Neue Schweden-Connection! Gladbach baut ruhmreiche Tradition weiter aus
Hugo Bolin darf seine Flanken künftig auf einen schwedischen Landsmann schlagen.
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Die Anhänger von Borussia Mönchengladbach geraten ins Schwärmen, wenn sie auf die Trefferbilanz von Isac Lidberg (27) blicken! Der Stürmer hat in den letzten beiden Spielzeiten beim Zweitliga-Klub Darmstadt 98 eine starke Performance hingelegt.
Für die „Lilien“ gelangen dem zentralen Angreifer in 64 Pflichtpartien 32 eigene Treffer, und obendrauf bereitete er noch elf Tore für seine Teamkollegen vor. Viel Offensiv-Power für den lahmen Fohlen-Angriff!
Bolin soll künftig für Lidberg servieren
Eine Ablöse von circa vier Millionen Euro ist fällig, damit er die Lücke von Haris Tabakovic (31) füllt, der nach seiner Leihe wieder zur TSG Hoffenheim geht. Geplant ist, dass Lidberg das Team verstärkt und zumindest die Rolle des Ersatzmanns für Tim Kleindienst (30) übernimmt. Das berichtet „bild.de“.
Manager Rouven Schröder führt mit diesem Deal eine ruhmreiche Borussia-Tradition fort und arbeitet an einer frischen Schweden-Achse. Der Sportdirektor hat mit Hugo Bolin (22) schon im Winter ein Talent für die Offensive aus Malmö an den Niederrhein gelotst.
Spieler aus Schweden sind bei der Fohlenelf seit vielen Jahren eine sichere Bank für den Erfolg. Sieben Stars der „Tre Kronor“ hatten schon einen Vertrag bei Borussia und erzielten in Summe 157 Treffer.
Schweden rangiert damit in der Vereinshistorie von Gladbach als zweitbeste ausländische Torschützen-Nation, direkt nach Dänemark (278 Treffer) und vor Nationen wie Frankreich (130) und Belgien (124).
Bislang hat Hugo Bolin zu dieser Bilanz einen Treffer und zwei Assists beigetragen, langfristig soll sich die Ausbeute deutlich erhöhen. Davon ist Schröder überzeugt: „Hugo hilft uns mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke sehr. Wenn er von der Bank kommt, ist er immer sofort im Spiel, er braucht keine Anlaufzeit und reißt die Fans mit seinem Mut und seinen Dribblings mit.“ Künftig soll Lidberg der Abnehmer für seine Zuspiele sein.
Der neue Angreifer hat damit ein schweres Erbe anzutreten. Martin Dahlin (58) ist der Schwede mit den meisten Toren im Dress des VfL. Zwischen 1991 und 1996 netzte er in 146 Pflichtpartien 68-mal ein.
Ein Verteidiger war jedoch eine echte Ikone und für die Anhänger sogar ein Kandidat für die Elf des Jahrhunderts: Patrik Andersson (54). In den 90ern streifte er sich 199-mal das Trikot mit der Raute über, schoss dabei elf Tore und ging anschließend zum FC Bayern München. Zu den anderen namhaften schwedischen Profis bei Borussia zählt mit Oscar Wendt (40) ein weiterer ehemaliger Abwehrspieler. (red)
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