Keine spielerische Entwicklung Gladbach-Coach in der Kritik – wackelt jetzt Polanskis Stuhl?
Enttäuschter Abgang von Eugen Polanski nach dem 2:2 gegen Heidenheim.
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Am Niederrhein ist die Laune im Keller! Bei Borussia Mönchengladbach regiert nach dem frustrierenden 2:2 gegen den Tabellenletzten Heidenheim die pure Enttäuschung.
Anstelle des erhofften Heimerfolgs, der im Abstiegskampf für Entlastung sorgen sollte, bleibt letztlich nur ein glücklich ergatterter Zähler. Der Auftritt der Truppe unter Eugen Polanski war ein kompletter Reinfall.
Spielerische Entwicklung und Strategie unter Polanski nicht erkennbar
Besonders erschütternd ist aber nicht allein das Resultat, sondern vielmehr die Performance auf dem Platz. Eine deutliche Strategie war gegen den Tabellenletzten nicht auszumachen. Die Offensive agierte über lange Phasen konzeptlos und zufallsbasiert; weite Schläge schienen die einzige Taktik zu sein.
Zeitweise dominierte Heidenheim sogar und war in entscheidenden Werten wie den Abschlüssen und der Zweikampfbilanz voraus. Das Tor zum Ausgleich von Franck Honorat fiel eher zufällig.
Das Team ließ eine gewaltige Möglichkeit liegen, die Spielzeit zu einem gütlichen Abschluss zu bringen und noch um den neunten Rang zu kämpfen. Nun sind die Befürchtungen vor dem Überlebenskampf in der Liga wieder voll da und der Blick richtet sich bang auf die Resultate der anderen Teams. Sogar wenn der Ligaverbleib gelingt, steht ein erneutes Abrutschen im Ranking der Fernsehgelder bevor, was die negative Spirale der letzten fünf Jahre nur weiterdrehen würde. Das berichtet „BMG-News“.
Die ernüchternde Realität aus Sicht des Fan-Portals lautet: Von einer fußballerischen Verbesserung des Teams ist nichts zu erkennen, wofür Coach Eugen Polanski die Verantwortung trägt. Die finale Phase der Saison wird hammerhart, denn es warten Kontrahenten wie RB Leipzig, der 1. FSV Mainz 05, der VfL Wolfsburg, Borussia Dortmund, der FC Augsburg sowie die TSG Hoffenheim. Wahrscheinlich sind noch drei bis vier Zähler nötig, um dem Albtraum der Relegation zu entgehen.
Die Situation für Rouven Schröder und das Management des Klubs ist äußerst brenzlig. In der Anhängerschaft verbreitet sich die Meinung, dass eine Zukunft mit Polanski nach dem Sommer ausgeschlossen ist – es mangelt an einer sichtbaren Weiterentwicklung.
Häufig wird Mainz 05 als positives Beispiel angeführt, wo seit der Übernahme durch Coach Urs Fischer eine deutliche Steigerung zu sehen ist. Falls in den kommenden drei Spielen, wovon zwei gegen unmittelbare Rivalen stattfinden (Mainz und Wolfsburg), die erforderlichen Zähler nicht geholt werden, wäre womöglich sogar ein sofortiger Trainerwechsel nötig, um den freien Fall zu stoppen. (red)
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