Rund 400.000 Euro wertEx-Gladbacher Kramer spricht über wertvolle Sammlung

Chris Kramer schätzt seine Pokémon-Sammlung auf 400.000 Euro

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Fußball-Weltmeister Christoph Kramer hat über seine wertvollste Sammlung gesprochen.

Pikachu statt Picasso: Ex-Fußballprofi Christoph Kramer sammelt seit Kindertagen Pokémon-Karten. Er glaubt, dass seine Generation sich damit eines Tages lieber schmückt als mit klassischen Gemälden.

Ex-Fußballprofi Christoph Kramer glaubt, dass seine Sammlung von Pokémon-Karten rund 400.000 Euro wert ist.

„Ich sammle seit 1999 Pokémon-Karten, habe die erste Edition auf Englisch komplett und gebe meine Sammlung für kein Geld der Welt her“, sagte der 36-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Für ihn sei das eine Leidenschaft – aber gleichzeitig auch eine „echte Wertanlage“.

Kramer erklärt Sammel-Leidenschaft

„Ich bin fest davon überzeugt, dass sich unsere Generation mit 50 oder 60 Jahren keine klassischen Gemälde mehr an die Wand hängt, sondern lieber Pokémon-Karten hinter Glas einrahmt“, sagte Kramer. Über seine Sammlung aus Pikachu, Glurak und Co. sagte er: „Ich schätze, dass sie rund 400.000 Euro wert ist.“

Kramer hat in der Bundesliga zuletzt für Borussia Mönchengladbach gespielt und wurde 2014 mit der Fußball-Nationalmannschaft Weltmeister. Er ist TV-Experte, Podcaster und Autor. Kürzlich erschien sein zweiter Roman „Wolkenberührpunkt“.

Zudem ist Kramer bekennender Sammler – unter anderem von Pokémon-Karten. Die Sammelkarten basieren auf der Videospiel-Reihe, in der man Fantasie-Monster fangen und trainieren kann. Seit geraumer Zeit erleben sie einen regelrechten Hype. Beliebte oder seltene Karten werden für hohe Summen gehandelt.

Kramer hat allerdings auch noch andere Sammel-Leidenschaften. „Ich habe mir auch das erste iPhone noch originalverpackt und verschweißt geholt.

Solche Objekte wie alte Sammelkarten, seltene Vintage-Sachen oder Retro-Trikots sind für mich die wahre Kunst unserer Zeit“, sagte er. „Das hat natürlich viel mit Nostalgie zu tun, weil ich diese Dinge aus meiner Kindheit einfach liebe.“ (dpa/red)