert, müssen sie über sehr komplexe Entscheidungen nachdenken.“ Die UEFA ringe um Lösungen. Die Wahrscheinlichkeit, im Sommer eine perfekte EM an zwölf Orten zu spielen, liege sicher bei weniger als einem Prozent.

15.23 Uhr: Seifert: „Die Sitzung war nicht kontrovers. Ich empfand sie als sehr konstruktiv und kollegial.“ Jedem sei bewusst, dass es eine sehr ernste Situation ist.

15.22 Uhr: Seifert: „Jetzt kommt vielleicht der Punkt, an dem die Bundesliga zugeben muss, dass sie ein Produkt herstellt. Und wenn sie das nicht mehr herstellen kann, dann gibt es sie nicht mehr.“ Derweil gehe es nicht nur darum, Millionengehälter weiterzuzahlen, sondern Zehntausende Jobs zu sichern. Es stehe mehr auf dem Spiel ein paar Fußballspiele.

15.21 Uhr: Seifert: „Geisterspiele werden in nächster Zeit die einzige Überlebenschance sein.“

15.20 Uhr: Seifert über das Szenario eines vorzeitigen Saisonendes: „Sämtliche Ligen, die angeblich gegen eine Pandemie versichert sein sollen, haben mir versichert, dass es nicht so ist.“ Es gebe nur eine Spielausfallversicherung (so wie sie nach dem abgesagten Derby Gladbach gegen Köln griff. Seifert geht davon aus, dass eine Versicherung gegen Einnahmenausfälle aufgrund einer Pandemie vor ein paar Jahren alle Beteiligten abgeschreckt hätte.

15.15 Uhr: Seifert: „Derzeit ändert sich die Gemengelage und die Informationslage von Tag zu Tag. Das macht es schwierig, über konkrete Szenarien nachzudenken.“ Jeder Klub habe erst einmal das Recht, die Saison irgendwie – und gewissen gesundheitlichen Voraussetzungen – zu Ende zu bringen. Vieles hänge nun an den Entscheidungen der UEFA. Seifert hofft, dass die Ligen danach mehr terminliche Flexibilität haben.

15.12 Uhr: Wie könnten besser gestellte Vereine den finanziell schlechter gestellten helfen? Seifert: „Allen war es wichtig, nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine moralische Solidarität an den Tag zu legen.“ Es gehe für die Bundesliga und die 2. Bundesliga ums Überleben.

15.08 Uhr: Seifert auf die Frage, warum man nicht gleich eine Pause bis zum 19. April einlege: „Momentan ist es viel zu früh, darüber zu spekulieren, ob es der 19. April, der 26. April, Mai oder Juni ist.“ Der DFL-Geschäftsführer erinnert an die UEFA-Konferenz am Dienstag, auf der über auch über eine mögliche Verschiebung der EM beraten wird.

15.05 Uhr: Seifert: „Ab einem gewissen Punkt wären Klubs ohne Zuschauer-, TV- und Sponsoring-Einnahmen in ihrer Existenz gefährdet. Niemand liebt Spiele ohne Publikum. Aber sie sind in nächster Zeit die einzige Möglichkeit. Dafür bitte ich die Fans jetzt schon um Verständnis. Die Eindämmung des Virus hat oberste Priorität.“

15.02 Uhr: Seifert: Der Kern sei der Spielbetrieb. Doch an den 612 Spielen der beiden Bundesligen würden Zehntausende Jobs hängen.

15.01 Uhr: Seifert: Wir haben uns, um handlungsfähig zu bleiben, für einen Notfallparagrafen entschieden. Die Mitglieder haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, auch den 27. Spieltag auszusetzen. Das heißt jedoch nicht, dass wir davon ausgehen, am 3. April wieder zu spielen.

15.00 Uhr: DFL-Geschäftsführer Christian Seifert äußert sich auf einer Pressekonferenz nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung.

12.23 Uhr: Borussias Nachwuchs stellt den Trainingsbetrieb ein. Für die U9 bis zur U16 gelte dies nach Vereinsangaben bis zum 13. April, für die U17 und die U19 vorerst bis zum 29. März.

12.22 Uhr: Die Fohlenwelt, Borussias Vereinsmuseum im neuen Gebäudekomplex neben dem Stadion, schließt bis zum 19. April. „Diese Entscheidung wurde in Übereinstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden und den Ministerien des Landes Nordrhein-Westfalen getroffen. Die Gesundheit der Besucher/innen sowie der Mitarbeiter/innen hat momentan oberste Priorität. Mit dieser Vorsichtsmaßnahme hofft die FohlenWelt zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 beitragen zu können“, heißt es auf der Borussia-Homepage.

11.13 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie macht auch vor Borussias E-Sportlern nicht Halt. Die DFL und EA Sports haben das VBL Grand Final, die deutsche Einzelmeisterschaft im Computerspiel FIFA, abgesagt. Das Turnier hätte am letzten März-Wochenende in Köln stattfinden sollen.

10.35 Uhr: Der Kicker hat aufgelistet, wie der Spielplan aussehen könnte, falls es ab Mai weitergeht mit dem Profifußball.

10.26 Uhr: Um 11.30 Uhr beginnt die DFL-Mitgliederversammlung in Frankfurt. Für Borussia sind Manager Max Eberl und Geschäftsführer Stephan Schippers vor Ort.

09.26 Uhr: Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat am Sonntagabend umfangreiche Maßnahmen verkündet, um die Coronavirus-Pandemie weiter einzudämmen. Neben Einschränkungen im Kultur- und Unterhaltungsbereich sind ab Dienstag „Zusammenkünfte in Sportvereinen (...) nicht mehr gestattet“. Borussia sagte auf GladbachLIVE-Anfrage, man gehe nicht davon aus, dass dies den Lizenzspielerbereich des Klubs betreffe. „Wir sind dazu aber im ständigen Austausch mit den Behörden“, sagte ein Borussia-Sprecher. In dieser Woche soll die Mannschaft von Trainer Marco Rose von Dienstag bis Donnerstag vier Einheiten absolvieren.

Hier finden Sie die komplette Mitteilung der NRW-Landesregierung.

09.12 Uhr: Welche Szenarien kommen bei der DFL-Mitgliederversammlung heute auf den Tisch? Wir sind ein paar der Überlegungen, die kursieren, durchgegangen, und erklären, was sie für Borussia bedeuten würden.

Sonntag, 15. März

19.07 Uhr: Das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien am 26. März in Madrid ist ebenfalls abgesagt. Zuvor hatte die Stadt Nürnberg bereits verkündet, dass das DFB-Testspiel gegen Italien am 31. März nicht stattfinden werde.

18.41 Uhr: Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, es gibt eine wichtige Mitteilung der Landesregierung in NRW. Im Rahmen weiterer Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung werden Sport-, Freizeit- oder Unterhaltungsangebote ab Montag massiv eingeschränkt. Hier gibt es weitere Infos.

18.31 Uhr: DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius mahnt zur Geduld, erinnert daran, dass vor einer Woche das DFB-Pokal-Halbfinale ausgelost worden sei und sich niemand habe vorstellen können, dass es nun derartige Sondersendungen zur Corona-Krise geben würde. „Deshalb ist es unglaublich schwierig, Aussagen über den kommenden Tag hinaus zu treffen“, so Curtius. Es stehe in den Sternen, wie lange der Fußball, wie man ihn kenne, beeinträchtigt werde.

18.12 Uhr: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagt in der ARD-Sportschau, die sich heute ausschließlich mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Fußball befasste: „Wenn wir diese Saison noch spielen, dann werden es Geisterspiele sein. Ein normales Fußballspiel werden wir lange nicht erleben.“ Watzkes Kollege aus Leverkusen, Fernando Carro, lässt Ähnliches verlauten:

17.12 Uhr: Borussia nutzt den Sonntag für ein Statement via Twitter, um Zusammenhalt und Solidarität zu signalisieren:

14.03 Uhr: Borussia Kapitän Lars Stindl retweetete seinen Ex-Nationalmannschafts-Kollegen Leon Goretzka (FC Bayern), der sich zur typischen Fußballzeit am Samstagnachmittag mit eindringlichen Worten an seine Follower gerichtet hatte. 

Goretzka sticht immer wieder positiv hervor mit seinem sozialen Engagement, vor einigen Wochen besuchte er das ehemalige Konzentrationslager in Dachau.

13.45 Uhr: Bei Nico Elvedi und Laszlo Bénes war ein ruhiger Abend mit Freundinnen, Hund und „Mensch ärgere Dich nicht“ angesagt.

13.26 Uhr: Die Borussia-Profis haben am Sonntag und am Montag trainingsfrei. In den sozialen Netzwerken ist es ebenfalls etwas ruhig um sie geworden. Marcus Thuram schrieb an seine gut 100.000 Follower: „Passt auf euch auf! Bis bald!“ Das Ganze garniert mit einem Herzchen.

Samstag, 14. März

12.20 Uhr: Sportdirektor Max Eberl sagt: „Das Spiel in Bremen ist in drei Wochen, es macht also keinen Sinn, die Spieler jetzt für einen längeren Zeitraum in den Urlaub zu schicken. Wir müssen die Mannschaft gesund und fit halten und wir wollen gut vorbereitet sein, wenn wieder gespielt werden kann.“ Momentan müssen die Fohlen noch davon ausgehen, dass das Spiel am 3. April (20.30 Uhr) bei Werder Bremen stattfinden wird.

12.15 Uhr: Borussia hat nun bestätigt, dass der Trainingsbetrieb weiterläuft. Am Sonntag und Montag haben die Fohlen frei. Dienstag bis Donnerstag stehen vier Einheiten auf dem Programm. Danach gibt's für die Profis drei freie Tage. Alle Einheiten finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

SC Paderborn unterbricht Trainingsbetrieb

11.57 Uhr: Mit dem SC Paderborn hat der erste Bundesligist sein Training eingestellt. Innenverteidiger Luca Kilian (20) wurde am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet. Alle, die seit dem 5. März mit ihm in engerem Kontakt waren, müssen nun für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Dies hat der Klub am Samstag mitgeteilt. 45 Personen aus dem Mannschaftsumfeld wurden getestet. Das Ergebnis wird in der kommenden Woche erwartet.

09.36 Uhr: In der österreichischen Bundesliga ruht der Ball ebenfalls mindestens für die beiden kommenden Spieltage. Beim SCR Altach, bei dem Borussias Spieler Julio Villalba (21) seit diesem Winter auf Leihbasis aktiv ist, wird es bis zum 22. März kein gemeinsames Mannschaftstraining geben. 

„Wir wollen zum einen unseren Beitrag leisten, das Coronavirus bestmöglich einzudämmen, zum anderen aber auch das Risiko gering halten, dass unsere Mannschaft und Mitarbeiter erkranken“, sagte Sportdirektor Christian Möckel. Einen infizierten Spieler gibt es im Team allerdings nicht.

08.32 Uhr: Die Abstellungspflicht, dass die Klubs ihre Spieler für Länderspiele abstellen müssen, werde nicht gelten. Dies hat die FIFA mitgeteilt. Zudem empfiehlt der Verband eine Verschiebung aller anstehenden Länderspiele.

Freitag, 13. März

22.12 Uhr: Der Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am 31. März gegen Italien, bei dem Gladbachs Matthias Ginter hätte mitwirken können, ist ebenfalls abgesagt worden. Die Stadt Nürnberg hat die Austragung untersagt, da dort ab sofort Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen verboten sind. Das Testspiel der DFB-Elf gegen Spanien am 26. März (21 Uhr) in Madrid ist bislang offiziell noch nicht abgesetzt. 

17.38 Uhr: Der Publikumsverkehr rund um den Borussia-Park soll weitestgehend eingeschränkt werden. Entsprechende Konsequenzen zieht der Verein. Die Absagen-Flut trifft zudem alle Nachwuchs- und Frauenteams des Klubs.

16.25 Uhr: Am Montag wird die gesamte Liga auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zusammenkommen. Einen vorzeitigen Abbruch der Bundesliga zieht die DFL, Stand jetzt, offenbar aber nicht in Betracht:  „Ziel ist es weiterhin, die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen – aus sportlichen Gesichtspunkten, aber insbesondere auch weil eine vorzeitige Beendigung der Saison für einige Clubs existenzbedrohende Konsequenzen haben könnte.“

Bundesliga: DFL verlegt 26. Spieltag und stellt Spielbetrieb vorerst ein

16.19 Uhr: Der 26. Bundesliga-Spieltag wird nun doch nicht stattfinden. Das hat die DFL soeben mitgeteilt. In der Erklärung heißt es: „Angesichts der Dynamik des heutigen Tages mit neuen Corona-Infektionen und entsprechenden Verdachtsfällen in direktem Zusammenhang mit der Bundesliga und 2. Bundesliga hat das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga kurzfristig beschlossen, den ursprünglich heute beginnenden 26. Spieltag in beiden Ligen zu verlegen.“

15.40 Uhr: Der Test bei Paderborns Trainer Steffen Baumgart fiel laut Klub-Angaben negativ aus. Auf die Ergebnisse von Spielern wird allerdings noch gewartet. Der Gegner am heutigen Abend, Fortuna Düsseldorf, hat derweil eine Spielabsetzung beantragt.

15.11 Uhr: Coronavirus-Verdacht beim Trainer des SC Paderborn. Womöglich sind noch weitere Menschen in Reihen des Aufsteigers betroffen. GladbachLIVE erinnert in diesem Kontext explizit daran, dass Steffen Baumgart (48) noch am vergangenen Wochende mit seiner Mannschaft gegen den 1. FC Köln gespielt hatte. Es gab also jede Menge Kontakt zwischen Paderbornern und Kölnern.

Die Kölner sind am Mittwoch, beim Nachhol-Derby am Niederrhein, dem ersten Geisterspiel in der Bundesliga-Historie, Gegner der Fohlen-Elf gewesen. Auch dabei gab es zwischen den Aktiven samt Trainer-Teams jede Menge Kontakt untereinander. Da bleibt die Frage: Dürften neben Paderborn auch Köln und Gladbach – Stichwort mögliche Infektionskette – in diesem Zusammenhang überhaupt noch nach gesundem Menschenverstand am Wochenende gegen andere Teams spielen? 

14.23 Uhr: Die beiden Regionalliga-Partien von Borussias U23 bei Fortuna Köln am Sonntag (14 Uhr) und am Samstag, 21. März (14 Uhr) beim SV Bergisch Gladbach sind abgesagt worden.

13.56 Uhr: Am Sonntag wird es, falls das Spiel stattfindet, keine Übertragung des Auswärtsspiels bei Eintracht Frankfurt in der Sportsbar im Borussia-Park geben.

13.12 Uhr: Die nächste Hiobsbotschaft in Sachen Coronavirus: Das Bundesliga-Duell zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen am Montagabend (20.30 Uhr) ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen von Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) jetzt gestoppt worden. Absage! Die Gefahren-Welle ist in Deutschland offenkundig, was das Thema Gesundheit betrifft, kaum noch zu stoppen.

12.49 Uhr: Allmählich nimmt die aktuelle Entwicklung dann doch nahezu schon grotesk wirkende Züge an: Das Bundesliga-Geisterspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und SC Paderborn soll am Freitagabend (20.30 Uhr) stattfinden. Mehrere Medien berichten allerdings aktuell, dass der Trainer des SC Paderborn, Steffen Baumgart (48), sich womöglich mit dem Coronavirus infiziert haben könnte.

Ein Sprecher der Paderborner bestätigt: „Er ist ein Verdachtsfall.“ Baumgart soll angeblich krank im Bett des Team-Hotels in Düsseldorf liegen. Er wurde, neben mindestens einer weiteren Person, auf das Coronavirus getestet. Das Ergebnis ist noch nicht bekannt. Nun könnte das Freitagabendspiel in Düsseldorf doch noch kurzfristig abgesagt werden.

11.58 Uhr: Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den Spielbetrieb in den internationalen Wettbewerben Champions- und Europa League wegen des Coronavirus vorerst ausgesetzt. Dazu gehören die verbleibenden Spiele des Champions League-Achtelfinales (17. und 18.3.), alle Partien des Achtelfinales der Europa League (19.3.) und alle Duelle des Viertelfinales der Youth League (17. und 18.3.). 

11.37 Uhr: Borussia ergreift wegen des Coronavirus-Alarms weitere Maßnahmen: Die für diesen Sonntag (11 Uhr und 13 Uhr) geplanten Erlebnisrallyes in der sogenannten Fohlen-Welt, dem Klub-Museum im Borussia-Park, sind abgesagt. Gladbach-Fans, die sich für eine dieser Führungen angemeldet und eine Bestätigung erhalten hatten, sollen von Borussia über einen möglichen Nachholtermin informiert werden.

11.03 Uhr: Das Bundesliga-Duell zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen droht nun neben Hannover gegen Dresden (2. Liga) ebenfalls abgesagt zu werden. Die Hansestadt Bremen rechnet nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) damit, dass sich trotz des vorgesehenen Geisterspiels bis zu 1.000 Menschen oder mehr rund ums Weserstadion einfinden könnten.

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) plane daher, dem Senat eine Absage der Partie am Montag (20.30 Uhr) vorzuschlagen. Bayer Leverkusen ist aktuell der hartnäckigste Verfolger der Gladbacher Borussia im Rennen um einen Champions-League-Platz. Aktuell haben die Fohlen als Tabellen-Vierte zwei Punkte Vorsprung auf den Werksklub. 

10.29 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat bekanntgegeben, dass die Bundesliga und 2. Liga von Dienstag an bis zum 2. April wegen des Coronavirus mit dem Spielbetrieb aussetzen. Der Spieltag an diesem Wochenende soll wie geplant ohne Zuschauer stattfinden. Mit einer Ausnahme: Die Partie zwischen Hannover 96 und Dynamo Dresden fällt wegen zwei positiv getesteten 96-Profis aus. 

9.35 Uhr: Offenbar beraten in diesen Stunden bereits die Deutsche Fußball Liga (DFL) und Vereine, ob der aktuelle Spieltag abgesagt wird. Die Zeit drängt, denn für Freitagabend (20.30 Uhr)  ist die Bundesliga-Geisterpartie zwischen Fortuna Düsseldorf und Aufsteiger SC Paderborn angesetzt. 

8.51 Uhr: Borussia Mönchengladbach hat am Freitagmorgen wegen des Coronavirus die ursprünglich für 13 Uhr angesetzte Pressekonferenz vor dem geplanten Bundesliga-Geisterspiel bei Eintracht Franfurt abgesagt.

In einer Mitteilung des Vereins heißt es: „Vor dem Hintergrund des Aufrufs der Bundesregierung von gestern Abend wegen des Coronavirus bis auf weiteres auf jegliche Veranstaltungen mit Menschenansammlungen wenn möglich zu verzichten und soziale Kontakte einzuschränken, wird die für heute, 13  Uhr, angekündigte  Pressekonferenz zum  Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt abgesagt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns im Sinne der allgemeinen Gesundheit diesen Maßnahmen anschließen.“

Donnerstag, 12. März

14.12 Uhr: Bei Borussia Mönchengladbach gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall. Eine Mitarbeiterin der Geschäftsstelle wurde positiv auf das Virus getestet. Sie habe laut Verein aber keinen Kontakt zur Bundesliga-Mannschaft gehabt.

Die „Rheinische Post“ hatte zuerst über den Fall berichtet. „Die Mitarbeiterin war im Skiurlaub in Österreich. Sie hat dann erfahren, dass ein Mitglied der Reisegruppe infiziert war, hat sich testen lassen und wurde dann selbst auch positiv getestet“, sagte ein Borussia-Sprecher der RP. Zwei Kollegen seien nun ebenfalls in häuslicher Quarantäne, drei weitere würden im Rahmen einer Vorsichtsmaßnahme Home Office machen.

Bereits am Montag hatte Borussia umfassende Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen: Seitdem finden alle Trainingseinheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, zudem ist den Profis ist der Kontakt zu Fans und Medienvertretern untersagt. Das Vereinsmuseum Fohlenwelt, der Fanshop und die Sportsbar am Borussia-Park sind allerdings geöffnet.

12. März, 11.01 Uhr: Eine gute Nachricht für viele Fußball-Fans, aber nicht für die Borussia-Fans: Sky zeigte die Bundesliga-Konferenz am Samstag im Free-TV. Die Fohlen spielen jedoch erst am Sonntag in Frankfurt (15.30 Uhr).

Mittwoch, 11. März

21.49 Uhr: Kramer, Rose, Embolo, Gisdol – wir haben die Stimmen zum Spiel.

21.24 Uhr: Die Polizei Mönchengladbach hat ein positives Fazit gezogen. Kölner (Problem-)Fans seien nicht am Borussia-Park oder im Umfeld gesichtet worden. Bei den Feierlichkeiten hinter der Nordkurve wurde lediglich Pyrotechnik gezündet.

21.10 Uhr: Eine Eins und drei Zweien: Das sind unsere Borussia-Noten zum Sieg gegen Köln.

20.42 Uhr: Nach dem Abpfiff spielten sich unglaubliche Szenen ab. Die Borussen stapften die Stufen der Nordkurve hoch, um draußen mit den Fans zu feiern, die am Stadionzaun ausharrten.

20.39 Uhr: Hier ist unser Spielbericht zu einem denkwürdigen Derby.

Abpfiff! Im Borussia-Park ist Schluss. Am Ende hat Borussia doch noch mächtig gewackelt. Aber jetzt ist der 2:1-Derbysieg fix.

90. Minute +3: Das hätte der Ausgleich sein können! In der vierminütigen Nachspielzeit kommt Uth frei vor Sommer zum Abschluss, der bekommt den Ball irgendwie zu fassen. Danach hat Drexler noch eine Möglichkeit. Die Fohlen zittern.

87. Minute: Um ein Haar das 3:1! Lainer findet am zweiten Pfosten Thuram, der scheitert mit dem Kopf an Horn. Und danach hat der Franzose Feierabend, bekommt aber noch Gelb, weil er sich zu viel Zeit lässt. Bensebaini ist jetzt drin.

87. Minute: Thuram hat einen Ellbogen abbekommen, Freistoß Borussia und damit wichtige Entlastung.

83. Minute: Rose hat Stindl für Embolo gebracht. Derweil kommt der FC zur nächsten Möglichkeit: Cordoba köpft rechts vorbei.

81. Minute: Kaum haben wir es ausgesprochen, bringt Sommer den FC mit einem kapitalen Bock wieder ran. Beim Abschlag rutscht er weg, Elvedi versucht noch, Uth zu Fall zu bringen. Doch der knallt den Ball mit links ins Tor.

80. Minute: Zu zwingenden Chancen kommt Köln kaum. Sommer musste bislang keine Glanzparade auspacken.

76. Minute: Bei Köln ist jetzt Thielmann für Jakobs drin. Auch Rose wechselt, bringt Hofmann für Herrmann.

70. Minute: Da ist das 2:0! Plea steckt durch zu Embolo, der aus spitzem Winkel abzieht. Jorge Meré fälscht den Ball ins eigene Tor ab. Das könnte die Entscheidung gewesen sein für die Fohlen!

66. Minute: Der FC wechselt zum ersten Mal, Drexler kommt für Kainz.

55. Minute: Thuram mit einem seiner gefürchteten Antritte, den hat er selten ausgepackt heute. Der Franzose ist schneller als Hector, aber auch zu schnell für seine nachrückenden Kollegen. Die Gefahr verpufft.

51. Minute: Dicke Chance für Borussia, auf 2:0 zu erhöhen! Plea spielt Herrmann frei, der zieht von halbrechts ab, scheitert aber an Horn.

48. Minute: Plea gibt den ersten Schuss der zweiten Hälfte ab, wird zur Ecke abgefälscht.

46. Minute: Der Ball rollt wieder! Borussia führt 1:0 im rheinischen Nachhol-Geister-Derby.

19.25 Uhr: Rund ums Stadion ist alles ruhig, die Polizei meldet auf GladbachLIVE-Nachfrage keine besonderen Vorkommnisse. Im Fanhaus unweit des Borussia-Parks schauen rund 600 Fohlen-Fans gemeinsam das Derby.

19.22 Uhr: Da hatte Breel Embolo gerade ein Stück Bundesliga-Geschichte geschrieben.

Halbzeit! Schiedsrichter Aytekin pfeift ab, Borussia geht mit einem 1:0 in die Pause.

45. Minute: Gleich ist Pause im Borussia-Park. Der FC noch mal mit einem Freistoß: Uth bringt den Ball rein, Strobl stört Skhiri und Leistner entscheidend. Sonst wäre es gefährlich geworden.

35. Minute: In der Entstehung des 1:0 hatte Strobl einen starken Ball auf Wendt gespielt. Der brachte das Ding erst ins Rollen.

31. Minute: Da ist das erste Geister-Tor der Bundesliga-Geschichte! Borussia kommt über links, Herrmann scheint die Chance schon zu killen, doch er leitet den Ball noch nach rechts zu Embolo, der ihn mit links ins linke Eck schlenzt.

23. Minute: Embolo will einen Elfmeter, Schiedsrichter Aytekin deutet eine Schwalbe an, zeigt ihm aber nicht Gelb. So ganz sauber war das auch nicht, nur wollte Embolo zu viel aus dem leichten Kontakt machen.

21. Minute: Es geht noch nicht viel im Borussia-Park. 3:1 Torschüsse für Gladbach, 61 Prozent Ballbesitz. Nun aber ein Freistoß für den FC: Uth peilt den Winkel an und zielt nur knapp drüber.

10. Minute: Chance für den FC! Flanke von links, in der Mitte wird Cordoba noch entscheidend gestört, Sommer schnappt sich den Ball.

3. Minute: Gerade hatte Borussia die erste Geister-Ecke der Bundesliga-Geschichte. Ab und an applaudieren Menschen – es sind jeweils Mitarbeiter der beiden Vereine.

18.30 Uhr: Das Derby läuft!

18.25 Uhr: „Elf vom Niederrhein“, „Triumphmarsch“ und „Go west!“ laufen wie immer vor der Mannschaftsaufstellung – und trotzdem ist es gespenstisch still.

18.15 Uhr: Borussia mit einer Botschaft an ihre Fans. Eine Nachricht haben die in der Nordkurve ebenfalls hinterlassen. Dort steht auf einem Banner: „Holt den Derbysieg!“

18.12 Uhr: Seine Geisterspiel-Erfahrung mit Salzburg in Belgrad hat Marco Rose nicht besonders genutzt. „Es ist sinnlos, wir hätten uns damals lieber von 50.000 Fans auspfeifen lassen. Das Spiel ist damals genauso ausgegangen, wie es sich angefühlt hat: 0:0.“

18.09 Uhr: Marco Rose über die Startelf: „Wir setzen auf Frische, Dortmund hat uns richtig Kraft gekostet. Wir reden immer von einem großen Kader. Ich muss es meiner Mannschaft auch zeigen und kann nicht nur davon sprechen. Deshalb bekommen Patrick Herrmann und Breel Embolo heute mal wieder von Beginn an eine Chance.“

18.02 Uhr: Die Mannschaften sind auf dem Rasen. Draußen singen die Gladbach-Ultras ihre Lieder.

17.41 Uhr: Das dürfte Yann Sommer seltsam vorkommen.

17.38 Uhr: Köln geht ohne personelle Überraschungen ins Derby. Jhon Cordoba kehrt nach abgesessener Gelbsperre für Anthony Modest zurück in die Startelf. 

17.30 Uhr: Borussias Startelf fürs Derby gegen den 1. FC Köln ist da. Marco Rose muss Denis Zakaria (Oberschenkelverletzung) und Florian Neuhaus (Gelbsperre) empfangen. Der Trainer setzt im Mittelfeld auf eine Doppelsechs und bringt davor volle Offensivpower: Patrick Herrmann und Breel Embolo kommen zu ihren ersten Startelf-Einsätzen seit Januar, Borussia beginnt mit vier Angreifern.

17.19 Uhr: Mit ein wenig Feuerwerk haben Fans die Mannschaft am Stadion empfangen.

17.16 Uhr: So sieht die Szenerie am Borussia-Park aus.

17.06 Uhr: Geisterspiele wecken offenbar die Lust der Rheinländer am Karneval:

Zwei Gladbach-Fans haben sich als Geister verkleidet und posieren vor dem Borussia-Park.

Zwei Gladbach-Fans haben sich als Geister verkleidet und posieren vor dem Borussia-Park.

16.29 Uhr: Nachdem Borussia, Stadt und Polizei an die Fans appelliert hatten, nicht zum Stadion zu kommen (hier lesen Sie mehr), schreiben die Ultras von „Sottocultura“ auf ihrer Seite: „Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich, dass es kein Verbot gibt und jeder Fan nach wie vor zum Stadion kommen kann. Wir sind uns der Situation bewusst, werden aber unserer Mannschaft einen würdigen Derbyempfang bereiten und sie zum Beginn des Spiels pushen, wie es sich für das Derby gehört.“ Wir sind gespannt, wie's gleich aussieht.

16.14 Uhr: Am Platz der Republik am Mönchengladbacher Hauptbahnhof ist es leer. Normalerweise starten hier drei Stunden vor Anpfiff die Shuttle-Busse zum Stadion.

Am Platz der Republik in Mönchengladbach ist es ruhig.

Am Platz der Republik in Mönchengladbach ist es ruhig.

15.40 Uhr: Borussia kann am Abend den 50. Bundesliga-Sieg gegen den 1. FC Köln einfahren. Gegen kein anderes Team gewannen die Gladbacher häufiger.

15.01 Uhr: Kuriose Maßnahme beim rheinischen Nachbarn: Fortuna Düsseldorf will laut Trainer Uwe Rösler während des Abschlusstrainings am Donnerstag im Stadion Fan-Gesänge über die Lautsprecher abspielen. Dies käme auch als mögliche Variante für das Heimspiel am Freitag gegen den SC Paderborn in Frage. Letztlich soll die Mannschaft aber darüber entscheiden.

14.09 Uhr: Borussias Gruppengegner in der Europa League, die AS Rom, wird wegen des Coronavirus nicht zum Spiel nach Sevilla reisen können. Das Flugzeug habe keine Landeerlaubnis in Spanien bekommen, teilte der Verein mit.

13.34 Uhr: Auch das neunte und letzte Spiel des kommenden Bundesliga-Spieltags wird ohne Zuschauer stattfinden. Es handelt sich um die Partie Leipzig gegen Freiburg. Als allererstes Geisterspiel der Bundesliga wird Gladbach gegen Köln am Abend Fußball-Geschichte in Deutschland schreiben.

13.25 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Mönchengladbach hat sich von Dienstag auf Mittwoch massiv erhöht: von acht auf 18. „Alle neuen Fälle stehen in Zusammenhang mit einer Reisegruppe, die aus dem Urlaub in Tirol zurückgekehrt ist“, meldet die Stadt in ihrem täglichen Update. Unterdessen gibt es den zweiten Todesfall im Kreis Heinsberg.

13.21 Uhr: Der erste Fußballprofi in Deutschland ist positiv auf Corona getestet worden. Timo Hübers von Hannover 96 soll, seitdem er sich infiziert hat, aber keinerlei Kontakt zur Mannschaft gehabt haben. Er befindet sich nun in häuslicher Quarantäne. Alle Teammitglieder von 96 sollen sich dennoch einem Test unterziehen.

11.14 Uhr: Borussia bittet alle Fans dringend, sich am Abend nicht im Umfeld des Borussia-Parks aufzuhalten. Sowohl der Biergarten als auch die Sportsbar bleiben geschlossen. Zudem wird es rund um das Stadion keine Übertragung des Spiels auf Leinwänden geben.

10.48 Uhr: Stadionsprecher Torsten „Knippi“ Knippertz hat mitgeteilt, dass neben „Die Seele brennt“ auch die „Elf vom Niederrhein“ vor Anpfiff des Geisterderbys im Stadion laufen soll. Die Mannschaftsaufstellung soll – Stand jetzt – ebenfalls laut verkündet werden.

10.12 Uhr: Borussia Mönchengladbach hat die für den 21. April geplante Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit verschoben. Das gab der Verein am Mittwochmorgen bekannt. Noch hatte Borussia die Mitglieder nicht offiziell eingeladen. Offen ist, wann und ob die Versammlung, die traditionell in der Südkurve des Borussia-Parks stattfindet, nachgeholt wird.

10.09 Uhr: Am kommenden Bundesliga-Spieltag findet – Stand jetzt –nur noch die Partie zwischen RB Leipzig und SC Freiburg vor Publikum statt.

09.57 Uhr: Die Partie Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag (15.30 Uhr) wird zum Geisterspiel. Das erklärte die Eintracht auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Gesundheitsdezernenten der Stadt Frankfurt, Stefan Majer. Dagegen soll das Europa-League-Spiel des FC Basel am Donnerstag vor Publikum ausgetragen werden.

07.54 Uhr: Peter Wynhoff ist der personifizierte FC-Schreck gewesen. In 15 Spielen gegen Köln traf er sechsmal, verlor nur drei Derbys. Wir haben vor der Partie am Abend mit Wynhoff gesprochen. Er wird das Geisterspiel live im Fohlenradio mit Christian Straßburger als Co-Kommentator begleiten.

Dienstag, 10. März

21.45 Uhr: Allein das Geisterspiel gegen Köln kostet Borussia zwei Millionen Euro netto.

18.51 Uhr: Wie wird das Rahmenprogramm am Mittwoch im Stadion ohne Fans aussehen? Eins steht fest: „Die Seele brennt“ soll abgespielt werden.

17.40 Uhr: Am kommenden Bundesliga-Spieltag sind bereits sechs von neun Partien zu Geisterspielen erklärt worden. Weitere dürften folgen:

Borussia Dortmund - FC Schalke 04, 1. FC Köln - FSV Mainz 05, FC Augsburg - VfL Wolfsburg, Werder Bremen - Bayer 04 Leverkusen und 1899 Hoffenheim - Hertha BSC, Fortuna Düsseldorf - SC Paderborn

17.36 Uhr: Marco Rose hat versucht, möglichst entspannt mit der Geisterspiel-Entscheidung umzugehen. Sein Spieler Jonas Hofmann will sich augenzwinkernd an Cristiano Ronaldo orientieren.

17.12 Uhr: Wir haben die Pressekonferenz zum Geister-Derby Gladbach gegen Köln im Video:

15.38 Uhr: Es drohen Borussia weitere Geisterspiele. Große Messen, Kongresse, Konzerte oder Sportveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen sollen nun zunächst abgesagt werden. Nach aktueller Erkenntnislage gebe es keine Schutzmaßnahmen, die einen geringeren Eingriff bei gleicher Wirksamkeit böten, erläuterte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Es müsse genau überlegt werden, was verzichtbar sei. Schulunterricht oder der Öffentliche Personennahverkehr seien unverzichtbar, um das gesellschaftliche Leben nicht lahmzulegen.

14.25 Uhr: Die angenehmen Dinge des Tages sollen nicht zu kurz kommen: Alassane Plea wird heute 27 Jahre alt. Alles Gute!

13.51 Uhr: Der Freistaat Bayern hat bis zum 19. April alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern untersagt. Erst am darauf folgenden Wochen ist Borussia Mönchengladbach zu Gast in der Allianz-Arena, womit das Spiel – erst einmal – nicht betroffen wäre.

13.35 Uhr: Das war's von der Pressekonferenz aus dem Borussia-Park mit Max Eberl, Marco Rose und Stephan Schippers

13.34 Uhr: Es wird nach dem Spiel gegen Köln keine Mixed Zone mit Spieler-Interviews geben, nur eine Pressekonferenz.

13.33 Uhr: Eberl: Es wird uns ins Mark treffen, aber Borussia Mönchengladbach wird es weiter geben. Ich weiß nicht, welche Auswirkungen es in der 2. oder 3. Liga hat, weil dort ja auch deutlich mehr als 1000 Zuschauer kommen. Die Gesundheit geht über alles. Es kann sein, dass Vereine Probleme bekommen. Aber wir wissen es noch nicht.

Eberl über Corona: Müssen Rücksicht nehmen auf die Gesellschaft

13.31 Uhr: Eberl: Es gibt wichtigere Dinge als den Fußball. Er ist die schönste Nebensache der Welt, aber das Wort heißt eben Nebensache. Wir können uns hinreichend darüber ärgern, aber es ist, wie es ist. Wir haben eine Verantwortung.

13.29 Uhr: Eberl: Fußball soll zur Unterhaltung von Menschen beitragen. Momentan haben wir andere Probleme, nämlich eine sich ausbreitende Grippewelle in einer Form, wie wir es noch nicht kennen. Und da stellen wir uns dieser Situation. Wir sind angehalten, Rücksicht zu nehmen auf die Gesellschaft. Ich finde es in dem Fall auch richtig. Trotzdem möchte ich das Spiel gegen den FC Köln morgen gewinnen.

13.27 Uhr: Eberl: Irgendwie bin ich immer dabei, wenn etwas Geschichtsträchtiges in Gladbach passiert. Jetzt ist es das erste Geisterspiel der Bundesliga. Es ändert sich aber nichts daran, dass wir hier etwas aufbauen. Wir wollen dieses Spiel morgen trotzdem unbedingt gewinnen. Corona ist eine gesellschaftliche Thematik. Dafür können Borussia, der Fußball oder die Fans nichts. Wir haben intensiv mit der DFL diskutiert, ob es möglich ist, das Spiel zu verlegen, und alles versucht. Wir haben dieses Nachholspiel noch und der Situation müssen wir uns stellen.

13.25 Uhr: Rose: Wir sind alle gesund, haben gut trainiert. Es fehlt halt morgen das Salz in der Suppe. Trotzdem werden wir nichts Außergewöhnliches machen. Deshalb hat es keinen Sinn, dass ich wie Rumpelstilzchen an der Seitenlinie stehe. Vielleicht passiert es doch, weil unvorhergesehene Dinge eintreten. Aber ich glaube, dass das nicht zuträglich wäre.

13.23 Uhr: Rose: Es macht keinen Sinn, rumzujammern. Für den FC ist es genauso ein Nachteil. Wir hätten damals mit Salzburg in Belgrad auch lieber vor 50.000 Zuschauer gespielt. Der FC ist momentan richtig gut drauf. Sie haben eine tolle Entwicklung genommen, spielen unglaublich intensiven und attraktiven Fußball. Sie trauen sich immer mehr zu, auch mit dem Ball. Eine schwierige Aufgabe für uns, der wir uns sehr gerne stellen.

Borussia Mönchengladbach macht Abschlusstraining im Stadion

13.22 Uhr: Rose über seine Geisterspiel-Erfahrung mit Salzburg in Belgrad: Unangenehm. Man kann sich auch nicht richtig drauf vorbereiten. Wir werden heute ins Stadion gehen und dort unser Abschlusstraining machen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Wir werden das Beste draus machen. Unsere Fans haben wir nicht im Rücken, trotzdem müssen wir es hochmotiviert angehen und die Spannung hochhalten. Mit erwachsenen Menschen kann man das auch umsetzen.

13.21 Uhr: Rose: Wir reden ganz normal drüber, ohne in Hysterie zu verfallen. Wir alle lesen, hören, bekommen Sachen mit. Alle kennen die Risiken und wissen, warum die Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Wir tragen das mit, auch wenn es in dem Fall sehr bitter ist, weil wir so ein Derby besonders gerne vor unseren Fans spielen wollen. Wenn wir uns gleich treffen, sollten wir uns nicht mehr so viele Gedanken darüber machen.

13.19 Uhr: Schippers: Ich weiß nur, dass wir morgen ohne Zuschauer spielen. Ich kann mir vorstellen, dass es deutschlandweit in eine ähnliche Richtung gehen wird.

13.19 Uhr: Schippers: In meiner Funktion als Kaufmann bin ich immer gezwungen, von der schlechtesten Situation auszugehen. Aber wir sollten von Spiel zu Spiel schauen und das Ding nicht an die Wand werfen. Am Montag setzt sich die DFL zusammen.

13.18 Uhr: Laut Borussia gebe es aktuell keine Hinweise, dass rivalisierende Fangruppen außerhalb des Stadions aufeinander treffen werden.

13.18 Uhr: Schippers zu einer möglichen Bannmeile: Wir müssen in dieser Situation an die Fans appellieren. Es ist eine Ausnahmesituation. Am langen Ende ist es ein Spiel, im Vordergrund steht der Sport. Wir sind im engen Austausch mit den Ordnungskräften vor Ort.

Geisterspiel Gladbach gegen Köln: Fans bekommen Geld zurück

13.16 Uhr: Rose: Wir versuchen, entspannt damit umzugehen. Natürlich nehmen wir alles um uns herum wahr. Ich glaube, dass es auch darum geht, sich zu solidarisieren mit den Leuten, die wirklich Schaden nehmen könnten, das sind vor allem ältere Menschen und kleine Kinder. Das ist keine einfache Situation, trotzdem werden wir spielen und versuchen, zu gewinnen.

13.14 Uhr: Schippers: Ich neige nicht dazu, hysterisch zu werden. Wir kennen die Zahlen der normalen Influenza in Deutschland. Trotzdem machen sich sehr schlaue Menschen Gedanken und ich halte es für wichtig, diesen Gedanken zu folgen. Das oberste Gebot ist die Gesundheit, nicht nur unserer Fans, sondern aller Menschen in Deutschland. Und wenn das ein probates Mittel ist, hat man sich zu fügen. Mit den Folgen werden wir leben und arbeiten, wir werden das hinkriegen. Trotzdem ist das natürlich eine Herausforderung.

13.11 Uhr: Es dürfen keinerlei Fans ins Stadion, nur Medienvertreter und alle Mitarbeiter, die für die Durchführung des Spiels notwendig sind. Für den Hotelbetrieb wird die Sportsbar geöffnet sein, ansonsten sei der Borussia-Park abgeriegelt.

13.10 Uhr: Schippers: Es ist verfrüht, ihnen ein Allheilmittel an die Hand zu geben. Aus kaufmännischer Sicht ist so ein Fall nicht zu planen. Ein Heimspiel macht bei uns circa zwei Millionen Euro netto aus. Es gibt von Seiten der Liga eine Spielausfall-Versicherung, um die doppelten Kosten abzufedern. Das ist hier nicht der Fall und das tut Borussia Mönchengladbach natürlich weh.

13.09 Uhr: Schippers will den genauen Wortlaut des NRW-Erlasses abwarten. Vorher sei es schwierig, zu beantworten, ob es nur bei einem Geisterspiel im Borussia-Park bleibt.

13.08 Uhr: Schippers: Unsere Fans haben ein Recht, den Preis erstattet zu bekommen. Das werden wir auch tun. Wir haben gerade erst die Entscheidung erhalten, der Erlass des Ministeriums ergeht erst am Nachmittag. Wir werden nächste Woche in aller Ruhe das Abwicklungsprozedere erläutern.

13.06 Uhr: Schippers: Man hätte das einzelne Spiel sicherlich verschieben können. Trotzdem ist es oberste Prämisse der DFL, den Spielbetrieb ordnungsgemäß zu Ende zu führen. Wir wissen nicht, ob es bei dem einen oder anderen Spiel aufgrund von Reisebeschränkungen zu Problemen kommt. Von daher ist es richtig, das Spiel so durchzuführen.

Zakaria und Neuhaus fallen aus

13.04 Uhr: Stephan Schippers: Es ist der Tag eingetreten, den wir uns lange nicht gewünscht haben. Es trifft die Fans, aber auch den Verein bis ins Mark. Wir müssen abwarten, ob es bei dem einen Spiel bleibt.

13.00 Uhr: Es geht los! Eberl, Rose und Schippers haben auf dem Podium Platz genommen.

12.58 Uhr: Borussias Heimbilanz gegen den 1. FC Köln ist in den vergangenen Jahren überragend: Sieben Siege, ein Remis, nur zwei Niederlagen. Es winkt zudem im 90. Bundesligaduell der insgesamt 50. Sieg.

12.53 Uhr: In Kürze beginnt die Pressekonferenz im Borussia-Park. Es gibt die ersten Personalinfos: Florian Neuhaus (22) fehlt, wie bereits bekannt, gelbgesperrt. Und Denis Zakaria (23) muss pausieren nach dem unglücklichen Tritt von Yann Sommer (31) im Spiel gegen Dortmund.

12.43 Uhr: Der SID listet die bisherigen Geisterspiele im deutschen Profifußball auf, in der höchsten Spielklasse wird Gladbach gegen Köln das erste sein. Bei allen Spielen ohne Zuschauer handelte es sich bislang jedoch um DFB-Strafen nach Ausschreitungen:

  • 26. Januar 2004: Alemannia Aachen - 1. FC Nürnberg 3:2 (2. Liga)
  • 30. August 2008: Rot-Weiß Erfurt - Werder Bremen II 3:1 (3. Liga)
  • 18. Dezember 2011: Hansa Rostock - Dynamo Dresden 2:2 (2. Liga)
  • 11. März 2012: Dynamo Dresden - FC Ingolstadt 0:0 (2. Liga)
  • 8. August 2012: Karlsruher SC - VfL Osnabrück 1:1 (3. Liga)
  • 28. Januar 2017: Hansa Rostock - Jahn Regensburg 0:0 (3. Liga)

12.31 Uhr: Auch das Revierderby zwischen Dortmund und Schalke wird am Samstag ohne Zuschauer ausgetragen. Eine Entscheidung zum Gladbach-Spiel in Frankfurt am Sonntag gibt es noch nicht. „Es gibt keinen Grund, das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen“, sagte Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann zwar am Montag noch. Fraglich ist, ob diese Aussage noch lange Bestand haben wird. Zumal die Entscheidung bei den kommunalen Gesundheitsämtern liegt.

11.26 Uhr: Wie Borussia gerade vermeldet, wird sich neben Trainer Marco Rose und Manager Max Eberl auch Geschäftsführer Stephan Schippers auf der Pressekonferenz zum Derby ab 13 Uhr äußern.

Derby war am 9. Februar abgesagt worden

11.15 Uhr: Wäre da nicht Sturmtief „Sabine“ gewesen, wäre das Derby längst über die Bühne gegangen. Doch das Spiel war am 9. Februar aufgrund von Sicherheitsbedenken verschoben worden. Zwar fiel der Sturm nicht so verheerend aus, wie zunächst befürchtet, doch bereits am frühen Abend stellte die Bahn an jenem Sonntag den Verkehr ein. Tausende Fans wären also womöglich nicht sicher nach Hause gekommen.

11.08 Uhr: Von Borussia gibt es noch kein offizielles Statement. Um 13 Uhr ist die Pressekonferenz vor dem Derby angesetzt. Derweil verteidigt die Stadt ihre Entscheidung, das Spiel Gladbach gegen Dortmund am vergangenen Samstag stattfinden zu lassen. OB Reiners: „Vor diesem Spiel gab es weder eine klare Empfehlung von Bundesseite noch klare Vorgaben durch das Land. Die Mediziner, mit denen wir uns intensiv beraten haben, hielten es für verantwortbar, das Spiel nicht zu untersagen.“

11.00 Uhr: Jetzt ist es offiziell! Das Derby Gladbach gegen Köln findet am Mittwoch vor leeren Rängen statt. In einer Mitteilung heißt es: „Die Stadt Mönchengladbach setzt damit den für heute vom Land NRW angekündigten Erlass des MAGS um. Mit Blick auf die Empfehlungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn werden wegen der Ausbreitung des Coronavirus Veranstaltungen ab einer Größe von 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis auf weiteres abgesagt. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatten sich dieser Empfehlung schon in den Medien angeschlossen.“

11.04 Uhr: Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zur Geisterspiel-Entscheidung: „Wir bedauern es sehr, dass es zu dieser Entwicklung gekommen ist, folgen aber selbstverständlich den Vorgaben des Landes, das sich diese Entscheidung sicher nicht leicht gemacht hat. Ich bin froh, dass es jetzt wenigstens eine NRW-weit einheitliche Regelung gibt, kann aber auch die Enttäuschung der Fans verstehen, dass das traditionelle Derby ohne Zuschauer stattfinden wird.“

10.57 Uhr: In Mönchengladbach gibt es einen achten Corona-Fall. Es handelt sich nach Angaben der Stadt um eine Urlaubsrückkehrerin aus Tirol. 171 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

10.03 Uhr: Der Nachrichtensender ntv meldet, dass das Nachhol-Derby zwischen Gladbach und Köln zum Geisterspiel wird. Dies deckt sich mit GladbachLIVE-Infos. Eine offizielle Bestätigung seitens des Vereins oder der Stadt Mönchengladbach steht noch aus, soll aber in Kürze folgen.

Borussia Mönchengladbach drohen Millionen-Einbußen

09.33 Uhr: Was würde mit den Tickets passieren, wenn Borussia gegen Köln zum Geisterspiel wird? Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Elmar Funke sagt: „Höhere Gewalt setzt nicht das Verbraucherrecht außer Kraft. Wenn der Veranstalter seine Hauptleistungspflicht nicht erbringen kann, entfällt auch die Gegenleistungspflicht des Verbrauchers. Der Ticketpreis ist zu erstatten.“ 

Borussia schreibt dazu in ihren Geschäftsbedingungen: „Bei ersatzloser Absage der Veranstaltung bzw. bei einer Veranstaltung, die nach Maßgabe eines zuständigen Verbandes oder einer zuständigen Behörde ganz oder zum Teil unter Ausschluss von Zuschauern stattfinden muss, ist BMG berechtigt, vom Vertrag über den Erwerb eines oder mehrerer Tickets für das betroffene Spiel zurückzutreten bzw. Dauerkarten zu sperren. Die betroffenen Kunden erhalten gegen Vorlage des Tickets bzw. Übersendung des Tickets auf eigene Rechnung an BMG den entrichteten Ticketpreis – im Fall von Dauerkarten anteilig – erstattet; Bearbeitungs- und Versandgebühren werden nicht erstattet.“

Dem Verein drohen bei jedem Geisterspiel Einbußen in Millionenhöhe. Beim Derby gibt es traditionell Aufschläge für Tageskarten, die entgangenen Einnahmen wären also noch höher als bei anderen Heimspielen. Der Verein wollte sich zu dem Thema erst äußern, wenn eine endgültige Entscheidung feststeht.

09.26 Uhr: Wie sieht es an anderen Standorten aus? Am Montagabend spielten Stuttgart und Bielefeld in der 2. Bundesliga vor vollen Rängen. RB Leipzig wird sein Champions-League-Spiel gegen Tottenham ebenfalls vor Zuschauern ausgetragen, während der BVB in Paris am Mittwoch ein Geisterspiel zu absolvieren hat. Frankfurts Europa-League-Spiel in Basel am 19. März ist bereits abgesagt worden, das Heimspiel der Eintracht am Donnerstag findet Stand jetzt aber statt.

Was sagen die Spieler zum möglichen Geisterspiel?

09.21 Uhr: Borussia-Coach Marco Rose hat seine Spieler bereits früh mit den drohenden Szenarien – Geisterspiel oder erneute Verschiebung des Derbys – konfrontiert. Mittelfeldmann Jonas Hofmann (27) war der letzte Spieler, mit dem wir persönlich sprechen konnten. Er sagte mit Blick auf ein mögliches Derby ohne Zuschauer: „Wir müssten uns einfach gut drauf einstellen, unseren Weg gehen und die Spannung hochhalten. Im Endeffekt zählt es, dass wir die Qualität auf den Platz bringen. Wenn wir das schaffen, haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen. Aber natürlich wäre das Derby mit Fans viel schöner.“

09.17 Uhr: DFL-Boss Christian Seifert sagte am Montag: „Wir würden am liebsten schon nächsten Spieltag mit Zuschauern spielen. Das ist aber leider nicht realistisch.“ Eine komplette Absage schloss er derweil aus. Später teilte die DFL mit: „Die laufende Saison 2019/20 muss wie vorgesehen bis zum Sommer 2020 zu Ende gespielt werden, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten Klubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Saison Planungssicherheit, zum Beispiel auch mit Blick auf Spielerverträge, die nur für eine Liga Gültigkeit haben.“ Für kommenden Montag hat die DFL eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Italien weitet Sperrzone auf das gesamte Land aus

09.11 Uhr: In Italien hat die Regierung in Rom am Montagabend die zuvor im Norden des Landes verhängten Sperrungen auf das ganze Land ausgedehnt. Die Menschen dürfen nach den neuen Regeln nur aus wenigen Gründen ihr Haus verlassen. Als Ausnahmen gelten Einkaufen, wenn man zur Arbeit muss, Arztbesuche oder die Hilfe alter oder kranker Verwandter. Damit sind auch alle Sportwettbewerbe in Italien bis zum 3. April ausgesetzt, die Serie A pausiert komplett.

09.08 Uhr: Am Montag hat es in Deutschland die ersten beiden Corona-Toten zu beklagen gegeben. In Essen starb eine 89-Jährige, die sich mit dme Virus infiziert hatte, in Heinsberg – dem aktuell am schlimmsten betroffenen Landkreis – starb ein 78-Jähriger. Er habe zuvor bereits an Diabetes und Herzproblemen gelitten.

10. März, 09.04 Uhr: Bereits am Montagvormittag hatte Borussia erste Maßnahmen verhängt am eigenen Stadion. So haben Fans und Medien aktuell keinen Zugang zur Mannschaft, die Trainingseinheiten sind nicht öffentlich. Hier finden Sie weitere Infos. (mit SID und dpa)