Derby-Held mit klarer Ansage Gladbach-Star plant nächsten Karriere-Schritt
Jens Castrop zeigte im Derby eine bärenstarke Leistung.
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Einfach unglaublich! Jens Castrop (22) war am vergangenen Samstag beim hitzigen Derby in Köln der Mann des Spiels. Der Gladbach-Youngster war beim spektakulären 3:3 an jeder Bude beteiligt.
Zwei Kisten machte er selbst, den Treffer von Philipp Sander (28) bereitete er genial vor. Sein absolutes Highlight: Ein Wahnsinns-Tor aus gut 20 Metern zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung, das für offene Münder sorgte. Und das alles, obwohl sein rechter Fuß ihm Probleme machte!
Jens Castrop will mit zur WM 2026
Auf die überragende Performance folgten zunächst Bedenken, aber am Montag kam die gute Nachricht. Eine letzte Untersuchung brachte das Okay der Mediziner, womit Castrop grünes Licht für den Trip zur Nationalelf Südkoreas bekam.
Dort warten zwei Freundschaftsspiele auf ihn: Zuerst geht es am 28. März um 15 Uhr gegen die Elfenbeinküste, danach am 31. März um 20.45 Uhr gegen Österreich. Für den Fohlen-Kicker ist die Mission klar: Er möchte sich in die Startelf spielen. Das berichtet „Bild“.
Seine Ziele formuliert Castrop ganz offen: „Ich bin da noch recht neu und nicht so weit, dass ich sage, ich bin da ein gesetzter Spieler. Ich will da auf meine Minuten kommen und mich da etablieren, genau wie ich es in Gladbach gemacht habe. Und dann dem Nationalteam auch bei der WM helfen.“
Dafür hat er eine genaue Strategie, die sogar einen Positionswechsel vorsieht. „Das Trainerteam war bisher ein bisschen am Experimentieren. Ich habe da auch im Mittelfeld gespielt. Da war ich mit meinen Leistungen aber nicht ganz zufrieden, weil ich jetzt in Gladbach viel über die Außen komme und auch im Training nicht im Mittelfeld spiele“, erläutert der Profi. Ein Austausch mit dem Trainerstab führte zu einer neuen Perspektive: „Aber ich habe mich mit den Trainern getroffen und ich denke, jetzt werde ich ein bisschen über außen eingeplant.“
Die Flügelposition, auf der er bereits in der Bundesliga Erfahrung gesammelt hat, passt offenbar gut zu ihm. Eine Seite bevorzugt er dabei besonders. „Ich denke, die linke Seite ist für mich nicht verkehrt. Man kann immer mit dem rechten Fuß nach innen, mutig offensiv spielen“, meint Castrop.
Er ergänzt: „Und wenn es dann wirklich alles zu ist, dann kann man immer noch mit dem rechten Fuß hintenrumspielen. Das ist auf der rechten Seite ein bisschen anders. Aber da kann man mit dem starken rechten Fuß natürlich ein bisschen besser verteidigen.“ (red)
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