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Von Achim Müller

Kraken-Knie lädiert, OP droht Halten sich Liverpool, BVB, Bayern & Co nun bei Gladbach-Star zurück?

Am 7. März, bei der Heimpleite (1:2) gegen Dortmund, verletzt sich Denis Zakaria am linken Knie. Mittlerweile sieht es so aus, dass die Blessur eine Operation zur Folge haben dürfte.

Am 7. März, bei der Heimpleite (1:2) gegen Dortmund, verletzt sich Denis Zakaria am linken Knie. Mittlerweile sieht es so aus, dass die Blessur eine Operation zur Folge haben dürfte.

Mönchengladbach - Sorgt eine Verletzung dafür, dass Gladbachs bester Spieler diesen Sommer den Borussia-Park nicht verlassen wird? Konkret: Mittelfeld-Rakete Denis Zakaria (23) steht mit großer Wahrscheinlichkeit vor einer Operation am linken Knie. Wir erfahren: Es soll längst nicht mehr eine Frage des Ob, sondern vielmehr des Zeitpunkts sein, wann der Schweizer Nationalspieler unters Messer kommt.

Das linke Kniegelenk bereitet Sorgen

Hintergrund: Zakaria hat sich Anfang März, beim Top-Duell gegen Dortmund (1:2), nach einem fatalen Crash mit seinem eigenen Torwart Yann Sommer (31), schwerer verletzt, als zunächst angenommen. Auf konkrete Nachfrage unserer Redaktion heißt es bei Borussia mit Verweis auf die laufenden Untersuchungen „kein Kommentar!“ zum Gesundheitszustand Zakarias.

Borussias Mittelfeld-Juwel Denis Zakaria: Der Schweizer Nationalspieler ist in Gladbach zum Top-Star aufgestiegen und wird mit mehreren europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht.

Borussias Mittelfeld-Juwel Denis Zakaria: Der Schweizer Nationalspieler ist in Gladbach zum Top-Star aufgestiegen und wird mit mehreren europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht.

Nach unseren Recherchen soll jedoch – Stand jetzt – das Worst-Case-Szenario, sprich eine so schwerwiegende Blessur, dass mit einem monatelangen Ausfall zu rechnen ist, wohl nicht vorliegen. So soll es sich beispielsweise nicht um eine Verletzung der Kategorie Kreuzbandriss handeln. Dennoch dürfte Zakaria nicht um einen chirurgischen Eingriff herumkommen.

Nach intensiven Untersuchungen und mehreren ärztlichen Begutachtungen soll sich herausgestellt haben, dass womöglich durch den Zusammenprall mit Sommer sich in Zakarias linkem Kniegelenk etwas Gewebematerial gelöst haben könnte. Was erklären würde, warum Zakaria jüngst nach dem Training hier und da über Probleme im Gelenk geklagt hatte. Vorsichtshalber hatte Borussia ihn dann vergangene Woche aus dem Trainingsbetrieb genommen. Wie wir weiter erfahren, sollen nun Mediziner, Spieler, dessen engste Vertraute und der Klub beraten, wie es weitergeht.

Noch keine Entscheidung gefallen

Eine sofortige Knie-OP hätte zur Folge, dass Zakaria mehrere Wochen ausfallen dürfte. Und somit, sollte die Bundesliga alsbald trotz Coronakrise mit Geisterspielen weitergehen, Gefahr läuft, die restlichen Partien allesamt zu verpassen.

Oder spielt das Knie des Schweizers noch solange mit, dass er sich durch das mögliche Liga-Finish beißen und im Anschluss der Eingriff erfolgen könnte? Konservativ oder OP? Dieser Entscheidungsprozess soll noch nicht abgeschlossen sein. Ein Insider verrät uns: „Letztendlich liegt die Entscheidung beim Spieler.“

Um daher abschließend zur Ausgangfrage zurückzukehren: Zakaria gilt als einer der begehrtesten Mittelfeldspieler in den Top-Ligen Europas. Liverpool, Manchester United, Tottenham, Barcelona, Dortmund oder Bayern München – schon so manche Großkaliber sollen sich nach der „Krake“ vom Niederrhein erkundigt haben.

Zakaria ist kein Schnäppchen

Allerdings: Zakaria dürfte trotz Corona eine stolze Ablöse kosten. Summen zwischen 40 und 60 Millionen Euro machten bereits die Runde. Sein Vertrag bei Borussia läuft bis 2022 – ohne Ausstiegsklausel. Ob ein Interessent im Sommer für einen Profi mit einer „frischen“ Kniegeschichte mit einem unmoralischen Angebot um die Ecke kommt, oder es bevorzugt, noch ein weiteres Transfer-Fenster Zakarias (gesundheitliche) Entwicklung zu beobachten – das bleibt in dieser Melange abzuwarten.