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Gladbachs Super-Juwel Für welche Nationalelf entscheidet sich Wael Mohya?

Bernardo und Wael Mohya im Zweikampf.

Wael Mohya ist Gladbachs größtes Talent.

Ein Name elektrisiert die Fans von Borussia Mönchengladbach: Wael Mohya! Das 17-jährige Ausnahmetalent, dessen Wert auf satte 17 Millionen Euro taxiert wird, ist plötzlich Mittelpunkt wilder Gerüchte.

Diverse Medien meldeten bereits, er habe sich für Marokkos Nationalteam entschieden und dem DFB eine Abfuhr erteilt. Doch diese Meldungen scheinen haltlos zu sein. Wie jetzt durchsickert, hat Mohya noch überhaupt keine finale Entscheidung getroffen.

Wael Mohya: Deutschland oder Marokko? Borussia!

Der Fokus des Offensiv-Wirblers, der beide Pässe besitzt, liegt voll und ganz auf der Vorbereitung mit den Fohlen. Sein Ziel: In der kommenden Bundesliga-Spielzeit so oft wie möglich auf dem Platz stehen. Das berichtet „rp-online.de“.

Fakt ist aber auch: Der marokkanische Fußballverband baggert seit dem Frühling heftig an dem Gladbach-Juwel. Sogar kurz vor der WM gab es intensive Versuche, ihn abzuwerben. Der anstehende Afrika-Cup im nächsten Jahr soll ein zusätzlicher Köder sein. Doch aus dem Umfeld von Mohya heißt es, dass er sich absolut nicht unter Druck setzen lässt.

Ein vorschneller Entschluss gegen Deutschland scheint aktuell auch wenig plausibel. Gerade mit der Aussicht, dass ein möglicher neuer Bundestrainer wie Jürgen Klopp voll auf junge Hoffnungsträger setzen könnte. Für Mohya wäre eine Berufung in die deutsche U21-Auswahl im Herbst der nächste logische Karriereschritt, falls er bei Coach Eugen Polanski an die Top-Leistungen der Vorsaison anknüpfen kann.

Der in Mettmann zur Welt gekommene Offensivspieler hat in den DFB-Nachwuchsteams bereits für Furore gesorgt. Sein Einstand im Nationaltrikot am 8. September 2023 war spektakulär – beim 5:0 der U16 über Österreich traf er direkt als Einwechselspieler. Sechs weitere Partien kamen hinzu, zuletzt am 18. November 2025 für die U18, wo er beim 2:0 über Dänemark ebenfalls netzte.

U17-WM im letzten November? Da stand Mohya bei DFB-Coach Marc-Patrick Meister ganz oben auf der Liste. Doch weil sein großer Sprung in die Bundesliga kurz bevorstand, verzichtete das Talent in Abstimmung mit Borussia und dem Verband auf die Turnierteilnahme.

Eine kluge Wahl: Mitte Dezember feierte er sein Debüt im Oberhaus. Auch auf die Länderspiele im März verzichtete er bewusst, um nach den aufregenden ersten Monaten bei den Profis dem Körper eine wohlverdiente Pause zu geben. (red)