Krise in GladbachSchröder widerspricht Bericht über „kaputte Kabine“

Rouven Schröder nach vorne gelehnt am Tisch bei Pressekonferenz.

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Rouven Schröder sieht keinen Riss im Gladbach-Kader.

Nach sechs Niederlagen steht Borussia Mönchengladbach unter Druck. Sportchef Rouven Schröder weist Berichte zurück, wonach das Team nicht mehr intakt sein soll. Verstärkungen schließt er nicht aus.

Sportchef Rouven Schröder von Borussia Mönchengladbach hat einem Bericht über eine angeblich „kaputte Kabine“ beim kriselnden Bundesligisten widersprochen. „Sie ist absolut intakt!“, bekräftigte Schröder in einem Interview mit „Sport1“.

Die „Bild“ hatte von Grüppchenbildung, fehlenden gemeinsamen Aktivitäten und fehlenden Gesprächen innerhalb der Mannschaft berichtet. Schröder wies die Darstellung zurück und relativierte insbesondere die Vorwürfe über Spannungen zwischen den Spielern.

Schröder äußert sich zu möglichen Winter-Transfers

„Ich glaube, es gibt keine Kabine ohne Grüppchen. Vielleicht verstehen du und ich uns sehr gut, während du dich mit einem anderen weniger gut verstehst. Das ist völlig normal.“

Der Sportchef setzt auf Geschlossenheit und stärkte Trainer Alexander Blessin den Rücken. Dieser habe mit seinem Amtsantritt „Inhalt und Schwung reingebracht. Er hat die Gruppe vom ersten Tag an hart angefasst - mit Empathie und einer großen Klarheit darin, was er will und wie er Fußball spielen möchte. Alex und sein Trainerteam machen einen richtig guten Job.“

Beim VfB Stuttgart am Abend (20.30 Uhr/Sky) soll die Arbeit trotz der Verletzungssorgen endlich Früchte tragen. Statt der siebten Saisonniederlage sollen die ersten Punkte eingefahren werden.

Oberstes Ziel sei es, die Liga zu halten. Falls nötig, würde sich der Klub im Winter personell verstärken.

„Wir hoffen natürlich, dass die Verletztenliste nach und nach kleiner wird und die Spieler sich zeigen können – auch damit Alex sieht, wie jeder in seinem Fußball funktioniert“, sagte Schröder, aber: „Wenn wir der Meinung sind, dass wir uns im Winter verstärken müssen, um unser Ziel zu erreichen, dann werden wir das tun.“ (dpa)