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Spezieller Deal Gladbach droht Straf-Zahlung für Talent auf der Bank

Blick auf die Ersatzbank von Borussia Mönchengladbach.

Gegen Bayer Leverkusen saßen die Gladbach-Talente Alejo Sarco (2.v.l.), Hugo Bolin (M.) und Wael Mohya (r.) zunächst auf der Bank.

Schnelles Wiedersehen beim 1:1 von Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen: Alejo Sarco (20) durfte im Bundesliga-Topspiel am Samstagabend (7. Februar 2026) kurz ran.

Der Angreifer, den sich die Borussia in der Winterpause aus Leverkusen ausgeliehen hatte, ersetzte nach 68 Minuten Top-Knipser Haris Tabakovic (31).

Gladbach nutzte Leih-Klausel in der vergangenen Saison

Der Plan von Trainer Eugen Polanski (39): Der junge Argentinier sollte gegen seinen alten Verein für Wirbel sorgen und mit seiner Geschwindigkeit Konter fahren. Am Ende fehlte allerdings die Durchschlagskraft.

Hinter der Spielzeit für den Nachwuchsstürmer verbirgt sich ein spezieller Deal, durch den die Borussia im Bestfall ordentlich Geld spart. Eine entsprechende Regelung ist in seinem Leih-Kontrakt festgeschrieben, der bis zum Sommer läuft und keine Kaufoption enthält.

Die Leihsumme für Bayer ist erst fällig, wenn die Saison vorbei ist. Und sie wird kleiner mit jedem Bundesliga-Auftritt, den Sarco für die Gladbacher absolviert. Das berichtet „Bild“. Das Ganze hat aber auch eine Kehrseite: Kommt Sarco nicht zum Einsatz, kostet das die Gladbacher extra.

Mit dieser Methode wollen Vereine garantieren, dass ihre ausgeliehenen Talente auch wirklich zum Zug kommen und wertvolle Erfahrung sammeln.

Gladbach hatte dieses Prinzip in der vergangenen Saison bei der Rückrunden-Leihe von Grant-Leon Ranos (22) zum 1. FC Kaiserslautern selbst angewandt, allerdings ohne Erfolg. Ranos spielte kaum, seine Entwicklung stagnierte. Da half auch die Zahlung aus Lautern nicht viel.

Unsummen werden bei wenigen Einsätzen für die Leih-Spieler ohnehin nicht fällig, dennoch bieten die Leih-Modelle grundsätzlich durchaus Anreize, mutiger mit der Spielzeit für ausgeliehene Talente umzugehen.

Trainer Eugen Polanski (39) hält aber ohnehin große Stücke auf die Fähigkeiten des neuen Spielers: „Es ist wichtig, dass man auch jungen Spielern vertraut. Nicht nur fünf oder zehn Minuten, sondern auch mal 30 Minuten. Ich glaube, dass Alejo Qualitäten hat – sonst hätten wir ihn nicht geholt.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.