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Von Judith Malter

Erneuter Korb für Gladbach? Frankfurts Hütter: „Stehe zu dem, was ich sage“

Frankfurt-Coach Adi Hütter, hier beim Bundesliga-Spiel bei RB Leipzig am 14. März 2021, hat den Fohlen erneut eine Absage erteilt.

Frankfurt-Coach Adi Hütter, hier beim Bundesliga-Spiel bei RB Leipzig am 14. März 2021, hat den Fohlen erneut eine Absage erteilt.

Mönchengladbach - Er gilt als einer der Top-Kandidaten auf die Nachfolge von VfL-Trainer Marco Rose (44) im Sommer: Frankfurt-Coach Adi Hütter (51). Noch am Mittwoch (31. März 2021) hatte die „Bildzeitung“ die Gerüchte um einen möglichen Wechsel des Österreichers an den Niederrhein erneut entfacht. Nun hat sich der 51-Jährige nochmals zu den Gerüchten geäußert – und diese abermals dementiert.

  • Marco Rose verlässt Gladbach nach dem Ende der Spielzeit
  • Adi Hütter taucht immer wieder als möglicher Nachfolger auf
  • Der Frankfurt-Coach dementierte nun erneut einen Wechsel an den Niederrhein

Gladbach sucht einen Nachfolger für Marco Rose

Seitdem Marco Rose seine Abschied aus Gladbach und seinen Sommer-Wechsel nach Dortmund im Februar verkündet hat, ist die Elf vom Niederrhein auf der Suche nach einem neuen Trainer. Nahezu jeden Tag werden dabei neue Namen ins Spiel gebracht. Einer von ihnen: Adi Hütter, derzeit bei Eintracht Frankfurt beschäftigt und mit der SGE auf Champions-League-Kurs.

Bereits im Februar hatte Hütter seinen Namen jedoch selbst von der Kandidaten-Liste der Fohlen gestrichen (GladbachLIVE berichtete) und beim PayTV-Sender „Sky“ seinen Verbleib in der Main-Stadt verkündet. Alles schien also entschieden: Bis die „Bildzeitung“ am Mittwoch erneut Hütters Namen im Zusammenhang mit Borussia nannte.

Sehen Sie hier Eberls Aussagen zu Xabi Alonso aus der Pressekonferenz der Fohlen vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg:

Dem Blatt nach soll Hütter trotz seiner Absage noch immer der Top-Kandidat der Fohlen sein. Und: Bei Hütters Berater („Sand Christian Exklusiv Consulting GmbH“) soll bereits eine konkrete Anfrage vorliegen. 

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Weiter heißt es, dass Hütter sich voll auf die mögliche Qualifikation der Eintracht für die Champions League konzentriere, sich zugleich jedoch die Frage stellen würde, ob mehr mit dem Klub aus der Main-Metropole überhaupt zu erreichen sei. Mit Sportvorstand Fredi Bobic (49), der die Eintracht unbedingt verlassen wolle, würde Hütter zudem bald wahrscheinlich seinen wichtigsten Ansprechpartner verlieren. 

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Um den Verein vorzeitig verlassen zu könnten, habe Hütter eine Ausstiegsklausel in Höhe von 7,5 Millionen Euro in seinem bis 2023 datierten Vertrag verankert, so Bild. Diese könnte ihm einen Wechsel an den Niederrhein ermöglichen und ihn damit auch zum teuersten Trainer-Transfer der Bundesliga-Geschichte machen.

Alles nur Gerüchte, so Hütter, der sich am Donnerstag in der Pressekonferenz der Frankfurter erneut zu der Thematik geäußert hat. „Ich kann bestätigen, dass ich zu dem, was ich mal gesagt habe, stehe“, sagte der Österreicher vor dem Spiel am Samstag (3. April/15.30 Uhr) bei Borussia Dortmund als Reaktion auf einen Bericht. Damit unterstreicht der Österreicher nochmals seine Aussage, auch in der kommenden Saison in Frankfurt an der Seitenlinie stehen zu wollen.

Ob Hütter das wirklich ernst meint oder nur die aufkommende Unruhe von der SGE abwenden wolle, beantwortete der Trainer so: „Soll ich jeden zweiten, dritten Tag mich hinstellen und etwas kommentieren oder dementieren? Ich bin 100 Prozent fokussiert auf unsere Aufgabe.“ Hütter hat in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2023. Er verwies bei den Gerüchten um seine Person auch auf die zuletzt vermeldete Verpflichtung des Spaniers Xabi Alonso (39) als Nachfolger von Marco Rose, die sich ebenfalls als unwahr herausstellte. „Soweit ich weiß ist er doch dort schon Trainer“, gab sich Hütter schlagfertig. Alonso verlängerte vielmehr seinen Vertrag bei Real Sociedad San Sebastián. 

Hütter sagt Gladbach erneut ab und will Fokus auf SGE legen

Die volle Konzentration gelte nun dem Spiel beim BVB, der die vergangenen neun Heimpartien gegen die Frankfurter gewonnen hatte. „Das ist eine schwere Aufgabe und für mich das aktuell Wichtigste“, betonte Hütter. „Wir wollen auf Sieg spielen und die Chance nutzen einen wichtigen Gegner auf Distanz zu halten,“ sagte er vor dem Zweikampf um den Einzug in die Königsklasse. „Ich möchte mal klarstellen, dass ich auch jetzt nicht ständig Lust habe, irgendwelche Gerüchte zu kommentieren.“

Scheint ganz so, als wäre Hütters Name als möglicher Rose-Nachfolger nun endgültig vom Tisch. Ganz sicher sagen kann man das allerdings wohl erst, wenn Borussia den neuen Trainer für die Saison 2021/22 bekannt gibt.