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Von Achim Müller

Hammer-Gerücht Baggert Bundesligist bereits an Gladbachs Trainer rum?

Marco Rose, Trainer der Gladbacher Borussia, dirigiert mit den Armen im vergangenen September an der Seitenlinie seine Mannschaft beim Bundesliga-Duell in Dortmund.

Marco Rose, Trainer der Gladbacher Borussia, dirigiert im vergangenen September an der Seitenlinie seine Mannschaft beim Duell in Dortmund. Der 44-Jährige wird nun als neuer Coach beim BVB ins Gespräch gebracht.

Mönchengladbach - Was läuft da zwischen Borussia Dortmund und Marco Rose? Wie die „Sportbild“ nun berichtet, soll der 44-Jährige ins Visier des BVB geraten sein. Demnach soll Rose, der bei Borussia Mönchengladbach bis Ende Juni 2022 unter Vertrag steht, in Dortmund als möglicher Nachfolger von Coach Lucien Favre (62) gehandelt werden.

Rose als Nachfolger für Favre?

Favre ist mit einem Punkteschnitt von 2,15 vom Papier her zwar der erfolgreichste Trainer aller Zeiten bei den Gelb-Schwarzen, gerät allerdings immer wieder in die Kritik im Umfeld des Vizemeisters. Favres Kontrakt beim BVB läuft bis 2021 und ist bislang noch nicht verlängert worden.

Weil die Entscheider um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (61) und Sportdirektor Michael Zorc (58) längst den Trainer-Markt in Sachen Nachfolger sondieren? Und dabei eben Interesse an Gladbachs Rose – und auch an Leipzigs Julian Nagelsmann (33) gefunden haben?

Die „Sportbild“ deutet an, dass Watzke und Co. sich den Spielstil, den Rose und Nagelsmann, wie übrigens auch Jesse Marsch (46/RB Salzburg), pflegen, gut beim BVB vorstellen könnten. Heißt: Neben schnellem Umschalten, kontrollierten Ballbesitzphasen und aggressivem Anlaufen des Gegners, kommen auch Mentalität und Körpersprache der Mannschaft ins Spiel.

Rose, wie auch Nagelsmann, leben unter anderem Gier, breite Brust und Erfolgswille vor, was offenkundig Eindruck in den Köpfen der Spieler hinterlässt. Rose im Visier des BVB – nach Informationen unserer Redaktion ist das Gerücht in der Szene nicht neu.

Bereits im Juli (!) hatte GladbachLIVE berichtet, dass Roses Arbeit im Fohlen-Stall Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz geweckt hat. Seit Wochen wabert dieses Thema hinter den Kulissen durch die Kanäle. Rose könnte, wie auch ein Nagelsmann, in Dortmund die seit Jahren latent vorhandene Sehnsucht nach einem neuen „Kloppo“ an der Seitenlinie befriedigen.

Einer sein, der auch die „Süd“, die gelbe Wand, durch sein Auftreten mehr zu elektrisieren vermag, als Favre dies in den vergangenen zwei Jahren gelungen ist. Seit der Ära Jürgen Klopp (53), der mit Rose aus gemeinsamen Zeiten in Mainz befreundet ist, gibt es da offenbar ein emotionales Vakuum in Dortmund.

Problem: Rose, der Gladbach gleich in seiner ersten Saison am Niederrhein bis in die Königsklasse coachte, dürfte momentan allein wegen seines Arbeitspapieres nur ganz schwer zu bekommen sein. Ob Rose im Borussia-Park eine Ausstiegsklausel hat, ist bislang nicht durchgesickert.

Eine solche hatte es wiederum VfL-Manager Max Eberl (44) 2019 möglich gemacht, Rose in den Fohlen-Stall zu holen. Gladbach soll dafür um die drei Millionen Euro Ablöse an Roses Ex-Klub RB Salzburg gezahlt haben. Zudem wurde Roses engster Stab (Co-Trainer Alexander Zickler, René Marić und Athletik-Trainer Patrick Eibenberger) seinerzeit von Eberl gleich mitverpflichtet.

Sollte der BVB Rose tatsächlich zum nächsten Sommer haben wollen, müssten die Westfalen wohl so tief wie noch nie für einen neuen Fußballlehrer in die Taschen greifen. Ist der BVB an Rose dran? Eberl hatte in einem Interview mit dem „Kicker“ zuletzt gesagt: „Marco Rose ist ein Top-Trainer. Das macht ihn natürlich auch für andere Vereine interessant – und ich meine damit die Top-Vereine. Leider, wenn man es aus unserer Sicht betrachtet, aber ich muss auch kein Versteckspiel betreiben. Ich kann mit solchen Begehrlichkeiten sehr gut umgehen, wünsche mir aber, dass Marco lange bei uns in Gladbach ist.“

Spekulationen könnten zunehmen

Die kommenden Monate dürften zeigen, ob Eberls Wunsch in Erfüllung geht. Fakt ist auch: Mit jeder Woche, die die Entscheider in Dortmund nun verstreichen lassen, ohne geklärt zu haben, ob Favre bleibt oder geht, dürften die Spekulationen und Gerüchte um mögliche Nachfolger wie Rose oder Nagelsmann exponentiell zunehmen.