Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

„Bedeutet mir viel“ Ex-Gladbacher soll Borussia-Konkurrenten retten

Dieter Hecking und Gerardo Seoane begrüßen sich.

Als Bochum-Trainer war Dieter Hecking zuletzt Gegner von Borussia Mönchengladbach. Ende April steht das nächste Wiedersehen an.

Nun ist es offiziell: Der frühere Erfolgstrainer soll für einen Gladbacher Konkurrenten im Abstiegskampf zum Retter werden.

Dieter Hecking (61) kehrt nach fast zehn Jahren zum VfL Wolfsburg zurück und geht mit den schwer kriselnden Niedersachsen die Mission Klassenerhalt in der Bundesliga an.

Hecking nach Seoane-Aus auch in Gladbach gehandelt

Der Trainer-Routinier wird Nachfolger des entlassenen Daniel Bauer. Dies teilte der Tabellen-17. am Sonntag, einen Tag nach der empfindlichen 1:2 (1:1)-Niederlage gegen den Hamburger SV, mit.

„Zum VfL Wolfsburg zurückzukehren, bedeutet mir viel. Ich habe hier eine intensive und erfolgreiche Zeit erlebt und weiß, welche Qualität und Energie in diesem Verein steckt. Jetzt gilt es, den Fokus voll auf die kommenden Aufgaben zu richten und gemeinsam alle Kräfte zu bündeln, um in der Bundesliga zu bleiben“, sagte Hecking.

Hecking arbeitete bereits von 2013 bis 2016 in Wolfsburg. Unter dem Castrop-Rauxeler gewannen die Autostädter den DFB-Pokal und den Supercup.

Am 31. Spieltag steht für Hecking dann ein Wiedersehen mit einem weiteren Ex-Klub an. Dann empfangen die Wölfe Borussia Mönchengladbach. Von Dezember 2016 bis zum Saisonenende 2018/19 trainierte Hecking die Fohlen, bei denen er einst als Spieler seine Profikarriere begonnen hatte.

Nach dem Aus von Gerardo Seoane war Hecking im vergangenen Herbst auch in Gladbach gehandelt worden, zumindest unter den Fans. Max Eberl hatte Hecking einst durch Marco Rose ersetzt.

Im September des vergangenen Jahres war Hecking beim Zweitligisten VfL Bochum entlassen worden. Auch beim Revierklub war der frühere Profi ebenfalls als „Feuerwehrmann“ installiert worden, den Klassenerhalt in der Bundesliga schaffte Hecking allerdings nicht.

Auch in Wolfsburg wird es alles andere als leicht, dies verdeutlichte die Niederlage gegen den HSV mitsamt aller Nebengeräusche. Der Werksklub hat sechs der vergangenen sieben Bundesliga-Begegnungen verloren. Hecking muss zum Start in seine zweite Amtszeit mit dem VfL am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Champions-League-Aspiranten TSG Hoffenheim ran. (are/sid)