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Wirbel um Gladbach-Keeper Macht Omlin doch noch den Abflug?

Gladbach-Trainer Eugen Polanski gibt Torwart Jonas Omlin die Faust.

Gladbach-Trainer Eugen Polanski vertraut voll auf Moritz Nicolas (r.). Am Stammkeeper kommt Jonas Omlin nicht vorbei.

Was für eine Überraschung am Mittwoch bei der 1:5-Abreibung für Borussia Mönchengladbach in Hoffenheim: Nicht Jonas Omlin (31), sondern U23-Schlussmann Tiago Pereira Cardoso (19) nahm plötzlich auf der Bank Platz.

Der Keeper aus der Schweiz hatte sich spontan krankgemeldet, was in den sozialen Medien umgehend für hitzige Diskussionen über einen möglichen Winter-Abgang sorgte.

Diesen Gerüchten schob Coach Eugen Polanski (39) vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Hamburger SV aber einen klaren Riegel vor. Er betonte, dass sein zweiter Torwart wirklich gesundheitlich angeschlagen war.

„Jonas ist über Nacht krank geworden. Es war kein großer Infekt, sondern ein Magenproblem“, so die Erklärung des Trainers, der sogar eine Rückkehr in den Kader für das HSV-Spiel nicht ausschloss. Es ist also kein zweiter Fall Can Armando Güner (18) – der Youngster hatte eine Erkrankung nur vorgetäuscht, um Verhandlungen für einen Vertrag zu führen. Das berichtet „bild.de“.

Ein Abschied von Omlin in dieser Transferperiode ist trotz des Dementis aber noch lange nicht vom Tisch. Sportdirektor Rouven Schröder (50) heizte mit seinen Äußerungen die Gerüchteküche sogar noch weiter an. „Jonas ist nicht nur ein erfahrener Torhüter, sondern auch ein richtig guter Torhüter. Natürlich hat er den Anspruch, auch zu spielen“, sagte der Sportchef. Schröder hob zwar hervor, dass Omlin den aktuellen Stammkeeper Moritz Nicolas „toll unterstützt“, signalisierte aber gleichzeitig Verständnis für die persönliche Lage des Schweizers.

Die Ausgangslage für Omlin ist verzwickt: Spielpraxis in der Bundesliga dürfte er nur bekommen, falls Stammkeeper Nicolas durch eine Sperre oder eine Verletzung ausfallen sollte. Daher ist es für Schröder „legitim“, wenn sich ein Profi nach Alternativen umsieht.

„Und solange man noch transferieren kann, ist Jonas sicher einer, der überlegen wird, wenn er woanders spielen kann“, so die weitere Ausführung des Sportchefs. Aktuell gäbe es zwar „bisher nichts Konkretes“, aber der Transfermarkt sei dynamisch und der Klub sei „in beide Richtungen“ handlungsbereit. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.