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„Es geht um Mut“ Das erwarten Borussias Bosse jetzt von Polanski

Rouven Schröder und Eugen Polanski schlagen ein.

Rouven Schröder und Eugen Polanski gehen als starkes Duo in die kommende Saison. 

Eugen Polanski (40) darf als Trainer von Borussia Mönchengladbach weitermachen – doch sein Verbleib war alles andere als selbstverständlich.

Manager Rouven Schröder (50) hatte sich intern mit möglichen Alternativen beschäftigt, darunter Domenico Tedesco (40, derzeit vereinslos) und Sandro Schwarz (47, der nun zu Dinamo Moskau wechselt).

Ein „Weiter so“ soll es nicht geben

Letztlich entschied sich die Vereinsführung jedoch dafür, Polanski die Möglichkeit zu geben, seinen bis 2028 laufenden Vertrag zu erfüllen – allerdings verbunden mit klaren Erwartungen. Ein „Weiter so“ wird es nicht geben.

Schröder, Präsident Rainer Bonhof (74), Finanzboss und Geschäftsführer Stefan Stegemann (62), Geschäftsführer Markus Aretz (59) sowie Aufsichtsratschef Michael Hollmann (64) haben dem Coach unmissverständlich deutlich gemacht, was sie künftig von ihm erwarten – und was sie nicht mehr sehen wollen.

Die zentrale Botschaft an Polanski: Er musste glaubhaft anerkennen, dass der defensive Fußball der vergangenen Saison einzig dem Klassenerhalt diente – und dass dieser Stil keine Zukunft in Gladbach hat. Der VfL steht für eine andere Philosophie: mutig, aktiv, offensiv und mit Raute. Acht Defensivspieler in der Startelf? Das soll der Vergangenheit angehören. Schröder bringt es auf den Punkt: „Es geht um Mut. Die Fans verzeihen auch eine 1:3-Niederlage, wenn die Mannschaft ins Pressing geht, im Mittelfeld Überzahl schafft und die Leute mitreißt.“

Nicht alle in der Vereinsführung sind überzeugt, dass Polanski diesen Wandel vollziehen kann. Besonders Hollmann äußerte sich zuletzt deutlich kritisch – schon auf der Mitgliederversammlung machte er seinem Frust Luft: „Wir haben die Schnauze voll. Von der Tabellensituation und davon, wie wir da hineingerutscht sind. Es braucht einen klaren Schnitt.“

Dieser klare Schnitt bleibt in der Trainerfrage aus. Allerdings wird Polanski sein Co-Trainer-Team komplett neu aufstellen müssen. Darüber hinaus hat er noch weitere Hausaufgaben zu erledigen: Schwache Leistungen kleinzureden ist ab sofort tabu.

Und auch die mangelnde Einbindung des Gladbacher Nachwuchses – traditionell einer der stärksten Ausbildungsstandorte im deutschen Fußball – war ein Kritikpunkt. Schröder betont: „Wir haben Spieler wie Iaia Manco Danfa, Nico Horvat, Niklas Swider, Elias Vali Fard, Edin Biber, Fritz Fleck oder Mathieu Nguefack, die alle vor dem Durchbruch stehen.“

Dass in der abgelaufenen Saison mit Wael Mohya (17) nur ein einziges Talent den Sprung in die Bundesliga schaffte, reichte dem Manager schlicht nicht aus.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.