Nächster Bundesliga-Kracher Gladbach in Frankfurt – diese Horror-Bilanz macht keine Hoffnung
Oscar Hojlund, Fußballspieler, auf Rasen mit Ball.
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Für Borussia Mönchengladbach steht eine weitere harte Prüfung in der Fremde bevor. Die Begegnung im Deutsche Bank Park gegen Eintracht Frankfurt wird am Samstag (14. Februar 2026) um 15.30 Uhr angepfiffen. Beide Vereine mit großer Tradition kämpfen mit ihrer Form: Die Borussia hat seit fünf Ligapartien keinen Sieg mehr geholt, während die Hessen sogar schon seit sieben Spielen auf einen Dreier warten.
Im Klassement der Liga sind die beiden Kontrahenten durch sechs Punkte voneinander getrennt. Gladbach belegt den zwölften Rang, die Eintracht ist auf dem achten Platz zu finden. Besonders die Statistik aus der Vergangenheit dürfte den Gladbach-Anhängern allerdings Kopfzerbrechen bereiten. Der letzte Sieg der Fohlen gegen Frankfurt liegt mehr als fünf Jahre zurück – ein Erfolg im Rheinland datiert vom April 2021. Seither gab es fünf Frankfurter Siege und vier Punkteteilungen. Das berichtet „Eintracht Frankfurt“.
In der Bundesliga kam es zwischen den beiden Vereinen bislang zu 103 Aufeinandertreffen. Die komplette Statistik zeigt einen leichten Vorteil für die Adlerträger, mit 39 Siegen für Frankfurt, 33 Erfolgen für die Gladbacher und 31 Unentschieden. Besonders bitter ist das letzte Duell in Erinnerung geblieben, ein Match für die Geschichtsbücher: Nach gerade einmal 47 Minuten lag die Borussia bereits 0:6 im Rückstand und musste sich am Ende in einer spektakulären Partie mit 4:6 geschlagen geben. Es war das torreichste Spiel in der Bundesliga seit dem März 2013.
Eine spezielle Würze bekommt die Begegnung durch die beiden Männer an der Seitenlinie. Eine Gemeinsamkeit der Trainer: Sowohl Gladbachs Eugen Polanski als auch Frankfurts Albert Riera stiegen erst mitten in der Saison bei ihren Klubs ein. Witziges Detail am Rande: Für Riera wird es die Premiere vor heimischem Publikum als SGE-Trainer, und der Gegner heißt Gladbach. Und Polanski? Dessen Debüt zu Hause als Borussia-Coach fand damals just gegen die Eintracht statt – bei diesem irren 4:6-Torfestival. Fast wären die zwei sich sogar als Profis in Spanien über den Weg gelaufen. Nachdem Polanski sich im Sommer 2008 Getafe anschloss, ging Riera nur 14 Tage danach von Espanyol Barcelona zum FC Liverpool.
Die Hessen starten mit ihrem neuen Übungsleiter Riera und einem 1:1 bei Union Berlin im Rücken in das Spiel. Der Trainer hob nach dem Abpfiff hervor, er habe „viele positive Dinge gesehen“ und er wünsche sich, dass seine Akteure „das Spiel genießen“. Ihm ist aber auch bewusst: „Bessere Ergebnisse geben uns auch ein besseres Gefühl auf dem Platz.“ Die Elf vom Niederrhein muss sich also auf einen hochgradig motivierten Kontrahenten gefasst machen. (red)
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