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Zittern bis zum Schluss Gladbach-Keeper mit düsterer Prognose

Fußballspieler Moritz Nicolas, Philipp Sander, Nico Elvedi & Luis Diaz

Fußballspieler Moritz Nicolas, Philipp Sander, Nico Elvedi & Luis Diaz

Für Borussia Mönchengladbach spitzt sich die Lage dramatisch zu! Bevor die Länderspielpause beginnt, hat die Fohlenelf zwei absolute Schlüsselspiele vor sich, welche die Weichen für die Zukunft des Klubs stellen könnten. Am Freitag (20.30 Uhr) empfangen sie im Borussia-Park St. Pauli. Acht Tage danach (15.30 Uhr) steht das hochbrisante Duell beim rheinischen Rivalen 1. FC Köln an, der ebenfalls ein direkter Konkurrent ist. Gelingt der ersehnte Befreiungsschlag?

Doch Keeper Moritz Nicolas (28) verbreitet wenig Optimismus. Selbst wenn das Team vier oder sogar sechs Zähler aus diesen Duellen mitnimmt, wäre das für ihn kein Grund zur Entwarnung. Der Torwart stellt sich auf einen Nervenkrimi bis zum Saisonende ein. „Ich denke, dass es bis zum Ende der Saison eng bleiben wird“, so seine schonungslose Einschätzung. Das berichtet „bild.de“.

Trotzdem ist Nicolas überzeugt, dass die Fohlenelf für den harten Fight bereit ist. „Das haben wir gegen Union Berlin gezeigt. Aber auch in München habe ich viel Positives gesehen“, erklärt der Schlussmann. Das reine Ergebnis von 1:4 mag das nicht widerspiegeln, aber der Keeper stellt klar: „Du kannst gegen diese Einzelkönner nicht alles verhindern, aber wir haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr ordentlich dagegengehalten.“

Die volle Konzentration muss nun den anstehenden Aufgaben gelten. „Jetzt stehen entscheidende Spiele an, in denen wir eklig und gallig sein müssen. Darauf muss der komplette Fokus liegen!“, fordert der Torhüter. Sportchef Rouven Schröder (50) sieht das ganz ähnlich. „Es liegen einfach zu viele Teams da unten in der Tabelle auf Augenhöhe, deshalb denke ich auch, dass es ganz lange spannend bleibt“, so Schröder.

Hoffnung schöpft Schröder aus der Vorstellung in München, wo die Elf selbst nach einer Roten Karte in Unterzahl couragiert spielte. Das gibt ihm Zuversicht für das Match gegen St. Pauli. Gleichzeitig mahnt er, den Blick nicht schon auf das Derby zu werfen: „Weiter dürfen wir gar nicht vorausschauen, Köln zählt jetzt noch nicht!“

Für Nicolas ist die Marschroute klar: „Die Basis muss die Null hinten sein!“ Aussetzer wie der Kontertreffer kurz vor der Halbzeit in München dürfen sich nicht wiederholen. „Sowas wie kurz vor der Pause in München, dass wir da in einen Konter rennen, darf uns auf keinen Fall passieren“, wurmt ihn die Szene noch immer. Ein positiver Aspekt: Mit neun Partien ohne Gegentreffer findet sich Nicolas persönlich auf dem dritten Rang der Bundesliga-Keeper wieder – und das sogar vor Manuel Neuer (39). (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.