Ablösefrei-Hammer für die Fohlen? Gladbach hat Zweitliga-Kapitän im Visier
Enzo Leopold, Fußballspieler, nach dem Spiel.
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Die Scouts von Borussia Mönchengladbach durchforsten anscheinend die 2. Bundesliga mit Hochdruck! Ein Name fällt dabei besonders auf: Enzo Leopold von Hannover 96. Der Kontrakt des Spielführers endet diesen Sommer, eine Verlängerung wird es nicht geben. Weil Hannover durch das 3:3 gegen den 1. FC Nürnberg den Sprung nach oben verfehlte, ist die Bahn für einen Transfer frei – und das zum Nulltarif!
Leopold wird als einer der Top-Akteure im zentralen Mittelfeld der zweiten Spielklasse gehandelt. Er war in der laufenden Spielzeit bei jeder Partie auf dem Rasen, schoss selbst drei Treffer und bereitete vier weitere vor. Vor allem sein fantastischer Überblick über das Spielgeschehen und seine genauen Zuspiele machen den 25-Jährigen zu einem heißen Eisen auf dem Spielermarkt. Das berichtet „BMG-News“.
Aber die Borussia ist im Werben um den Mittelfeld-Dirigenten nicht konkurrenzlos. Laut Spekulationen auf der Social-Media-Plattform „X“ hat der SV Werder Bremen ebenfalls Interesse angemeldet. Ein regelrechter Poker um den ablösefreien Anführer scheint bevorzustehen, in dem Gladbach und Bremen die besten Karten haben sollen. Schon im März kursierte der Name Leopold in der Gerüchteküche rund um den Borussia-Park.
Dass im Gladbacher Mittelfeld Handlungsbedarf besteht, ist offensichtlich. Durch die bereits sicheren Abschiede von Rocco Reitz und Yannik Engelhardt entsteht ein großes Loch. Sportdirektor Rouven Schröder ist gefordert, diese Lücke zu füllen und neue Klasse zu holen. Außer Leopold wird auch Rani Khedira als heißer Kandidat bei der Borussia gehandelt.
Mit Leopold könnte sich die Borussia einen Akteur im perfekten Fußballeralter angeln, der für seine Führungsqualitäten und eine Top-Einstellung bekannt ist. Exakt jene Attribute, die Coach Eugen Polanski bei seiner aktuellen Mannschaft wohl fehlt. Der zentrale Spieler kam im Sommer 2022 für schlappe 350.000 Euro von der Reserve des SC Freiburg nach Hannover und etablierte sich auf Anhieb als Stütze des Teams. Seine beeindruckende Statistik: 124 Einsätze, acht Treffer und 17 Assists für die 96er.
Die Dringlichkeit wird bei einem Blick auf das jetzige Aufgebot klar: Aktuell verfügt die Borussia mit Jens Castrop, Philipp Sander und Kevin Stöger über drei Spieler für die Zentrale. Ein Verkauf von Florian Neuhaus steht im Raum, wohingegen Giovanni Reyna wohl eher weiter vorne zum Einsatz kommen soll. Bei Kevin Stöger existiert obendrein eine besondere Klausel im Vertrag: Absolviert er mehr als die Hälfte der Bundesliga-Partien, dehnt sich sein Kontrakt automatisch bis 2028 aus. (red)
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