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Von Achim Müller

In BVB-Tretern die Tor-Flaute beendet So wird er Roses neuer Liebling

Jonas Hofmann erzielte gegen RB Leipzig sein erstes Saisontor.

Jonas Hofmann erzielte gegen RB Leipzig sein erstes Saisontor.

Mönchengladbach - Er hat mit Tretern in den Farben seines Ex-Klubs BVB gespielt. Weil Gladbachs Ausrüster Puma, zugleich auch Dortmund-Partner, eine neue Kollektion herausgebracht hat. Am gelb-schwarzen Schuhwerk dürfte es allerdings nicht gelegen haben, dass Jonas Hofmann (27) beim Top-Duell in Leipzig (2:2) sein bislang bestes Saisonspiel für Borussia ablieferte.

Jonas Hofmann war mal nah dran an der Nationalmannschaft

Vielmehr am Bauchgefühl von Trainer Marco Rose (43) – und Hofmann selber. Rose stellte Hofmann auf die Zehn, gab ihm zudem den Auftrag, das Pressing in vorderster Front federführend mitzugestalten. Die Rolle als Chefanläufer hatte Hofmann in der vergangenen Spielzeit unter Dieter Hecking (55) wochenlang so gut umgesetzt, dass er bis in den Fokus von Bundestrainer Joachim Löw (60) gerückt war.

Hier lesen Sie mehr: Warum das 1:0 von Borussia Mönchengladbach gegen RB Leipzig ein Traumtor war

Hofmanns Glanz kehrte nun wieder zurück. Er sagt im exklusiven Gespräch mit GladbachLIVE: „Das ist sicherlich eines meiner besseren Spiele gewesen. Es hat sich generell gut angefühlt in der Mannschaft. Viele von uns haben ein sehr gutes Spiel gemacht, nicht nur ich. Die ganze Mannschaft hat in der ersten Halbzeit ein Mega-Spiel abgeliefert.“

Zu seiner eigenen Performance sagt er: „Das Spiel in Leipzig ist wichtig für mein Selbstvertrauen gewesen. Mir ist mein erstes Saison-Tor gelungen, das hat gutgetan. Ich habe auf der Zehn gespielt – und auf dieser Position liegt es mir, das Pressing umzusetzen. Da kann man sich ausleben und viele Situationen auch erzwingen, um Bälle zu erobern.“

Sonntagsschuss von Christopher Nkunku wurmt Jonas Hofmann

Gladbach hat die Konkurrenz mit dem Auftritt in Leipzig erneut aufhorchen lassen. Für den Dreier reichte es dennoch am Ende nicht. Hofmann gibt zu: „Mit etwas Distanz zum Spiel ist mehr Ärger über den Verlauf da als Freude über den eigenen Punkt. Klar, in Unterzahl ist es schwer in Leipzig, da kommen viele Flanken, es ist ständig was los, da kann mal einer durchrutschen. Dann rege ich mich auch nicht so auf. Aber alles, was wir uns erarbeitet hatten, ist durch einen Glücksschuss zunichte gemacht worden.“

Mit Abstand zum Geschehen sagt Hofmann zum umstrittenen Platzverweis seines Team-Kollegen Alassane Plea (26). „Der Schiri hat gesagt, wie die neue Regelauslegung ist. Trotzdem: Auch wenn die Handbewegung, wie er sagt, abfällig gewesen sein soll. Für mich war es keine rote Karte. Das ist zu hart gewesen. Das ist immer noch Sport, mit Emotionen und Adrenalin. Dieses schnelle Ziehen von gelben Karten hat ja damit zu tun, dass im Amateurbereich wiederholt Schiedsrichter angegriffen worden sind. Aber in unserem Fall ist es ja nicht so gewesen, dass der Schiri sich hätte angegriffen fühlen können. Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung. Das war zu hart.“

Jonas Hofmann ist heiß auf Derby gegen den 1. FC Köln

Am Sonntag (15.30 Uhr) hat Borussia das nächste Top-Spiel vor der Brust: Dann kommt der Erzrivale 1. FC Köln in die Fohlen-Arena. Hofmann: „Wir freuen uns darauf. Wir gehen mit großem Selbstvertrauen in dieses Spiel. Zumal wir zu Hause richtig stark sind, unsere Siegesserie wollen wir natürlich ausbauen. Nach dem Schlusspfiff in Leipzig haben unsere Fans uns ja auch schon eine entsprechende Botschaft geschickt. Die sind auch ganz heiß darauf. Bei uns wissen alle, was dieses Derby bedeutet.“