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Keeper erklärt seine Rolle Gladbach-Neuzugang hat besonderen Kabinen-Auftrag

Daniel Batz steht im Tor und wartet auf einen Schuss.

Daniel Batz soll bei Gladbach mehr als nur eine Nummer zwei sein.

Bei Borussia Mönchengladbach steht mit Daniel Batz ein neuer Torhüter im Kasten, der mit einem deutlichen Auftrag anreist. Der Neuzugang vom Sommer verfolgt nicht nur Ambitionen auf dem Spielfeld, sondern ist auch als zentraler Charakter neben dem Platz vorgesehen.

Seine Aufgabe ist unmissverständlich: Hinter Moritz Nicolas agiert er als Stellvertreter, soll aber zugleich mit seiner Erfahrung die Mannschaft führen.

Neuer Gladbach-Torwart: „Ich will mich in der Kabine einbringen“

„Meine Rolle ist hinter Moritz Nicolas die Zwei. Und wenn ich gebraucht werden sollte, möchte ich da sein“, sagte der Keeper laut „rp-online.de“.

Seine Fähigkeit dazu hat er letzte Saison beim FSV Mainz 05 eindrücklich unter Beweis gestellt. Als sich Stammtorwart Robin Zentner verletzte, übernahm Batz und kam auf 21 Einsätze in der Liga und sechs Spiele in der Conference League.

Aber Batz’ Aufgaben gehen über die eines reinen Torwarts hinaus. Von Rouven Schröder erhielt er die Anweisung, als „absolute Persönlichkeit auf und neben dem Platz“ aufzutreten und Verantwortung zu übernehmen. Diesen Part füllt Batz mit Freude aus. „Ich will mich in der Kabine einbringen. Ich bin schon auch ein bisschen älter und versuche, das Ganze positiv anzugehen“, erklärt der Schlussmann, der kein Blatt vor den Mund nimmt. 

Sein Entschluss, zum Niederrhein zu wechseln, war wohlüberlegt. Trotz des Wunsches der Mainzer, seinen Kontrakt zu verlängern, fiel seine Wahl auf Borussia. „Ich habe mich ganz bewusst für Borussia entschieden. Alles andere ist jetzt vorbei“, betont Batz. „Die neue Saison ist gestartet, ich bin hier, und das ist das Einzige, was zählt.“

Die WM hat er aus der Perspektive eines Keepers intensiv beobachtet und dabei fatale Fehler seiner Zunft gesehen, die zum Ausscheiden führten – etwa bei Senne Lammens aus Belgien oder dem Norweger Örjan Nyland.

Der Schuldige ist für Batz schnell gefunden: das Spielgerät der WM. Er moniert: „Die Bälle sind nicht torhüterfreundlich.“ Batz führt aus, dass der unberechenbare WM-Ball „Trionda“ häufig kurz vor dem Keeper seine Richtung wechsle, was das sichere Greifen massiv behindere.

Im Hinblick auf die kommende Spielzeit wünscht sich Batz eine rasche Umstellung auf den neuen Bundesliga-Ball. Adidas ist jetzt der Lieferant anstelle von Derbystar, und das Spielgerät heißt „Torfabrik Pro“ – eine Bezeichnung, die bei Borussia-Anhängern nostalgische Gefühle an die legendären 70er-Jahre auslöst. (red)