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Von Hannah Gobrecht, Jannik Sorgatz

Kult statt Fremdscham Mainz-Fans feiern Rose heute noch für Aufstiegsvideo

Marco Rose, Trainer von Borussia Mönchengladbach, ist bei den Fans von Mainz 05 bis heute sehr beliebt.

Marco Rose, Trainer von Borussia Mönchengladbach, ist bei den Fans von Mainz 05 bis heute sehr beliebt.

Mönchengladbach - Es gibt Momente, von denen sich die Hauptdarsteller im Nachhinein vielleicht wünschen, sie hätten nicht vor einer Kamera stattgefunden. Genau ein solcher Moment hat Gladbachs Chefcoach Marco Rose (43) beim kommenden Gegner Mainz 05 aber einen gewissen Kultstatus beschert, der bis heute anhält.

Rückblick: Am 23. Mai 2004 machten die Nüllfünfer den langersehnten Aufstieg in die Bundesliga perfekt. In den beiden Jahren zuvor war den Mainzern der Gang ins Oberhaus jeweils auf dramatische Art und Weise verwehrt geblieben.

Kult bei Mainz 05: „Erstligaspieler Rose“

Damals war der heutige Borussen-Trainer Rose als Profi mittendrin in den Aufstiegs-Feierlichkeiten. Und eine Szene hat sich den Mainz-Fans bis heute tief ins Gedächtnis gebrannt: Mit dunkler Sonnenbrille taumelte Linksverteidiger Rose (nicht nur) freudetrunken aus dem Mannschaftsbus und brüllte den glücklichen Fans mit ausgebreiteten Armen entgegen: „Da isser – Erstligaspieler Rose. Gibt’s irgendwelche Einwände? Nein? Ok!“

Diese Aufnahmen, die am Tag des Aufstiegs entstanden sind, bezeichnet sein damaliger Coach und früherer Mitspieler Jürgen Klopp (52) als „legendär“. Rose selbst sagt heute: „Logischerweise war auch das eine oder andere Bier dabei. Ich feiere mich selbst dafür, dass ich Bundesligaspieler bin – ich schäme mich da immer ein bisschen fremd. Aber das Video gehört zu mir, deswegen ist es auch okay.“

Marco Rose: „Damit verbinden mich viele Leute“

Rose weiter: „Damit verbinden mich auch viele Leute mittlerweile. Das Video ist in Mainz relativ bekannt.“ Und tatsächlich – hört man sich bei den Mainzern um, ist diese Sequenz bis heute unvergessen. Doch um seinen Ruf muss sich Rose nicht sorgen. Schließlich ist der „Erstligaspieler Rose“ untrennbar mit einem der größten Erfolge der Mainzer Vereinsgeschichte verbunden.

Mara Pfeiffer, Mainz-Fan und Buchautorin aus Wiesbaden, sagt zu GladbachLIVE: „Immer, wenn es um den Aufstieg oder ihn persönlich geht, taucht es wieder auf und alle kriegen davon ein warmes Gefühl im Bauch. Ich würde sagen, es rangiert kurz hinter Kloppos Abschiedsrede, einfach, weil es so herrlich authentisch war und so passend.“

Am Samstag ist es wieder so weit. Rose trifft auf seine alte Liebe, für die er alle seine 63 Bundesligaspiele (drei Tore) bestritten hat. Im Hinspiel hatte Rose wieder was zu feiern: Der 3:1-Sieg in Mainz Ende August war für ihn der erste Bundesligasieg als Trainer.

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