Comeback in neuer Rolle Roland Virkus kehrt bei Gladbach zurück
Roland Virkus, hier im TV-Interview, kehrt bei Borussia Mönchengladbach zurück.
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Diese Meldung dürfte bei den Anhängern von Borussia Mönchengladbach für ordentlich Aufruhr sorgen!
Die Verkündung der Trennung von Roland Virkus liegt gerade einmal sieben Monate zurück, doch nun folgt die unerwartete Kehrtwende: Der stark in der Kritik stehende Funktionär kommt laut eines Berichts der „Rheinischen Post“ zur Borussia zurück und tritt eine neue Stelle an.
Gladbachs CEO rechtfertigt das umstrittene Comeback
In den Augen vieler Fans trägt der 59-Jährige die Hauptschuld am sportlichen Niedergang der vergangenen Jahre. Eine Periode voller Enttäuschungen begann, nachdem er im Frühjahr 2022 die Position von Max Eberl übernahm, ohne jemals in vergleichbarer Rolle im Profifußball tätig gewesen zu sein.
Kostspielige Verpflichtungen wie Jonas Omlin, Tomas Cvancara und Nathan Ngoumou entpuppten sich als Flops, und nur eine Handvoll neuer Spieler, darunter Tim Kleindienst und Robin Hack, konnte wirklich überzeugen.
Dieser Abschied war aber anscheinend nicht endgültig. Demnach wird Virkus mit Beginn des Sommers als Scout erneut für die Fohlen tätig sein.
Eine überraschende Enthüllung machte Gladbachs Geschäftsführer Stefan Stegemann auf der letzten Mitgliederversammlung: Virkus sei sowieso noch beim Klub angestellt. Sein Arbeitsvertrag ist nach der offiziellen Trennung nie beendet worden.
Stegemann verteidigte Virkus gegenüber der lauten Kritik und hob seine Verdienste hervor. „Dass Roland Virkus keine Ahnung vom Fußball hat, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Was wir im Nachwuchsbereich sehen, trägt auch seine Handschrift“, äußerte der CEO. Er gestand jedoch ebenfalls ein: „Wer Entscheidungen trifft, entscheidet auch mal falsch – und muss die Konsequenz dafür übernehmen. Auch das ist geschehen.“
Stegemann unterstrich außerdem die Treue des langjährigen Angestellten. „Der Mann hat über 30 Jahre für Borussia Mönchengladbach gearbeitet“, führte Stegemann weiter aus.
„Er hat sich in einer sehr schweren Situation dazu bereit erklärt, Verantwortung zu übernehmen. Das ist etwas, was Borussia honoriert.“ Diese Anerkennung findet nun in der Form eines neuen Jobs statt. (red)
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