Comeback-Dämpfer Kleindienst erneut keine Option für Gladbach
Tim Kleindienst, hier beim Gladbach-Spiel gegen Mainz, bleibt nur noch eine Gelegenheit auf ein Bundesliga-Comeback in dieser Saison.
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Die Anhänger von Borussia Mönchengladbach brauchen weiter Geduld. Zwar stand Fohlen-Kapitän Tim Kleindienst (30) am Dienstagvormittag wieder auf dem Platz, scherzte mit den Teamkollegen und trainierte fleißig, doch die Comeback-Pläne erhalten einen herben Rückschlag.
Ein Auftritt im vorletzten Saisonspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg ist ausgeschlossen. Die allerletzte Chance auf eine Rückkehr in dieser Spielzeit ist somit das Heimspiel am 16. Mai gegen die TSG Hoffenheim.
Kleindienst im Training nur reduziert dabei
Coach Eugen Polanski (40) dämpfte die aufkommenden Erwartungen und erläuterte den Stand der Dinge. „Tim hat bei drei von vier Trainings-Teilen mitgewirkt, allerdings dann auch im neutralen Bereich“, so der Trainer.
Er ergänzte: „Diesen neutralen Bereich können wir ihm aber in einem Bundesligaspiel wie in Augsburg nicht anbieten. Dementsprechend ist es sinnvoll, Tim auch Schritt für Schritt voranzubringen.“ Das berichtet „bild.de“.
Für eine Überraschung im Borussia-Park sorgte stattdessen ein bekanntes Gesicht. Auf einmal tauchte Lars Stindl (37) in voller Gladbach-Montur direkt auf dem Spielfeld auf! Der ehemalige Profi schaute sich die Einheit nicht nur genau an, sondern packte auch direkt mit an, klaubte Bälle zusammen und half sogar, ein Tor an den passenden Ort zu bugsieren.
Der Grund für diesen unerwarteten Besuch: Stindl, aktuell Co-Trainer bei der deutschen U20-Auswahl, arbeitet zurzeit an seiner A-Lizenz als Trainer. Als Teil seiner Ausbildung schaut er dem VfL-Staff für zwei Tage über die Schulter. Polanski: „Lars ist jetzt zwei Tage dabei, das war bereits länger geplant.“
Er stellte klar, dass Stindl überall dabei sein darf: „Bei Lars ist es natürlich so, dass wir ihn kennen, er alle Räumlichkeiten kennt und er in jede Besprechung eigentlich mit rein kann. Weil ich finde, wenn jemand schon dabei ist, dann soll er auch die nackte Wahrheit kennen und wirklich alles mitbekommen.“ (red)
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