Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

DFB-Gala, aber Gladbach-Frust Warum darf dieses Fohlen nicht von der Leine?

Lukas Ullrich und Spieler im Kopfballduell mit Fußballball

Lukas Ullrich und Spieler im Kopfballduell mit Fußballball

Ein klares Statement für einen Stammplatz: Die deutsche U21-Auswahl bleibt nach dem 3:0-Triumph über Nordirland voll auf Kurs für die direkte EM-Qualifikation.

Ein Akteur von Borussia stach dabei besonders hervor: Lukas Ullrich (22). Er war neben Doppelpacker Nicoló Tresoldi (21) der überragende Mann auf dem Feld. Ullrich legte dessen zweiten Treffer und auch das Tor von Nelson Weiper (21) genial auf, was ihm zwei direkte Torbeteiligungen einbrachte.

In Gladbach sieht die Welt für Lukas Ullrich anders aus

Bei seinem Klub sieht die Welt für Ullrich seit November 2025 aber komplett anders aus. Meistens muss er von draußen zusehen und führt ein Schattendasein als Luxus-Ersatzmann.

Die Statistik ist bitter: Acht Nominierungen für den Spieltagskader ohne einen einzigen Einsatz. Bei den jüngsten drei Begegnungen in München (1:4), gegen St. Pauli (2:0) und in Köln (3:3) durfte er zwar kurz ran, kam aber auf insgesamt nur kümmerliche 61 Minuten. Das berichtet „bild.de“.

Aber was ist der Grund, warum dieses Talent bei den Fohlen auf der Bank schmort? Bringt dieser Gala-Auftritt Coach Eugen Polanski (40) zum Nachdenken? Auf der Außenposition ist Jens Castrop (22) momentan wohl gesetzt.

Ganz anders die Lage bei Joe Scally (23): Er war beim 3:3 in Köln erneut am ersten Gegentreffer mitschuldig und seine Flanken finden selten einen Abnehmer. Trotzdem scheint er bei Polanski hoch im Kurs zu stehen.

Da drängt sich eine Vermutung auf, die Erinnerungen an den Fall Luca Netz (22) weckt. Netz bekam ebenfalls trotz mauer Vorstellungen ständig Einsatzzeit, damit sein Transfer forciert werden konnte – was im Winter mit dem 2,5-Millionen-Euro-Deal mit Nottingham Forest auch klappte. Könnte es bei Scally eine vergleichbare Situation geben? Dient er nur als Ausstellungsstück, damit im Sommer ein Transfer für eine zweistellige Millionensumme in die Premier League über die Bühne geht? Der Leidtragende dieser Taktik ist in beiden Szenarien Lukas Ullrich.

Konfrontiert mit dem Thema „Ullrich-Castrop-Scally“, äußerte sich Polanski wie folgt: „Es geht nicht um die Verteilung von Belastung, sondern um Leistung. Ich bin froh, dass sich die Jungs da batteln, ein starker Konkurrenzkampf ist wichtig für die Mannschaft.“ Im Gegensatz zu Scally hat Ullrich das Verkaufs-Argument nicht für sich, da sein Kontrakt gerade erst bis 2029 ausgedehnt wurde. Falls er beim Klub aber weiter so eine Nebenrolle spielt, dürfte ein möglicher Abschied im Sommer auch für ihn wieder ein brandaktuelles Thema werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.