Doppelte Mission Gladbach-Profi hofft auf spektakuläres Comeback
Kevin Stöger und Tyler Meiser beim Training.
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Kevin Stöger (32) ist bei Borussia Mönchengladbach wiedererstarkt! Der Mittelfeld-Stratege hat sich in den vergangenen Wochen seinen Platz in der Startelf zurückgeholt.
Sein sensationeller Freistoßtreffer aus einer Distanz von 25 Metern, der den Fohlen den wichtigen 2:0-Erfolg gegen St. Pauli bescherte, steht sinnbildlich für den Formanstieg.
Stöger gibt WM-Traum noch nicht auf
Doch das ist noch nicht alles! Die finale Phase der Saison könnte für das „Stehaufmännchen“ Stöger eine zusätzliche Krönung bereithalten: sein Comeback im österreichischen Nationalteam. Dazu äußert er sich deutlich: „Zunächst hat der Klassenerhalt mit Borussia höchste Priorität. Dann möchte ich mich über gute Leistungen auch wieder für die österreichische Nationalmannschaft empfehlen. Vielleicht kann ich mich am Ende doppelt freuen: mit Borussia und über eine WM-Teilnahme.“ Das berichtet „bild.de“.
Seine Pläne erhalten jedoch einen kleinen Rückschlag. Nationalcoach Ralf Rangnick (67) hat den Profi von Gladbach nicht für den 28-köpfigen Kader nominiert, der die Testpartien gegen Ghana (27. März) und Südkorea (31. März) bestreitet. Gemeinsam mit acht anderen Profis wurde Stöger nur auf Abruf gesetzt.
Statt ihm erhalten zwei Debütanten im zentralen Mittelfeld eine Bewährungsprobe: Paul Wanner (20) von der PSV Eindhoven und Carney Chukwuemeka (22) von Borussia Dortmund, die beide erst vor Kurzem für Österreich spielberechtigt wurden. Rangnicks Kommentar dazu: „Wir sind froh, dass sie sich für uns entschieden haben. Sie haben während des Lehrgangs jetzt natürlich die Möglichkeit, sich für die WM zu empfehlen.“
Was das für Stöger heißt? In den ausstehenden sieben Bundesliga-Begegnungen muss er absolut überzeugen, um seine jungen Widersacher doch noch auszustechen.
Mit Blick auf den Saison-Endspurt bei Borussia gibt er sich angriffslustig: „Wir wollen so schnell wie möglich so viele Punkte holen wie möglich. Natürlich haben wir auch Druck, aber wir können gut damit umgehen. Wir müssen weiter daran arbeiten, unsere Qualität möglichst 90 Minuten auf den Platz zu bringen.“ Eine klare Kampfansage im Hinblick auf seinen großen Traum: die WM-Teilnahme. (red)
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