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Neuner-Fluch für beide? Frankfurt und Gladbach im Krisen-Gipfel

Oscar Hojlund, Fußballspieler mit Ball

Oscar Hojlund, Fußballspieler mit Ball.

Bei Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach herrscht Alarmstimmung. Ein Sieg ist für die Hessen gefühlt eine Ewigkeit her. Am Samstag (15.30 Uhr) treffen zwei Mannschaften aufeinander, die Zähler bitter nötig haben. Seit neun Pflichtpartien gab es für die Frankfurter keinen Dreier mehr.

Am 13. Dezember wurde zuletzt gejubelt, nach einem hart erkämpften 1:0 gegen den FC Augsburg. Danach folgten nur noch spärliche Punkteteilungen, etwa mit dem HSV oder Union Berlin. Aber auch die Fohlen-Elf hat Sorgen: Unter Trainer Eugen Polanski holte das Team aus den vergangenen neun Begegnungen auch nur einen einzigen Dreier. Das berichtet „hessenschau.de“.

Die angespannte Situation wird durch Verletzungssorgen noch verschärft. Die Borussia muss auf ein Sextett verzichten: Kevin Diks ist wegen einer Gelbsperre raus, während die Stürmer Tim Kleindienst, Robin Hack, Giovanni Reyna und Nathan Ngoumou sowie der neue Mann Alejo Sarco ausfallen. Auf Seiten der Eintracht fehlen Arthur Theate (Meniskusschaden), Can Uzun (Oberschenkelverletzung), Younes Ebnoutalib (Innenbandriss) und Jonathan Burkardt (Infekt). Ob Farès Chaibi mit seinen Kniebeschwerden spielen kann, ist unsicher.

Die Trainer zeigen sich trotzdem kampfeslustig. Für sein Heim-Debüt fordert Frankfurts Coach Albert Riera „mehr Kontrolle im Spiel“ und will die Anhänger als „extra Mann“ mobilisieren. Gladbachs Eugen Polanski hat die Schwachpunkte des Kontrahenten analysiert und gibt die Taktik vor: „Wenn sie dort Probleme haben, dann sollten wir diese Räume auch bespielen.“ Er plant, mit schnellen, direkten Vorstößen zum Ziel zu kommen.

Speziell die Angriffsabteilungen und ein Schlussmann rücken in den Mittelpunkt. Bei der Borussia herrscht eine massive Tor-Krise, denn in den vergangenen fünf Partien sprangen nur drei Treffer heraus. Sogar Star-Knipser Haris Tabakovic, mit bereits zehn Saisontoren, steuerte in dieser Phase lediglich ein einziges Tor bei. Auf der Gegenseite wird Eintracht-Torwart Kaua Santos genau beäugt, nachdem er sich gegen Union Berlin bei einem Strafstoß einen Fehler leistete.

Aber die Ziffer neun birgt für die Eintracht ebenfalls etwas Gutes. Denn gerade gegen die Fohlen ist die Mannschaft seit neun Begegnungen ohne Niederlage. Diese Bilanz sollte den Frankfurtern Mut geben, für Gladbach ist es hingegen ein zusätzlicher Grund, diese Negativ-Strähne unbedingt zu durchbrechen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.