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Von Achim Müller, Judith Malter

Fohlen erneut furios Champions League: Gladbach winkt Sensation und Millionen-Segen

Gladbachs Kapitän Lars Stindl (M.) hat das 4:0 gegen Donezk mit einem verwandelten Elfmeter eingeleitet.

Gladbachs Kapitän Lars Stindl (M.) hat das 4:0 gegen Donezk mit einem verwandelten Elfmeter eingeleitet. Es ist der höchste Heimsieg der Fohlen in der Königsklasse gewesen.

Mönchengladbach - Die mitreißenden Europapokal-Nächte der Gladbacher Borussia gehen weiter. Exakt fünf Jahre nach dem letzten Heim-Sieg in der Champions League (Sevilla) fertigen furiose Fohlen am Mittwochabend in der Königsklasse Schachtar Donezk ab, feiern gegen das Team aus der Ukraine einen souveränen 4:0-Erfolg. Bereits im Hinspiel hatte es eine Tor-Gala (6:0) der Elf von Trainer Marco Rose (44) gegeben.

Gladbach bleibt Gruppen-Erster

Da in der Todes-Gruppe Real Madrid bei Inter Mailand 2:0 gewonnen hat, steht bereits fest, dass Gladbach Platz drei nicht mehr zu nehmen ist. Sensationell! Bedeutet: Gladbach spielt, selbst wenn alles in der Königsklasse noch schief laufen sollte, auf jeden Fall als Trostpflaster nach dem Jahreswechsel weiter in der Europa League. Irre! Der VfL Manager Max Eberl (47) sagte später: „Donezk scheint uns zu liegen. Ich glaube, wir haben in beiden Duellen überzeugend gespielt. Wir haben Spielfreude gezeigt, Tore geschossen – und so viele Tore gemacht, dass auch keiner mehr ausgleichen konnte. Das ist ein gelungener Abend gewesen.“

In der Gruppe B verteidigt Borussia die Tabellenführung, lässt weiterhin Mega-Vereine wie Real Madrid und Inter Mailand hinter sich. Der Traum, in die K.o.-Runde der Königsklasse einzuziehen, ist für den VfL zum Greifen nahe. Für den Dreier gegen Donezk darf sich die Borussia zudem über eine Siegprämie von rund zwei Millionen Euro aus den Fleischtöpfen der UEFA freuen. Was in Zeiten der Coronakrise der Klubkasse guttun wird. Bis zu 37 Millionen Euro Verlust drohen Borussia für das Geschäftsjahr 2020 wegen der Auswirkungen der Viruspandemie.

Sollte Gladbach tatsächlich in der Königsklasse die Gruppenphase überstehen, winken weitere rund 9,5 Millionen Euro als Zusatz-Prämie von der UEFA.

Dass Gladbach gegen Donezk jubeln konnte, dafür legte die Borussia durch eine starke erste Halbzeit die Grundlage. Die Fohlen traten nach einer Schweigeminute für den verstorbenen Weltklasse-Spieler Diego Maradona von Beginn an aufs Gaspedal, kamen sofort zu Chancen. Embolo hatte nach Zuckerpass von Neuhaus das erste dicke Ding auf dem Schlappen, doch der Schweizer scheiterte.

Weiter Powerplay der Fohlen: Stindl schickte Thuram, der zog dynamisch in den Strafraum, es folgte eine Sense, Schiri Cüneyt Çakır (Türkei) pfiff prompt Strafstoß. Gladbachs „Capitano“, Lars Stindl, schnappte sich den Ball und verwandelte eiskalt zur 1:0-Führung.

Gladbach drückte weiter, Embolo ballerte an den Pfosten. Erneut  Borussia: Ecke Stindl, Elvedi stand richtig, köpfte zum 2:0 ein. Schachtar bekam kein Bein auf den Boden. Kurz vor der Halbzeit dann Zauber-Einlage von Embolo, der nach einer hohen Hereingabe den Ball per Fallrückzieher im gegnerischen Tor unterbrachte. Ein herrlicher Treffer.

Nach dem Seitenwechsel blieb Borussia dominant, wechselte munter durch, so kam Denis Zakaria nach seiner achtmonatigen Verletzungspause (Knie) zum ersten Champions-League-Einsatz in dieser Saison. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Gladbachs Wendt, der per Freistoß auf 4:0 erhöhte. Und Donezk? Hatte kurz vor Schluss eine Großchance durch Matviienko, doch Borussen-Schlussmann Sommer parierte ganz stark. Dann war Schluss, Gladbachs zweiter Heim-Sieg überhaupt in der Champions League war perfekt. 

VfL-Coach Rose betonte anschließend: „Mir hat gefallen, wie fokussiert wir von der ersten Minute an gewesen sind. Wir haben die Zweikämpfe angenommen, haben guten Fußball gespielt und von Beginn an das Spiel konzentriert. Das war einfach gut. Wir spielen noch gegen Inter Mailand und Real Madrid in unserer Gruppe. Wir haben es in der eigenen Hand, weiterzukommen.“