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Gladbach-Star zittert Castrops WM-Traum hängt am seidenen Faden

Jens Castrop ist für Südkorea am Ball.

Jens Castrop muss mit Südkorea bis zum Schluss der WM-Gruppenphase um das Weiterkommen zittern.

Riesen-Nervenkitzel bei Jens Castrop (22)! Für den Spieler von Borussia Mönchengladbach droht die erste WM-Teilnahme zu einer riesigen Enttäuschung zu werden. Nach der Vorrunde steht er mit Südkorea, seinem Heimatland, kurz vor dem Ausscheiden und ist zum Zuschauen verdammt.

Der Start war dabei so vielversprechend! Auf einen 2:1-Erfolg zum Auftakt gegen Tschechien folgten aber zwei herbe 0:1-Pleiten gegen Mexiko und Südafrika. Die Mannschaft ist mit lediglich drei Zählern und einer Tordifferenz von 2:3 jetzt von anderen Ergebnissen abhängig.

Castrop muss mit Südkorea um K.o.-Runde zittern

Zu einem echten Krimi entwickeln sich die Spiele der Demokratischen Republik Kongo gegen Usbekistan (01.30 Uhr) sowie Algerien gegen Österreich (04.00 Uhr), da Südkorea bei ungünstigem Ausgang ausscheiden würde. Das berichtet „bild.de“.

Ein vorzeitiges Aus wäre für Castrop extrem bitter. Der Mittelfeldakteur hatte sich vor der Weltmeisterschaft in der Bundesliga in einer bestechenden Form gezeigt, doch bei der WM musste er anfangs die Ersatzbank wärmen. Der Gladbach-Akteur wurde in den ersten zwei Spielen nicht eingesetzt.

Sein WM-Debüt gab er dann ironischerweise bei der Pleite gegen Südafrika. In der 46. Minute zur zweiten Hälfte eingetauscht, erlebte er vom Spielfeld aus mit, wie Thapelo Maseko in der 63. Minute das entscheidende Tor für die Kontrahenten schoss – von Feierlaune keine Spur.

Dabei hatte sich Castrop vor dem Start des Turniers noch voller Optimismus zu seinen Ambitionen geäußert: „Bei einer Weltmeisterschaft gibt es keine einfachen Spiele. Jedes Team, das hier dabei ist, hat sich die Teilnahme verdient und bringt große Qualität mit – so auch wir mit Südkorea. Die Gruppe wird eine echte Herausforderung, aber unser klares Ziel ist es, die nächste Runde zu erreichen. Entscheidend wird sein, direkt im ersten Spiel gegen Tschechien erfolgreich zu starten.“ (red)

Für Castrop und seine Mannschaft heißt es jetzt Daumen drücken. Sie müssen nun zittern, ob sie unter die acht besten Gruppendritten kommen, um doch noch das Sechzehntelfinale zu erreichen und das WM-Erlebnis fortzusetzen. (red)