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Von Olivier Keller (oke)

Gladbach-Einzelkritik Dreimal Note 2 bei 1:0-Sieg gegen Union – Mohyas Startelfdebüt

Bei seinem Startelf-Debüt in die Mangel genommen: Fohlen-Talent Wael Mohya

Bei seinem Startelf-Debüt in die Mangel genommen: Fohlen-Talent Wael Mohya

Borussia Mönchengladbach hat seinen freien Fall in der Bundesliga mit einem hart erkämpften 1:0-Heimerfolg gegen Union Berlin am Samstag (28. Februar 2026) gestoppt. Kevin Diks (90.+4, Foulelfmeter nach Videobeweis) traf für die hinten sichere, doch vorne lange Zeit zu harmlose Borussia. Nach sieben Spielen ohne Sieg bedeuten die drei Punkte ein großes Aufatmen der Mannschaft von Eugen Polanski.

Bundesliga: Gladbach holt wichtigen 1:0-Sieg gegen Union Berlin

Hier gibt es die Noten der Fohlen-Profis nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin in unserer Einzelkritik:

Moritz Nicolas: Entschärfte vor allem eher harmlose Schüsse aus der zweiten Reihe. Kurz vor der Halbzeit gefordert, als er den Ball vor dem einschussbereiten Khedira wegfaustete. Auch in den heißen Schlussminuten auf dem Posten. Note: 3

Philipp Sander: Hinten sicher und vorne mit Überraschungen: Fand Tabakovic mit einer guten Flanke in Minute 37, der diese aber nicht verwerten konnte. Toller Abschluss aus locker 25 Metern, dessen Abpraller Diks über das Tor köpfte. Ein weiterer Distanzschuss im Durchgang zwei ging knapp am Kasten vorbei. Note: 2

Nico Elvedi: Führte die Hintermannschaft der Fohlen souverän. Griff mit starker Übersicht für die Situation beherzt ein und sorgte so für wenig Durchkommen der Gäste. Note: 2,5

Kevin Diks: Wollte heute einfach das Tor. Erst eine Kopfballchance in der 16. Minute. Ein Kopfball-Abpraller trudelte als letzte Aktion vor der Pause über den Kasten von Rønnow. Bekam seinen ersten Treffer im zweiten Durchgang aufgrund einer Abseitsstellung nicht zugesprochen, traf schließlich entscheidend in der Nachspielzeit vom Punkt sicher. Note: 2

Joe Scally: Mit beherzten, aber letztlich glücklosen Vorstößen über die rechte Seite und auch mal durch die Mitte. Holte sich nach einem taktischen Foul in der 34. Minute Gelb ab. Gutes Eingreifen gegen Jeong kurz nach der Pause. Note: 3

Rocco Reitz: Gewohnt emsig in Gladbachs Schaltzentrale. Fand im Schiedsrichter Jöllenbeck wohl seinen ärgsten Gegenspieler. Ärgerte sich mehrfach über Entscheidungen des Referees. Sah in der 25. Minute Gelb, weil er im Strafraum ohne Berührung des Gegners zu Boden sank. Half mit seinem beherzten Einsatz in der Schlussphase, um Druck zu entfachen. Note: 3

Yannik Engelhardt: Nahm in einem erwarteten Kampfspiel erstaunlich wenig teil. Aber wenn er teilnahm, dann resolut: Ball und Gegner folgten etwa nach seiner Grätsche in der 44. Minute, was erstaunlicherweise nur einen Freistoß, aber keine Karte nach sich zog. Haute einen aussichtsreichen Nachschuss kurz vor Spielende in den Abendhimmel. Note: 3,5

Stand erstmals in der Bundesliga für Gladbach in der Startelf: Wael Mohya

Stand erstmals in der Bundesliga für Gladbach in der Startelf: Wael Mohya

Wael Mohya: Ließ sein Können immer wieder aufblitzen und ist nun jüngster Startelf-Debütant der Borussia-Geschichte. Warf sich ins Getümmel, konnte als Teil einer gefährlichen Offensiv-Kombination aber nur einmal gefährlich werden: Sein Volley-Abschluss in der 13. Minute ging aber weit am Tor vorbei. Nach 72 Minuten ausgewechselt. Note: 3,5

Jens Castrop: In der Nähe einer Torchance in der 7. Minute, als er einen Ball vor Torhüter Rønnow wegspitzelte, dann aber nichts daraus resultierte. Zwang Trimmel zu einer Gelben Karte nach 20 Minuten. Nahm sich in der 60. Minute mal ein Herz und probierte es mit einem Distanzschuss, der für Rønnow aber kein Problem war. Note: 4

Franck Honorat: Viel ging über seine rechte Seite, doch wenig gelang. Gut getretene Ecken fanden im ersten Durchgang ihre Ziele (Diks, Tabakovic). Im zweiten Durchgang weniger präzise und ohne Durchschlagskraft. Note: 4

Haris Tabakovic: War als Zielspieler genau das. Gute Kopfball-Gelegenheit nach einer Ecke in der 16. Minute. Eine weitere nach Sander-Flanke in der 37. Minute. Rieb sich auf und tat sich vor allem als unangenehmer Gegenspieler der Union-Abwehr hervor, was an diesem Nachmittag reichen sollte. Note: 3,5

Hugo Bolin (ab 72.): Bekam seinen ersten guten Moment in der 81. Minute, nach einer Flanke, die bis zu ihm durchrutschte. Sein Schlenzer aus spitzem Winkel geriet dann aber deutlich zu unpräzise. Wurde in der Nachspielzeit an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt, was entscheidend war in dieser Partie. Note: 3

Shuto Machino (ab 81.): Bekam immerhin noch eine Nachschuss-Chance nach dem Rønnow-Abpraller kurz vor Schluss, doch ohne Glück. Ohne Note

Kevin Stöger (ab 90.+2): Kam, um Zeit herauszuholen. Mehr aber auch nicht. Ohne Note