Nach 35 Jahren ist Schluss Eine Fohlen-Ikone nimmt Abschied
Masseur Zenon Szordykowski kniet beim Team-Foto vor der Saison 1992/93 in der ersten Reihe ganz rechts.
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Ein echtes Urgestein verlässt die Gladbacher Bühne! Nach unglaublichen 35 Jahren im Dienst von Borussia Mönchengladbach geht U23-Masseur Zenon Szordykowski (78) in Rente.
Zu diesem Anlass ließ es sich die komplette Vereinsführung nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen: Präsident Rainer Bonhof, Präsidiumsmitglied Uwe Kamps, die Geschäftsführer Dr. Stefan Stegemann und Markus Aretz sowie NLZ-Direktor Mirko Sandmöller bereiteten ihm am Borussia-Park einen würdigen Abschied. Szordykowski, in einem früheren Leben ein erfolgreicher Mittelstreckenläufer, fing schon 1991 bei Borussia an, damals als Masseur für das Bundesliga-Team.
Er knetete die Muskeln aller Stars
Durch seine Hände gingen bis 2004 die Muskeln von Vereinslegenden wie Uwe Kamps, Stefan Effenberg, Igor Demo, Martin Dahlin und Arie van Lent. Sein größtes Erlebnis: Er saß direkt auf der Bank, als die Fohlen 1995 ihren letzten großen Titel feierten – den 3:0-Sieg im DFB-Pokalfinale in Berlin gegen den VfL Wolfsburg.
Szordykowski erinnert sich an seine Anfangszeit: „Nach meiner Probezeit haben mir die Spieler und Trainer gesagt, dass ich unbedingt bleiben soll. Die Arbeit mit den Spielern hat mir von Beginn an immer Spaß gemacht.“ Bis zum Jahr 2004 betreute er die Profis, anschließend widmete er sich vor allem dem Nachwuchs in der U23. Das berichtet „bild.de“.
Doch auch wenn die Vereins-Ikone jetzt in den verdienten Ruhestand tritt, der Name Szordykowski bleibt Borussia erhalten! Sein Sohn Adam führt die Familientradition fort und ist schon seit 17 Jahren als Masseur im Betreuerstab der Profi-Mannschaft aktiv.
Neben dem Abgang von Szordykowski steht bei der U23 von Coach Oliver Kirch ein größerer Umbruch an. Ganze neun Akteure werden die Mannschaft verlassen. Darunter ist mit Julian Korb ein bekannter Name, der für die Profis in drei Saisons in der Europa League und in zwei Spielzeiten in der Champions League auflief.
Ebenfalls gehen müssen Yassir Atty, Veit Stange, Yannik Dasbach, Len Wörsdörfer, Talha Catkaya, Juri Schüchter, Florian Dimmer und Joshua Uwakhonye. NLZ-Direktor Sandmöller meint dazu: „In einer U23 ist ein kleiner Umbruch von Saison zu Saison normal. Es gibt immer Spieler, die den nächsten Schritt anstreben, und andere Jungs, die aus der U19 aufrücken.“ (red)
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