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Druck für Polanski Gladbach-Derby als doppeltes Trainer-Endspiel?

Eugen Polanski beim Spiel von Borussia Mönchengladbach in München auf der Bank.

Eugen Polanski und Borussia Mönchengladbach hatten beim Gastspiel in München am Freitag keine Chance.

Die Situation bei den Fohlen spitzt sich zu! Weil die Konkurrenten aus Bremen (4:1 bei Union) und Hamburg (2:1 in Wolfsburg) gewonnen haben und auch St. Pauli (0:0 gegen Frankfurt) sowie Mainz (2:2 gegen Stuttgart) punkteten, ist die Abstiegszone für Borussia Mönchengladbach bedrohlich nahe gerückt.

Ein mickriges Pünktchen beträgt der Vorsprung des VfL auf Rang 16! Auf diesem Platz steht St. Pauli mit 24 Punkten. Und genau diese Kiez-Kicker gastieren am Freitagabend (20.30 Uhr) im Borussia-Park – mit der Chance, durch einen Erfolg an Gladbach vorbeizuziehen.

Polanski-Schnitt in Gladbach ging zuletzt nach unten

Ungeachtet der heiklen Lage bleibt Eugen Polanski (39) aber zunächst im Amt – jedenfalls für die kommenden zwei Spiele. Auch eine Pleite gegen St. Pauli würde er überstehen, solange sie nicht in einem Debakel endet. Polanski kommt in 22 Ligaspielen auf einen Schnitt von 1,09, aus den jüngsten zehn Spielen gab es allerdings nur noch neun Zähler.

Seine Job-Zusage gilt trotzdem auch noch für das brisante Rhein-Derby eine Woche darauf gegen den 1. FC Köln. Fest steht jedoch auch: Bei zwei Pleiten in Folge ist eine Reaktion des Vereins in der dann folgenden Länderspielpause beinahe unausweichlich. Das berichtet die „Bild“.

In Köln ist die Lage ähnlich, auch dort ging die Ausbeute von Trainer Lukas Kwasniok (44) deutlich zurück. Mit dem Hamburger SV und Gladbach hat er zwei Gegner auf Augenhöhe vor der Brust, die Ergebnisse entscheiden Berichten zufolge über seinen Job.

In der Führungsebene bei Borussia möchte sich keiner nachsagen lassen, den freien Fall untätig verfolgt zu haben. Gleichzeitig möchten die Geschäftsführer Stefan Stegemann (62) und Markus Aretz (59) mit Sportchef Rouven Schröder (50) einen erneuten Trainerwechsel in dieser Spielzeit auf jeden Fall vermeiden.

Schröder stärkt Polanski bisher klar den Rücken: „Er hat das volle Vertrauen. Eugen tut alles, um die Mannschaft gut aufzustellen.“ Die mangelnde Erfahrung Polanskis im Überlebenskampf der Liga ist für den „Head of Sports“ kein Hinderungsgrund: „Wenn wir ihm das nicht zutrauen würden, würden wir handeln.“

Für die Duelle mit St. Pauli und Köln gilt dieses Bekenntnis definitiv noch. Sollte aus diesen zwei Partien nicht wenigstens ein Erfolg herausspringen, könnte Polanski aber ernsthaft zur Debatte stehen – ein Schritt, den eigentlich alle vermeiden möchten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.