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Von Antje Rehse (are)

Gladbach-Einzelkritik gegen St. Pauli Stöger-Premiere dank Geniestreich – Joker sofort da

Kevin Stöger jubelt mit Handgeste.

Kevin Stöger zauberte gegen St. Pauli bei einem ruhenden Ball.

Borussia Mönchengladbach landet am 26. Spieltag einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Im Kellerduell gegen den FC St. Pauli machen ein Geniestreich von Kevin Stöger und ein Jokertor von Franck Honorat den Unterschied.

Durch den Dreier vergrößerten die Fohlen den Vorsprung auf die Abstiegszone und können nun mit ordentlich Rückenwind ins Derby beim 1. FC Köln gehen.

Kevin Stöger leitet mit Traumtor den Sieg ein

Hier gibt es die Noten der Fohlen-Profis nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC St. Pauli in unserer Einzelkritik:

Moritz Nicolas: War 25 Minuten lang beschäftigungslos, parierte dann mit einem starken Reflex per Fußabwehr gegen Fujita und war danach wieder wenig gefordert. Note 3

Philipp Sander: Bei seiner richtig starken Flanke aus dem Halbfeld nach drei Minuten stand Tabakovic knapp im Abseits. Gegen kompakte Hamburger waren immer wieder seine Spielmacherqualitäten aus der Abwehrreihe gefordert. Note 3,5

Nico Elvedi: Lief mit Kapitänsbinde auf. Kein ideales Stellungsspiel bei Fujitas Großchance. Ansonsten hatte der Schweizer alles im Griff – bis er kurz vor dem Ende massiv von Krämpfen geplagt wurde und raus musste. Note 2,5

Kevin Diks: Wenig gefordert gegen insgesamt harmlose Kiezkicker. Insgesamt ein souveräner Auftritt in der Dreierkette. Note 3,5

Joe Scally: Ließ sich beim Doppelpass vor der ersten St.-Pauli-Chance überrumpeln. Offensiv mit dem ein oder anderen Vorstoß. So auch in der 62. Minute, als er von Honorat steil geschickt wurde und perfekt zum Torschützen zurücklegte. Note 3

Yannik Engelhardt: Rückte für den rotgesperrten Rocco Reitz in die Startelf. War deutlich unauffälliger als Nebenmann Stöger. Note 4

Kevin Stöger: Freistoß-Traumtor aus knapp 25 Metern (37.)! Besser kann man den aus zentraler Position nicht reinzirkeln. Sein erstes Saisontor war für ihn eine Erlösung. In Abwesenheit von Reitz auch abseits des Treffers darum bemüht, mit klugen Pässen der Antreiber im Mittelfeld zu sein, auch wenn nicht alle bei einem Mitspieler ankamen. Note 2

Jens Castrop (bis 57.): Hatte als linker Schienenspieler nicht den ganz großen Zugriff aufs Spiel. Note 4

Waehl Mohya (bis 57.): Nach seinem Premierentor in München diesmal wieder von Beginn an. Extrem fleißig und lauffreudig, ohne im Offensivspiel große Akzente zu setzen. Nach einer knappen Stunde war Schluss. Note: 3,5

Hugo Bolin (bis 75.): Provozierte durch einen Sprint auf links schon früh die erste Gelbe Karte des Spiels, als Wahl ihn nur mit einem Foul stoppen konnte. Vergab kurz darauf die erste große Chance, als ihm der Ball unglücklich auf den Oberschenkel sprang. Danach unauffällig. Note 4

Haris Tabakovic (bis 75.): Gegen tiefstehende Gäste immer wieder der Zielspieler für lange Bälle. Arbeitete in einem eher undankbaren Spiel für ihn mannschaftsdienlich und leitete das zweite Tor durch Honorat mit ein, indem er einen festgemachten Ball weiterleitete. Note 3

Lukas Ullrich (ab 57.): Sollte hinten links anstelle von Castrop für defensive Stabilität sorgen. Machte seine Sache ordentlich. Note 3,5

Franck Honorat (ab 57.): War erst gut fünf Minuten im Spiel, als er sich in Kooperation mit Scally über rechts durchspielte und per Schlenzer ins lange Eck die Führung erhöhte (62.). Traf bei einem Konter alleine vor dem Tor nur den Pfosten. Wegen eines Stürmerfouls von Ullrich hätte der Treffer wohl nicht gezählt, doch den Ball hätte der Franzose dennoch zwingend im Kasten unterbringen müssen. Note 2,5

Shuto Machino (ab 75.): Kam in der Schlussphase als Konterspieler rein. Keine Note

Florian Neuhaus (ab 75.): Blieb nach seiner Einwechslung zunächst unauffällig. Dank Patzer von Vasilij in der Nachspielzeit mit der Chance zum 3:0. Keine Note

Fabio Chiarodia (87.): Kam für die letzten Minuten für den entkräfteten Elvedi. Keine Note