Fohlen bei der WM Castrops Traum endet – Machino trifft auf Brasilien
Jens Castrop muss mit Südkorea bis zum Schluss der WM-Gruppenphase um das Weiterkommen zittern.
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Es war ein Riesen-Nervenkitzel für Jens Castrop (22), doch nicht mit dem gewünschten Ausgang. Für den Profi von Borussia Mönchengladbach ist die erste WM-Teilnahme schon wieder beendet.
Südkorea wurde nur Gruppendritter. Die Demokratische Republik Kongo (3:1 gegen Usbekistan) und das dramatische 3:3 zwischen Algerien und Österreich besiegelten das Aus.
Die Asiaten rutschten noch von Platz acht auf Platz zehn in der Tabelle der Gruppendritten ab. Bitter für Castrop, der als erster im Ausland geborener Koreaner bei einer Weltmeisterschaft für sein Land kicken durfte.
Nur 45 Minuten allerdings – beim Auftakt gegen Tschechien (2:1) und der Niederlage gegen Mexiko (0:1) saß der Mittelfeldspieler auf der Bank, gegen Südafrika kam er zur Halbzeit rein.
Vorher hatte der 22-Jährige noch selbstbewusst erklärt: „Ich habe die koreanische Mentalität: Nie aufzugeben, sich nicht damit zufrieden zu geben, nur der Zweitbeste zu sein.“ Jetzt reichte es nicht einmal, um zu den Drittbesten zu gehören, die ins Achtelfinale dürfen. Das berichtet „bild.de“.
Machino droht WM-Aus ohne Einsatz
Dem nächsten Gladbach-Profi steht am Montagabend (19 Uhr, ZDF/MagentaTV) ebenfalls eine vorzeitige Heimreise bevor. Shuto Machino (26) muss mit Japan ins Achtelfinale gegen Brasilien – und ist dort klarer Außenseiter.
Für den Gladbach-Stürmer könnte die WM sogar ohne Einsatzminuten zu Ende gehen: In den bisherigen drei Partien gegen die Niederlande (2:2), Tunesien (4:0) und Schweden (1:1) stand der 26-Jährige noch nicht auf dem Platz. (red)