Ausverkauf bei Borussia? Diese Stars stehen auf der Streichliste
Sportdirektor Rouven Schröder im Interview.
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Bei Borussia Mönchengladbach herrscht Ebbe in der Kasse. Die Lage ist finanziell mehr als kritisch. Sport-Chef Rouven Schröder (50) hat für den so wichtigen Umbruch des Teams im Sommer ein Mini-Budget von kaum mehr als fünf Millionen Euro.
Weil der Löwenanteil der 20 Millionen Euro, die von RB Leipzig für Rocco Reitz (23) fließen, zur Stabilisierung des Vereins genutzt wird, sind weitere Abgänge von Top-Spielern absolut notwendig.
Der halbe Gladbach-Kader steht zum Verkauf
Was das bedeutet, ist eine krasse Ansage: Über die Hälfte des 33 Mann starken Profi-Aufgebots, inklusive der momentan verliehenen Akteure, ist auf dem Markt. Aber die Fohlenelf befindet sich in einem riesigen Dilemma: Bis jetzt hat kein einziger Top-Spieler von sich aus den Wunsch nach einem Abschied geäußert. Die Schwierigkeiten im Mannschaftsgefüge sind komplex.
Kaum ein Profi ist auf dem Transfermarkt wirklich gefragt. Das berichtet die „Sport Bild“. Keeper Moritz Nicolas (28) dürfte zwar dank einer Ausstiegsklausel für mindestens zehn Millionen Euro gehen, aber die Borussia baut eigentlich für die kommenden Jahre auf ihn.
Supertalent Wael Mohya (17) konnte seinen Marktwert auf zehn Millionen Euro erhöhen, doch ein Verkauf für ein Vielfaches dieser Summe ist erst in der Zukunft geplant. Außer bei Reitz, bei dem nur RB Leipzig ernsthaft anklopfte, herrscht ansonsten Flaute.
Andere Akteure, die gerne gehen würden, haben keine vernünftigen Offerten auf dem Tisch. Profis wie Nico Elvedi (29) oder auch Joe Scally (23) hegen seit langer Zeit den Traum von einem Transfer zu einem Spitzenverein – bislang vergeblich. Franck Honorat (29) hat ebenfalls seinen Wunsch nach Einsätzen in der Champions League kundgetan. Und bei Leih-Angreifer Tomas Cvancara (25) ist es unwahrscheinlich, dass Celtic Glasgow die vereinbarte Kaufoption aktiviert.
Eine zusätzliche, riesige Hürde: Zahlreiche Großverdiener müssten bei einem Transfer deutliche Abstriche beim Gehalt akzeptieren. Das betrifft zum Beispiel Florian Neuhaus (29), der pro Saison etwa vier Millionen Euro kassiert, Kevin Stöger (32) mit ungefähr 2,5 Millionen, Giovanni Reyna (23) mit rund 2,7 Millionen oder auch Jonas Omlin (32), der aktuell an Leverkusen ausgeliehen ist und circa 2,9 Millionen Euro verdient. Geschäftsführer Stefan Stegemann (62) hat schon früh eine klare Ansage gemacht: „Wir müssen auch an der Gehaltsstruktur sparen, das ist eindeutig.“
Trotz der Sorgen um Verkäufe existiert ein Konzept für die kommenden Jahre. Im Mittelfeld ist Jens Castrop (22) als Ersatz für Reitz eingeplant, während sich Kevin Diks (29) in der Defensive zu einem echten Leader entwickelt hat. Regisseur Mohya wird als das größte Versprechen für die Zukunft gehandelt, und bei Angreifer Tim Kleindienst (30) sehnt der Klub eine baldige Leistungsexplosion herbei. Die Geldnot ist aber derart drückend, dass die Borussia sich momentan nicht mal die permanenten Transfers der Leihspieler Haris Tabakovic (31) und Yannik Engelhardt (25) erlauben kann. (red)
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