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Wut-Ausbruch nach Abpfiff Köln-Profi verpasst Derby gegen Gladbach

Sebastian Sebulonsen im Zweikampf mit Otto Stange

Sebastian Sebulonsen, hier im Zweikamfp mit Otto Stange, wird gegen Gladbach fehlen.

Der Schlusspfiff beim 1:1 des 1. FC Köln in Hamburg war gerade erst ertönt, schon wanderten die Gedanken der mitgereisten Fans zum kommenden Derby gegen Borussia Mönchengladbach.

Die circa 6000 Fans aus Köln bereiteten ihr Team nach dem Spiel mit Schmähgesängen auf die „Elf vom Niederrhein“ vor.

FC-Profi verpasst Derby und schimpft auf Schiri: „Unglaublich“

Ein Kölner Spieler wird bei diesem Rheinland-Kracher allerdings fehlen. Für Sebastian Sebulonsen ist das Duell gelaufen – eine total sinnlose Gelbe Karte in der 96. Minute macht ihm einen Strich durch die Rechnung!

Doch was war der Grund? Der Norweger forderte nach einer Last-Minute-Chance von Eric Martel einen Eckball und legte anschließend den Ball weg.

Die Strafe kam postwendend: Er sah seine fünfte Gelbe Karte in der laufenden Saison, die für ihn die Derby-Sperre bedeutet. Für Gladbachs Erzrivalen besonders bitter: Sebulonsen war erst in Hamburg nach einer Verletzung zurückgekehrt und galt als sicherer Kandidat für die Startelf im Derby.

Zuletzt hatte Mittelfeldspieler Tom Krauß als Rechtsverteidiger ausgeholfen, er musste in Hamburg angeschlagen vom Platz. Gegen die Fohlen muss Trainer Lukas Kwasnik womöglich erneut puzzeln.

Nach dem Abpfiff ließ Sebulonsen seinem Ärger freien Lauf und schimpfte bei Torwart-Trainer Peter Greiber. „He is so bad. So bad. Unbelievable. So bad at refereeing!“ („Er ist so schlecht. So schlecht. Unglaublich! So ein schlechter Schiedsrichter!“), klagte der Norweger und wurde dabei von einer TV-Kamera eingefangen.  

Aber Sebulonsen stand mit seiner Meinung über den Referee nicht alleine da. Auch Teamkollege Said El Mala, der in der Hansestadt sein erstes Bundesliga-Kopfballtor feierte, äußerte sein Unverständnis. Er habe die entscheidende Szene in den letzten Minuten zwar nicht im Detail verfolgt, erklärte jedoch: „Es waren einige Gelbe Karten, bei denen ich mich heute hier und da gefragt habe, warum. Meiner Meinung nach war meine Gelbe auch nicht berechtigt.“

Auch Coach Lukas Kwasniok äußerte sich zu der Szene. Er machte Sebulonsen keinen direkten Vorwurf, bemängelte vielmehr die fehlende einheitliche Linie der Schiedsrichter. „Das Problem ist die unterschiedliche Bewertung“, erklärte er. „Ich bin ein Freund davon, immer Gelb zu zeigen, wenn die Jungs einfach den Ball wegspielen. Lasst den Ball liegen, ansonsten gibt es Gelb! Das Problem ist, dass es inkonsequent gehandhabt wird. Bei Seb war es so, dass er den Ball beiseitegeschoben hat, aber diese Konsequenz nehme ich nicht immer wahr.“

Gladbach geht wie bereits im Hinspiel nach dem Sieg gegen St. Pauli mit Rückenwind ins Derby. Für den FC ist die Lage nach dem 1:1 in Hamburg nach wie vor extrem brenzlig. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.