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Teures Kapitel beendet Gladbach-Abgang von Omlin jetzt offiziell

Jonas Omlin in hellgrüner Trainingsjacke

Jonas Omlin konnte seine hohe Ablösesumme bei Borussia Mönchengladbach nur zu Beginn rechtfertigen.

Das Kapitel Jonas Omlin bei Borussia Mönchengladbach ist endgültig zu. Was einst mit großen Hoffnungen als Stammkeeper und Kapitän startete, endet nun als kostspieliger Irrtum.

Der Torhüter kehrt zu seinem Ex-Klub FC Basel zurück. Schon am Freitagmorgen (5. Juni 2026) wurde er auf dem Vereinsgelände des Schweizer Erstligisten gesichtet, wie das Portal „Fussballdaten“ berichtet. Am Nachmittag wurde der Deal dann auch offiziell verkündet.

Omlin war bei Gladbach ohne Perspektive

Für die Borussia bedeutet der Abgang eine willkommene finanzielle Entlastung. Omlin, der die Rückrunde leihweise bei Bayer Leverkusen verbrachte, sollte unbedingt von der Gehaltsliste runter und verlässt den Klub als einer der teuersten Fehleinkäufe der Klub-Historie.

„Jonas Zeit bei Borussia war leider geprägt von vielen Verletzungen. Die Tatsache, dass er trotzdem zwischenzeitlich Kapitän von Borussia war, beweist seinen guten Charakter und seinen Einsatz für unseren Klub. Wir wünschen ihm von ganzem Herzen, dass er in Basel auch wieder zeigen kann, was er sportlich zu leisten im Stande ist“, sagte Gladbachs Sportboss Rouven Schröder.

Omlins Abschied entlastet das Budget um etwa zwei Millionen Euro. Sein Arbeitspapier am Niederrhein wäre eigentlich noch bis 2027 gelaufen, die Trennung erfolgt nun ein Jahr früher – eine Erleichterung für alle Seiten.

Eine sportliche Zukunft gab es für den 32-Jährigen in Gladbach sowieso nicht mehr. Sein früherer Vertreter Moritz Nicolas hat ihn in der vergangenen Saison klar in den Schatten gestellt. Obendrein hat Gladbach mit Daniel Batz bereits einen neuen Ersatztorwart geholt. Omlins letzter Pflichtspieleinsatz für die Borussia war im Mai 2025.

Bei seinem alten und neuen Klub in Basel winken ihm dagegen wieder bessere Aussichten. Nach dem Karriereende von Marwin Hitz war der FC Basel auf der Suche nach einer neuen Nummer eins.

Nachdem Wunschkandidat Yann Sommer eine Absage erteilt hatte, wurde die Fährte zu Omlin schnell heiß. Bereits im Mai soll er sich mit Basel auf einen Vertrag bis 2029 verständigt haben.

Im Januar 2023 war Omlin für die stolze Summe von neun Millionen Euro vom HSC Montpellier an den Niederrhein gewechselt. Doch auch wegen schwerer Verletzungen konnte er die hohen Erwartungen in den dreieinhalb Jahren nie wirklich erfüllen.

Nach einem starken ersten halben Jahr und der Beförderung zum Kapitän endete seine Zeit in Gladbach leise und enttäuschend. Für Omlin könnte die Rückkehr ein gutes Zeichen sein: Zwischen 2018 und 2020 stand er für Basel 79 Mal im Kasten und wurde 2019 Schweizer Cupsieger. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.