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Bitterer Gladbach-Abgang WM-Traum nach Verletzungs-Schock geplatzt

Haris Tabakovic (Borussia Mönchengladbach, M) geht verletzt vom Feld.

Haris Tabakovic (Borussia Mönchengladbach, M) geht verletzt vom Feld. Die WM wird der bosnische Nationalspieler verpassen.

Was für ein bitterer Vorhang für seine Zeit bei Borussia Mönchengladbach: Haris Tabakovic vergrub sein Gesicht in den Händen, die Fassungslosigkeit stand ihm deutlich geschrieben. Sein letzter Auftritt für die Fohlenelf endete schmerzhaft, als der Leih-Angreifer vom Feld musste.

Ein Duell mit Ozan Kabak von der TSG Hoffenheim in der 73. Spielminute beendete seinen Einsatz. Aber selbst in diesem Moment bewies er unglaubliche Moral: Noch am Boden liegend, beförderte er einen Eckstoß der Hoffenheimer per Kopf aus dem gefährlichen Bereich.

Verdacht eines Knochenbruchs im Sprunggelenk bei Haris Tabakovic

Das war seine 57. Defensivaktion in dieser Spielzeit, eine Spitzenquote für einen Stürmer in den europäischen Top-Ligen. Direkt danach zeigte er mit kreisenden Zeigefingern an, dass es für ihn nicht weiterging.

Der bosnische Nationalspieler spürte da wohl schon die üblen Folgen: Sein Traum von der Weltmeisterschaft ist zerplatzt. Aus seiner Heimat meldet das Nachrichtenportal „Klix.ba“ eine „schwere Verletzung“. Es steht sogar der Verdacht eines Knochenbruchs im Sprunggelenk im Raum.

Zwar gibt es noch keine ärztliche Bestätigung, aber die Aussichten für Tabakovic und seine WM-Hoffnungen sehen alles andere als rosig aus. Das berichtet „rp-online.de“.

Sichtlich mitgenommen und den Tränen nahe, humpelte der 31-Jährige in die Umkleidekabine. Kurz davor hatte er beim 4:0-Triumph mit seinem Tor zum 2:0 noch einmal seine ganze Klasse aufblitzen lassen. Es handelte sich um seinen 13. Saisontreffer – eine eiskalte Direktabnahme mit dem linken Fuß.

Damit war er für sagenhafte 31 Prozent sämtlicher Gladbacher Treffer in der vergangenen Saison verantwortlich. Einen derart einflussreichen Leihspieler gab es bei der Borussia seit Mikael Forssell vor 23 Jahren nicht mehr. Klub-Ikone Patrick Herrmann nannte ihn deshalb auch passenderweise „unsere Lebensversicherung“.

Seine Treffer bleiben unvergessen. In Leverkusen markierte er das erste Tor der Saison unter Trainer Eugen Polanski, bei St. Pauli sorgte er mit einem Doppelpack für den ersten Erfolg und das Rheinderby gegen den 1. FC Köln entschied er quasi im Alleingang. Besonders in Erinnerung bleibt sein entscheidendes Tor für den Ligaverbleib gegen Borussia Dortmund, inklusive seines legendären Jubels mit nacktem Oberkörper nach dem Eingriff des VAR.

Die Statistik ist eindeutig: Von den neun Bundesliga-Erfolgen wurden lediglich drei ohne einen Treffer von Tabakovic errungen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.