Juwel zuletzt außen vor Polanski erklärt paradoxes Mohya-Loch
Wael Mohya drückte zuletzt die Bank.
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Wael Mohya hat sich mit seinem ersten Bundesliga-Einsatz als 16-Jähriger schon in den Geschichtsbüchern des Vereins verewigt. In der 125-jährigen Klubgeschichte von Borussia Mönchengladbach war niemand jünger bei einem Pflichtspiel-Debüt.
Mittlerweile 17, stehen für ihn bereits fünf Auftritte in Deutschlands höchster Spielklasse mit insgesamt 117 Minuten Einsatzzeit in der Statistik. Aber der kometenhafte Aufstieg des Ausnahmetalents erlebte kürzlich einen Dämpfer: Weder beim 1:1 in Bremen noch in der Partie gegen Leverkusen wurde er eingewechselt.
„Gibt keinen Grund, bei Wael jetzt zu schnell enttäuscht zu sein“
Die Ursache für diesen kleinen Hänger in seiner bislang spektakulären Laufbahn ist beinahe paradox: Mohya steht sich selbst im Weg, weil sein Spielverständnis gewachsen ist! Das berichtet „bild.de“.
Coach Eugen Polanski (39) erläutert, dass das Top-Talent nicht mehr mit der anfänglichen Unbekümmertheit agiert. „Jetzt ist er aber viel mehr drin in den taktischen Abläufen, die bei uns gelten. Wann dribbelt man einen Gegenspieler an, in welchen Zonen sind Ballverluste nicht so gut“, sagt der Trainer.
Die Folge: Anstatt wie zu Beginn geradlinig den Abschluss zu suchen, entscheidet er sich nun häufiger für die Sicherheitsvariante eines Rückpasses.
Polanski bewertet die Situation jedoch entspannt und stuft sie als „komplett normaler Prozess“ ein. Entscheidend sei, dass Mohya „weiter Vollgas gibt, jeden Tag dazulernen will und demütig bleibt“. Um im Spielrhythmus zu bleiben, kam das Talent am Wochenende bei der U19 zum Einsatz und glänzte beim deutlichen 4:0-Erfolg über den Berliner AK.
Sowohl der Trainer als auch Sportdirektor Rouven Schröder (50) verfolgten seine Leistung auf der Tribüne. Schröder betont: „Es gibt keinen Grund, bei Wael jetzt zu schnell enttäuscht zu sein.“
Er zeigt sich zuversichtlich, dass der junge Spieler demnächst wieder im Profi-Team für Furore sorgen wird. Polanski hebt den enormen Ehrgeiz seines Talents hervor: „Wael kommt als Erster zum Training und geht als Letzter.“ Seine Zusage: „Er wird bald wieder seine Einsätze bei uns bekommen.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.