Alarmstufe Rot am Niederrhein Polanski mit schonungsloser Analyse nach Frankfurt-Pleite
Eugen Polanski gibt Anweisungen.
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Mit dem 0:3 in Frankfurt schlittert Borussia Mönchengladbach immer tiefer in den Schlamassel, die Sorge vor dem Abstieg am Niederrhein wird immer größer.
Das Kuriose an der Niederlage: Die Fohlen waren laut Statistik über lange Phasen das dominantere Team. Gladbach hatte mehr vom Ball, war in den Duellen stärker und erarbeitete sich 20:12 Torschüsse. Diese Dominanz war aber nur im Mittelfeld sichtbar.
Eugen Polanski: „Dann ist das auch eine Qualitätsfrage“
In den Zonen, wo Partien entschieden werden – also in beiden Boxen – zeigte die Mannschaft eine desolate Leistung. Nur drei von 20 Abschlüssen fanden den Weg aufs Tor, Frankfurt hingegen zielte bei zwölf Versuchen achtmal genau.
Coach Eugen Polanski (39) nahm nach der Partie kein Blatt vor den Mund und thematisierte fehlendes Niveau. Zwar sei sein Konzept „perfekt aufgegangen“, aber es mangelte total an der nötigen Durchschlagskraft. „Wenn du von 20 Schüssen nur drei aufs gegnerische Tor bringst, der Gegner aber acht von zwölf - dann ist das auch eine Qualitätsfrage“, lautete seine schonungslose Bilanz. Das berichtet „bild.de“.
Die Schwierigkeit für Gladbach: Das Transferfenster ist geschlossen, neue Spieler können nicht mehr geholt werden. Polanski steht vor der Aufgabe, mit dem aktuellen Personal die Liga zu halten. Sportdirektor Rouven Schröder (50) äußerte sich ähnlich und mahnte, das Ergebnis nicht „schönzureden“. Er bemängelte das umständliche Spiel seiner Mannschaft: „Wir machen alles zu kompliziert, zu schnörkelig, keiner hält einfach mal trocken drauf.“
Schon am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) steht die nächste große Hürde an, mit der Partie auswärts beim SC Freiburg. Im Anschluss an das Frankfurt-Debakel muss der Coach nun einige Dinge hinterfragen. Florian Neuhaus (29) auf die Reservebank zu verbannen, erwies sich als Fehler.
Ebenso ist der späte Einsatz von Wael Mohya (17) fragwürdig, denn er hatte die einzige hochkarätige Möglichkeit der Partie. Das Thema Qualität bezieht sich demnach nicht allein auf die Akteure, sondern ebenso auf die Wahl des Trainers. (red)
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